Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet der Flughafen Sea-Tac in Seattle einen renovierten Bereich, der sich über vier Ebenen erstreckt und neben elf Gastronomie- und Einzelhandelsgeschäften auch eine Außenterrasse mit Blick auf das Rollfeld bietet. Mit der Erweiterung von Flugsteig C soll der Flughafen SEA buchstäblich auf ein neues Niveau gehoben werden: Durch den Aufbau von vier zusätzlichen Etagen über dem bestehenden Gebäude werden neue Maßstäbe für das Flughafenerlebnis und die Nachhaltigkeit gesetzt.
Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft wird am Donnerstag, 11. Juni 2026, der frisch renovierte Flugsteig C am Flughafen Sea-Tac eröffnet. Der ehemals eingeschossige Bereich umfasst nun vier Ebenen; dazu gehören eine Sitzgelegenheit unter einem riesigen „Baum“, ein beruhigender Sensorik-Raum sowie eine Außenterrasse, von der aus man die Flugzeuge beobachten kann. Zu den elf Gastronomie- und Einzelhandelsangeboten zählt auch ein Restaurant. Zudem beherbergt dieser Flugsteig die schicke neue Lounge von Alaska Airlines.
Das Projekt erstreckt sich über die Flugsteige C und D und umfasst zusätzliche Gastronomie- und Einzelhandelsflächen, begehrte Einrichtungen wie einen interreligiösen Gebets- und Meditationsraum sowie einen Stillraum, und eine völlig neue, über 3.800 m² große Alaska Airlines Lounge. Das Herzstück des Bereichs – der „Tree at C“ – wird ein markanter Treffpunkt sein, der Reisende zum Verweilen einlädt: mit Sitzgelegenheiten, Blick auf das Vorfeld sowie Musik und Kunst. Alternativ können sie in die obere Ebene wechseln, die mehr Bewegungsfreiheit sowie weitere Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten bietet. Die Erweiterung umfasst zudem Büroflächen für am Flughafen ansässige Unternehmen, Airlines und die TSA.
Die Erweiterung des Flugsteigs C interpretiert das Flughafenerlebnis neu: Durch das Design entstehen eine intuitive Wegeführung, eine ruhige Atmosphäre und ein Bewusstsein für Klimaschutz. Das Projekt vergrößert das bestehende, 7.500 m² Fläche messende große Gebäude zu einer attraktiven, 21.300 m² umfassenden Anlage, die zahlreiche gewünschte Annehmlichkeiten bietet.
Die Architektur des Gebäudes ist von den Naturlandschaften des pazifischen Nordwestens sowie der Energie und Lebendigkeit Seattles inspiriert. Der „Tree at C“ bildet einen zentralen Begegnungsort, der an regionale öffentliche Märkte und Bauernmärkte erinnert. Auf der Hauptebene befindet sich der „Marketplace at C“, ein zentraler Bereich, der Reisenden alles Nötige bietet. Gastronomie- und Einzelhandelsflächen säumen dieses terrassenförmig angelegte, offene Amphitheater mit Bühne für Live-Musik. Von dort werden Reisende in die obere Ebene gelockt, wo weitere Restaurants sowie ein weiter Ausblick und der Blick über die gesamte Fassade warten. Ein besonderes Highlight der Erweiterung ist die große Raumhöhe und der freie Blick auf das Vorfeld sowie die Olympic Mountains von einer verglasten Aussichtsplattform aus – dem „Lookout at C“ –, die allen Passagieren offensteht.
Der Flughafenbetreiber Port of Seattle strebt an, der grünste und energieeffizienteste Betreiber Nordamerikas zu werden, wobei Umweltschutz und Wohlbefinden der Reisenden an erster Stelle stehen. Die Erweiterung des Flugsteigs C (C Concourse Expansion) ist das erste Projekt dieser Art, das dem „Sustainable Evaluation Framework“ des Betreibers folgt.
Die Nachhaltigkeitsmerkmale der C Concourse Expansion setzen Maßstäbe für künftige Bauvorhaben des Port of Seattle, darunter:
• Systeme ohne fossile Brennstoffe (für Heizung, Warmwasserversorgung aller in C bestehenden Einrichtungen
• Photovoltaikanlagen auf dem Dach (energieeffiziente Solaranlage)
• Spüleinrichtungen zur Reduzierung von Feststoffabfällen sowie Lagerflächen für Lebensmittelspenden
• Wassersparende Armaturen zur Schonung der Trinkwasserressourcen
• Elektrochrome Verglasung der Fenster
• Biophile Designstrategien, die eine angenehme Umgebung schaffen und eine symbiotische Beziehung zwischen gestalterischem Ausdruck und Nachhaltigkeit herstellen
Für die Erweiterung des Flugsteigs C strebt der Flughafen SEA das Ziel, LEED-Gold zu erreichen. LEED Gold ist eine hohe Zertifizierungsstufe für nachhaltiges Bauen in den USA, verliehen vom U.S.Building Council. Quelle: Port of Seattle / CM
Concourse C am Flughafen Sea Tag von Seattle. Foto: Port of Seattle
Ein vormaliger Pilot von Air Canada unternahm große Anstrengungen, um zu verbergen, dass er über einen Zeitraum von 17 Jahren hinweg – während er Hunderte von Flugstunden absolvierte – nicht über die erforderliche Lizenz verfügte. Am 29. Juni muss sich der Flugzeugführer strafrechtlich verantworten, weil er fast 17 Jahre lang Zehntausende von Passagieren mit einer gefälschten Pilotenlizenz befördert hat.Der Ex.Air Canada Kapitäm war am 01. Juni 2026 festgenommen wordn.
Den Ermittlungen zufolge hatte er zwischen 2009 und 2025 als Kapitän mehr als 900 Inlands- und internationale Flüge durchgeführt, ohne jemals die vorgeschriebene Lizenz erworben oder die obligatorischen Prüfungen abgelegt zu haben. „Diese Ermittlung und die damit verbundenen Einzelheiten lesen sich wie ein Drehbuch für einen Film, sagte der stv. Polizeichef der Peel Regional Police auf einer Pressekonferenz in Ontario. Der Mann stieg bis zum Kapitän auf und flog fast 17 Jahre lang Maschinen der Typen Boeing 767, 777 und 787, wobei er ein Gehalt von fast 3 Mio. Kanadischen Dollar (rund 2 Mio. Euro) bezog.
Die Vorwürfe erinnern an den Film „Catch Me If You Can“ aus dem Jahr 2002, in dem es einem Teenager durch geschicktes Täuschen gelingt, als Pilot für PanAm zu fliegen. Im vorliegenden Fall besaß Wall zwar während seiner gesamten 27-jährigen Laufbahn bei Air Canada eine Lizenz für das Fliegen; jedoch verfügte er nie über die Verkehrspilotenlizenz (Airline Transport Pilot License for Aeroplanes, kurz ATPL-A), die für seine Beförderung zum Kapitän im Jahr 2009 erforderlich gewesen wäre.
„Wir gehen davon aus, dass der Beschuldigte sowohl seinen Arbeitgeber als auch die Aufsichtsbehörde über seine Qualifikationen getäuscht hat“, so die Ermittler. Der Beschuldigte flog auf, nachdem eine routinemäßige Überprüfung seiner Unterlagen im Jahr 2025 „Unstimmigkeiten … in den Dokumenten zur Pilotenlizenz“ zutage gefördert und Air Canada die Aufsichtsbehörden informiert hatte. Der Ex-Kapitän ging 2025 in den Ruhestand, noch bevor im Januar die behördlichen und strafrechtlichen Ermittlungen unter dem Codenamen „Project Icarus“ eingeleitet wurden.
Die Fluggesellschaft wies darauf hin, dass der Pilot über eine Lizenz als Verkehrspilot verfügte und regelmäßig seine Fähigkeit zum sicheren Steuern großer Flugzeuge unter Beweis gestellt hatte. „Die Sicherheit wurde durch diesen Vorfall nicht beeinträchtigt, da alle Piloten von Air Canada alle sechs Monate obligatorische Wiederholungsschulungen zur Überprüfung ihrer fliegerischen Kompetenz absolvieren – einschließlich einer Flugüberprüfung durch einen zertifizierten Prüfkapitän der kanadischen Luftfahrtbehörde (Transport Canada) alle zwölf Monate“, erklärte Air Canada in einer am Stellungnahme. „Eine ordnungsgemäße Lizenzierung ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil des mehrstufigen Sicherheitskonzepts der Luftfahrtbranche; daher nimmt Air Canada diesen Sachverhalt äußerst ernst“, fügte die Fluggesellschaft hinzu.
Der Pilot wurde von Transport Canada mit einer Geldstrafe belegt und sieht sich sieben strafrechtlichen Anklagen gegenüber, darunter Betrug, zweifache Verwendung gefälschter Dokumente sowie dreifacher Besitz einer gefälschten Kennzeichnung. Er soll am 29. Juni 2026 vor Gericht erscheinen. Quelle: CNN / CM
Die GCH Hotel Group das Management des Excelsior Hotel Nürnberg Fürth übernommen und das außergewöhnliche Haus als „Excelsior Hotel Nürnberg Fürth, a member of Radisson Individuals“ wieder eröffnet.
Die markante „Hotel-Pyramide“ im Fürther Stadtteil Kalbsiedlung (Europaallee 1) ist ein 42 Meter hohes, gläsernes Wahrzeichenin Form einer quadratischen Pyramide.
Nach mehr als dreieinhalb Jahren Leerstand wurde das 4-Sterne-Haus wiedereröffnet. Das Haus bietet 104 komfortable Zimmer, darunter Standard- und Familienzimmer sowie geräumige Suiten (teilweise mit Flussblick). Zur Ausstattung zählen u.a. kostenloses WLAN, eine Lobbybar, ein Fitnessbereich sowie Sauna und Dampfbad.
Unter dem Motto „Zwischen Kellerbier und Kristallglas“ sollen bei der großen Re-Opening-Party regionale Tradition und zeitgemäßer Lifestyle verschmelzen. Fränkische Braukunst von der Tucher Brauerei trifft auf authentische Genussmomente beim Flying Buffet.
Das Excelsior Hotel Nürnberg Fürth nahe der B 8 und am Main-Donau-Kanal im Westen Fürth’s gelegen ist ein urbaner Spot für Fürth und die gesamte Metropolregion – ein Landmark, Treffpunkt und Erlebnisraum, der Architektur, Vielfalt und internationalen Service auf einzigartige Weise vereint. Schon von Weitem zieht die markante Pyramiden‑Architektur die Blicke auf sich; ihre außergewöhnliche Bauweise ist Sinnbild für Offenheit, Perspektiven und Gastfreundschaft und macht es zur attraktiven Adresse für internationale Gäste, Businessreisende und Entdecker der Region.
Das Hotel war im Herbst 1994 eröffnet worden und feierte 2014 sein 20-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben hatte das Hotel bis dahin 32.000 Übernachtungen und ca. 3,8 Mio. Tagungsgäste während dieser Zeit. Der frühere Betreiber, die Pyramide Hotelbetriebsgesellschaft mbH stellte den Hotelbetrieb überraschend am 06. September 2016 ein.
Anfang Juni 2017 hieß es, dass in der Pyramide ab Herbst desselben Jahres ein Hotel wieder eröffnet werden soll. Der Besitzer, die Berliner GCH-Hotelgruppe, teilte anfänglich mit, dass das Hotel am 01. November 2017 wieder an den Start gehen soll, dann als 4-1/2-Sterne Haus „Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth. Eröffnet wurde dieses Hotel dann am 29. Januar 2018. Eigentümer des Hotels bzw. der Immobilie war das Unternehmen Aroundtown, einer der größten Immobilienkonzerne Europas. Allerdings machte die Corona-Pandemie und die damit verbundene Gästeflaute den Hotelplänen einen Strich durch die Rechnung. Im August 2022 erfolgte die erneute Schließung des Hotels. 2024 wurde bekannt, dass sich ein neuer Investor für das Hotel gefunden hat. Als Betreiber sollte die GCH Hotel Group fungieren. Quelle: GCH / CM
Das Bundeskabinett hat die nationale Luftfahrtstrategie beschlossen. Bundeskanzler Friedrich Merz stellte sie auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin vor. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) begrüßt das Leitbild der Nationalen Luftfahrtstrategie.
„Das gemeinsame Leitbild, Deutschland als führende Luftfahrtnation in Europa – wettbewerbsfähig, technologisch stark, souverän, resilient und nachhaltig – ist richtig und zukunftsweisend. Erstmals werden zivile Luftverkehrswirtschaft, Luftfahrtindustrie und militärische Erfordernisse gemeinsam adressiert“, sagt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang.
Allerdings fehlt es über das Leitbild hinaus an einer mit konkreten Maßnahmen hinterlegten Strategie für die Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland, betont der BDL. Dies betrifft vor allem die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere Bereiche wie staatliche Standortkosten, regulatorische Entlastung, Digitalisierung sowie Tourismus und Konnektivität. Nötig sind auch Maßnahmen, mit denen die Anbindung der Wirtschaftsstandorte an internationale Drehkreuze sichergestellt wird.
Der Handlungsbedarf ist nach Meinung des Verbands groß. Deutschland zählt nach wie vor zu den Ländern mit der schwächsten Entwicklung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie. Aufgrund der staatlichen Standortkosten gelingt es dem Luftverkehr ab Deutschland auch weiterhin nicht, die Lücke zum restlichen Europa zu schließen. Während das Luftverkehrsangebot in Deutschland im Sommer 2026 nur 89 % von 2019 beträgt, wird in den meisten europäischen Ländern mehr geflogen als jemals zuvor. Im Sommer 2026 erreicht das Angebot in Europa im Durchschnitt 111 % von 2019, ohne Deutschland sogar 116 %.
Auch der Digitalverband Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder meldet sich zu Wort: „Die Luftfahrtstrategie setzt mit Digitalisierung, Automatisierung und unbemannter Mobilität wichtige Schwerpunkte für einen wettbewerbsfähigen Luftfahrtstandort Deutschland. Positiv sind vor allem der Fokus auf Advanced Air Mobility, digitale Verwaltungsprozesse und offene Datenstandards in der Flugsicherung. Jetzt braucht es einen konkreten Fahrplan mit messbaren Zielen, weniger Bürokratie, bessere Einsatzbedingungen für Drohnen und neue Finanzierungswege für innovative Luftfahrt-Startups. Nur mit einer entschlossenen Umsetzung kann Deutschland bei digitaler, sicherer und klimafreundlicher Luftfahrt international vorne mitspielen.“ Quelle: BDL /Bitkom / CM
Deutschland ist längt kein Hochtechnologieland mehr. Gerade bei Großprojekten bringt das Land nichts mehr auf die Reihe. Beweis gefällig? Deutschlands größtes Infrastrukturprojekt Stuttgart 21. Nun berichtete der SWR, dass der neue Tiefbahnhof erst im Dezember 2031 vollständig in Betrieb genommen werden soll. Grund sollen u.a. u.a. mehr als 1.000 km falsch verlegte Kabel und Schächte sein. Die zuletzt für Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im November abgeblasen worden
Die Deutsche Bahn muss laut dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir nun alle Karten auf den Tisch legen. Er wolle nicht, „dass wir da jetzt jedes Jahr neue Zahlen bekommen. Es muss mal ein Ende haben“, so der Landesvater. Özdemir verlangt von der Bahn belastbare Zahlen und Antworten auf die Fragen, wann die einzelnen Etappen und wann das gesamte Projekt Stuttgart 21 fertig sein sollen. Für die neue Bahnchefin Evelyn Palla ist das Riesenprojekt ein ganz schweres Erbe ihres Vorgängers. Sie hat eine umfassende Überprüfung des Projekts angekündigt.
Nächste Verschiebung des S21-Eröffnungstermins: Dezember 2031. Rendering: DB
Der Ministerpräsident sprach von „desaströse Nachrichten“ für Baden-Württemberg und vor allem für die Bahnfahrenden. Das Projekt werde langsam „zur Lachplatte. Nun gehe es auch darum zu zeigen, dass Stadt, Land und die Bundesrepublik Großprojekte stemmen könnten und sich nicht in Grund und Boden schämen müssten. Özdemir verwies u.a. auch die Digitalisierung des Stuttgarter Bahnknotens, der auch mit dem European Train Control System (ETCS) ausgestattet werden soll Doch braucht es laut DB weiterhin herkömmliche Signale, weil längst nicht alle Lokomotiven für den Güterverkehr mit ETCS ausgerüstet bzw. nicht mit der digitalen Technik kompatibel sind Am Mittwoch, 10. Juni 2026 präsentierte Siemens Mobility vor Kunden und internationalen Medien im neu eröffneten Rail Service Center in München-Allach die nächste Generation hoch digitalisierter Lokomotiven für den Schienengüter- und Personenverkehr präsentiert – den Vectron X. Die neue Lokomotive basiert auf der marktführenden Vectron-Lokomotivenplattform, die sich mit fast 3.000 verkauften Fahrzeugen im täglichen Betrieb bewährt hat. Sie kombiniert bewährte Technologie mit digitalen, app-basierten Funktionen, offenen Schnittstellen für Drittpartner sowie einem zentralen Smart Screen im Führerstand. Datenbasierte Anwendungen, gezieltere Wartung und app-basierte Funktionen tragen dazu bei, Betriebskosten zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugeinsatzes weiter zu steigern.
Der Vectron X verbindet perfekt die reale und die digitale Welt und bringt digitale Funktionen direkt in die Lokomotive. Smart Screen, app-basierte Anwendungen, TrainPlay und Konnektivität in nahezu Echtzeit vereinfachen die Bedienung und machen den Lokbetrieb transparenter und deutlich effizienter. Im Führerstand setzt der Vectron X auf ein digitales Bedienkonzept. Es erweitert den bewährten Vectron-Führerstand, mit dem Triebfahrzeugführerinnen und -führer europaweit vertraut sind, um einen zentralen 11,6-Zoll-Smart-Screen. Dieser bündelt wichtige Anwendungen und Informationen direkt im Cockpit – von betrieblichen Daten über Streckeninformationen bis hin zu Applikationen von Drittanbietern im App Store. Zudem werden über TrainPlay ausgewählte kunden- und betreiberspezifische Anwendungen, die Lokführerinnen und Lokführer heute häufig auf Smartphones oder Tablets nutzen – etwa für Einsatzplanung, betriebliche Koordination oder kundenspezifische Informationen – künftig auf dem Smart Screen im Führerstand dargestellt. Siemens Mobility bringt damit erstmals eine CarPlay-ähnliche Lösung für Lokomotiven auf die Schiene und macht den Führerstand zu einem digitalen Arbeitsplatz, der Informationen einfacher zugänglich macht und Arbeitsabläufe spürbar vereinfacht.
Stuttgart 21 (auch kurz S 21) ist ein Verkehrs- und Städtebauprojekt zur Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart. Im Rahmen des Projekts entstehen elf neue, meist unterirdische Strecken (57 km) sowie vier neue Bahnstationen, darunter ein neuer unterirdischer Hauptbahnhof, ein neuer Fernbahnhof am Flughafen Stuttgart u.v.a.m. Freiwerdende Gleisflächen sollen zur Stadtentwicklung genutzt werden. Zusammen mit der 2022 fertiggestellten Schnellfahstrecke Wendlingrn-Ulm wird das Vorhaben als Bahnprojekt Stuttgart–Ulm bezeichnet. Die Kosten von S21 sind von ursprünglich geplanten 1,6 Mrd. Euro auf aktuell über 11,4 Mrd. Euro explodiert und ein Ende ist nicht in Sicht.
Das Projekt wurde 1994 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Bauarbeiten begannen im Februar 2010. Die Inbetriebnahme war zunächst für Dezember 2019 geplant, wurde danach aber mehrmals verschoben. Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm schließt neben Stuttgart 21 auch den Neubau der bereits 2022 eröffneten Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm ein. Herzstück von Stuttgart 21 ist der neue unterirdische Hauptbahnhof, der anders als der bisherige Kopfbahnhof ein unterirdischer Durchgangsbahnhof sein wird. Quelle: DB / SWR / CM
Von 14. Juni bis 12. Dezember 2026 finden Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Bayern statt. Die Westbahn reagiert damit auf temporäre Änderungen im deutschen Bahnnetz und passt den Fahrplan vorübergehend zeitlich befristet an.
Für Verbindungen von/nach Deutschland gibt es ein Fahrplan-Update:
• Fahrzeit von/nach Innsbruck und München verlängert sich um bis zu 15 Minuten, von/nach Vorarlberg um bis zu 30 Minuten • Lindau (Reutin und Insel) entfällt als Halt • Stuttgart-Verbindungen von/nach Stuttgart halten in München Ost und München Pasing – allerdings nicht in München Hauptbahnhof • München-Verbindungen halten wie gewohnt bis München Hauptbahnhof • Neu: Westbahn-Züge von/nach München halten in Prien am Chiemsee
Kriegsbedingte Störungen im Nahen Osten und hohe Treibstoffpreise sind die Hauptgründe dafür, dass die International Air Transport Association (IATA) ihre Gewinnprognose für die weltweiten Fluggesellschaften für das Jahr 2026 fast halbiert hat
Wie Willie Walsh, der scheidende Generaldirektor der IATA, auf der Jahreshauptversammlung des Luftfahrtverbands am Sonntag in Rio de Janeiro (Brasilien) bekannt gab, rechnet die IATA nun damit, dass die Fluggesellschaften im Jahr 2026 einen Nettogewinn von insgesamt 23 Mrd. US-Dollar erzielen werden. Dies liegt deutlich unter der zuvor prognostizierten Summe von 41 Mrd. US-Dollar und entspricht etwa der Hälfte der 45 Mrd. USD, die der Verband für das Jahr 2025 veranschlagt. hatte.
Flugzeuge am Chicago O’Hare. Foto: ORD
„Die Ertragslage aller Fluggesellschaften leidet unter dem rasanten Anstieg der Kerosinpreise um 70 %%, erklärte Willie Walsh. „Ein Teil der Mehrkosten lässt sich zwar durch Preisanpassungen und Effizienzsteigerungen auffangen, doch dies reicht nicht aus, um die Rentabilität auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.“
Grundlagen der IATA-Prognose. Die neue Gewinnprognose basiert auf einem für 2026 erwarteten Umsatzwachstum von 9,4 % gegenüber dem Vorjahr auf fast 1,2 Billionen US-Dollar, dem jedoch ein Kostenanstieg um 13 % auf mehr als 1,1 Billionen US-Dollar gegenübersteht. Daraus ergibt sich eine Nettogewinnmarge von 2 % – ein Rückgang gegenüber der ursprünglichen Prognose von 3,9 %. Dies entspricht laut IATA einem Gewinn von rund 4,50 US-Dollar pro abfliegendem Passagier; das ist die Hälfte des für 2025 geschätzten Werts von 9,10 US-Dollar.
Die Treibstoffkosten werden im laufenden Jahr 2026 voraussichtlich um fast 40 % gegenüber dem Vorjahr auf 350 Mrd. USD steigen; diese Prognose basiert auf einem durchschnittlichen Preis für Brent-Rohöl von 95 US-Dollar pro Barrel (gegenüber 69 US-Dollar im Jahr 2025). Der Preis für Flugkraftstoff wird im Durchschnitt voraussichtlich 152 US-Dollar pro Barrel betragen – ein Anstieg gegenüber 90 US-Dollar im Jahr 2025. Die IATA rechnet zudem mit einem Anstieg der Kosten ohne Treibstoff um 4 % auf 767 Mrd. USD, wobei die Personalkosten den größten Anteil ausmachen.
Die Auslastung der Passagierkabinen soll 2026 mit 84 % „weiterhin Rekordwerte erreichen“ (nach 83,5 % 2025), während das Passagieraufkommen voraussichtlich auf 5,1 Mrd. steigen wird – ein Zuwachs von 2,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Nach Einschätzung der IATA werden sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen für die Branche im Jahr 2026 verschlechtern: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts soll von 3,4 % (2025) auf 2,5 % zurückgehen, die Inflationsrate von 4,1 % auf 5 % steigen und das Wachstum des Welthandels von 4,6 % auf 1,9 % sinken.
Die Einnahmen aus dem Passagiergeschäft werden 2026 voraussichtlich 839 Mrd. USD erreichen, was einem Anstieg von 9,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. „Da dieser Anstieg das erwartete Nachfragewachstum von 2,1 % – gemessen in Erlösen pro Kilometer – übersteigt, steigen die Flugpreise, um einen Teil der Kosten des Ölpreisschocks auszugleichen“, so die IATA.
Es wird erwartet, dass die Einnahmen aus Zusatzleistungen und sonstigen Quellen im Jahresvergleich um 12,6 % auf 165 Mrd. USD steigen. „Zum ersten Mal seit 2019 werden die Einnahmen aus Zusatzleistungen einen größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen als die Luftfracht“, so die IATA, die für das Frachtgeschäft Einnahmen in Höhe von 162 Mrd. USD prognostiziert.
Zu den weiteren Faktoren, die die IATA für die Ergebnisse der Luftfahrtbranche als relevant erachtet, gehören anhaltende Herausforderungen in der Lieferkette, wahlbedingte Unsicherheiten, Stagflation sowie infrastrukturelle Engpässe.
Regionale Highlights
Nordamerika: Die IATA prognostiziert für die Region einen Nettogewinn von 9,4 Mrd. USD im Jahr 2026 (nach geschätzten 12,4 Mrd. USD im Jahr 2025), während die Nettomargen voraussichtlich von 3,5 auf 2,5 % sinken werden. Der Gewinn pro Passagier wird auf 8,10 US-Dollar geschätzt, verglichen mit 10,80 USD in 2025. Die Nachfrage soll im Jahresvergleich um 0,8 % steigen, bei einem erwarteten Kapazitätswachstum von 0,3 %. Da nordamerikanische Fluggesellschaften weitgehend auf die Absicherung von Treibstoffpreisen (Hedging) verzichten, setzen sie laut IATA auf „unmittelbare Preisanpassungen“, um steigende Kosten zu decken. Netzwerk-Fluggesellschaften sind besser als Billigfluggesellschaften in der Lage, einer Marktschwäche zu begegnen, da Letzteren „nennenswerte“ Premium-Angebote fehlen; dies schränkt ihre Möglichkeiten ein, Kostendruck durch Upselling und Tarifsegmentierung auszugleichen. Dennoch verzeichnete die Region in den letzten Jahren eine hohe Rentabilität und ist von operativen Erschütterungen im Nahen Osten weitgehend unbeeinflusst geblieben.
Europa: Die IATA prognostiziert für europäische Fluggesellschaften einen Nettogewinn von 9,6 Mrd. USD in 2026 (nach geschätzten 13 Mrd. USD in 2025); die Nettomarge soll 2026 bei 3,1 % liegen, verglichen mit 4,5 % im Vorjahr. Der Gewinn pro Passagier dürfte von 10,30 USD auf 7,50 USD zurückgehen. Die Nachfrage soll im Jahresvergleich um 2,8 % steigen, während für die Kapazität ein Zuwachs von 1,3 % erwartet wird. Laut IATA stehen europäische Fluggesellschaften aufgrund gestiegener Treibstoffpreise unter „erheblichem Kostendruck“. Dieser Effekt wird jedoch teilweise durch Absicherungsgeschäfte (Hedging) abgefedert, die die Airlines bereits vor der Krise für durchschnittlich 70 % ihres Treibstoffbedarfs im Sommer 2026 abgeschlossen haben. Die IATA wies jedoch darauf hin, dass „die Kosten steigen werden, sobald diese Absicherungen auslaufen“. Europäische Fluggesellschaften hätten zudem von „einigen Verkehrszuwächsen“ durch die Einführung von Direktflügen zwischen Europa und Asien profitiert, nachdem das Flugangebot über Drehkreuze im Nahen Osten reduziert worden war, so die IATA. Allerdings meldete der Flughafenverband ACI Europe vergangene Woche einen Rückgang des gesamten europäischen Flugverkehrs im Monat April. Die IATA kritisierte zudem „belastende“ Vorschriften, die sich auf die Fluggesellschaften in Europa auswirken – darunter EU- und britische Vorgaben zur Verwendung alternativer Flugkraftstoffe sowie „erhöhte“ Gebühren für Flughäfen und Flugsicherungsdienste. Walsh kritisierte die europäischen Regierungen dafür, dass sie zwar verbindliche Vorgaben durchsetzten, es jedoch versäumten, Anreize für die Produktion von sogenannten „nachhaltigen“ Flugkraftstoffen (SAF) zu schaffen. „Leider haben die meisten Regierungen bei diesen Vorgaben den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht: Sie haben die Preise in die Höhe getrieben, aber kein Angebot geschaffen“, so Walsh. Offenbar unbeeindruckt von diesen Entwicklungen haben die Regierungen über die ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) ein Ziel zur Emissionsreduzierung um 5 % bis 2030 mittels SAF (nachhaltiger Flugkraftstoffe) festgelegt. Klar ausgedrückt: Es gibt keinen Weg, dieses Ziel zu erreichen. Es besteht zwar noch Hoffnung, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen – doch diese schwindet rapide.“ Die jüngste Prognose der IATA sieht für europäische Fluggesellschaften in diesem Jahr einen Nettogewinn von 9,6 Mrd. USD vor – ein Rückgang gegenüber den 13 Mrd. USD des Jahres 2025; die Nettogewinnmarge dürfte im selben Zeitraum von 4,5 % auf 3,1 % sinken. Die Passagiernachfrage bei europäischen Fluggesellschaften soll im Jahr 2026 – gemessen in verkauften Passagierkilometern (RPKs) – im Jahresvergleich um 2,8 % steigen, während die Kapazität um 1,3 % zunimmt.
Asien-Pazifik: Die Prognose für Fluggesellschaften im Raum Asien-Pazifik sieht für 2026 einen Nettogewinn von 6,6 Mrd. USD vor – ein Rückgang gegenüber den 9,8 Mrd. USD des Vorjahres; die Nettomarge soll 2,1 % betragen, verglichen mit 3,5 % im Jahr 2025. Der Gewinn pro Passagier dürfte von 5,30 auf 3,40 USD sinken. Die Nachfrage nach Flugreisen soll im Jahresvergleich um 5,1 % steigen, während die Kapazität im selben Zeitraum um 3,6 % zunehmen dürfte. Laut IATA ist die Region stark von Rohölimporten aus der Golfregion abhängig; dies kann zu einem überproportionalen Druck auf die Raffinerien führen und sowohl Engpässe als auch Preissteigerungen bei Flugkraftstoff verursachen. Allerdings haben Störungen an Drehkreuzen im Nahen Osten dazu geführt, dass einige Fluggesellschaften im Raum Asien-Pazifik von veränderten Verkehrsströmen infolge des Nahostkonflikts profitieren – insbesondere auf den Routen zwischen Europa und Asien.
Naher Osten: Die IATA prognostiziert für 2026 einen Nettoverlust von 4,3 Mrd. USD, dem ein geschätzter Gewinn von 7,2 Mrd. USD im Jahr 2025 gegenübersteht. Die Nettomarge wird für 2026 bei minus 6,1 % erwartet, verglichen mit 9,4 % im Jahr 2025. Für die Fluggesellschaften der Region wird ein Verlust von 21,40 USD pro Passagier prognostiziert, während im Vorjahr noch ein Gewinn von 31,50 USD pro Passagier erzielt wurde. Die Nachfrage soll im Jahresvergleich um 11,4 % zurückgehen, bei einem gleichzeitigen Kapazitätsabbau von 4,4 %. Der Wegfall von Umsteigeverkehr „belastet die Auslastung und erhöht die Stückkosten“, so die IATA. Bestimmte strukturelle Faktoren stärken die Widerstandsfähigkeit der Region, darunter ein günstiges Steuerumfeld, ein relativ sicherer Zugang zur Kraftstoffversorgung und eine vergleichsweise geringe Verschuldung. Die Erholung im Nahen Osten dürfte eher durch die Preisgestaltung als durch eine rasche Rückkehr des Passagiervolumens vorangetrieben werden.
Afrika: Obwohl die Region „das stärkste Verkehrswachstum verzeichnet, da Routen verlagert werden, um den Nahen Osten zu umgehen“, dürfte die Rentabilität aufgrund kostenseitiger Anfälligkeiten – insbesondere bei den Treibstoffkosten – nachlassen. Die IATA prognostiziert für 2026 einen Nettogewinn von 100 Mio. USD (gegenüber geschätzten 300 Mio. USD im Jahr 2025) bei einer Nettomarge von 0,2 % (im Vergleich zu 1,6 % im Vorjahr). Der Gewinn pro Passagier dürfte von 2,10 USD auf 0,40 USD sinken. Die Nachfrage soll im Jahresvergleich um 10 % steigen, während für die Kapazität ein Zuwachs von 7,7 % erwartet wird.
Lateinamerika: Der durch die Energiekrise verursachte „Abwärtsdruck“ auf mehrere Währungen der Region wird deren wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr beeinflussen. Die IATA prognostiziert für 2026 einen Nettogewinn von 1,2 Mrd. USD (nach geschätzten 1,9 Mrd. USD im Jahr 2025) bei einer Nettomarge von 2,1 % (gegenüber 3,8 % im Vorjahr). Der Gewinn pro Passagier dürfte von 5,90 USD auf 3,50 USD zurückgehen. Für die Nachfrage wird ein Anstieg von 5 % im Jahresvergleich erwartet, bei einem Kapazitätszuwachs von 3,3 %. „Die Nachfragebedingungen in Lateinamerika reagieren empfindlicher als in anderen Regionen; dies spiegelt das niedrigere Einkommensniveau sowie den geringeren Anteil von Geschäftsreisen an der Gesamtnachfrage im Luftverkehr wider“, so die IATA. Quelle: IATA / CM
Die Fluggesellschaft Emirates wäre bereit, tägliche Linienflüge nach Berlin und Stuttgart aufzunehmen, und dafür jährlich über 100 Mio. Euro für Betriebs- und Personalkosten, Flughafengebühren, Treibstoff und sonstige Aufwendungen bereitzustellen, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundesverkehrsministerium. Doch die Bundesregierung stellt sich stur. Und das hat seinen Grund: Die beiden größten Airports Deutschlands, Frankfurt und München wehren sich mit Händen und Füßen gegen Emirates-Flugverbindungen zum Hauptstadt-Flughafen BER.
Berlin ist das politische Zentrum der größten Volkswirtschaft Europas. Die Stadt mit 3,9 Mio. Einwohnern beherbergt ein florierendes Start-up-Ökosystem, eine gut etablierte diplomatische Gemeinschaft und eine Kulturszene, die jährlich Millionen von Besuchern anzieht. Gleichzeitig hat die Langstreckenanbindung nicht mit den starken internationalen Ambitionen der Stadt Schritt gehalten. Tatsächlich entfallen über 85 % der internationalen Verbindungen des Flughafens Berlin Brandenburg laut OAG-Flugplandaten auf Ziele innerhalb Europas.
Ein Emirates A380 landete am BER, allerdings nur zur ILA Foto: Privat
Stuttgart hat eine vergleichbare Lücke bei Langstreckenverbindungen. Der Wirtschaftsmotor Baden-Württembergs, eines der exportstärksten Bundesländer Deutschlands, ist nach wie vor unterversorgt, wenn es um Langstreckenflugverbindungen geht, auf die Hersteller, Zulieferer und Handelspartner angewiesen sind.
Das Bundesverkehrsministerium will angeblich, wenn überhaupt, nur zwei Emirates-Langstreckenverbindungen pro Woche von Dubai nach Berlin gestatten. Dass sich Fraport und die FMG quer stellen, hat einzig und allein mit der Angst vor erstarkender Konkurrenz durch den BER zu tun. Und insbesondere der Lufthansa ginge eine Spule leer. Denn die verlöre Passagiere aus Berlin und Umland von und nach den VAE; denn die sind aktuell gezwungen über Frankfurt oder München zu fliegen.
Sir Tim Clark, President Emirates Airline:„Emirates ist bereit, Berlin und Stuttgart täglich mit Großraumflugzeugen anzubinden und beide Städte mit unserem umfangreichen Streckennetz zu verbinden, begleitet mit erheblichen Investitionen. Dies sind zwei der wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands, doch beide sind nach wie vor unterversorgt an Langstreckenverbindungen. Deutsche Unternehmen haben uns mitgeteilt, dass sie diese benötigen, die Berliner Industrie- und Handelskammer hat diese gefordert, unsere eigenen Daten bestätigen, dass die Nachfrage vorhanden ist, und es wird prognostiziert, dass die Flüge voll sein werden. Emirates verbindet Deutschland bereits mit 50 Zielen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Südostasien und Australasien, die von keiner deutschen Fluggesellschaft bedient werden. Diese Ziele sind von Bedeutung für deutsche Exporteure, Tourismusanbieter und Millionen von Reisenden, die mehr Auswahl und bessere Verbindungen suchen. Alles worum wir bitten, ist die Möglichkeit, Berlin und Stuttgart und deren Gemeinschaften anzubinden. Wir möchten konstruktiv mit den deutschen Behörden zusammenarbeiten, um dies zu verwirklichen und von Beginn unseres Flugbetriebs an für beide Metropolregionen spürbare Vorteile zu erzielen.“
Wirtschaftliche Auswirkungen und Schaffung von Arbeitsplätzen. Die neuen Emirates-Verbindungen zu beiden Städten würden Hunderte neuer Arbeitsplätze schaffen. Eine Studie de Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Jahr 2012 schätzte, dass ein täglicher Emirates-Flug nach Berlin und Stuttgart fast 1.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen würde. Diese Zahl gilt auch heute noch weitgehend.
Neben einer verbesserten Auswahl für Passagiere würde auch die lokale Frachtanbindung von Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg einen Schub erhalten. Ein täglicher Emirates-Flug mit einem Großraumflugzeug des Typs Boeing 777-300ER würde über 280 Tonnen Unterdeckfrachtkapazität pro Woche bieten und damit einen wichtigen neuen Kanal für zeitkritische Importe und Exporte schaffen, darunter pharmazeutische Produkte, elektrische Geräte, Maschinen und Komponenten für die Transporttechnik.
Dubai: Ein Tor für ergänzende Verbindungen. Von den 2,36 Mio. Passagieren, die Emirates im Jahr 2025 auf Flügen von und nach Deutschland beförderte, reisten 40 % zwischen Dubai und Deutschland, während 60 % Weiterreisende waren. Dies unterstreicht die doppelte Rolle Dubais als Premium-Reiseziel, wachsender Quellmarkt und globaler Transferknotenpunkt. Wenn tägliche Flüge nach Berlin und Stuttgart genehmigt würden, könnte Emirates Reisenden und Unternehmen in diesen Städten und Regionen bequeme Verbindungen mit nur einem Zwischenstopp anbieten.
Im Jahr 2025 gehörten Australien, Indonesien, Sri Lanka und Vietnam zu den wichtigsten Zielmärkten von Emirates von und nach Deutschland. Keines dieser Ziele wird von deutschen Fluggesellschaften von Frankfurt oder München aus angeflogen. Die Ausweitung dieser Verbindungen auf Berlin und Stuttgart würde die bestehenden Strecken nicht kannibalisieren, sondern vielmehr eine seit langem bestehende Lücke schließen.
Eine One-Stop-Verbindung mit Emirates über Dubai würde eine nahtlosere Reise mit einem einheitlichen Bordprodukt in einer Vier-Kabinen-Konfiguration bieten und eine deutliche Verbesserung gegenüber den derzeit verfügbaren Alternativen mit mehreren Umstiegen in Schmalrumpfflugzeugen deutscher Fluggesellschaften darstellen. Für Berlin würde Emirates jedem Reisenden etwas bieten, darunter die vielfach ausgezeichnete Premium-Economy-Class mit mehr Komfort sowie eine First Class mit abgeschlossenen Privatsuiten und persönlichem Service, die in der Branche nach wie vor unübertroffen ist.
Die Berliner Wirtschaft hat bereits deutlich gemacht, dass ein solcher Liniendienst dringend benötigt wird. Im Jahr 2023 veröffentlichte die Industrie- und Handelskammer Berlin eine Umfrage, in der 75 % der Befragten das Langstreckenangebot in Berlin als mangelhaft oder unzureichend bezeichneten. Dubai wurde als oberste Priorität für Verbindungen genannt, die dringend ausgebaut werden müssen, sowohl als Zielort als auch als Umsteige-Hub. Derzeit werden Berlin und Stuttgart ausschließlich mit Schmalrumpfflugzeugen mit begrenzten Bordausstattungen und nur saisonal direkt mit Dubai verbunden. Ein täglicher Emirates-Flug mit einer Boeing 777 würde nicht nur hinsichtlich des Flugerlebnisses und des Passagierkomforts, sondern auch hinsichtlich der Frachtkapazität eine deutliche Verbesserung bedeuten.
Erschließung eines hochwertigen Incoming-Tourismus nach Deutschland. Deutschland verzeichnete im Jahr 2024 fast 1,2 Mio. Übernachtungen von Besuchern aus der GCC-Region, ein wertvolles Tourismussegment, das länger bleibt, mehr ausgibt und einen direkten und positiven Einfluss auf die Tourismuseinnahmen hat. GCC-Besucher trugen allein im Jahr 2024 schätzungsweise 2,3 Mr. Euro zur deutschen Wirtschaft bei. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) geht davon aus, dass die Zahl der Gäste aus den GCC-Staaten bis zum Ende des Jahrzehnts auf 3 Mio. pro Jahr steigen wird. Direktflüge von Emirates würden Berlin und Stuttgart für Besucher aus den GCC-Staaten fest auf der Landkarte positionieren und ein Tourismussegment mit enormem Wachstumspotenzial erschließen, indem sie beide Städte mit Gästen verbinden, die derzeit Reiseziele wählen, die direkt mit Großraumflugzeugen angeflogen werden.
Ausblick. Die wirtschaftlichen Argumente liegen auf der Hand. Tägliche Emirates-Flüge nach Berlin und Stuttgart würden Hunderte Arbeitsplätze schaffen, Handelsbeziehungen stärken, bisher unterversorgte Reiseziele erschließen und hochwertigen Tourismus anziehen. Emirates ist überzeugt, dass diese Flüge das bestehende Luftverkehrssystem in Deutschland ergänzen und Reisenden und Unternehmen mehr Auswahl und Wettbewerb auf den Strecken bieten würden, auf denen dies am dringendsten benötigt wird. Die Fluggesellschaft ist weiterhin entschlossen, konstruktiv mit der deutschen Bundesregierung zusammenzuarbeiten, und freut sich auf die Gelegenheit, Berlin und Stuttgart die Vorteile einer Langstreckenanbindung zu bieten. Quelle: Emirates / Bundesverkehrsministerium / CM
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erweitert sein digitales Serviceangebot: Ab sofort können Passagiere über die Kanäle des Flughafens unkompliziert eine eSIM für ihre Auslandsreise buchen. Gemeinsam mit dem eSIM-Anbieter Airalo wird die mobile Internetnutzung im Nicht-EU-Ausland deutlich einfacher.
Die Buchung ist nahtlos in die Planung des Passagiers integriert – gebucht werden kann die eSIM bereits vor Beginn der Reise über die BER-Website oder in der BER App. Reisende können ihre eSIM in wenigen Schritten aktivieren und sind direkt nach der Landung online, ohne SIM-Karten-Wechsel oder Roamingkosten.
Geschäftsresende, die im Ausland unterwegs sind, kennen das Problem: Mitunter hohe Roamingkosten, der umständliche Kauf einer lokalen SIM Karte oder unsichere, langsame WLAN-Verbindungen machen es oft schwierig, jederzeit online zu sein. Gerade nach der Landung möchte man sofort navigieren, Nachrichten schreiben oder wichtige Informationen abrufen – ohne Aufwand und ohne versteckte Kosten. Mit der BER eSIM gehört das der Vergangenheit an.
Preisbeispiel USA: 30 Tage, 20 GB, € 33,00. 2 GB und 15 Tage € 6,50. Preisbeispiel UK: 7 Tage, 1 GB, € 4,00. 3 GB und 30 Tage € 8,50. Quelle: BER / CM
Bei Audi scheint man die Zeichen der Zeit nicht verstanden zu haben. Warum noch ein Q7 der dritten Generation mit Antrieben von Vorgestern? Und wer bitteschön soll das Riesenteil kaufen oder leasen, zumal Dieselkraftstoffe alles andere als en vogue sind, sündhaft teuer werden und irgendwie aus der Zeit gefallen sind.
Mag sein, dass der neue Q7 bei Raumgefühl, Fahrdynamik, Komfort und Technologie (außer den Antrieben) richtungsweisend ist. Auch das Exterieurdesign ist ganz ordentlich. Als wahlweise fünf-, sechs- oder siebensitzige Konfiguration bietet der Q7 maximale Variabilität und Alltagstauglichkeit. Mit seinem großzügigen Innenraum inklusive Panorama-Schiebedach mit schaltbarer Transparenz und Lichtinszenierung will der Wagen seine Passagiere begeistern.
Dn neuen Audi Q7 gibt es nur mit zu vergessender Altantriebstechnologie. Foto: Audi
Als vollkommen daneben aber meinen wir, dass es den Q7 nur Alttechnologie ohne Zukunft geben wird, sprich, Antrieb durch einem 3,0-Liter-V6-Dieselmotor mit wahlweise 220 kW (299 PS) oder 180 kW (245 PS) mit MHEV plus-Technologie inklusive Triebstranggenerator, der den Antrieb temporär mit bis zu 18 kW (24 PS) zusätzlicher Leistung unterstützt. Ein elektrisch angetriebener Verdichter sorgt zudem für eine starke Anfahrperformance.
Unverwechselbar ist die Präsenz des neuen Q7 auf der Straße. Dafür sorgen seine repräsentativen Proportionen, die hohe Schulterlinie und die prägnante Front mit markentypischem Singleframe.
Im Interieur erwartet die Passagiere ein großzügiges Raumangebot. Serienmäßig bietet der Q7 fünf Sitzplätze, optional stehen erstmalig auch zwei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe zur Verfügung. Gemeinsam mit den zwei Plätzen in der dritten Sitzreihe verwandeln sie den Q7 in einen Sechssitzer – und unterstreichen so nochmals denBusiness-Charakter und Langstreckenkomfort des Modells. Weiterhin steht optional die siebensitzige Konfiguration zur Wahl. Sie bietet die Möglichkeit, drei Kindersitze zu montieren. Alle Sitze lassen sich elektrisch ansteuern. Ein weiteres Highlight in der höchsten Ausstattungsvariante: das große Panorama-Schiebedach mit schaltbarer Transparenz und Lichtinszenierung.
Ablageflächen in den Türen sowie in der neuen Mittelkonsole erhöhen die Praktikabilität. Die neue Mittelkonsole zeichnet sich durch großzügige Dekorflächen aus. Sie bietet Raum für kabelloses Laden von zwei Mobiltelefonen nach Qi2.2-Standard und Platz für sehr große Getränkebecher. Das Kofferraumvolumen beträgt beim Fünfsitzer bis zu 806 Liter. Bei umgeklappter zweiter Sitzreihe wächst der Stauraum auf bis zu 2.075 Liter an. Der Siebensitzer bietet bis zu 722 Liter Gepäckraum hinter der zweiten Sitzreihe und 1.980 Liter maximales Volumen hinter der ersten Sitzreihe.
Licht spielt beim Auftritt des neuen Q7 eine besondere Rolle. Hinter den optionalen digitalen Matrix LED-Scheinwerfern mit Mikro LED-Modul steckt eine Technologie, die dank der direkten Projektion hochaufgelöster Lichtbilder zahlreiche Möglichkeiten der adaptiven Lichtverteilung und Lichtassistenz eröffnet. Am Heck finden sich die digitalen OLED-Heckleuchten der 3. Generation mit Kommunikationslicht und aktiver digitaler Lichtsignatur.
Wichtige Informationen der Assistenzsysteme werden im direkten Blickfeld vor dem Fahrzeug angezeigt – beispielsweise mit dem Spur- oder Orientierungslicht. Ein Novum ist das erweiterte Blinklicht: Synchron zum dynamischen Blinker wird es in Front und am Heck bei Nacht stilisiert auf den Boden abgebildet. Das weist andere Verkehrsteilnehmende, etwa Radfahrende, frühzeitig auf einen Spurwechsel oder einen Abbiegevorgang hin. Zudem verfügt das Modell über viele Fahrassistenzfunktionen incl. Trainiertes Parken.
Das serienmäßige Stahlfederfahrwerk sorgt für ein gehobenes Fahrerlebnis. Auf Wunsch machen die Luftfederfahrwerke adaptive air suspension oder adaptive air suspension sport mit geregelter Dämpfung den Q7 noch agiler.
Der neue Q7 wird in Bratislava gebaut – ebenso wie die beiden Vorgängergenerationen. Im September erfolgt der Marktstart.
CM-Meinung: Der neue Q7 ist nur etwas für Menschen, die vom Thema Klima und Umwelt noch nichts gehört haben. Quelle: Audi / CM