Mazda CX-5 – schickes SUV mit viel Licht und wenig Schatten 

Mazda gehört zu den Automobilherstellern aus dem Land des Lächelns, die im privaten wie auch gewerblichen Segment ein Wörtchen mitreden. Seit Kurzem nimmt der Importeur aus Leverkusen mit Generation 3 des deutlich modernisierten SUV CX-5, ein Mildhybrid, den Kampf im Wettbewerb gegen Konkurrenten aus Wolfsburg oder Rüsselsheim, um nur zwei zu nennen, auf. Wir denken, dass die  Chancen nicht schlecht stehen, die Erfolgsgeschichte des 2017 erstmals vorgestellten Modells fortzuschreiben .

Man muss schom genau hinschau’n; denn beim Exterieurdesign hat sich gegenüber Generation 2 nicht allzuviel verändert, glaubt man jedenfalls. Tatsächlich aber haben die Japaner die Front attraktiver gestaltet mit LED-Scheinwerfern vorne und am Heck. Und das Mittelklassemodell nietet insgesamt mehr als bisher. In der Länge um 12 cm auf 4,69 m gewachsen kommt dies den Insassen zugute, zumal der Radstand ebenfalls zugelegt hat, um 11 cm. Etwas größer geworden ist zudem das Kofferraumvolumen: Es misst nunmehr 583 Liter, genu, um auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen verstauen zu können, was man so für den Kundenbesuch oder die „Große Reise mit Familie“ braucht. 

Das Interieur wirkt vergleichsweise angenehm. Typisch Mazda halt, also sehr ordentlich verarbeitet. Ein großes nunmehr digitales Mitteldisplay (ab Centre 16,5“, bedienbar per Touchbefehl) ) und die Ambientebeleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die edel und entspannend wirkt. Bei der Materialanmutung aber scheint der Rotstift etwas mitgespielt zu haben: Weitgehend weichen Elementen steht harter Kunststoff gegenüber, z.B. bei den oberen Türtafeln oder bei der Verkleidung des Kombiinstruments. Gut gefällt uns das neu designte Lenkrad. Auf ihm finden sich haptische Tasten und Touchflächen. Leider muss man, wenn man von seinem iPhone oder Android-Smartphone Apple CarPlay oder Android Auto spiegeln will, ein Kabel nutzen. Sehr gut gefällt uns das  direkt in die Windschutzscheibe projizierendes Head-up-Display (ab Centre)  sowie das neue Bediensystem mit Google built-in, das Navigation und Sprachsteuerung nahtlos integriert. Klar, dass der CX-5 serienmäßig mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet ist. Wer das Fahrerlebnis noch individueller gestalten möchte, dem bieten sich weitere Extras, wie ein optionales Panorama-Glasschiebedach, das sich sogar öffnen lässt.  Der Wagen ist geräumig und bietet einfachen Zustieg dank breiter Türöffnungen. Platz ist dank des verlängerten Radstands genügen vorhanden, auf den komfortablen Frontsitzen und im Fond, selbst für groß gewachsene Personen. 

An Bord sin die bekannten fortschrittliche Sicherheitssysteme und natürlich auch eine nahtlose Konnektivität.  Die Kunden können unter vier Ausstattungsvarianten wählen: Prime-, Centre- und Exclusive-Line sowie die Top-Variante Homura. Die Prime-Line ist als Fronttriebler erhältlich, die höheren Ausstattungen gibt es mit Allradantrieb. 

Unter der Motorhaube werkelt ein neuer 2,5 Liter e-Skyactiv G 141 Benziner-Saugmotor, der im Vergleich zum Vorgänger effizienter, sprich sparsamer sein soll. Das braucht es auch angesichts der heute geltenden Kraftstoffpreise. Unterstützt wird der Vierzylinder durch  einem Elektromotor. Im Segelbetrieb schalten sich die Zylinder 1 und 4 ab. Für die Rückgewinnung von Energie sorgt das innovative Brake-by-Wire-System. Der Mildhybrid, dem möglicherweise in absehbarer Zeit ein Vollhybrid folgen soll,  wartet mit einer Leistung von 141 PS (104 kW/) auf; das ist zwar nicht die Welt, reicht aber für den Alltagseinsatz aus. Das Drehmoment gibt Mazda mit 238 Nm an. Im Schnitt soll man mit ca. 7,5 l/100 km auskommen.  

Wie fährt sich der neue CX-5? Problemlos, attestieren wir wohl ahnend, dass es sich hier nicht gerade um einen Sportler handelt. Versehen mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik, die sanft rauf- und runter schaltet, ist das SUV sicher auf allen Fahrbahnuntergründen zu bewegen. Das Stahlfeder-Fahrwerk verrichtet seine Arbeit nicht zu straff und nicht zu weich, Wankbewegungrn sind kaum spürbar. Das Handling ist auch dank präzisem Lenkgefühlt okay. Nur bei der Durchzugskraft merkt man, dass das SUV etwas schwach auf der Brust ist.  

Mazda gewährt beim CX-5 eine Garantie von sechs Jahren oder 160.000 km. Empfehlenswert haten wir die Ausstattungen Centre- bzw. Exclusive-Line. Man bekommt damit ein Fahrzeug, das so gut wie keine Schwächen hat, das fast alles bietet, was man von einem modernen Fahrzeugeheute erwartet und das zum moderaten Preis zu haben ist. Aber: Für Unternehmen, also den gewerblichen Markt, wäre der CX-5 als PHEV noch sinnvoller. Aber dafür gibt’s ja noch ein größeres Modell. Quelle: Mazda / CM 

Göltzschtalbrücken-Whisky kommt jetzt in die Flasche 

Eigentlich war es Nur eine Schnaps-Idee, die Netzschkaus Bürgermeister Mike Purfürst und Thomas Michalski, Blend Master der Dresdner Whisky Manufaktur, hatten. Beide trafen sich im Mai 2025 mehr zufällig auf der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Sachsen in Paris“ im Carrousel du Louvre – der eine, um die Göltzschtalbrücke (nahe Plauen im Vogtland) im Zuge der Sachenmagistrale Hof/Saale – Dresden zu präsentieren, der andere, um den Dresdner Whisky HELLINGER 42 bekannter zu machen.

Über Deutschlands berühmteste Eisenbahnbrücke sind in den vielen Jahrzehnten schon viele Millionen Bahnreisende, unter ihnen wohl auch unzählige Geschäftsreisende gefahren.

Und die Idee? Zwei 225-Liter-Fässer der Dresdner Whisky Manufaktur, die mit dem einzigartigen Single Malt Whisky HELLINGER 42 gefüllt werden, sollten in die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, eingebracht werden. Damit würde für Netzschkau ein Whisky kreiert, der regionaler nicht sein kann.

Diese Idee blieb aber kein Traum – sie wurde Realität. „Eine ähnliche Idee hatten wir bereits vor einigen Monaten, als wir ein Fass im Basaltkeller der Stadtwache Stolpen einlagerten“, verrät Jörg Hans, Brennmeister und Geschäftsführer der Dresdner Whisky Manufaktur. Doch in eine von der Bahn betriebenen Brücke? „Bürgermeister Mike Purfürst hatte bei uns angefragt und wir haben zugesagt. Wir fördern den Vogtland-Tourismus sehr gerne, außerdem sehen wir den Brücken-Whisky als Ergebnis der guten Beziehungen mit den Gemeinden der Region“, erklärt Markus Fischer, Bezirksleiter Konstruktiver Ingenieurbau der Deutschen Bahn und Herr über fast 600 Bahnbrücken in Südwestsachsen.

Nach der DB-Zusage machte sich Thomas Michalski ans Werk. „Wir konnten zwei Wein-Fässer des sächsischen Winzers Jan Ulrich für den Göltzschtalbrücken-Whisky organisieren und mit unserem HELLINGER 42 befüllen, die in besagter Brücke reiften. An der Vorbereitung und an der Einbringung in die Brücke hatten wir alle unseren Spaß“, verrät Michalski. „Im Gegensatz zu gleichbleibenden Temperaturen im Basalt-Keller haben wir hier schwerere Bedingungen mit wechselnden Temperaturen im Brückeninnern.“

Präsentiert wurde die erste Flasche anlässlich des Jubiläums „180 Jahre Grundsteinlegung Göltzschtalbrücke“. Das Fass mit dem Stadt-Logo wird für die Stadt Netzschkau abgefüllt. Der Erlös geht an den „Förderverein Göltzschtalbrücke e.V.“, der mit den Einnahmen den Einbau einer neuen Fuß- und Radwegbrücke über die Göltzsch mitfinanzieren will. Das andere Fass wird flaschenweise für 149 Euro über die Dresdner Whisky Manufaktur verkauft, wobei davon noch jeweils 10 Euro Spende an den Förderverein gehen. 

„Heimat liegt uns sehr am Herzen. Hier wird ein Whisky für Netzschkau kreiert, der regionaler nicht sein kann. Darauf dürfen wir stolz sein“, so Frank Leichsenring, Gründer und Gesellschafter der Dresdner Whisky Manufaktur, der selbst im vogtländischen Werda geboren ist. „Aus jedem Fass werden 400 limitierte Flaschen abgefüllt, unsere 400 kommen jeweils in einer edlen Holz-Verpackung mit einem echten Stück Originalstein der Göltzschtalbrücke – ein Sammlerstück, das sächsische Geschichte und Dresdner Destillationskunst auf einzigartige Weise verbindet“, so Michalski ganz stolz.

„Die Teilnahme an ‚Sachsen in Paris‘ und die Vermarktung des Brückenwhiskys tragen dazu bei, die Bekanntheit der Göltzschtalbrücke, der Stadt Netzschkau und des gesamten Vogtlands weiter zu erhöhen. In die Entwicklung des Brückengeländes sollen in den nächsten zehn Jahren insgesamt 30 Mio. Euro investiert werden. Interesse wecken, Gäste locken und diesen dann hier unsere gesamte touristische Vielfalt präsentieren zu dürfen, das ist unser Ziel“, so Bürgermeister Mike Purfürst. Die Sonderedition „Göltzschtalbrücke“, die genauso viel Charakter mitbringt wie ihr Namensgeber, wurde schon bei der ersten Verkostung als herausragend bewertet.

„Der Tag des deutschen Whiskys am Samstag, 27. Juni 2026, ist für uns mehr als ein Datum im Kalender – er ist eine gute Ausrede, gemeinsam anzustoßen auf den Verkaufsstart und zu zeigen, was hier in Dresden entsteht. Von 10 Uhr bis 16 Uhr öffnen wir unsere Türen. Die Gäste erwarten Überraschungen, Verkostungen und ein Blick hinter die Kulissen unserer Manufaktur. Alle Whisky-Liebhaber und Neugierigen sind herzlich willkommen“, so die Herren der Dresdner Whisky Manufaktur unisono.

„Der Verkaufsstart für unsere 400 Flaschen erfolgt am 15. Juli 2026 um 10 Uhr, dem Tag der Erstbefahrung der Göltzschtalbrücke“, informiert Bürgermeister Purfürst, der auch hier wieder den perfekten Termin für den perfekten Whisky gefunden hat. Quelle: Stadt Netzschkau im Vogtland, Dresdner Whisky Manufaktur / CM

Premiumpreise verlangen, aber Billigflieger-Flair bieten

Die Lufthansa, Deutschlands Flagcarrier, hat ein Problem. Sie erzielt zwar gute Umsätze, doch hohe Kosten drücken die Gewinnmargen erheblich. Verschiedene Maßnahmen zur Senkung von  Ausgabenposten stoßen auf wohl auf Widerstand.

Die Lufthansa (LH) hat versucht, die Pensionskosten für ihre Piloten zu senken, doch diese streiken immer wieder. Die LH möchte außerdem die Verträge des Kabinenpersonals flexibler und kostengünstiger gestalten, doch auch hier ist die Gefahr eines potenziell schädlichen Streiks nicht auszuschließen. Sollte der jüngste Testlauf der Airline flächendeckend eingeführt werden, könnten die Probleme insbesondere die Kundenzufriedenheit betreffend schnell unangenehm werden. 

Es sind eine ganze Reihe an Problemen, mit denen sich die LH im 100. Jahr ihres Bestehend herumschlagen muss. Noch ist z.B. die Gefahr nicht gebannt, dass die Öl- und damit auch Kerosinpreise weiter in die Höhe schießen. Denn im Augenblick ist nicht klar, ob der „Deal“ zwischen  Donald Trump und den Mullahs inklusive Öffnung der Straße von Hormus tatsächlich die Sorgen der Industrienationen in Sachen Energieversorgung vertreibt. 

All diese Faktoren könnten erklären, warum Lufthansa, obwohl sie sich zum Ziel gesetzt hat, Europas Premium-Airline zu werden, sich bei ihrer jüngsten Sparmaßnahme ein Beispiel an Billigfluggesellschaften genommen hat: Denn auf einigen Kurzstreckenflügen sollen die Jetst möglicherweise nicht mehr gereinigt. Dazu gab es einen Testlauf im März auf 20 Strecken, der für Flüge mit kurzen Standzeiten zurück nach Deutschland stattfand. Lufthansa bezeichnete den Test als „Light Cleaning“-Konzept: Danach soll die Business Class zwischen den Flügen standardmäßig gereinigt, während Economy Class und Toiletten nur bei Bedarf gereinigt werden. Die Reinigungskräfte sollen angewiesen werden, in der gesamten Kabine eine „Punktreinigung“ durchzuführen, vermutlich um größere Verschmutzungen durch die Passagiere zu beseitigen, während die Toiletten nur auf Wunsch der Flugbegleiter abgewischt werden. Ziel der LH ist es, die Standzeiten an den Außenflughäfen zu verkürzen und gleichzeitig zu prüfen, ob die Kundenzufriedenheit dadurch beeinträchtigt wird.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden verschiedene Konzepte geprüft, darunter ein Plan zur Reduzierung der Reinigungskräfte von vier auf zwei. Dieser Plan könnte erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen, erfordert jedoch eine Verdopplung der Reinigungszeit von fünf auf zehn Minuten – nicht ideal bei den ohnehin schon knappen Abfertigungszeiten auf Kurzstrecken.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine vermeintliche Premium-Airline versucht, die Reinigungsroutinen ihrer Billigkonkurrenten zu übernehmen. 2019 führte British Airways einen ähnlichen Test auf einer ihrer kürzesten Strecken durch, brach das Experiment jedoch nach heftiger Kritik von Kunden und Mitarbeitern schnell ab.

Billigfluggesellschaften haben eindeutig einen Vorteil, wenn es um die Optimierung ihrer Abläufe hinsichtlich Geschwindigkeit, Effizienz und Kosten geht. Passagiere wissen, dass die Sauberkeit unter Umständen zugunsten günstiger Tickets und pünktlicher Abflüge beeinträchtigt werden muss. So sehr sich Fluggesellschaften wie British Airways und Lufthansa dies auch wünschen würden, so funktioniert ein solches Geschäftsmodell nicht, betonen Luftfahrtexperten. Wenn man sich als Premium-Airline vermarkten will, muss das Reiseerlebnis diesem Versprechen gerecht werden. Quelle: X / BA / CM

Berlin: Neue S-Bahn-Linie S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof 

In Berlin ist die neue S-Bahn-Linie S15 ab sofort in Betrieb. Der erste Zug startete nach einer kurzen Eröffnungsveranstaltung am Montag, 15. Juni 2026, um 11.57 Uhr am Hauptbahnhof. Die Trasse verbindet den Hauptbahnhof mit den Bahnhöfen Wedding und Gesundbrunnen auf dem nördlichen S-Bahn-Ring. Die Züge fahren im 10-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit von Gesundbrunnen bis Hauptbahnhof beträgt fünf Minuten. 

Für den zweiten Bauabschnitt erwartet DB InfraGO den Planfeststellungsbeschluss noch dieses Jahr. Die 1,2 km lange Strecke soll Hauptbahnhof und Potsdamer Platz verbinden. Sie führt in einem Tunnelsystem durch das Regierungsviertel. Die Inbetriebnahme ist in den 2030er-Jahren geplant. Für den dritten Bauabschnitt laufen zurzeit die Vorplanungen. Die Strecke wird dann vom Potsdamer Platz bis zu den S-Bahnhöfen Yorckstraße/Großgörschenstraße verlängert. Am Gleisdreieck entsteht ein neuer S-Bahnhof. Dieser wird zu einem der größten Umsteigepunkte zwischen dem S- und U-Bahn-Netz. Kreuzberg und Schöneberg werden so besser an den Hauptbahnhof angebunden. 300.000 Menschen könnten von ihr profitieren.

Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin: „Mit dem Start der S15 holen wir den Norden Berlins näher ans Zentrum. Die DB erwartet über 40.000 Fahrgäste täglich. Die neue S15 ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen DB, dem Land Berlin und dem Bund. Wir treiben jetzt die weiteren Bauabschnitte voran.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Mit der neuen S15 rückt Berlin ein Stück näher zusammen: Vom Hauptbahnhof geht es in nur fünf Minuten zum nördlichen S-Bahn-Ring. Das ist ein spürbarer Gewinn für Pendlerinnen und Pendler, für Reisende und für die gesamte Hauptstadtregion. Jetzt gilt es, die nächsten Bauabschnitte konsequent voranzubringen.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt von Berlin: „Was wir heute eröffnen, ist weit mehr als rund vier Kilometer neue Strecke zwischen Gesundbrunnen und dem Hauptbahnhof – es ist ein weiterer Meilenstein für die Mobilität unserer Stadt. Mit diesem Projekt entsteht das neue Nord-Süd-Rückgrat der Berliner S-Bahn und endlich wird der Hauptbahnhof als zentraler Knoten vollständig ins Netz integriert. Berlin wächst hier zusammen. Mein Dank gilt der Deutschen Bahn für die verlässliche Partnerschaft – gerade auch in herausfordernden Phasen. Dem Bund danke ich für die gemeinsame Finanzierung dieses Zukunftsprojekts. Und vor allem danke ich allen, die geplant, gebaut, geprüft und dieses Vorhaben mit Ausdauer möglich gemacht haben.“

Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Wir freuen uns sehr, dass die S15 jetzt an den Start geht. Für die Fahrgäste bedeutet das eine spürbare Verbesserung: Zwischen Nordring und Hauptbahnhof gibt es nun eine umsteigefreie Verbindung. Zugleich zeigt sich, wie wichtig es ist, dass es jetzt zügig weitergeht mit dem Ausbau der zweiten Nord-Süd-Verbindung. Denn ihren vollen verkehrlichen Nutzen wird die Strecke erst mit den kommenden Ausbaustufen entfalten.“

Heiko Büttner, Chef der S-Bahn Berlin GmbH: „Heute ist ein guter Tag für unsere Fahrgäste: Mit der neuen S15 gelangen sie im 10-Minutentakt von der Ringbahn zum Hauptbahnhof. Damit sparen sich täglich Zehntausende Fahrgäste lange Wege und Zeit im Alltag. Dafür danke ich allen Projektpartnern sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Quelle: Deutsche Bahn / CM

US-Airlines feiern 250. Geburtstag der USA mit Sonderlackierungen 

United Airlines empfing US-Verkehrsminister Sean Duffy zu einer besonderen Veranstaltung am Washington Dulles International Airport. Anlass war die Feier zum 250. Jahrestag der USA und die Enthüllung einer speziellen „Stars and Stripes“-Lackierung, die künftig eine Boeing 737-800 sowie eine B 787-10 Dreamliner zieren wird.

Die Flugzeuge wurden in einen Lackierbetrieb nach Amarillo (Texas) überführt, wo sie mit dem markanten rot-weiß-blauen Design versehen wurden. Das Design zeigt 50 Sterne, die für die Bundesstaaten der Vereinigten Staaten stehen, während diagonale rote und weiße Streifen die Energie und Dynamik einer Nation widerspiegeln, die stets voranschreitet, wie es Lufthansa-Partner United beschreibt. 

B737-800 von United in der Geburtstagslackierung. Foto: UnitedScreenshot

„Amerika ist das großartigste Land der Welt, und wir sind stolz darauf, einen Beitrag zu den Feierlichkeiten anlässlich des 250. Jahrestages unserer Nation zu leisten“, erklärte Scott Kirby, CEO von United. Und weiter: „In 100 Jahren dieser Geschichte hat sich United als wegweisendes US-Unternehmen erwiesen, das in Menschen und Gemeinden im ganzen Land investiert.“ Der CEO erläuterte zudem die Initiativen der Fluggesellschaft zur Beschäftigung von Veteranen, darunter 600 Militärpiloten, die seit 2024 über das spezielle Ausbildungsprogramm für Militärpiloten zu United gestoßen sind. „Heute beschäftigen wir voller Stolz mehr als 8.300 Militärveteranen, von denen 1.500 aktive Mitglieder der Nationalgarde und der Reserve sind. Unsere ‚Stars and Stripes‘-Lackierung würdigt ihren Dienst für unser Land, der Amerika weiterhin stark macht“, so Kirby.

Zu den weiteren Fluggesellschaften, die anlässlich des 250. Jubiläums der USA Sonderlackierungen ihrer Jets haben durchführen lassen, gehören American Airlines, JetBlue und Alaska Airlines. JetBlue hat seine bestehende „Vets in Blue“-Lackierung um einen Aufkleber zum 250. Jubiläum ergänzt, während Alaska Airlines das Jubiläum ebenfalls mit ihrer bestehenden Lackierung unter dem Motto „Honoring those who serve“ (Zu Ehren derer, die dienen) feiert. American Airlines hat unterdessen eine ihrer Boeing 737-Maschinen mit einem entsprechenden Aufkleber versehen. Auch Delta Air Lines hat eine ihrer Boeing 757-200 mit einem Aufkleber zum 250. Jubiläum versehen; das Flugzeug wird nach Angaben der Airline täglich zwischen wichtigen US-Drehkreuzen und stark frequentierten Märkten eingesetzt. Quelle: United / CM

JAL: Präsidentin wird mit Gehaltskürzung bestraft

Der Präsidentin von Japan Airlines (JAL), Mitsuko Tottori, wird ihr Gehalt für zwei Monate um 30 % gekürzt. Dies ist Teil der Reaktion der Fluggesellschaft auf einen Alkoholvorfall, bei dem eine Flugbegleiterin dabei ertappt wurde, wie sie ihren Dienst bei einem Flug antreten wollte, obwohl ihr Alkoholpegel leicht über dem für das Flugpersonal zulässigen Grenzwert lag.

Mitsuko Tottori und der übrige Vorstand von Japan Airlines müssen sich aufgrund dieses Vorfalls „Disziplinarmaßnahmen“ stellen. Das japanische Verkehrsministerium hat die Fluggesellschaft angewiesen, bis zum 17. Juli 2026 einen Bericht darüber vorzulegen, wie sie künftige derartige Vorfälle verhindern will.

JAL hat strenge Regeln in Sachen Alkohol beim fliegenden Personal. Foto: JAL

Der Vorfall ereignete sich am 23. Mai 2026: Die Leitende Flugbegleiterin von JAL, die nach einem Inlandsflug von Tokyo einen Zwischenstopp mit Übernachtung in Hiroshima einlegte, traf sich in der Hotelbar mit einem weiteren Besatzungsmitglied auf ein paar Drinks.

Japan Airlines schreibt vor, dass vor der Durchführung eines Fluges zwölf Stunden lang kein Alkohol konsumiert werden darf; im vorliegenden Fall hätte dies bedeutet, dass die beiden ihren Alkoholkonsum bereits um 18:30 Uhr hätten einstellen müssen.

Obwohl sie sich schon um 17:30 Uhr – also nur eine Stunde vor Beginn der Sperrfrist – getroffen hatten, bestellte die leitende Flugbegleiterin ihr letztes Getränk erst um 19:15 Uhr. Insgesamt hatte sie zwei Bier und zwei kleine Gläser Weißwein konsumiert, bevor sie sich gegen 21:25 Uhr auf ihr Zimmer zurückzog.

Die Leitende Stewardess führte den ersten Test am nächsten Morgen um 05:45 Uhr in ihrem Hotelzimmer durch; dabei wurde ein Wert von 0,23 Milligramm Alkohol gemessen – ein Wert, der über dem strengen Grenzwert von JAL lag. Sie hätte das Testergebnis eigentlich bei ihrem Arbeitgeber  einreichen müssen, zögerte dies jedoch hinaus. Sie hoffte, dass ihr Alkoholpegel bis zu ihrer Ankunft am Flughafen – wo ein zweiter Test durchgeführt wird – kein Problem mehr darstellen würde. Bei diesem Atemalkoholtest wurde ein Wert von 0,11 Milligramm Alkohol gemessen; dies lag weiterhin über dem zulässigen Grenzwert. Folge: Die Lady wurde vom Dienst abgezogen und eine Ersatzkraft musste gefunden werden. Letztlich bedeutete das eine Verspätung des Starts von etwa 40 Minuten. 

Nach Angaben des Verkehrsministeriums haben erste Untersuchungen des Vorfalls Zweifel am Sicherheitsmanagementsystem von Japan Airlines aufkommen lassen, da sich die Flugbegleiterin dem Vortest in ihrem Hotelzimmer entziehen konnte, ohne dass JAL davon erfuhr. Unmittelbar nach diesem Vorfall führte JAL ein striktes Alkoholverbot für Flugbegleiter während ihrer Aufenthalte am Zielort (Layover) ein; diese Regelung gilt jedoch nicht für Besatzungsmitglieder, wenn sie sich zu Hause aufhalten. Theoretisch besteht somit weiterhin die Möglichkeit, dass Flugbegleiter den Test zu Hause manipulieren können.

Japan Airlines geriet nach mehreren Alkoholeskapaden in den vergangenen Jahren ins Visier des Verkehrsministeriums. Auslöser für die behördliche Überprüfung war die Inhaftierung eines Ersten Offiziers von JAL in Großbritannien, nachdem er 2018 am Flughafen London Heathrow (LHR) bei einem polizeilichen Atemalkoholtest durchgefallen war. Der Pilot soll den vor dem Flug durchgeführten Alkoholtest in den Büroräumen der Airline am LHR manipuliert haben, bevor er an Bord seiner  Maschine nach Tokyo marschieren wollte. Misstrauische Mitarbeiter verständigten jedoch die Polizei, die den Piloten nach der Durchführung eines eigenen Alkoholtests umgehend festnahm. Nach seiner Verhaftung räumte der Pilot ein, in der Nacht vor seinem Dienstantritt zwei Flaschen Wein sowie mehr als anderthalb Liter Bier getrunken zu haben. Er wurde zu einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt.

Bei einem weiteren Vorfall im April 2024 sah sich JAL gezwungen, einen Flug von Dallas-Fort Worth nach Tokyo-Haneda zu streichen, nachdem der Kapitän in der Lobby des Crew-Hotels, in dem die Besatzung übernachtete, betrunken und aggressiv aufgetreten war. Quelle: Japan Commercial News / CM

US-KMU 2026: Steigende Nachfrage, Optimierung der Struktur

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den USA erhöhen ihre Reiseausgaben – das insbesondere wegen der Konflikte im Nahen Osten und der damit einhergehenden steigenden Treibstoffpreise. Dennoch bleibt die Kostenkontrolle ein vorrangiges Ziel für die Reiseprogramme vieler KMU; zahlreiche Travel Manager setzen dabei jedoch eher formelle Regelungen als auf eine Kürzung oder Deckelung des Reisevolumens. 

Für die Studie von BTN wurden im März und April 136 Travel Manager und Einkäufer befragt, deren Unternehmen im Jahr 2025 Reise- und Bewirtungskosten von maximal 25 Mio. US-Dollar. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes, in dem die Reiseausgaben bei einer deutlichen Mehrheit der KMU im Jahresvergleich 2025 gestiegen sind oder unverändert blieben. 2025 war zudem ein von makroökonomischen Turbulenzen geprägtes Jahr, was sich auch 2026 fortsetzt. Dabei nannten viele Befragte die Kostenkontrolle als wichtigste Priorität und größte Herausforderung im Bereich Reisemanagement für das Jahr 2026. 

Steigende Ausgaben. Laut der Umfrage von BTN haben die meisten KMU ihre Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2025 erhöht. Etwa 45 % aller Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen im vergangenen Jahr mehr für Reise- und Bewirtungskosten (T&E) aufgewendet haben als im Vorjahr, während weitere 32 % angaben, die Ausgaben in etwa auf dem Niveau von 2024 gehalten zu haben. 

Der Ausgabenanstieg war nicht zwangsläufig auf gestiegene Reisepreise zurückzuführen, zumal diese Erhöhungen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 insgesamt moderat ausfielen. Mur ganz weniger Firmenreisenverantwortliche beichteten von weniger Reisen und geringeren Ausgaben. 

Es ist jedoch anzumerken, dass sich bei den Ausgabentrends des Jahres 2025 deutliche Unterschiede zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe zeigten. Unter den Befragten aus Unternehmen mit T&E-Ausgaben von mindestens 8 Mio. US-Dollar („mittelgroßes“ Segment der KMU) in 2025 gaben 56 % einen Anstieg der Ausgaben gegenüber dem Vorjahr an; bei kleinen Unternehmen (mit T&E-Ausgaben von weniger als 8 Mio. USD) waren es hingegen 39 %. Zudem meldeten 12 % der mittelgroßen KMU einen Rückgang der Ausgaben, bei den kleinen KMU  war dies bei 28 % der Fall. 

Die Befragten gingen durchweg davon aus, dass ihre Unternehmen die Reiseausgaben im Jahr 2026 zumindest auf dem Niveau von 2025 halten würden – wobei zu berücksichtigen ist, dass die Umfrage in einer Phase steigender Treibstoffpreise sowie höherer Flug- und Hotelkosten stattfand (nach den Ereignissen in der Straße von Hormus), was die Wahrscheinlichkeit von Ausgabenerhöhungen steigen ließ. Dennoch rechnete die Hälfte aller Befragten damit, dass ihre Unternehmen die Reiseausgaben im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr erhöhen würden. Etwa ein Fünftel der Befragten prognostizierte einen Rückgang der Ausgaben; rund die Hälfte dieser Gruppe erwartete ein Minus von mehr als 10 %. 

Bewertung aktueller Ereignisse. Weltweit steigen die Flugpreise und Zuschläge – vor allem aufgrund der höheren Kerosinpreise. Dennoch betrachten die befragten Vertreter von KMU die Auswirkungen dieser Preiserhöhungen mehrheitlich noch nicht als entscheidenden Faktor für ihre Reisebudgets im Jahr 2026. 

Auf einer Skala von eins („keine Auswirkung“) bis fünf („erhebliche Auswirkung“) bewerteten die Teilnehmer den Einfluss steigender Treibstoffkosten und Flugpreise auf die geplanten Reiseausgaben ihres Unternehmens für 2026 im Durchschnitt mit 3,17 – ein beachtlicher Wert, der jedoch nicht zwangsläufig auf weitverbreitete Besorgnis hindeutet. Vertreter kleinerer Unternehmen mit Reiseausgaben von unter 8 Mio. USD im Jahr 2025 (einschließlich Firmen mit geringem Flugvolumen) schätzten die Auswirkungen sogar noch etwas geringer ein: mit einem Durchschnittswert von 3,04. 

Natürlich besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den steigenden Kerosinkosten und dem Konflikt im Nahen Osten; die Umfrageteilnehmer scheinen Letzteren im Durchschnitt als gewichtigeren Faktor für ihre Planungen für 2026 zu betrachten. Die Auswirkungen „jüngster geopolitischer Spannungen“ wurden mit 3,39 bewertet, wobei sich erneut ein deutlicher Unterschied zwischen mittelgroßen Unternehmen (3,79) und kleinen Unternehmen (2,97) zeigte – letztere dürften ein geringeres internationales Reiseaufkommen haben. Übrigens gaben rund 32 % aller Befragten an, dass sich ihr Zuständigkeitsbereich im Reisemanagement auch auf den Nahen Osten erstreckt. 

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen im vergangenen Jahr – insbesondere im Frühjahr und Sommer – war stark von der unsicheren makroökonomischen Lage geprägt. Diese Bedenken scheinen für 2026 etwas nachgelassen zu haben, da Fluggesellschaften und Hotelketten in den USA und Europa für das erste Quartal einen Anstieg der Nachfrage nach individuellen Geschäftsreisen (im Vergleich zum Vorjahr) verzeichnen. Dennoch bewerteten die Umfrageteilnehmer den Einfluss der „jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung“ auf die Reiseausgaben ihrer Unternehmen im Jahr 2026 im Durchschnitt mit 3,17 – auch hier zeigte sich wieder eine Differenz zwischen mittelgroßen (3,39) und kleinen (2,98) Unternehmen. 

Kostenkontrolle. Das Thema Kostenkontrolle bei Travel Managern in KMU steht  weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste. Als sie die Gelegenheit erhielten, ihre wichtigste Priorität und größte Herausforderung im Bereich Travel Management für das Jahr 2026 in eigenen Worten zu beschreiben, nannten Dutzende von ihnen die Kostenkontrolle für den einen oder anderen (oder beide) Aspekte. Im Detail dreht sich vieles um: 
• „Kontrolle der Ausgaben angesichts externer Faktoren, die die Reisekosten in die Höhe treiben.“ 
• „Kostensenkung durch kreative Lösungen.“ 
• „Gestiegene Gebühren und Serviceentgelte sowie neu eingeführte Kostenpunkte, etwa für Sitzplatzreservierungen und Gepäck bei Southwest.“ 
• „Steigende Treibstoffpreise und deren Auswirkungen auf unser Reiseprogramm.“ 

Was gegen Kostensteigerungen tun? Vertreter von Fluggesellschaften haben unmissverständlich klargestellt, dass die Flugpreise ohne sinkende Treibstoffkosten nicht fallen werden – und angesichts der fragilen Lage im Nahen Osten ist mit einem solchen Rückgang kaum zu rechnen. Da jedoch nur eines von fünf Unternehmen plant, die Reiseausgaben im Vergleich zum Vorjahr zu kürzen, stellt sich die Frage: Wie wollen sie die höheren Kosten ausgleichen? In vielen Fällen setzen die Reisemanager darauf, die Struktur ihres Reisemanagement-Programms zu optimieren, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. So haben beispielsweise etwa zwei von fünf Unternehmen in diesem oder im vergangenen Jahr ihre Reiserichtlinien verschärft. 

Etliche weitere Befragte erläuterten ihre Pläne zur Optimierung ihres Programms für das Geschäftsreisemanagement mit dem Ziel, Kosten zu begrenzen, ohne dabei Abstriche beim Service zu machen – ein Vorhaben, das sie als ihre diesjährige Priorität nannten. Das soll geschehen durch: 
• „Priorisierung eines neuen Programms, das von den Nutzern gerne angenommen wird.“ 
• „Ausbau digitaler Reisetools sowie Integration von Reise- und Spesenprozessen zur Steigerung von Effizienz, Compliance und Reiseerlebnis. 
• Erhöhung von Automatisierungsgrad und Datenqualität beim Berichtswesen 
• „Förderung der Akzeptanz und Nutzung des Programms bei gleichzeitiger Etablierung skalierbarer, standardisierter Richtlinien und Prozesse.“ 
• „Vorantreiben der Kostenoptimierung durch intensivere Partnerschaften mit Anbietern und den Ausbau dieser Beziehungen im gesamten Reiseprogramm.“ 
• „Einführung verbindlicher Reiserichtlinien für mehr Transparenz bei den Ausgaben und zur Gewährleistung der Fürsorgepflicht (Duty of Care).“ 

Sicherheit und Risikmanagement. Mehrere Befragte bezeichneten die Fürsorgepflicht oder die Sicherheit der Reisenden als eine ihrer wichtigsten Prioritäten für 2026. Ein Befragter führte beispielsweise das Ziel an, „ein risikobasiertes Rahmenkonzept für das Reisemanagement zu etablieren, das die Sicherheit der Mitarbeiter vor, während und nach jeder Geschäftsreise gewährleistet.“  Ein Großteil der Befragten hat internationale Zuständigkeitsbereiche, 32 % sind nur für Geschäftsreiseaktivitäten innerhalb der Vereinigten Staaten zuständig. 

Lediglich 7 % der Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen das Risikomanagement nicht aktiv steuern. Die Vorgehensweisen der übrigen Unternehmen variieren. Etwa 29 % aller Befragten (und 43 %  der Befragten, deren Reiseausgaben für 2025 mindestens 8 Mio. USD betragen) erklärten, dass ihre Unternehmen über umfassende Programme in Sachen Reiserisikomanagement verfügen. Gut 37 % gaben an, zwar über gewisse Prozesse zu verfügen, aber kein vollständig ausgebautes Riskmanagement-Programm zu haben. Weitere 27 % (und 36 % aus kleinen Firmen) sagten, das Reiserisiko nur fallweise oder informell zu steuern.   

Die Hälfte aller Befragten – und 69 % der Befragten aus mittelständischen Unternehmen – gab an, für Dienstleistungen im Bereich Reiserisikomanagement mit einem externen Anbieter zusammenzuarbeiten. 

KI? So lala. So allgegenwärtig das Thema in Diskussionen über Reisemanagement und entsprechende Prozesse auch erscheinen mag – nur sehr wenige Befragte nannten Aspekte im Zusammenhang mit KI als zentrale Priorität oder Herausforderung für das Jahr 2026. Dies könnte einen Trend widerspiegeln, wonach es eine deutliche Kluft zwischen KMU und größeren Firmen hinsichtlich ihres Umgangs mit KI gibt.

In der aktuellen Umfrage gaben rund 38 % der befragten KMU an, im Reisemanagement überhaupt keine KI einzusetzen; bei Unternehmen mit Reiseausgaben von mehr als 25 Mio. USD (basierend auf den Prognosen für 2025) lag dieser Anteil bei 14 %. Fast die Hälfte der befragten Großunternehmen gab an, KI zumindest in einigen Reiseprozessen zu nutzen (wobei etwa ein Viertel KI bereits in mehrere Reise-Workflows integriert hat), während nur 23 % der KMU-Vertreter angaben, KI in irgendeinem Funktionsbereich einzusetzen. Für die meisten Einkäufer in KMU scheint das Zeitalter von morgen also noch etwas auf sich warten zu lassen. Quelle: BTN / CM
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Hoch gefährliches Schwefelhexafluorid

Klimawirksame Stoffe beeinflussen die Erderwärmung und tragen zur bevorstehenden Klimakatastrophe bei. Das stärkste bekannte Treibhausgas ist Schwefelhexafluorid (SF6), dessen Treibhauspotenzial die Klimawirksamkeit von Kohlenstoffdioxid (CO2) um das 23.500-fache übersteigt. 

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 658,7 Tonnen dieses Stoffs bezogen. Das waren 154,6 t oder 19 % weniger als im Jahr 2024. Die im Jahr 2025 bezogene Menge SF6 entspricht 15,5 Mio. t CO2-Äquivalenten (Global Warming Potential, GWP), wobei SF6 zum Großteil in geschlossenen Systemen verwendet und nur in geringem Maß in die Atmosphäre freigesetzt wird.

 2025 wurde SF6 mit einer abgegebenen Menge von knapp 470 t (71,3 %) hauptsächlich im Bereich der elektrischen Erzeugung, Übertragung und Verteilung eingesetzt. Im Vorjahresvergleich sank die abgegebene Menge des Stoffes in diesem Bereich um 128,5 t (-21,5 %). Zum Berichtsjahr 2025 wurden die Abnehmergruppen „Energieversorger“ und „Elektroindustrie/Apparatebau“ zu einer neuen Gruppe „elektrische Erzeugung, Übertragung und Verteilung“ zusammengelegt.

Eine weitere bedeutende Abnehmergruppe mit 82,8 t war die Halbleiterindustrie. Nach einem deutlichen Anstieg um 58,6 % im Jahr 2022 und um 5,5 % im Jahr 2023 sowie um weitere 8,8 % im Jahr 2024 sank die Abgabe an die Halbleiterindustrie 2025 um 3,4 t (-3,9 %).

Auch das Treibhausgas Stickstofftrifluorid (NF3) hat einen sehr hohen GWP-Wert von 16.100 und baut sich extrem langsam in der Atmosphäre ab. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 168,4 t NF3 hauptsächlich an die Halbleiterindustrie abgegeben, das entspricht 2,7 Mio. t CO2-Äquivalenten. Im Vergleich zu 2024 sank die insgesamt abgegebene Menge um 3,3 t (-1,9 %).

Die an die Industrie abgegebene Menge an SF6 entspricht nicht der Emissionsmenge, die in die Atmosphäre freigesetzt wird. Eine Freisetzung kann aber beispielweise bei der Entsorgung alter Schallschutzscheiben erfolgen. Direkt freigesetzt wurden im Jahr 2024 nach Berechnungen des Umweltbundesamtes zur nationalen Treibhausgas-Berichterstattung 1,6 Mio. t CO2-Äquivalente SF6. Dies entsprach 0,2 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland von rund 650 Mio. t  CO2-Äquivalenten. NF3 hingegen wurde nach dieser Berechnung in sehr geringem Maß tatsächlich freigesetzt, nämlich in einer Menge von 0,02 Mio. t CO2-Äquivalenten. Für die tatsächlich freigesetzte Menge liegen für das Jahr 2025 nur vorläufige Zahlen für die fluorierten Treibhausgase insgesamt vor, eine Differenzierung nach einzelnen Gasen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Quelle: Destatis / CM

Alpine MICE-Destination Kitzbühel

Kitzbühel untermauert im Jahr 2026 sein Standing als MICE-Destination für hochwertige Business- und Zukunftsformate im alpinen Umfeld. Den Auftakt im Frühsommer 2026 machten das Symposium „Hospitality meets Longevity“ sowie der Alpine Hospitality Summit. Im Juni und Juli folgen weitere Formate wie das Kitzbüheler Führungsforum, der AI Summit, das World Venture Forum und der Business Angels Summit. 

Mit  Formaten wie diesen zeigt sich die tiroler Gemeinde („Gamsstadt“) als moderner Austragungsort für Themen, die die MICE-, Hospitality- und Business-Travel-Branche aktuell bewegen: der wirtschaftlich tragfähige Umgang mit Longevity-Angeboten in der alpinen Hotellerie, Investitions- und Entwicklungsfragen im Hotelmarkt, Führungsverantwortung im KI-Zeitalter, konkrete KI-Anwendungen in Unternehmen sowie der Austausch zwischen Start-ups, Investorinnen und Investoren, Family Offices und EntscheiderInnen.

Kitzbühel ist Österreichs alpine MICE-Destination. Fotos: Kitzbühel Convention

Kitzbüheler Führungsforum: Am 17. und 18. Juni 2026 stellt das Kitzbüheler Führungsforum im Hotel Rasmushof Kitzbühel das Thema „Leadership & Verantwortung im KI-Zeitalter“ in den Mittelpunkt und richtet sich an UnternehmerInnen, und Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Teilnehmende aus Wirtschaft, Beratung und Familienunternehmen diskutieren dort werteorientierte Führung, Transformation und die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf Unternehmenskultur und Entscheidungsprozesse.

Der AI Summit 2026 vom 17. bis 18. Juni 2026 nutzt Kitzbühel erneut als Plattform für anwendungsorientierte KI-Diskussionen und Business-Cases. Beim Kongress, der als Österreichs führende Plattform für künstliche Intelligenz gilt, kommen jährlich internationale Technologieunternehmen, Start-ups, InvestorInnen und Unternehmensentscheider zusammen, um konkrete Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz zu diskutieren – von Automatisierung und Datenanalyse bis zu neuen Geschäftsmodellen und Fragen rund um Verantwortung und Regulierung. Erstmals diskutieren am Hahnenkamm unter anderem auf der Mountain Stage und im Starthaus der Streif die Tech Giganten SAP, IBM, Salesforce, and ServiceNow über die Zukunft von KI. Mit drei Bühnen, interaktiven Masterclasses und hochkarätigen SpeakerInnen – darunter 2026 auch Markus Lanz als Moderator eines hochkarätigen Panels – schafft das von Lena Kornau initiierte Format einen praxisnahen Rahmen für Wissenstransfer, Innovation und nachhaltiges Networking.

Das World Venture Forum  lädt vom 06. bis 11. Juli 2026 in exklusive Chalets sowie in ausgewählte Locations in Kitzbühel. Als eine der bedeutendsten Plattformen für internationale VordenkerInnen, UnternehmerInnen, InvestorInnen und politische EntscheidungsträgerInnen bringt das Forum globale Expertise und alpine Gastlichkeit in einem kuratierten Format zusammen, das auf Qualität, Tiefgang und echte Verbindung setzt. Unter dem Motto „Vectors of Change“ stehen zentrale Zukunftsthemen wie Krypto und digitale Assets, Family Offices, Corporate Innovation sowie Impact und nachhaltige Investments im Mittelpunkt. Das World Venture Forum 2026 schafft Raum für persönliche Begegnungen, interaktive Formate und nachhaltige Partnerschaften in einzigartiger Atmosphäre im Herzen der Kitzbüheler Alpen.

Beim Business Angels Summit in Kitzbühel pitchen Österreichs vielversprechendste Start-ups am 09. und 10. Juli 2026 vor nationalen und internationalen InvestorInnen, Business Angels und Family Offices. Neben Finanzierungsmöglichkeiten stehen dabei auch Skalierung, Innovationsförderung und die Vernetzung zwischen jungen Unternehmen, Kapitalgebern und etablierten Marktakteuren im Fokus.

Kitzbühel Convention Service: Als Austragungsort der legendären Hahnenkamm-Rennen steht Kitzbühel seit jeder für Inspiration, Erfolg und Qualität. Mit über 750 Jahren Geschichte verbindet die Gamsstadt Tradition, Innovation sowie alpinen Lifestyle und überzeugt als MICE-Destination auf ganzer Linie: ein modernes und modular nutzbares Kongresszentrum, hochwertige Hotels und erstklassige und professionelle Planung aus einer Hand ermöglichen die Umsetzung von Veranstaltungen, die Mehrwert liefern und in Erinnerung bleiben. Der Kitzbühel Convention Service begleitet Unternehmen, Agenturen und Veranstalter professionell bei der Planung und Umsetzung von Meetings, Kongressen, Tagungen, Seminaren und Incentives. Das Team unterstützt u.a. bei Location Scouting, Site Inspections, Partnervermittlung, Mobilitätslösungen sowie der Organisation individueller Rahmenprogramme und übernimmt die Koordination vor Ort aus einer Hand.

Incentives, Erlebnisse, kurze Wege und hervorragende Erreichbarkeit. Mit mehr als 50 Aktivitäten und Erlebnissen bietet Kitzbühel vielfältige Möglichkeiten für Incentives und Teambuilding – darunter geführte Skitouren, exklusive Hüttenabende, Gipfelkino-Erlebnisse mit Lagerfeuer, Mountainbike-Touren oder handwerkliche Workshops. Zentral gelegen und bestens erreichbar: Kitzbühel ist bequem und umweltfreundlich per Bahn über drei Bahnhöfe sowie mit dem Auto erreichbar und liegt in kurzer Distanz zu den internationalen Flughäfen Innsbruck, Salzburg und München. Ergänzt wird das Angebot durch Shuttle-Services, die über den Kitzbühel Convention Service buchbar sind. Quelle: www.mice.kitzbuehel.com / CM

Aktion zur E-Autoförderung verlängert

Die Stellantis-Marke  Citroën verlängert ihre Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung bis mindestens Ende September 2026 und setzt damit ein deutliches Zeichen für bezahlbare Elektromobilität. 

Mit der Fortführung der Initiative möchte die Marke noch mehr Kunden den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug erleichtern und gleichzeitig den erfolgreichen Kurs ihrer Elektrooffensive weiter ausbauen.

Citroën verlängert seine erfolgreiche Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung* bis mindestens Ende September 2026. Foto: Stellantis

„Elektromobilität darf kein Privileg sein. Mit der C3 Familie zeigen wir, dass moderne und elektrische Mobilität komfortabel, alltagstauglich und vor allem bezahlbar sein kann“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland. 

Die positive Resonanz auf den ë-C3 und die erfreuliche Entwicklung der Zulassungszahlen – im Mai mit über 2.000 privaten Neuzulassungen Platz 2 im BEV B-Segment – zeigen, dass erschwingliche Elektromobilität für viele Kunden ein entscheidendes Kaufargument ist. Mit der Verlängerung der Förderaktion und dem Marktstart des neuen ë-C3 Urban Range baut Citroën dieses Angebot nun weiter aus.

Die Marke bleibt damit ihrer Tradition treu, Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Während Citroën gleichzeitig an den Mobilitätslösungen der Zukunft arbeitet und dabei auch auf seine außergewöhnliche Modellhistorie blickt, bietet die C3 Familie schon heute eine Antwort auf die Anforderungen moderner Mobilität: unkompliziert, vielseitig und bezahlbar. Quelle: Stellantis / CM