Cordes-sur-Ciel nach Berlin (via Toulouse und Hamburg)

Cordes-sur-Ciel nach Toulouse mit dem Zug (SNCF TER)

Der Bahnhof von Cordes (und Vindrac) befindet sich etwa 5 km vom historischen Dorfkern entfernt. Meine “Gasteltern” Bob und Kathy holten mich jedoch frühmorgens von La Borie Grande ab und brachten mich zum Zug.

Die Regionalbahn TER in Midi-Pyrenées bietet auf ausgewählten Zügen einen Spartarif an. Mit dem tikémouv kostete mich das Ticket nach Toulouse nur 5 Euro statt 14,50 Euro.

Vom Hauptbahnhof Matabiau leistete ich mir das Airportshuttle (navette) des lokalen Nahverkehrsanbieters Tisseo. Mit 5,50 Euro ist es erheblich teurer als die Normalfahrt. Doch die Unkompliziertheit und eine kurze Wegstrecke von nur 20 Minuten sind es wert.

Toulouse nach Hamburg mit dem Flugzeug (Germanwings)

Nach längerer Recherche entschied ich, dass die Germanwings-Verbindung von Toulouse über Hamburg die günstigste Richtung Berlin war. Danke, Airbus!

Ich leistete mir den 20 Euro teureren “Smart”-Tarif der Lufthansa-Budgetlinie. Für 121 Euro konnte ich ein Gepäckstück einchecken, mir den Platz 1A mit extraviel Beinfreiheit aussuchen und erhielt noch ein Verpflegungspaket, bestehend aus belegtem Brot, Schokoriegel, einer Flasche Wasser und einem weiteren alkoholfreien Getränk nach Wahl.

Sowohl das Einchecken auf dem Flughafen als auch der Flug verliefen problemfrei. Etwas mehr als zwei Stunden später war ich wieder auf deutschem Boden angekommen.

Vom Hamburger Flughafen fährt die S-Bahn S1 bis ins Stadtzentrum. Die einfache Fahrt kostet 3,10 Euro.

Hamburg nach Berlin mit dem Bus (MeinFernbus FlixBus)

Vom Hamburger Hauptbahnhof aus waren es nur noch wenige Schritte bis zum Zentralen Omnibusbahnhof ZOB. GoEuro hatte mir MeinFernbus Flixbus als preiswerteste Alternative empfohlen. Das Bahnticket ohne BahnCard hätte mich 19 Euro gekostet. Für das Busticket wären 8 Euro drin gewesen.

Da ich aber keine Lust darauf hatte, lange zu warten, erwarb ich ein Ticket für den nächsten Bus. 11 Euro und fünf Minuten später war ich auf dem Weg in meine Heimatstatdt.

Nachdem es am Schalter noch etwas drunter und drüber ging (ein Bus war ausgefallen und 30 aufgebrachte Fahrgäste wollten umgebucht werden), war die Fahrt selbst gut organisiert. Ich mußte zwar meinen Rucksack, der zuvor im Flieger noch als Handgepäck galt, wegen angeblichem Platzmangel unter Deck lassen (dafür trage ich immer eine Extratasche bei mir, um schnell das wichtigste umpacken zu können). Doch der Fahrer war gut drauf, ich hatte meine eigene Reihe und das WLAN funktionierte wie versprochen. Nur YouTube war gesperrt.

Und pünktlich endete die Reise auch: Zehneinhalb Stunden nachdem ich von Saint-Marcel-Campes aufgebrochen war, landete ich entspannt, wenn auch hungrig, in Berlin.