Mazda gehört zu den Automobilherstellern aus dem Land des Lächelns, die im privaten wie auch gewerblichen Segment ein Wörtchen mitreden. Seit Kurzem nimmt der Importeur aus Leverkusen mit Generation 3 des deutlich modernisierten SUV CX-5, ein Mildhybrid, den Kampf im Wettbewerb gegen Konkurrenten aus Wolfsburg oder Rüsselsheim, um nur zwei zu nennen, auf. Wir denken, dass die Chancen nicht schlecht stehen, die Erfolgsgeschichte des 2017 erstmals vorgestellten Modells fortzuschreiben .
Man muss schom genau hinschau’n; denn beim Exterieurdesign hat sich gegenüber Generation 2 nicht allzuviel verändert, glaubt man jedenfalls. Tatsächlich aber haben die Japaner die Front attraktiver gestaltet mit LED-Scheinwerfern vorne und am Heck. Und das Mittelklassemodell nietet insgesamt mehr als bisher. In der Länge um 12 cm auf 4,69 m gewachsen kommt dies den Insassen zugute, zumal der Radstand ebenfalls zugelegt hat, um 11 cm. Etwas größer geworden ist zudem das Kofferraumvolumen: Es misst nunmehr 583 Liter, genu, um auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen verstauen zu können, was man so für den Kundenbesuch oder die „Große Reise mit Familie“ braucht.




Das Interieur wirkt vergleichsweise angenehm. Typisch Mazda halt, also sehr ordentlich verarbeitet. Ein großes nunmehr digitales Mitteldisplay (ab Centre 16,5“, bedienbar per Touchbefehl) ) und die Ambientebeleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die edel und entspannend wirkt. Bei der Materialanmutung aber scheint der Rotstift etwas mitgespielt zu haben: Weitgehend weichen Elementen steht harter Kunststoff gegenüber, z.B. bei den oberen Türtafeln oder bei der Verkleidung des Kombiinstruments. Gut gefällt uns das neu designte Lenkrad. Auf ihm finden sich haptische Tasten und Touchflächen. Leider muss man, wenn man von seinem iPhone oder Android-Smartphone Apple CarPlay oder Android Auto spiegeln will, ein Kabel nutzen. Sehr gut gefällt uns das direkt in die Windschutzscheibe projizierendes Head-up-Display (ab Centre) sowie das neue Bediensystem mit Google built-in, das Navigation und Sprachsteuerung nahtlos integriert. Klar, dass der CX-5 serienmäßig mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet ist. Wer das Fahrerlebnis noch individueller gestalten möchte, dem bieten sich weitere Extras, wie ein optionales Panorama-Glasschiebedach, das sich sogar öffnen lässt. Der Wagen ist geräumig und bietet einfachen Zustieg dank breiter Türöffnungen. Platz ist dank des verlängerten Radstands genügen vorhanden, auf den komfortablen Frontsitzen und im Fond, selbst für groß gewachsene Personen.
An Bord sin die bekannten fortschrittliche Sicherheitssysteme und natürlich auch eine nahtlose Konnektivität. Die Kunden können unter vier Ausstattungsvarianten wählen: Prime-, Centre- und Exclusive-Line sowie die Top-Variante Homura. Die Prime-Line ist als Fronttriebler erhältlich, die höheren Ausstattungen gibt es mit Allradantrieb.
Unter der Motorhaube werkelt ein neuer 2,5 Liter e-Skyactiv G 141 Benziner-Saugmotor, der im Vergleich zum Vorgänger effizienter, sprich sparsamer sein soll. Das braucht es auch angesichts der heute geltenden Kraftstoffpreise. Unterstützt wird der Vierzylinder durch einem Elektromotor. Im Segelbetrieb schalten sich die Zylinder 1 und 4 ab. Für die Rückgewinnung von Energie sorgt das innovative Brake-by-Wire-System. Der Mildhybrid, dem möglicherweise in absehbarer Zeit ein Vollhybrid folgen soll, wartet mit einer Leistung von 141 PS (104 kW/) auf; das ist zwar nicht die Welt, reicht aber für den Alltagseinsatz aus. Das Drehmoment gibt Mazda mit 238 Nm an. Im Schnitt soll man mit ca. 7,5 l/100 km auskommen.
Wie fährt sich der neue CX-5? Problemlos, attestieren wir wohl ahnend, dass es sich hier nicht gerade um einen Sportler handelt. Versehen mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik, die sanft rauf- und runter schaltet, ist das SUV sicher auf allen Fahrbahnuntergründen zu bewegen. Das Stahlfeder-Fahrwerk verrichtet seine Arbeit nicht zu straff und nicht zu weich, Wankbewegungrn sind kaum spürbar. Das Handling ist auch dank präzisem Lenkgefühlt okay. Nur bei der Durchzugskraft merkt man, dass das SUV etwas schwach auf der Brust ist.
Mazda gewährt beim CX-5 eine Garantie von sechs Jahren oder 160.000 km. Empfehlenswert haten wir die Ausstattungen Centre- bzw. Exclusive-Line. Man bekommt damit ein Fahrzeug, das so gut wie keine Schwächen hat, das fast alles bietet, was man von einem modernen Fahrzeugeheute erwartet und das zum moderaten Preis zu haben ist. Aber: Für Unternehmen, also den gewerblichen Markt, wäre der CX-5 als PHEV noch sinnvoller. Aber dafür gibt’s ja noch ein größeres Modell. Quelle: Mazda / CM






