Die Neuzulassungen vonHybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen in den ersten neun Monaten 2026 um 4,9 %. 632.695 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,5 %. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag in dieser Zeit bei 42,7 %.
Im September wurden etwa 2,4 % mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Einen guten Anteil daran hatte Toyota. Laut Florian Kreß, Produktmanager für den Yaris Cross, ist das Segment der HEV in Deutschland stabil bei 13 %. Seiner Ansicht nach könnte das Segment der Vollhybride sogar noch etwas steigen; seinen Anteil dazu leisten kann der runderneuerte Yaris Cross. Von diesem Modell erwartet der Kölner Importeur jährliche Verkäufe von ca. 14.000 Einheiten. Die meisten Order solen von der Ausstattungslinie „Lounge“ kommen.
Generell haben die Experten rund um den Yaris Cross das kompakte SUV in allen Bereichen verbessert. In seinem ersten Verkaufsjahr wurde das Modell mit dem Titel „World Urban Car of the Year 2022“ ausgezeichnet. Seitdem hat sich der Yaris Cross das kleine hybridisierte SUV zum meistverkauften Toyota Modell in Europa entwickelt. Allein 2023 wurden europaweit rund 200.000 Einheiten verkauft. Auch in Deutschland zählt das City-SUV zu den Topsellern der Marke.









Der neue Yaris Cross läuft bei Toyota Motor Manufacturing France vom Band. Er soll den Erfolg des Vorgängers fortsetzen. Bestellbar ist der Wagen schon. Das Basismodell Pure ist ab 27.640 Euro nach Liste zu haben, das Topmodell GR Sport wird ab 37.740 Euro angeboten. Die Frage ist natürlich, warum die Japaner dem aktuellen Trend folgend das kleine Urban Car nicht gleich vollelektrisch anbieten. Immerhin drängen vor allem chinesische Marken aber auch ein deutsches Triumvirat mit neuen batterieelektrischen kleinen Fahrzeugen auf den Markt. Aktuell werden deutschlandweit schon mehr als 1/3 aller Neuwagen als BEV zugelassen.
Toyota hat nicht nur Power, Performance und Auswahlmöglichkeiten beim Hybridantrieb des Updates verbessert und den Umfang der aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme erweitert, sondern den Yaris Cross auch in digitaler Hinsicht umfassend aufgewertet. Dazu gehören ein individuell anpassbares Instrumenten-Display sowie ein leistungsfähigeres Multimediasystem mit bequemer und stabiler Konnektivität bei nutzerfreundlicher Bedienbarkeit.
Kunden haben die Wahl unter zwei Leistungsstufen. Neben der bewährten Hybridversion mit 116 PS gibt es den Wagen auch mit 130 PS Systemleistung und einem höheren maximalen Drehmoment . Zusätzlich lässt sich zwischen Vorderrad- und intelligentem Allradantrieb wählen. Im neuen Hybrid 130 kommt ein größerer und leistungsfähigerer Elektromotor-Generator zum Einsatz. In Verbindung mit der überarbeiteten Software der Steuereinheit (PCU) steigt die Gesamtleistung des 1,5-Liter-Systems um 12 % von 85 kW/116 PS auf 97 kW/130 PS. Auch das Drehmoment legt über das gesamte Drehzahlband deutlich zu um 30 % von 141 Nm auf 185 Nm. Das soll zu einer spürbar druckvolleren Beschleunigung führen, die freilich unserer Erfahrung nah wenig berauschend ist. Zudem wirkt das 1,5l-Aggregat vor allem beim Gas geben immer etwas angestrengt.
Die weiterentwickelte Hybridtechnologie unterstützt die Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Straßenneigung. Dadurch muss der Fahrer bei Bergauffahrten weniger Gas geben und kann sich gleichzeitig auf eine Bergabfahrhilfe verlassen, die das Fahrzeug bei Bergabfahrten automatisch verlangsamt, wenn der Fahrer
den Fuß vom Gaspedal nimmt. Predictive Efficient Drive nutzt das erlernte Verhalten des Fahrers und die Daten des cloudbasierten Navigationssystems (ausstattungsabhängig), um das Laden und Entladen der Batterie entsprechend den Straßen- und Verkehrsbedingungen zu optimieren. Ein weiteres Element des Predictive Efficient Drive ist die Predictive State of Charge (SOC) Control, die in zwei Szenarien zum Einsatz kommt. Erstens prognostiziert das System anhand von Kartendaten lange Bergabfahrten und reduziert den Ladestand der Batterie im Voraus, so dass beim Bergabfahren mehr Energie zurückgewonnen werden kann. Zweitens überwacht die Staukontrolle (Congestion SOC Control) die Informationen zur Verkehrslage und bewahrt den aktuellen Ladestand der Batterie, wenn sich ein Stau ankündigt. Auf diese Weise kann das Fahrzeug im langsam fließenden Verkehr länger im elektrischen Modus betrieben werden kann, ohne dass der Verbrennungsmotor gestartet werden muss.
Toyota hat Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung umgesetzt, um den Komfort an Bord zu steigern. Zur Verringerung der Windgeräusche werden darüber hinaus bei allen neuen Yaris Cross Modellen eine geräuschabsorbierende Windschutzscheibe sowie dickere Seitenscheiben verwendet.
Neues digitales Benutzererlebnis. Herzstück sind eine individuell anpassbare Instrumentenanzeige für den Fahrer im Sieben- oder12,3“-Format sowie ein schnelleres und leistungsfähigeres Multimediasystem mit einem 9- oder 10,5“ großen Bildschirm. Die digitale Instrumentenanzeige stellt Ziffernblätter, Informationen und Grafiken gestochen scharf dar und ist bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar. Das Erscheinungsbild kann an die persönlichen Vorlieben des Fahrers und seine Stimmung angepasst werden. Zur Wahl stehen die vier Themenfelder Smart, Casual, Sporty und Tough. Außerdem ändert sich die Hintergrundfarbe je nach gewähltem Fahrmodus – Normal, Eco oder Sport.
Eine digitale Geschwindigkeitsanzeige und die Schaltanzeige sind in allen Konfigurationen zentral positioniert. Weitere Informationen befinden sich mittig, links und rechts. Im mittleren Bereich werden die wichtigsten Informationen angezeigt, beispielsweise der Status der Sicherheitssysteme. Links und rechts werden Details zu Fahrdaten, Kraftstoffverbrauch und Audiowiedergabe dargestellt. Über Tasten am Lenkrad kann der Fahrer die Darstellung anpassen. Udem verfügt der Wagen je nach Ausführung über ein Head-up-Display, das dem Fahrer die wichtigsten Fahrinformationen gut lesbar auf die Windschutzscheibe projiziert.
Smart Connect. Das neue Toyota Smart Connect Multimediasystem (ausstattungsabgängig) verfügt über eine intuitivere und schneller ansprechende Benutzeroberfläche und bietet serienmäßig eine cloudbasierte Navigation, die dank Echtzeit-Verkehrsinformationen eine genauere und effizientere Routenplanung ermöglicht. Ein bordeigener Sprachassistent ermöglicht die Steuerung vieler Funktionen per Sprachbefehl und reagiert dabei auf natürlichere Sprache: Auf „Hey Toyota, mir ist kalt“ stellt das System automatisch die Temperatur der Klimaanlage höher.
Smartphones lassen sich kabellos über Apple CarPlay und Android Auto in das Multimediasystem einbinden. Und wie bei den Toyota Safety Sense Systemen können Upgrades und neue Funktionen für das Multimediasystem ganz einfach „over the air“ ohne Werkstattbesuch aufgespielt werden.
Über die MyToyota App lassen sich darüber hinaus weitere Funktionen aus der Ferne steuern: das Ver- und Entriegeln der Türen oder das Aktivieren der Warnblinkanlage, um das Fahrzeug auf einem überfüllten Parkplatz wiederzufinden. Die App ist sowohl mit Apple- als auch mit Android-Geräten kompatibel.
Sicherheit. Serienmäßig an Bord ist die neueste Generation von Toyota Safety Sense. Unter dem Oberbegriff Toyota T-Mate werden die fortschrittlichen Assistenzsysteme gebündelt, die das Autofahren sicherer und einfacher machen und das Parken erleichtern. Die Einstellung der Sicherheits- und Fahrassistenzfunktionen erfolgt ganz einfach über die Lenkradtasten.
Erster Fahreindruck. Der Japaner oder sollen wir sagen der kleine japanische Franzose ist kompakt (Länge unter 4,20 m), leicht und überaus sparsam zu bewegen Ohne Zweifel ist das optisch gelungene SUV solide verarbeitet, wobei im Interieur wohl aus Kostengründen weitgehend harte Kunststoffe verarbeitet sind. Ein gute Schulnote vergeben wir für die sehr ordentliche Ausstattung mit vielen Komfort- und Sicherheitsassistenten. Ein Schnäppchen aber ist der Wagen nicht. Denn auf den Tisch des Hauses muss man für die meist georderte Version deutlich über 30.000 Euro legen. Und, dass man alle zwölf Monate zur Inspektion muss, ist für ein Urban Car wenig schmeichelhaft, kostenträchtig obendrein. Daran ändert auch die anschließende Zwölfmonats-Garantie wenig. Gefallen hat uns der neue Kühlergriff im Wabendesign, die neuen Scheinwerfer, Seitenschweller und schwarze Außenspiegel sowie im Interieur die neuen komfortablen Sitze. Natürlich ist noch viel mehr neue am überarbeiteten Yaris Cross. Überzeugend erschien uns der wirklich niedrige Kraftstoffverbrauch – bei uns waren es nach der ersten Ausfahrt im Großraum Köln über 100 km ca. 4,8 Liter. Als angenehm empfanden wir die erhöhte, übersichtliche SUV-Sitzposition und die Bedienung des Wagens. Weniger lustig aber ist das unter Last viel zu laute CVT-Getriebe. Und ob die Antriebsart auf Dauer passt, lassen wir mal dahingestellt. Für kleinere Fuhrparks wie Serviceunternehmen rechnen sich inzwischen Verbrenner nicht mehr so richtig, auch wenn der Benzinkonsum niedrig ist. Quelle: CM / Toyota









