Mit „Project Fox” will Lufthansa den Service auf Langstreckenflügen grundlegend verbessern. Doch ausgerechnet in ihren Dreamlinern B 787-9 bringt das neue Konzept ein Problem mit sich, das aber laut Lufthansa keines sein soll.
Die Buchstaben FOX stehen für Future Onboard Experience. Doch das neuartige Flugerlebnis hat Nebenwirkungen: Während der Vorbereitung des ersten Essensservices kommt es in den LH-Dreamlinern auf Langstrecken zu Einschränkungen bei den Toiletten in der Business Class. Da nämlich bereiten die Cabincrew Gerichte aufwändiger und benötigen deutlich mehr Platz und Zeit als bisher. Die Bordküchen in den Dreamlinern bieten offenbar nicht genug Raum. Und weil das so ist, können BC-Kunden zumindest eine der beiden Bord-WCS dieses Premiumbereichs in der Zeit des Service nicht aufsuchen. Die Waschräume bleiben zu. Die Lufthansa bestätigt Einschränkungen. Beschwerden von Gästen seien nicht bekannt, so der Netzcarrier. Quelle: Lufthansa / CM
Hyatt Hotels Corp. und Air Canada haben eine Partnerschaft ihrer Treueprogramme geschlossen, die es Mitgliedern von „World of Hyatt“ und „Aeroplan“ ermöglicht, Prämien im Reisebereich zu sammeln, umzuwandeln und einzulösen.
Aeroplan-Mitglieder können ihre Punkte nun für kostenlose Übernachtungen bei „World of Hyatt“ in teilnehmenden Hotels einlösen – beginnend bei 25.000 Punkten. „World of Hyatt“-Mitglieder können ihre Punkte gegen einen Aeroplan-Flugprämiengutschein im Wert von 30.000 Punkten eintauschen, der für Flugprämien bei Air Canada und deren Airline-Partnern genutzt werden kann.
Mitglieder, die ihre Konten miteinander verknüpfen, können „World of Hyatt“-Punkte im Verhältnis 2:1 in Aeroplan-Punkte umwandeln; berechtigte Aeroplan-Elite-Mitglieder können ihre Punkte ebenfalls im Verhältnis 2:1 in „World of Hyatt“-Punkte tauschen.
Die Partnerschaft bietet zusätzliche Vorteile für Elite-Mitglieder, darunter neue Wege für Inhaber eines Aeroplan-Elite-Status sowie für berechtigte Inhaber von Premium-Kreditkarten, einen „World of Hyatt“-Status zu erlangen. Zudem erhalten Karteninhaber, die ihre Konten verknüpfen, einen Status sowie Gutschriften für Bonusübernachtungen.
Durch die Zusammenarbeit erweitern sich die Mitgliedervorteile in einem gemeinsamen Netzwerk, das mehr als 1.300 Reiseziele und 1.500 Hotels umfasst. Sowohl „World of Hyatt“ als auch Air Canada hatten ihre Treueprogramme bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr neu gestaltet. Quelle: Hyatt / Air Canada / CM
Airbus hat bestätigt, dass der A350-1000ULR im Rahmen seines laufenden Testflugprogramms einen epischen Nonstop-Flug von Toulouse nach Melbourne antreten wird. Der Ultralangstreckenjet, vorgesehen bei Qantas für das Project Sunrise, wird am Freitag, 24. Juli 2026, in Melbourne landen (die genaue Landezeit steht noch nicht fest). Der Testflug soll den A350-1000ULR an die Grenzen seiner 22-Stunden-Reichweite bringen und beweisen, dass er dank eines zusätzlichen 20.000-Liter-Treibstofftanks auch nonstop von Sydney nach London fliegen kann.
Das A350-1000ULR-Testflugzeug ist mit fünf Tonnen speziell angefertigter Überwachungsausrüstung ausgestattet, die über kilometerlange orangefarbene Kabel mit mehr als tausend Sensoren verbunden ist. Diese ermöglichen es Airbus, wichtige Messwerte – wie Kraftstoffdurchfluss, Druck, Temperatur, Belüftung und strukturelles Verhalten – in jeder Flugphase zu erfassen. Die Sitze sind mit Heizsystemen versehen, die die Körperwärme von Passagieren simulieren, um die Leistungsfähigkeit der Klima- und Kühlsysteme zu überprüfen.
Das gesamte Vorhaben zielt darauf ab, einen Testflug so durchzuführen, dass er sich „aus Sicht des Flugzeugs“ weitgehend wie ein echter Flug verhält. „Die Flugerprobung eines Serienflugzeugs bringt zusätzlichen Druck mit sich“, sagt Laurent Rossignol, Testflugingenieur bei Airbus. „Man sitzt im eigentlichen Produkt. Der Kunde vertraut uns sein künftiges Flaggschiff an.“
Nach Abschluss dieser Testreihe wird die betreffende A350 vollständig umgebaut und in ein für den Passagierbetrieb bereitstehendes Qantas-Flugzeug verwandelt – ausgestattet mit Suiten in der First und Business Class sowie verstellbaren Sitzen in der Premium Economy und Economy Class. Zudem wird der A350-1000 über eine einzigartige „Wellbeing Zone“ verfügen, in der sich Passagiere während der Nonstop-Langstreckenflüge von Sydney nach London oder New York hinstellen und dehnen können.
Das erste Flugzeug der „Project Sunrise“-Flotte von Qantas soll im April 2027 eintreffen; bis Oktober werden dann drei dieser A350 mit dem charakteristischen roten Leitwerk täglich Nonstop-Verbindungen zwischen Sydney und London bedienen.
In den Monaten zwischen April und Oktober wird die A350 jedoch zunächst deutlich kürzere und weniger anspruchsvolle Flüge absolvieren, damit sich Piloten, Kabinenpersonal und Bodencrews mit dem neuen Flugzeugtyp der Qantas-Flotte vertraut machen können.
Zunächst wird die A350 auf der Strecke zwischen Sydney und Melbourne (ein 90-Minuten-Flug) im Einsatz sein. Diese kurzen Etappen bieten den Qantas-Piloten die ideale Gelegenheit, wichtige Erfahrungen im Cockpit zu sammeln – sei es beim Rollen am Boden, bei Start und Landung oder natürlich während des Fluges selbst.
Qantas hat bereits angedeutet, dass der A350 auch Passagierflüge nach Auckland und möglicherweise nach Los Angeles durchführen wird. Die Fluggesellschaft hat die ersten sechs Maschinen ihrer ursprünglichen Bestellung von zwölf Airbus A350-1000ULR für die Strecken Sydney–London und Sydney–New York vorgesehen, die ab Oktober 2027 aufgenommen werden sollen.
Die weiteren sechs Flugzeuge – deren Auslieferung zwischen Anfang 2028 und Ende 2029 erfolgen soll – sind nun dafür vorgesehen, zwei der Qantas-Routen mit der größten Reichweite zu übernehmen, die derzeit mit der Boeing 787 bedient werden.
„Die Planung sieht vor, einige der A350 auf den Strecken Perth–London und Auckland–JFK einzusetzen, da diese die Grenzen der 787 ausreizen“, hieß es bei einem Pressegespräch im Juni am Airbus-Hauptsitz in Toulouse. Dadurch werden die 787-Maschinen frei, was der Fluggesellschaft eine breitere Ausweitung des Streckennetzes ermöglicht
„Die A350 wird laut Qantas ein Flugzeug sein, das Melbourne bedient, denn der Carriwer weiß, dass dies ein unglaublich wichtiger Markt für ihn ist. Da die A350 aber auf der Strecke Perth–London eingesetzt werden soll, ist davon auszugehen, dass diese Route erneut in Melbourne beginnen wird – genau wie es seinerzeit bei der 787 der Fall war. Dies würde natürlich die Möglichkeit für einen kleinen Abstecher von Melbourne nach Perth eröffnen – ein Erlebnis, das für Vielflieger mit Platin-Status bereits in der Qantas First Lounge in Melbourne beginnt.
Eine weitere Möglichkeit: Sobald Qantas ab Ende 2027 Nonstop-Flüge mit der A350 von Sydney nach New York anbietet, könnte die derzeitige Route Sydney–Auckland–New York nach Süden verlagert werden und zur Verbindung Melbourne–Auckland–New York werden – zunächst mit der Boeing 787, später dann mit der A350.
Zudem erwartet Qantas ab 2028 die zweite Tranche von zwölf A350-1000-Maschinen; diese werden zwar nicht über den zusätzlichen Treibstofftank oder die „Wellbeing Zone“ verfügen, aber die Vier-Klassen-Konfiguration beibehalten – in einer Ausführung, die Qantas als A350-1000LR (für „Long Range“ bzw. Langstrecke) bezeichnet.
Obwohl sie gemeinsam mit einem Dutzend Boeing 787 bestellt wurden, um die alternden Airbus A330 von Qantas zu ersetzen, ist es durchaus denkbar, dass einige der A350-1000LR-Jets auf Premium-Routen wie etwa nach Los Angeles zum Einsatz kommen. Der Reiz liegt darin, dass die A350-1000LR nicht nur über mehr Sitzplätze verfügt als die Boeing 787-9 – die sich zum Arbeitstier von Qantas im Transpazifikverkehr entwickelt –, sondern auch eine größere Anzahl an Premium-Sitzen bietet; dies gilt insbesondere dann, wenn sich Qantas dazu entschließen sollet, die Kabinenaufteilung der A350-1000LR um eine First Class zu erweitern. Mehr Premium-Sitze bedeuten einen größeren Anteil am margenstarken Markt für Premium-Reisen – und genau diese Richtung schlägt Qantas, ebenso wie viele andere Fluggesellschaften, derzeit und auch in Zukunft ein. Quelle: Airbus / Qantas / CM
Man sollte meinen, auf Flügen von Premium-Airlines vor Dieben sicher zu sein. Bei der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss, scheint das nicht der Fall zu sein. Denn auf der Strecke zwischen Zürich und Hongkong sollen an Bord von Swiss-Jets mehrfach Diebe ihr Unwesen getrieben haben.
Warum gerade die Langstrecke Zürich und Hongkong Langfinger anzuziehen scheint, ist unklar. Auch wurde bis jetzt keiner der Täter erwischt, die in den vergangenen Monaten mehrfach Wertsachen aus Gepäckstücken der Passagiere entwendet haben sollen. Die Vorfälle ereigneten sich meist in der Nacht, während die Passagiere schliefen und die Kabine abgedunkelt war. Laut Swiss handle es sich um seltene Fälle. Dennoch hat die Lufthansa-Group-Tochter nun ihre Crews aufgefordert, ihr persönliches Gepäck möglichst in abschließbaren Stauräumen aufzubewahren. Und das Kabinenpersonal wird für die Hongkong-Strecke extra sensibilisiert, damit solche Vorfälle nicht unbemerkt bleiben. Bei möglichen Vorfällen würden die Behörden am Zielort umgehend informiert, so Swiss.
Swiss ärgert sich über Diebe auf Flügen nach Hongkong. Foto Swiss
Um die Passagiere zusätzlich zu warnen, führt die Swiss zwischen Hongkong und Zürich neuerdings Kabinenansagen durch, bei denen die Gäste gebeten werden, ihre Wertsachen bei sich zu tragen und nicht in den Gepäckfächern zu lassen. Quelle: Swiss / CM
Insgesamt 14 Flüge, die in den frühen Morgenstunden des Mittwochs (15. Juli 2026) am Flughafen London Gatwick landen sollten, mussten zu anderen Airports in England umgeleitet werden; einige davon meldeten eine „Treibstoffnotlage“, nachdem ein A 320 von British Airways auf der einzigen Start- und Landebahn von Gatwick liegengeblieben war.
Der British-Airways-Flug BA-2673, durchgeführt mit einem 25 Jahre alten Airbus A320 (Kennung: G-GATS), befand sich auf dem Rückflug von Palma de Mallorca (PMI) nach London Gatwick – einem ansonsten routinemäßigen Flug –, als die Piloten die Flugsicherung über ein Problem mit dem Bugrad des Flugzeugs informierten.
Das Flugzeug kreiste in einer Warteschleife über Südostengland, während die Piloten versuchten, das Problem zu beheben, bevor sie die Landeerlaubnis für die Bahn 8L in Gatwick erhielten. Nachdem die Maschine auf der Bahn zum Stillstand gekommen war, stellte sich jedoch heraus, dass die Bugradsteuerung nicht funktionierte, wodurch das Flugzeug auf der Bahn manövrierunfähig geworden war.
London Gatwick ist nach dem Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport in Mumbai der weltweit am zweitstärksten frequentierte Flughafen, der über nur eine einzige aktive Start- und Landebahn verfügt.
Der Flughafen wurde ursprünglich mit zwei parallelen Start- und Landebahnen geplant und gebaut – 8L/26L und 8R/26R –, doch aufgrund internationaler Planungs- und Sicherheitsstandards darf jeweils nur eine Bahn genutzt werden. Im Normalbetrieb werden alle Starts und Landungen über die südliche Bahn (8R/26R) abgewickelt, während die nördliche Bahn (8L/26L) als Hauptrollweg des Flughafens dient. In der Nacht zum Mittwoch war die südliche Bahn jedoch gesperrt, sodass der Flugbetrieb über die Bahn 8L erfolgte – ohne dass ein separater Rollweg zur Verfügung stand.
Als der British-Airways-Flug 2673 auf der nördlichen Bahn manövrierunfähig liegenblieb, sah sich die Flugsicherung gezwungen, eine ganze Reihe von Passagierjets, die eigentlich in London-Gatwick landen sollten, in Warteschleifen zu schicken, während Einsatzkräfte auf der Bahn tätig waren. Kurz nacheinander meldeten die Piloten von neun Maschinen einen sogenannten „Treibstoffnotfall“ (Fuel Emergency), während sie in engen Warteschleifen über dem Südosten Englands kreisten.
Ein solcher Treibstoffnotfall bedeutet nicht, dass das Flugzeug Gefahr läuft, plötzlich abzustürzen; vielmehr signalisiert der Pilot der Flugsicherung, dass der Treibstoffvorrat nicht mehr ausreicht, um endlos weiterzukreisen, und dass das Flugzeug schnellstmöglich landen muss.
Da nicht absehbar war, wie lange das Abschleppen der liegengebliebenen British-Airways-Maschine von der Start- und Landebahn dauern würde, wies die Flugsicherung ankommende Flugzeuge an, auf andere Flughäfen auszuweichen. Insgesamt mussten 14 Flüge umgeleitet werden: fünf nach London Luton, vier nach London Stansted, drei nach Birmingham und einer nach Bristol; ein weiterer Flug erhielt die Ausnahmegenehmigung, trotz des Nachtflugverbots in London Heathrow zu landen. Die British-Airways-Maschine wurde inzwischen aus dem Flugbetrieb genommen; ein für Mittwoch geplanter Hin- und Rückflug nach Alicante (Spanien) wurde gestrichen.
Im Juni bestätigte der High Court eine Regierungsentscheidung, die es London Gatwick erlaubt, die Nordbahn regulär in Betrieb zu nehmen. Um internationale Sicherheitsstandards zu erfüllen, wird die Mittellinie der Bahn um 12 Meter nach Norden verlegt; so soll ein ausreichender Abstand zur Südbahn gewährleistet werden. Auch wenn dies nach einer relativ einfachen Aufgabe klingt, rechnet London Gatwick erst ab 2030 mit einer regulären Nutzung der Bahn. Quelle: CM
Lorenza Maggio (48) ist zur neuen CEO von Lufthsna-Tochter Brussels Airlines berufen worden. Die Italienerin wird neben der Führung der belgischen Fluggesellschaft zusätzlich auch die Funktion der „Bevollmächtigten des Vorstands bei der Europäischen Kommission“ wahrnehmen. Ihre Vorgängerin, Dorothea von Boxberg, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. August 2026. Der Termin für den Wechsel von Lorenza Maggio von Rom nach Brüssel wird zeitnah festgelegt.
Lorenza Maggio ist eine erfolgreiche und international sehr erfahrene Airline Managerin. Sie kennt die Branche und die Lufthansa-Gruppe aus verschiedenen Führungspositionen in unterschiedlichen Unternehmen. Lorenza Maggio ist seit Januar 2025 Mitglied im Board of Directors von ITA Airways. In ihrer Funktion als Chief Strategy und Integration Officer leitet sie die Integration von ITA in die Lufthansa Group sowie die strategische Weiterentwicklung der Fluggesellschaft.
Auf Dorothea von Boxberg folgt Lorenza Maggio als neue CEO von Brussels Airlines. Foto: Lufthansa
Zuvor war Maggio als Vice President Sales für den Vertrieb der Lufthansa Group Netzwerk-Airlines in Europa (exklusive der Heimatmärkte), im Nahen Osten und in Afrika verantwortlich. In ihrer Zeit bei Eurowings verantwortete sie die Marken- und Kundenstrategie. Davor war sie Geschäftsführerin einer Tochtergesellschaft der LSG Group. Quelle: Lufthansa / CM
Ein nagelneuer ICEL war am Samstag, 11. Juli 2026 von Westerland auf Sylt nach Berlin unterwegs als es plötzlich ein ziemlich unangenehmes Problem gab: Das Klopapier war in den Bordtoiletten ausgegangen. Statt die Fahrgäste mit dieser misslichen Lage alleine zu lassen, entschied der Zugchef, das Problem selbst und sofort zu lösen.
Der Bahnbedienstete ließ den Zug außerplanmäßig in Hamburg-Bergedorf stoppen. Dann stieg er selbst aus und ging schnell in einen nahen Supermarkt. Dort kaufte er Toilettenpapier. Er brachte drei große Packungen in den Zug – erst dann fuhr der ICE L weiter. Nach DB-Informationen war infolge eines Personalwechsels bzw. -ausfalls vergessen worden, den Fernzug vor der Abfahrt in Westerland richtig zu beladen, auch mit WC-Papier. .
Die Bahn hat den Vorfall inzwischen bestätigt. Eine Sprecherin sagte dem Nachrichtenportal Tag24, dass es einen kurzfristigen Ausfall gegeben habe und der Zug deshalb nicht richtig – zum Beispiel mit Toilettenpapier – beladen wurde. Und: Der Zugchef soll das Geld für den spontanen Toilettenpapier-Einkauf zurückbekommen.
In einem Instagram-Video wird der Zugchef als „Mitarbeiter des Monats“ gefeiert. Auch in den Kommentaren gibt es unglaublich viele positive Kommentare. Der Zugchef wird als „Ehrenmann“ und „wahrer Held“ bezeichnet. Außerdem wird eine Gehaltserhöhung für ihn gefordert. Und – auch andere Bahn-Mitarbeiter bekommen Lob: „Die Zugbegleiter können für die wenigsten Probleme etwas und versuchen immer aus jeder Situation das beste rauszuholen ❤️ Vielen Dank für euer Engagement, das ihr jeden Tag an den Tag legt 👍“ nicolasimeono. Der ICE hatte am Ende übrigens fast 45 Minuten Verspätung. Aber: Bei dieser Story verzeiht man das doch gerne.
Übrigens: Wir hatten vor Jahren auf einer Geschäftsreise ins kanadische Calgary ein ganz ähnliches Problem: Auf dem Flug nach Frankfurt waren kurz nach dem Start in Kanada sämtliche Bord-WVCs ausgefallen. Anstatt umzudrehen – wir waren ca. 30 Minuten in der Luft – hieß es einfach, es würden keine Getränke auf dem gut zehnstündigen Flug mehr ausgeschenkt. Der Flug mit einer sehr namhaften Airline wurde so für die allermeisten Passagiere zum wahren Höllentrip… Quelle: SWR / DB / CM
Kunden der Autovermietung Sixt können ab sofort bei weltweiten Anmietungen Meilen für das Treueprogramm AAdvantage von American Airlines sammeln.
Wie der Münchner Mobilitätsanbieter mitteilte, erhalten AAdvantage-Mitglieder zwei Meilen für jeden Dollar, der für eine Sixt-Anmietung ausgegeben wird (ausgenommen Steuern und Gebühren). Mitglieder können Sixt-Fahrzeuge über die Website oder die App des Unternehmens buchen und dabei ihre AAdvantage-Nummer angeben, um die Meilen zu sammeln.
SIXT ONE: Da<s Bonusprogramm ist auch in Europa verfügbar. Foto: Sixt
SIXT ONE. Das neue Bonusprogramm SIXT ONE des internationalen Premium-Mobilitätsanbieters SIXT ist – nach dem erfolgreichen Start in den USA – ab sofort auch in Europa mit Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Der Roll-out in den weiteren europäischen Märkten ist inzwischen auch erfolgt.
Das Programm ist vollständig digital in die SIXT App integriert und richtet sich gleichermaßen an Geschäfts- und Privatreisende. Mit der Einführung von SIXT ONE stärkt das Unternehmen die Kundenbindung in seinen Kernmärkten und setzt seine internationale Wachstumsstrategie fort. In den USA wurde das Programm bereits Ende 2025 getestet und verzeichnete in den ersten Wochen Hunderttausende Anmeldungen.
SIXT ONE basiert auf einem vierstufigen Statussystem (Silver, Gold, Platinum, Diamond). Mitglieder sammeln bei Anmietungen Statuspunkte, die ihren Status erhöhen und Vorteile freischalten. Zu den Vorteilen zählen u.a. eine schnellere Fahrzeugabholung, exklusive Mitgliederangebote sowie die Möglichkeit auf kostenfreie Fahrzeugupgrades. Zusätzlich erhalten Kunden Mietpunkte, die für künftige private Buchungen flexibel als Rabatt eingesetzt werden können. Zudem können Kunden mit bestehendem Status bei ausgewählten Partnerprogrammen von Autovermietern, Kreditkarten-, Airline- oder Hotelanbieter nach Registrierung in einen vergleichbaren SIXT ONE Status eingestuft werden.
Alexander Sixt, Co-CEO der Sixt SE: „Mit SIXT ONE führen wir erstmals ein globales Loyalitätsprogramm ein, das weit über ein klassisches Bonusprogramm hinausgeht. Für unsere Kunden bedeutet SIXT ONE ein deutlich einfacheres und komfortableres Mobilitätserlebnis: Sie profitieren von schnelleren Abläufen, exklusiven Vorteilen und einem transparenten digitalen System aus Status und Punkten, das vollständig in die SIXT App integriert ist. Gleichzeitig schaffen wir für SIXT eine skalierbare Plattform, die langfristige Kundenbeziehungen stärkt und wiederkehrende Nutzung fördert. Unser Ziel ist klar: Wir wollen nicht nur einzelne Anmietungen belohnen, sondern eine nachhaltige Verbindung zu unserer Marke aufbauen – und unseren Kunden weltweit ein durchgängig hochwertiges Mobilitätserlebnis bieten.“
So funktioniert SIXT ONE. Bei jeder qualifizierenden* Anmietung sammeln Mitglieder zwei Arten von Punkten: Statuspunkte und Mietpunkte. Für jeden Euro wird jeweils ein Statuspunkt und – abhängig vom Status – mindestens ein Mietpunkt gutgeschrieben. Statuspunkte dienen dazu, eine höhere Statusstufe und die damit verbundenen Vorteile zu erreichen. Ein erreichter Status ist jeweils bis zum Ende des Folgejahres nach Erreichen gültig. Beispiel: Wer im März 2026 den Gold-Status erreicht, behält diesen bis Dezember 2027.
Neben den Statuspunkten erhalten Mitglieder bei jeder qualifizierenden Anmietung ebenfalls Mietpunkte, die für künftige private Anmietungen als Rabatt eingelöst werden können. Silver-Mitglieder erhalten einen Mietpunkt pro qualifiziertem Euro. Mit steigendem Status erhöht sich die Gutschrift: Gold-Mitglieder erhalten 10 % zusätzliche Mietpunkte, Platinum-Mitglieder 20 % und Diamond-Mitglieder 30 % zusätzliche Mietpunkte. Mietpunkte sind 24 Monate gültig – jeweils bis zum Ende des Quartals, in dem sie gesammelt wurden. Die Punkteberechnung erfolgt auf Basis des Mietpreises (ohne Steuern und Gebühren). Quelle: Sixt / CM
United Airlines wird in ihren neuen Airbus A321XLR-Flugzeugen Sitze mit mehr Platz für die Ellbogen anbieten, wie die Fluggesellschaft bekannt gab.
Um diesen zusätzlichen Raum zu schaffen, wird die Airline eine Reihe von „Economy Plus“-Sitzen reservieren und den Mittelsitz blockieren. Laut United erhalten die Passagiere auf diesen Plätzen zudem Zugang zu einem gemeinsamen Tisch, der über dem blockierten Mittelsitz angebracht ist; dieser wird speziell angefertigt und verfügt über einen lederartigen Bezug sowie zwei Vertiefungen für Getränkebecher.
Der Verkauf der neuen Sitze soll voraussichtlich im Laufe dieses Jahres starten, und sie sollen „kurz darauf“ auf Flügen verfügbar sein. United plant, diese Sitze in allen 50 bestellten Airbus A321XLR-Maschinen anzubieten, und prüft zudem, „diese Art von Sitzen künftig auch in anderen Flugzeugen einzuführen“.
Die Ankündigung erfolgt wenige Monate, nachdem United die „United Relax Row“ vorgestellt hat – eine Sitzreihe, die sich in eine Couch umwandeln lässt und ab Anfang 2027 in den Großraumflugzeugen der Typen Boeing 787 und 777 zum Einsatz kommen soll. Quelle: United Airlines / CM
BCD Travel hat im Rahmen seiner Plattform Tripsource ein neues Analyse-Framework entwickelt. Das ermöglicht Kunden, mithilfe natürlicher Sprache mit Programm-, Zahlungs- und Risikodaten zu arbeiten;
Laut dem US-Travel-Management-Unternehmen führt „Tripsource Insights“ Daten aus den verschiedenen Systemen und von den Anbietern von BCD auf einer einzigen Benutzeroberfläche zusammen und macht sie über einen KI-basierten Analyse-Assistenten zugänglich. Die Plattform bietet BCD zufolge dynamische Visualisierungen auf einen Blick sowie die Möglichkeit, Abfragen in natürlicher Sprache zu stellen, um so Erkenntnisse aus den Daten zu gewinnen.
Für Mobilitäts- bzw. Travel Manager liefert Tripsource Insights Echtzeitdaten zu Leistungskennzahlen, Nutzungsraten und CO2-Emissionen. Finanzteams können die Plattform nutzen, um Ausgaben nach Kategorien zu analysieren und die Nutzung virtueller Kreditkarten auf „granulärer Ebene“ (kleinst mögliche Einheiten) zu verfolgen, so BCD. Zudem umfasst die Plattform ein Dashboard zur Sicherheit der Reisenden, das Informationen zum Reiseziel sowie Risikowarnungen anzeigt. Quelle: BCD / CM