Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung auf Deutschlands wichtigster Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin abgeschlossen. Nachdem der Abschnitt von Hamburg bis Hagenow Land seit dem 15. Mai bereits wieder in Betrieb ist, rollen seit Sonntag, 14. Juni 2026, wieder Fern-, Regional- und Güterverkehrszüge durchgehend über die 278 km lange Strecke.
Endlich können Bahn-Geschäftsreisende wieder in knapp 90 Minuten von Hamburg nach Berlin bzw. umgekehrt fahren. In den nächsten Tagen finden in einigen Streckenabschnitten noch Abnahmefahrten statt. Bis diese vollständig abgeschlossen sind, werden noch abschnittsweise Geschwindigkeitseinschränkungen für Fernverkehrszüge erforderlich sein. Die angepassten Fahrpläne und Verspätungsprognosen sind über die Auskunftsmedien bahn.de und im DB Navigator hinterlegt. An den Bahnhöfen in Hamburg und Berlin sind zusätzliche Servicekräfte für die Reisenden im Einsatz. Zwischen Hamburg und Berlin sowie den verschiedenen Regionen, die dieser Schienenkorridor miteinander verbindet, finden in Summe täglich 470 Zugfahrten im Fern-, Regional- und Güterverkehr statt.
Rund 1.000 Mitarbeitende der DB und der Bauunternehmen haben seit 01. August 2025 die überalterte und störanfällige Infrastruktur erneuert. Die DB und ihre Baupartner haben gemeinsam ein enormes Bauprogramm umgesetzt:
Alle Bahnhöfe an der Schnellstrecke Hamburg-Berlin wurden erneuert; hier Ludwigslust. Foto DB
• 165 km neue Gleise • 249 neue Weichen • Sieben neue Überleitstellen (für mehr Flexibilität im Zugverkehr) • Knapp 5 km Lärmschutzwände im Bereich Wohltorf/Aumühle grunderneuert • Sechs neue Stellwerke errichtet, 19 Stellwerke modernisiert • 28 modernisierte Bahnhöfe bieten mehr Komfort und Barrierefreiheit
Die Technik und Stellwerke sind jetzt für das europäische Zugbeeinflussungssystem (ETCS) vorbereitet. Die gesamte Strecke wurde zudem für den zukünftigen 5G-Bahnfunk (FRMCS) ertüchtigt und ermöglicht die Ausrüstung mit zusätzlichen Mobilfunkanlagen für besseren Handyempfang. Fahrgäste und Güterverkehrskunden profitieren langfristig von einer modernen, verlässlichen Strecke und von mehreren Jahren ohne größere Bauarbeiten.
Mit Hamburg – Berlin hat die Bahn die größte Korridorsanierung innerhalb des bis 2036 geplanten Programms nun abgeschlossen. Dank des Sondervermögens des Bundes sind solche umfassenden Sanierungsmaßnahmen überhaupt erst möglich.
Die DB InfraGO hat auch die 28 Verkehrsstationen entlang der Strecke modernisiert. Damit verbessert sich das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld. Dafür hat die DB Bahnsteige verlängert und erhöht, Dächer verlängert und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen installiert. Viele Bahnhöfe erhielten neu gestaltete Personenunterführungen, zusätzliche Sitz- und Wartemöglichkeiten, bessere Fahrradparkplätze und regionale Gestaltungskonzepte. Ein herausragendes Beispiel ist der Bahnhof von Wittenberge in Brandenburg, wo es gemeinsam mit der Stadt gelungen ist, Bahnhof und Umfeld mustergültig zu renovieren.
An einigen Bahnhöfen finden noch Restarbeiten statt. Aus diesem Grund sind Bahnsteige an den Stationen Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof vorübergehend noch nicht oder nur eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es ein Ersatzkonzept.
Positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept für die Reisenden. Fernverkehrszüge und einzelne Regionalzüge verkehrten in den vergangenen Monaten zuverlässig auf Umleitungsstrecken. Im Regionalverkehr wurde gemeinsam mit den Ländern ein umfangreicher Ersatzverkehr mit 170 modernen Bussen auf die Straße gebracht. Seit Mitte August 2025 haben diese rund 25 Mio. km zurückgelegt.
Nächste Meilensteine im Hochleistungsnetz. Nach Hamburg – Berlin stehen noch in diesem Sommer weitere wichtige Bahnstrecken nach ihrer Sanierung wieder zur Verfügung: In rund einem Monat wird die DB InfraGO die Korridorsanierung von zwei weiteren hochbelasteten Streckenabschnitten abgeschlossen haben (Hagen – Wuppertal – Köln und Nürnberg – Regensburg). Dann werden bereits rund 580 km des künftigen Hochleistungsnetzes grundlegend modernisiert sein. Es geht kontinuierlich weiter: Ab sofort beginnen die Bauarbeiten der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau. Die Arbeiten zwischen Troisdorf und Wiesbaden entlang der Strecke am rechten Rhein starten Mitte Juli. Quelle: DB / CM
Im deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene ist vieles in Bewegung. Zunächst startet die italienische Trenitalia (FS) mit ihren superschnellen Frecciarossa-Zügen ab 2027 zwischen Rom und München, 2028 soll es bis Berlin gehen. Größere sorgen aber bereitet das italienische private Bahnunternehmen Italo, das ab 2028 den deutschen Fernverkehrsmarkt aufmischen will. Der Geschäftsreisebranche kann das eigentlich nur recht sein: Bekommt sie doch mehr Auswahl und dank gestärktem Wettbewerb auch günstigere Preise.
Italo drängt derzeit auf eine schnelle und langfristige Vergabe von profitablen Fernverkehrstrassen in Deutschland. Bei Siemens Mobility haben die Italiener schon mal 30 achtteilige Einheiten des ICE3neo in blauer Farbgebung angefragt. 2028 soll der Start erfolgen.
Wie CM weiß, ist das Unternehmen aber nur an lukrativen Hauptstrecken interessiert, etwa München-Berlin-Hamburg oder München-Dortmund. Die EVG, Gewerkschaft der Beschäftigten aller Eisenbahnen in Deutschland, inkl. der Busgesellschaften der Deutschen Bahn mit mehr als 180.000 Mitgliedern, warnt vor einem Einstieg Itloa in den deutschen Fernverkehrsmarkt. Denn das Vorhaben von Italo könnte zur Verdrängung führen und dazu, dass zahlreiche Städte vom Schienenfernverkehr abgekoppelt werden – darunter Landeshauptstädte, bedeutende Industriestandorte und touristische Highlights.
Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert warnt von Rosinenpickerei und schlägt Paketlösungen vor. Italo verspricht neue Verbindungen, neue Züge, neue Arbeitsplätze – und billigere Tickets als die DB. Dafür verlangen die Italiener langfristige Zusagen bei der Trassenvergabe. Italo interessiert sich aber nur für Strecken, auf denen Geld zu verdienen ist. Berlin-Köln, Hamburg-München: gerne. Aber was ist mit Rostock, Chemnitz oder Aachen? Das Ziel ist laut EVG maximaler Gewinn und nicht die Daseinsvorsorge in Deutschland.
Heute verdient die DB Fernverkehr auf den Hauptstrecken das Geld, das es ihr ermöglicht, auch so genannte Nebenfernstrecken zu bedienen. Aber: Die Infrastruktur ist ausgereizt und stellenweise überlastet. Die Schienen verdoppeln sich nicht, wenn neue Anbieter auftreten. „Wenn Italo der Deutschen Bahn einige der Hauptstrecken abnimmt, fehlt dieses Geld, und das ganze Fernverkehrssystem gerät ins Wanken“, warnt Martin Burkert.
Fernverkehrshalte drohen wegzufallen – oder massiv ausgedünnt zu werden. Nach Berechnungen der EVG steht eine Reihe von Fernverkehrsstandorten auf der Kippe. Sehr sicher würde es zum Teil massive Auswirkungen in folgenden Städten geben: Aachen, Augsburg, Bamberg, Chemnitz, Cottbus, Freiburg, Ingolstadt, Jena, Magdeburg, Münster, Norddeich, Osnabrück, Rostock, Saarbrücken, Schwerin, Singen, Trier.
Daran hängen Arbeitsplätze: in den Bahnhöfen selbst, in den Zügen natürlich, aber auch in den Werkstätten. Auch die Kunden müssten sich umstellen: Pendler, Geschäftsreisende, Touristen. Deshalb, sagt Martin Burkert, „darf der Verkehrsminister nicht einfach die Hände in den Schoß legen, sondern muss den Wettbewerb fair gestalten. Paketlösungen bei der Streckenzuteilung wären möglich. Wer auf den Hauptstrecken ordentlich Kasse machen will, darf sich nicht zu fein sein, um Städte wie Schwerin, Augsburg oder Jena anzufahren.“ Ansonsten, so der EVG-Vorsitzende, „haben Millionen Bahnkunden dann künftig auf dem Weg zum nächsten Schnellzug stundenlang Zeit, um über Patrick Schnieder nachzudenken.“
Die Ferrovie dello Stato (FS) expndiert schon seit mehreren Jahren international, während Italo erst jetzt auf den Geschmack gekommen ist. Die FS setzt dabei auf ihre superschnellen und hochkomfortablen Frecciarossa-Züge. Der Frecciarossa 1000 ist der modernste Hochgeschwindigkeitszug von Trenitalia und für den Einsatz auf Hochgeschwiondigkeitsstrecken in ganz Europa gedacht. Er erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, könnte aber auch 360 km/h fahren. Derzeit fahren die Züge in Italien, Spanien und Frankreich.Nach München kommen sie ab kommendem Jahr und nach Berlin ab 2028. Das ist beschlossene Sache. Quelle: EVG-org / CM
BYD, der weltweit führende Hersteller elektrifizierter Fahrzeuge, schickt sich an, den Mitbewerbern auf dem deutschen Markt Marktanteile wegzunehmen. Im Mai 2026 lag der chinesische Autobauer in Deutschland bereits mit 6,168 % Marktanteil nur noh knapp hinter Fiat, Renault und Ford, aber vor Tesla, Kia und sogar vor Toyota. Schergewichte wie die Marken Peugeot, Volvo oder auch Mazda hat der Empokömmling aus dem Reich der Mitte hinter sich gelassen. Beim bisherigen Gesamtmarktanteil 2026 liegt BYD derzeit bei 2,6 %. Geht es mit dem Wachstum des Vertriebsnetzes so weiter, werden bis Ende 2027 ca. 400 Verkaufsstellen bereit stehen, so Vertriebschef Patrick Schulz bei der Präsentation des jüngsten Neulings, dem DOLPHIN G DM-i. Wir hatten die Gelegenheit, den Halbstromer im Raum Berlin zu fahren.
Country-Manager Lars Bialkowski spricht von einem revolutionären Neuzugang im europäischen B-Segment – dem klassischen Kleinwagensegment. Angetrieben vom bahnbrechenden Super-Hybrid mit DM-Technologie von BYD verbindet der DOLPHIN G DM-i kompakte Abmessungen mit der Alltagstauglichkeit eines Familienfahrzeugs sowie einer rein elektrischen Reichweite von über 100 km. Der Plug-in-Hybrid ist im Kleinwagensegment der erste seiner Art mit dieser Technologie. Er richtet sich nicht nur an Kunden, die einen erschwinglichen Kompaktwagen suchen, der die lokale Emissionsfreiheit eines reinen Elektrofahrzeugs mit der maximalen Langstreckenflexibilität eines Hybrids verbindet, sondern auch an die gewerbliche Klientel, darunter Flottenkunden.
Der Super-Hybrid mit DM-Technologie soll mit oller Batterieladung und vollem Tank eine Gesamtreichweite von mehr als 1.000 km erreichen. Das ist wirklich phänomenal und im B-Segment mit keinem anderen Fabrikat machbar. Die Kombination aus Effizienz und Langstreckentauglichkeit ist im B-Segment einzigartig. Der Autobauer demonstriert mit diesem auch in Sachen Design recht schicken Automobil, was Kunden von einem Kleinwagen im elektrischen Zeitalter erwarten können. Neben der hohen elektrischen Reichweite, einer intelligente Hybridtechnologie und fortschrittlichen digitalen Features bietet der DOLPHIN G DM-i nachhaltige alltagstaugliche Mobilität.
Exterieur-Design. Mit einer Länge von 4.160 mm und einer Breite von 1.825 ist der „Kleine“ im urbanen Umfeld angenehm wendig und leicht zu parken. Die Frontpartie greift die jüngste Evolutionsstufe des vom Ozean inspirierten BYD-Designs auf: sanfte, fließende Linien treffen auf präzise integrierte Lufteinlässe für den Super-Hybrid-Antrieb im unteren Stoßfänger. Markante, nahezu senkrechte Linien zu den äußeren Kanten hin lassen das Modell optisch breiter erscheinen. Entlang der Seite zieht sich eine markante Charakterlinie vom vorderen Kotflügel bis ins Heck, während klar gestaltete Flächen im unteren Türbereich die Gürtellinie optisch verjüngen. Am Heck streckt sich eine durchgehende Leiste über die gesamte Breite, in die sowohl das BYD-Logo als auch die LED-Rückleuchten integriert sind.
Interieur. Der Innenraum bietet ein angenehmes Raumgefühl. Der Wagen lässt sich intuitiv bedienen. Das 8,8-Zoll-Digitalinstrument fließt harmonisch in die durchgehende Gestaltung ein, während der Infotainment-Bildschirm – wahlweise 10,1 oder 12,8 Zoll – griffgünstig erhöht auf der Mittelkonsole positioniert ist. Der Gangwahlhebel sitzt an der Lenksäule und schafft so zwischen den Vordersitzen zusätzlichen Raum für eine zweistufige Ablage mit Trenneinsatz, Becherhalter und – je nach Ausstattung – für eine kabellose Smartphone-Ladeschale. Eine klar strukturierte Tastenleiste am unteren Rand des Armaturenbretts steuert zentrale Funktionen wie die Frontscheiben-Enteisung und die Fahrmodi.
Ein durchdachtes Fahrzeugkonzept und ein Radstand von 2.610 mm – länger als bei allen konventionell angetriebenen Wettbewerbern des DOLPHIN G DM-i – ermöglichen eine klassenführende Raumausnutzung. So bietet der Kleinwagen nicht nur Platz für fünf Erwachsene sowie ein Kofferraumvolumen von 425 Litern. Durch Umklappen der im Verhältnis 40:60 geteilten Rücksitzlehnen lässt sich das Volumen auf bis zu 1.225 Liter erweitern. Praktische Befestigungshaken an den Seiten des Laderaums sorgen dafür, dass Einkäufe jederzeit sicher verstaut sind.
Technologie. Der DOLPHIN G DM-i nutzt das Potenzial des von BYD selbst entwickelten Super-Hybrid mit DM-Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Plug-in-Hybridsystemen ist die BYD-DM-Architektur elektrisch geführt – das bedeutet, dass in den meisten Fahrsituationen der drehmomentstarke Elektromotor die Räder antreibt. Dadurch entsteht ein leises und reaktionsschnelles Fahrerlebnis – ähnlich wie bei einem BEV. Der Xiaoyun-Benzinmotor mit 1,5 Litern Hubraum arbeitet dabei so effizient wie möglich und dient hauptsächlich dazu, die Blade-Batterie geladen zu halten. Die Bezeichnung DM-i des Super-Hybrids steht für Dual Mode Intelligence – also eine intelligente Steuerung zweier Antriebsmodi. Diese Bezeichnung vereinfacht ein System, das aus zwei Elektromotoren (einem Antriebsmotor und einem Generator), einem Benzinmotor sowie einer kontinuierlichen Steuerung durch Leistungselektronik besteht, um die optimale Kombination aus Leistung sowie Effizienz bereitzustellen. Diese Technologie bietet zwei Fahrmodi, den elektrischen EV-Modus und den hybriden HEV-Modus, allerdings kann letzterer auf verschiedene Arten arbeiten.
Im EV-Modus agiert das Fahrzeug wie ein reines Elektroauto: Es nutzt nur die Energie der Batterie, und der Benzinmotor bleibt so lange ausgeschaltet, bis der Ladezustand der Batterie auf ein bestimmtes Niveau abgesunken ist. Dabei kommt ausschließlich der Elektromotor zum Einsatz, der zudem beim Bremsen Energie rekuperiert und die Batterie auflädt. Wählt der Fahrer den HEV- bzw. den Hybridmodus, oder aktiviert das Fahrzeug diesen automatisch bei niedriger Batterieladung, dann übernimmt das intelligente Energiemanagement. Es wechselt je nach Ladezustand und Fahrsituation flexibel zwischen fünf verschiedenen Betriebsarten, um stets die optimale Balance aus Effizienz und Leistung zu gewährleisten. Bei Bedarf an effizienter Fahrt mit hoher Geschwindigkeit kann der elektrische Antriebsmotor die Vorderräder antreiben – und zwar nicht nur mit Energie aus der Batterie, sondern auch mit Strom vom Generatormotor, der seinerseits vom Benziner gespeist wird. Sind die Leistungsanforderungen geringer und der Ladezustand der Batterie niedrig, wird nur ein Teil der vom Generatormotor erzeugten Energie an den Antriebsmotor weitergegeben. Der restliche Anteil wird genutzt, um die Batterie wieder aufzuladen.
Im DOLPHIN G DM-i leistet der permanentmagneterregte Synchron-Elektromotor allein 120 kW (163 PS) und 210 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt das Fahrzeug in nur 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. BYD bietet für den DOLPHIN G DM-i zwei Größen der innovativen Blade-Batterie an. In der Active-Version (Basisvariante) verfügt sie über eine Kapazität von 7,42 kWh, was eine kombinierte rein elektrische WLTC-Reichweite von 40 km und eine Gesamtreichweite von 1.020 Km ermöglicht. Die Ausstattungsvarianten Boost, Comfort und Sport sind mit einer 18,3 kWh großen Blade-Batterie ausgestattet. Diese erhöht die rein elektrische Reichweite auf 105 km und die kombinierte Gesamtreichweite auf 1.040 km. Gleichzeitig sinken die CO₂-Emissionen von 60 g/km auf nur 32 g/km.
Die Active-Modelle verfügen über einen On-Board-Charger mit 3,3 kW, der die Batterie in knapp unter drei Stunden von 15 auf 100 % aufladen kann. Die Versionen Boost, Comfort und Sport erhöhen die Ladeleistung auf 6,6 kW und bieten zusätzlich eine DC-Schnellladefunktion mit bis zu 39 kW. Damit lädt die 18,3-kWh-Batterie in nur 26 Minuten von 10 auf 80 %.
Vier Ausstattungslinien: Kunden können unter drei Ausstattungslinien sowie einer zusätzlichen Sport-Edition wählen. Empfehlenswert als Geschäftswagen sind die beiden nächst höheren Ausstattungslinien Boost und Comfort. Erstere besitzt ein größeres 12,8-Zoll-Infotainment-Display und bietet zusätzlich beheizbare Vordersitze sowie ein beheizbares Lenkrad, einen automatisch abblendenden Rückspiegel, elektrisch anklappbare Außenspiegel, mehrfarbige Ambientebeleuchtung im Innenraum, ein 15-W-Wireless-Ladepad für Smartphones, hintere Lüftungsdüsen, USB-Ladeanschlüsse im Fond sowie ein leistungsstärkeres Audiosystem mit acht Lautsprechern. Mit der Boost-Linie hält zudem die Funktion Vehicle-to-Load (V2L) Einzug – ein besonders cleveres Feature im Kleinwagensegment. V2L ermöglicht es, externe Geräte auch fernab einer Steckdose direkt über das Fahrzeug mit Strom zu versorgen, sei es eine Kaffeemaschine, ein Laptop, stimmungsvolle Lichterketten oder sogar ein tragbarer Grill. Schließlich die Comfort-Variante: Sie beinhaltet u.a. ein großformatiges Head-up-Display, ein Panoramadach mit elektrisch verstellbarem Sonnenschutz, Projektionsleuchten in den Außenspiegeln, eine Kombination aus Stoff- und veganer Lederausstattung, eine elektrische Sitzverstellung inklusive elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz sowie eine 360-Grad-Kamera. Größere 18-Zoll-Leichtmetallfelgen runden das Gesamtpaket ab. Auch das Infotainmentsystem ist aufgewertet: Mit integrierter Google-Anbindung bietet es Google Maps und den Google Assistant sowie die Möglichkeit, zusätzliche Apps wie Spiele und Streaming-Dienste zu installieren.
Zur Fahrerassistenz gehören in allen Ausstattungslinien u.a. ein adaptiver Tempomat sowie ein intelligenter Tempomat, ein Notfall-purhalteassistent und Spurverlassenswarner, Front- und Heck-Querverkehrswarner inklusive Querverkehrsbremsfunktion, Totwinkelwarner, ein Fahrerüberwachungssystem sowie eine Ausstiegswarnung. Der BYD DOLPHIN G DM-i steht in vier Metallic-Farben zur Wahl – Skiing White (Weiß), Time Grey (Grau), Obsidian Black (Schwarz) und Ocean Blue (Blau) – sowie in Uni Oxford White (Weiß) und dem Perleffekt-Lack Orange Sunset (Orange).
Kurz zu den Preisen: Active startet bei € 28.990, Boost folgt mit € 31.990, Comfort mit € 33.490 und Sport mit € 34.990. In Zusammenarbeit mit der LA Autobank gibt es ein spezielles Leasing-Angebot. Bei Anzahlung von € 4.500 ist der PHEV für Raten von € 134 (Active), € 172 (Boost), € 186 (Comfort) und € 199 (Sport) zu haben.
Unser erstes Fazit: Ein schicker ungemei effizienter Kleinwagen, der bei gewissenhaftem Laden sehr sparsam zu bewegen ist. Zu den angegebenen Preisen bietet dieser BYD mehr als alle Wettbewerber in diesem Segment, wobei man bedenken muss, dass die Listenpreisen sehr viel niedriger ausfallen könnten, wenn nicht die auf jedes chinesische Fahrzeug 40 % Zoll erheben würde. Aber auch so ist der Wagen sein Geld wert. Der Dolphin G DM-i lässt sich absolut sicher bewegen, wenngleich uns das Fahrwerk zwar dynamisch aber etwas hart abgestimmt erschien. Positiv fiel uns auf, dass der Kleinwagen, den eir in der schicken orangen Farbgebung gefahren haben, u.a. in Sachen Akustik ein Musterschüler ist. Unsere Schulnote: 2+. Quelle: BYD / CM
Geschäftsreisende (und nicht nur die), die mit dem Auto unterwegs sind, können sich tagtäglich selbst ein Bild davon machen, wie es um die Rastanlagen an deutschen Autobahnen steht. CM hat sich Rastanlage an der Autobahn A9 zwischen Berlin und dem Dreieick Kulmbch/Bayreuth angesehen.
Autobahnraststätten und erst recht die unbewirtschafteten Rastanlagen haben oft einen schlechten Ruf. CM hat jetzt stichprobenartig während einer Geschäftsreise untersucht, wie berechtigt der ist. Das Ergebnis: Die Außenanlagen und erst recht die WCs sind in einem teils katastrophalen Zustand. Ekelerregend und wahre Krankheitsüberträger sind die Toiletten. Verdreckt, beschmiert, oft ohne Toilettenpapier, so präsentieren sich die Pissoires und meist auch die Damen-WCs. Von Hygiene scheinen die Betreiber der Anlagen offensichtlich nichts wissen zu wollen. Wir jeenfalls meiden derlei verdreckte sanitäre Anlagen tunlichst.
Wir kennen es aus den USA und Kanada ganz anders. Dort sind die WV-Anlagen pikobello, und da jeweils landesweit. Wir haben über Tausende Meilen/Kilometer nicht weine Rastanlage erlebt, die nicht blitzsauber ist. Man könnte, so man wollte, sogar in WC-Lokalitäten essen. Anders als in Deutschland und den südlichen europäischen Ländern werden die sanitären Anlagen an den US-Interstate-Highways werden laufend gereinigt und versprühen den Charm von Sauberkeit und Glanz. auch kameraüberwacht. Schmutzfinden die alles beschmieren, teils sogar mit Kot wie in Deutschland, gibt es dort nicht.
Die Rest Areas (Staatliche Rastplätze) an den US Interstate-Highways unterscheiden sich grundlegend von europäischen Autobahnraststätten. Diese bieten meist nur blitzsaubere Parkplätze, id.R. getrennt für Pkw und Lkw mit ebenso blitzsauberen Toilettenanlagen, blitzsauberen Picknicktischen und Getränkeautomaten Typischerweise weisen große Schilder an den Autobahnausfahrten (z.B. „Food“, „Gas“, „Lodging“ mit Logos) rechtzeitig darauf hin, was einen an der jeweiligen Abfahrt erwartet.
Ich bin mir nicht sicher, ob die ADAC-Tester, die in Deutschland jährlich ihre Testuntersuchungen veröffentlichen, blind sind. Sie müssten eigentlich erkennen, dass es mit der Sauberkeit in den Sanitäranlagen auf Rastplätzen und mit der Umgebung auf diesen Anlagen miserabel bestellt ist
Bei unsere Inspektion an der A9 im Abschnitt Berlin-Dreieck Bayreuth/Kulmbach gab es nur eine wirklich saubere Anlage: „Lederhose“, wenige Kilometer südlich vom Hermsdorfer Kreuz, wo sich A4 und A9 kreuzen. Dort haben wir nicht eine einzige Kippe gefunden oder sonstigen Unrat. Bravo.
Was wir an den anderen großen bewirtchafteten wie unbewirtschaftenen Anlage an der A9 in südlicher Fahrtrichtung beobachtet haben, ist unter aller Sau. Vor allem männliche Personen sind mutmaßlich zu faul oder zu dumm, die paar Meter zu den WC-Gebäuden zu laufen; sie urinieren lieber an den Plätzen vor den Augen zahlreicher anderer Pausenwillige in freier Wildbahn. Auch haben wir eine Person beobachtet, die ihr „großes Geschäft“ nahe einer der Rastanlagentische/Bänke verrichtete. Zudem quellen Müllbehältnisse über, liegen zahllose Papierfetzen, Flaschen und sonstiger Unrat sowie millionenfach Zigarettenkippen herum. Es ist ein Wahnsinn, wie verkommen die deutschen Autobahnrastplätze sind. Verantwortlich für dn ganzen Dreck scheint sich niemand zu fühlen. Dabei gibt es in Deutschland millionenfach arbeitslose Menschen, von denen sicher hunderttausende für Reinigungstätigkeiten eingesetzt werden könnten.
Übrigens: In den USA und Kanada wagt es niemand, seinen Müll einfach so auf den Rastanlagen wegzuwerfen. Und man findet such keine Zigarettenkippen. Dafür sorgen u.a. Überwachungskameras. Zudem kostet das Wegwerfen einer Kippe nur eben mal so 1.000 Dollar. Quelle: CM
Rastanlage bei Beelitz an der A9 Berlin-München. Der Aufenthalt dort ist einfach ekelerregend, zumal, wenn man die Toilette aufsuchen muss. Und dann er Außenbereich: Wissen denn die Raucher nicht, dass Kippen höchst umweltschädlich sind und ihr gewissenloser Verhalten eine Sauerei ist?
Die im Jahr 2022 deutschlandweit massiv gestiegenen Stromkosten machen sich seither an den Ladestationen bemerkbar. Fast alle Anbieter haben ihre Preise damals deutlich angehoben. Unter rund 50 Cent pro kWh erhalten E-Auto-Fahrende unterwegs selten Energie, so der ADAC bei seinem Vergleich der Ladenetzwerke und Stromkosten.
Das HPC-Ladenetzwerk von Tesla mit mehr als 4.000 Ladepunkten in Deutschland ist beim ADAC Kostenvergleich nicht aufgeführt. Es ist auch zugänglich für Fremdmarken. Die Preise im Supercharger-Netzwerk der Amerikaner sind nicht fix, sondern variieren je nach Standort und Tageszeit. An den Ladestationen gibt es Spitzen- und Nebentarife. Der aktuelle Preis wird auf deren Touchscreens oder in der App angezeigt. Mit der Supercharging-Mitgliedschaft für 9,99 Euro im Monat kann man das E-Auto deutlich günstiger laden als ohne Tesla-Abo. Tesla-Fahrer zahlen automatisch sehr viel weniger. Zum Vergleich: An den Hyperstationen in den USA zahlen Tesla-Fahrer maximal 20 % des deutschen Preises.
Es gibt verschiedene Arten von Serviceanbietern für Elektromobilität – nicht immer ist das Unternehmen, das die Ladesäule betreibt, auch dasselbe, das den Ladevorgang mit swn Verbrauchern abrechnet.
Manche Anbieter – etwa Stadtwerke oder große Konzerne – sind vor allem in einer Region stark und betreiben dort viele eigene Ladepunkte. Andere Anbieter sind überregional vertreten und ermöglichen den Zugang zu vielen Ladenetzen für E-Autos, auch im Ausland. Das funktioniert über (E-)Roaming: Tarifanbieter schalten ihre Kunden an Ladepunkte verschiedener Betreiber frei und stellen die Rechnung für den geladenen Strom – technisch oft über Roaming-Plattformen im Hintergrund.
Es gibt viele Mischmodelle. Ein Unternehmen kann also eigene Ladestationen in einer Region betreiben und gleichzeitig deutschlandweit sowie im Ausland als Roaming-Anbieter auftreten.
Beim Flickenteppich an Serviceanbietern in Europa könnte sich künftig etwas verbessern. Die vier Ladenetzbetreiber Ionity, Fastned, Electra und Atlante machen seit Juli 2025 gemeinsame Sache, um Reisenden den elektrischen Alltag auf langen Strecken erleichtern. Neuerdings firmieren sie als Charge League. Registrierte E-Auto-Fahrer erhalten damit Zugriff auf mehr als 1.700 Ladestationen mit über 11.000 Ladepunkten in 25 Ländern.
Wer z.B. als Geschäftsreisender häufig außerhalb seiner Region auf Langstrecke oder im Ausland lädt, für den ist ein Vertrag mit einem (oder mehreren) E-Roaming-Anbietern oft sinnvoll: Man braucht dann weniger einzelne Apps/Karten und kann mehr Ladepunkte mit demselben Zugang nutzen.
Wie in Deutschland sieht es bei den Strompreisen an den Ladesäulen in Belgien oder Dänemark aus, denn auch hier kostet eine Kilowattstunde an einem DC- / HPC-Lader zwischen 0,60 und 0,90 Euro. Die AC-Lader liegen mit zumeist maximal 11 bis 22 kW mit 0,50 bis 0,69 Euro / kWh darunter. Günstiger sind die meisten Ladesäulen in Österreich, Italien oder Frankreich Dort rangieren die Ad- hoc-Preise zischen 0,45 und 0,69 Euro/kWh. Am günstigsten sind die Ladesäulen in den Niederlanden sowie in Skandinavien. Dort stehen nicht nur besonders viele Hypercharger mit bis zu 400 kW an Rastplätzen und auf Parkplätzen und die Kilowattstunde kostet oftmals kaum höchsten 20 Cent. Diverse Anbieter bieten von der Uhrzeit abhängige Tarife: Früh am Morgen ist das Laden meist am günstigsten.
Noch mehr sparen lässt sich im Ausland bei einigen Super- und Baumärkten, sie bieten während des Einkaufs das Strom tanken zum Nulltarif.
Ein großes Ärgernis vor allem in Deutschland bleiben dagegen die Blockierkosten, denn wer mehr als vier Stunden an einem AC-Lader oder mehr als 45 / 60 Minuten an einem DC- Schnelllader parkt, der muss ab 10 Cent/Minute blechen. Zumeist ist die Blockiergebühr jedoch auf zwölf Euro begrenzt.
Deutschland. In der Bundesrepublik ist Strom Tankn nirgendwo günstig. Abzocke heißt die Devise der Anbieter. Im mittelfränkischen Treuchtlingen nicht weißt von Ingolstadt musste CM kürzlich erst € 1,08/kWh an einer Schnellladesäulen bezahlen. Das ist Wucher pur. In Deutschland wird das weitgehend flächendeckende Netzwerk zunehmend auf in ländlichen Gebieten vervollständigt. Die Preise an den Ladesäulen sind die höchsten in Europa und sogar weltweit.
Belgien. Beim westlichen Nachbarn Deutschlands ist das E-Ladenetz sehr gut ausgebaut. können E-Fahrer bei vielen Supermarkt-Parkplätzen und bei manchen Hotels kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Preise für das Strom laden sind aktuell geringfügig niedriger als in Deutschland.
Dänemark. Das Ladenetz ist gut ausgebaut. Einige Fähren sind mit Ladestationen ausgestattet. Teils ist es notwendig, einen Ladeplatz vorab zu reservieren. Infos auf den Webseiten der dänischen Fähranbieter. In vielen Innenstädten gilt für Elektrofahrzeuge auf Stellplätzen mit Ladestationen eine zeitliche Begrenzung und eine Ladepflicht. Die Beschilderung vor Ort (P + Steckersymbol) gibt Auskunft über die Standplätze sowie die erlaubte Parkdauer. In die Umweltzonen der Städte dürfen keine Verbrenner einfahren. Die Preise für das Strom ladenliegen akrtuell bis zu 20 % unter den deutschen.
Finnland. Im hohen Norden Europas ist vor allem der Süden und Norden bestens mit E-Ladesäulen versorgt. Auf öffentlichen Parkplätzen in Helsinki ist die Parkgebühr für BEV halbiert. Der größte Anbieter von Ladestationen ist Virta. Ltd. An dessen Stationen kann einfach per Virta.-App oder ad hoc bezahlt werden. Die meist genutzte Bezahlmethode in Finnland ist PlugSurfing RFID/APP. Die Srompreises liegen bis zu 60 % unter den deutschen Tarifen.
Frankreich. Auch die Französen haben ein gut ausgebautes Ladenetz. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte des Landes. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Auchan oder Leclerc. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Großbritannien. Im Vereinigten Königreich ist vor allem der Süden gut mit Ladestationen versorgt. In Schottland ist das Netz noch weniger dicht. In Umweltzonen sind BEV von den Einschränkungen nicht betroffen. Einige Einkaufszentren und Hotels bieten kostenlose Lademöglichkeiten an. Die Strompreises liegen bis zu 40 % unter den deutschen Tarifen.
Italien. Der Norden ist am besten mit Ladestationen versorgt, beispielsweise Südtirol und Trentino, aber auch der Raum Neapel und Sizilien sind gut dran. Achtung: An Ladesäulen in Italien darf nur geparkt werden, wenn das Auto auch geladen wird. Ein Verstoß kann bis zu 345 Euro kosten. In einigen größeren italienischen Städten wie Mailand oder Bologna sind BEV nach Registrierung von der City-Maut befreit. Entlang des Brennerpasses finden sich einige kostenlose Ladesäulen. Auch auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Luxemburg. Die Ladeversorgung ist vor allem im Süden des Landes und in der Region um Luxemburg-Stadt hervorragend. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen und bei vielen Hotels können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Die Strompreises liegen bis zu 30 % unter den deutschen Tarifen.
Niederlande. Hier ist das Netz mit öffentlichen Ladestationen im gesamten Lad besonders dicht.
BEV sind i.d.R. in Umweltzonen frei zu bewegen, anders als Verbrennerautos. Die Strompreises liegen bis zu 50 % unter den deutschen Tarifen.
Norwegen. Dort werden Verbrenner nicht mehr zugelassen. Das E-Ladenetz Netz ist mit Ausnahme des hohen Nordens sehr dicht. In einigen Städten dürfen BEV auf öffentlichen Parkplätzen zu reduzierten Preisen parken. BEV aus dem Ausland zahlen nach Registrierung auf mautpflichtigen Strecken in Norwegen reduzierte Gebühren; auf einigen fahren sie gänzlich mautfrei. Auf der zahllosen Fähren wird für E-Autos ein Rabatt vom 50 % auf den Fahrpreis gewährt, die Nutzung einiger inländischer Fährverbindungen ist für E-Fahrzeuge sogar kostenlos. Die Strompreises liegen 70 bis 80 % unter den deutschen Preisen.
Österreich. Die Ösis verfügen über ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf manchen Supermarkt-Parkplätzen wie z. B. bei Hofer (= Aldi) oder auch bei Hagebaumarkt können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. In einigen Städten wie Wien muss an öffentlichen E-Ladestationen keine Parkgebühr bezahlt werden, solange das E-Fahrzeug lädt. Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind in Österreich von den Umwelt-Tempolimits auf Autobahnen befreit. Die Sttrompreise liegen ca. 20 % unter dem deutschen Preis.
Polen. Beim östlichen Nachbarn Deutschlands sind vor allem der Westen und das Zentrum des Landes sowie Schlesien gut mit Ladestationen versorgt. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen öffentlichen Parkplätzen in Polen stehen kostenlose Ladesäulen zur Verfügung. BEV parken auf öffentlichen Parkplätzen gebührenfrei. BEV dürfen die Busspur benutzen und in den Stadtzentren von Breslau und Krakau außerdem einige autofreie Straßen wie z.B. Fußgängerzonen befahren. Achtung: E-Fahrzeuge chinesischer Hersteller dürfen in Polen nicht in der Nähe strategisch wichtiger Anlagen parken. Die Strompreise liegen bis zu 40 % unter den deutschen.
Schweden. Vor allem der Süden ist gut mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz in der Mitte und im Nordwesten des Landes. In einigen Parkhäusern und auf manchen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen, z.B. bei Coop oder Ikea. In kommunalen Umweltzonen dürfen E-Fahrzeuge in Schweden uneingeschränkt fahren. In Stockholm zahlen E-Autofahrer eine Parkgebühr, können dafür aber kostenlos laden.
Schweiz. Die Eidgenommen haben ein flächendeckendes Ladenetzwerk. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen; das ist auch bei vielen Hotels so. Strom ist ca. 20 bis 30 % günstiger als in Deutschland.
Slowakei. Am besten die Ladesäulen versorgt ist der Westen des Landes. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV für das Parken nicht bezahlen. Bei einigen Supermärkten in der Slowakei können Kunden kostenlos Ladestationen nutzen, z.B. bei Billa. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Slowenien. Insbesondere das Landeszentrum ist gut mit Ladestationen versorgt. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen können BEV bis zu drei Stunden kostenlos parken. Einige Hotels, Campingplätze und Einkaufszentren stellen ihren Kunden kostenlose Lademöglichkeiten zur Verfügung. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Spanien. Vor allem der Osten des Landes ist gut mit Ladestationen versorgt: de anderen Landesteile holen aber stark auf. BEV dürfen uneingeschränkt in die Umweltzonen einfahren. Voraussetzung hierfür ist die blaue Umweltplakette „Distintivo Ambiental DGT“ oder eine Registrierung des Fahrzeugs. In Barcelona zahlen BEV mit einer „electric vehicule card“ in blauen Parkzonen reduzierte Gebühren. In vielen anderen Städten dürfen E-Autos kostenfrei parken. Strom tanken ist ca. 30 % günstiger als in Deutschland.
Tschechien. Am besten ist die Region um Prag mit Ladepunkten. Noch weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Auf einigen Supermarkt-Parkplätzen können Kunden kostenlos Ladesäulen nutzen. Auch viele Hotels und Gasthöfe bieten ihren Gästen Lademöglichkeiten an. Strom tanken ist bis zu 40 % günstiger als in Deutschland.
Ungarn. Bei den Magyaren sind vor allem das Zentrum um Budapest und der Westen des Landes mit Ladestationen versorgt. Weniger dicht ist das Netz auf dem Land. Bei einigen Supermärkten kann man das BEV kostenlos laden. Während des Ladens an öffentlichen Ladestationen müssen BEV fürs Parken nicht bezahlen. Strom ist bis zu 40 % günstiger als in Deutschland. Quelle: ADAC / CM
Der vollkommen irrsinnige Tankrabatt, den die Bundesregierung wider besseren Wissens für die Monate Mai und Juni 2026 beschlossen hatte, endet. Man sei aber vorbereitet, eine mögliche Preisexplosion zu stoppen, hieß es aus der Koalition. Wie das funktionieren soll, weiß bei den Regierungsparteien aber niemand. Fakt ist: Der Tankrabatt hat den deutschen Steuerzahler fast 1,6 Mrd. Euro gekostet, Geld, das für wichtigere Dinge fehlt.
„Wir haben nach langen Beratungen entschieden, dass wir den Tankrabatt wie geplant am 30. Juni 2026 auslaufen lassen werden“, erklärten die Fraktionsvize Sepp Müller (CDU) und Armand Zorn (SPD) gegenüber der „Bild“. Laut Müller sei die Verlängerung finanzpolitisch nicht sinnvoll. Die Bundesregierung könne es sich in der aktuellen Lage nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen.
Beide Politiker warnten die Mineralölkonzerne zugleich vor deutlichen Preissteigerungen nach dem Auslaufen des Rabatts. In keinem anderen europäischen Land hat es eine solche aberwitzige Hilfe gegeben. Während in Polen oder Tschechien, um nur zwei Beispiele zu nennen, die Autofahrer im Vergleich der Einkommen zu Deutschland das Drei- bis Vierfache für den Liter Benzin zahlen müssen, ist das Geheule in Deutschland schon bei zwei Euro groß.
Nun denkt die Koalition über weitere diverse Entlastungen nach, mit denen sie sich das Wohlwollen der Bürger erkaufen will: Etwa mit einer höheren Pendlerpauschale (was völlig blödsinnig ist), niedrigeren Energiesteuern (das wäre sinnvoll), eine Senkung der Stromsteuer für alle (auch das wäre mehr als sinnvoll) sowie einem Spritpreisdeckel und eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne.
Am sinnvollsten freilich wäre, das Verbrennerverbot, wie es Brüssel einst vorgeschlagen hatte, durchzusetzen. China, die skandinavischen Länder, die Niederlade, Belgien, Großbritannien und andere mehr haben längst erkannt, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben, zumal der damit fortschreitende Klimawandel weiter befeuert wird und stellen stark auf E-Mobilität um. Nur die CDU/CSU-geführte Bundesregierung will ein (fast) totes Pferd (Benziner und Diesel) viele Jahre weiterreiten… Quelle: Bundeskabinett / CM
Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet der Flughafen Sea-Tac in Seattle einen renovierten Bereich, der sich über vier Ebenen erstreckt und neben elf Gastronomie- und Einzelhandelsgeschäften auch eine Außenterrasse mit Blick auf das Rollfeld bietet. Mit der Erweiterung von Flugsteig C soll der Flughafen SEA buchstäblich auf ein neues Niveau gehoben werden: Durch den Aufbau von vier zusätzlichen Etagen über dem bestehenden Gebäude werden neue Maßstäbe für das Flughafenerlebnis und die Nachhaltigkeit gesetzt.
Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft wird am Donnerstag, 11. Juni 2026, der frisch renovierte Flugsteig C am Flughafen Sea-Tac eröffnet. Der ehemals eingeschossige Bereich umfasst nun vier Ebenen; dazu gehören eine Sitzgelegenheit unter einem riesigen „Baum“, ein beruhigender Sensorik-Raum sowie eine Außenterrasse, von der aus man die Flugzeuge beobachten kann. Zu den elf Gastronomie- und Einzelhandelsangeboten zählt auch ein Restaurant. Zudem beherbergt dieser Flugsteig die schicke neue Lounge von Alaska Airlines.
Das Projekt erstreckt sich über die Flugsteige C und D und umfasst zusätzliche Gastronomie- und Einzelhandelsflächen, begehrte Einrichtungen wie einen interreligiösen Gebets- und Meditationsraum sowie einen Stillraum, und eine völlig neue, über 3.800 m² große Alaska Airlines Lounge. Das Herzstück des Bereichs – der „Tree at C“ – wird ein markanter Treffpunkt sein, der Reisende zum Verweilen einlädt: mit Sitzgelegenheiten, Blick auf das Vorfeld sowie Musik und Kunst. Alternativ können sie in die obere Ebene wechseln, die mehr Bewegungsfreiheit sowie weitere Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten bietet. Die Erweiterung umfasst zudem Büroflächen für am Flughafen ansässige Unternehmen, Airlines und die TSA.
Die Erweiterung des Flugsteigs C interpretiert das Flughafenerlebnis neu: Durch das Design entstehen eine intuitive Wegeführung, eine ruhige Atmosphäre und ein Bewusstsein für Klimaschutz. Das Projekt vergrößert das bestehende, 7.500 m² Fläche messende große Gebäude zu einer attraktiven, 21.300 m² umfassenden Anlage, die zahlreiche gewünschte Annehmlichkeiten bietet.
Die Architektur des Gebäudes ist von den Naturlandschaften des pazifischen Nordwestens sowie der Energie und Lebendigkeit Seattles inspiriert. Der „Tree at C“ bildet einen zentralen Begegnungsort, der an regionale öffentliche Märkte und Bauernmärkte erinnert. Auf der Hauptebene befindet sich der „Marketplace at C“, ein zentraler Bereich, der Reisenden alles Nötige bietet. Gastronomie- und Einzelhandelsflächen säumen dieses terrassenförmig angelegte, offene Amphitheater mit Bühne für Live-Musik. Von dort werden Reisende in die obere Ebene gelockt, wo weitere Restaurants sowie ein weiter Ausblick und der Blick über die gesamte Fassade warten. Ein besonderes Highlight der Erweiterung ist die große Raumhöhe und der freie Blick auf das Vorfeld sowie die Olympic Mountains von einer verglasten Aussichtsplattform aus – dem „Lookout at C“ –, die allen Passagieren offensteht.
Der Flughafenbetreiber Port of Seattle strebt an, der grünste und energieeffizienteste Betreiber Nordamerikas zu werden, wobei Umweltschutz und Wohlbefinden der Reisenden an erster Stelle stehen. Die Erweiterung des Flugsteigs C (C Concourse Expansion) ist das erste Projekt dieser Art, das dem „Sustainable Evaluation Framework“ des Betreibers folgt.
Die Nachhaltigkeitsmerkmale der C Concourse Expansion setzen Maßstäbe für künftige Bauvorhaben des Port of Seattle, darunter:
• Systeme ohne fossile Brennstoffe (für Heizung, Warmwasserversorgung aller in C bestehenden Einrichtungen
• Photovoltaikanlagen auf dem Dach (energieeffiziente Solaranlage)
• Spüleinrichtungen zur Reduzierung von Feststoffabfällen sowie Lagerflächen für Lebensmittelspenden
• Wassersparende Armaturen zur Schonung der Trinkwasserressourcen
• Elektrochrome Verglasung der Fenster
• Biophile Designstrategien, die eine angenehme Umgebung schaffen und eine symbiotische Beziehung zwischen gestalterischem Ausdruck und Nachhaltigkeit herstellen
Für die Erweiterung des Flugsteigs C strebt der Flughafen SEA das Ziel, LEED-Gold zu erreichen. LEED Gold ist eine hohe Zertifizierungsstufe für nachhaltiges Bauen in den USA, verliehen vom U.S.Building Council. Quelle: Port of Seattle / CM
Concourse C am Flughafen Sea Tag von Seattle. Foto: Port of Seattle
Ein vormaliger Pilot von Air Canada unternahm große Anstrengungen, um zu verbergen, dass er über einen Zeitraum von 17 Jahren hinweg – während er Hunderte von Flugstunden absolvierte – nicht über die erforderliche Lizenz verfügte. Am 29. Juni muss sich der Flugzeugführer strafrechtlich verantworten, weil er fast 17 Jahre lang Zehntausende von Passagieren mit einer gefälschten Pilotenlizenz befördert hat.Der Ex.Air Canada Kapitäm war am 01. Juni 2026 festgenommen wordn.
Den Ermittlungen zufolge hatte er zwischen 2009 und 2025 als Kapitän mehr als 900 Inlands- und internationale Flüge durchgeführt, ohne jemals die vorgeschriebene Lizenz erworben oder die obligatorischen Prüfungen abgelegt zu haben. „Diese Ermittlung und die damit verbundenen Einzelheiten lesen sich wie ein Drehbuch für einen Film, sagte der stv. Polizeichef der Peel Regional Police auf einer Pressekonferenz in Ontario. Der Mann stieg bis zum Kapitän auf und flog fast 17 Jahre lang Maschinen der Typen Boeing 767, 777 und 787, wobei er ein Gehalt von fast 3 Mio. Kanadischen Dollar (rund 2 Mio. Euro) bezog.
Die Vorwürfe erinnern an den Film „Catch Me If You Can“ aus dem Jahr 2002, in dem es einem Teenager durch geschicktes Täuschen gelingt, als Pilot für PanAm zu fliegen. Im vorliegenden Fall besaß Wall zwar während seiner gesamten 27-jährigen Laufbahn bei Air Canada eine Lizenz für das Fliegen; jedoch verfügte er nie über die Verkehrspilotenlizenz (Airline Transport Pilot License for Aeroplanes, kurz ATPL-A), die für seine Beförderung zum Kapitän im Jahr 2009 erforderlich gewesen wäre.
„Wir gehen davon aus, dass der Beschuldigte sowohl seinen Arbeitgeber als auch die Aufsichtsbehörde über seine Qualifikationen getäuscht hat“, so die Ermittler. Der Beschuldigte flog auf, nachdem eine routinemäßige Überprüfung seiner Unterlagen im Jahr 2025 „Unstimmigkeiten … in den Dokumenten zur Pilotenlizenz“ zutage gefördert und Air Canada die Aufsichtsbehörden informiert hatte. Der Ex-Kapitän ging 2025 in den Ruhestand, noch bevor im Januar die behördlichen und strafrechtlichen Ermittlungen unter dem Codenamen „Project Icarus“ eingeleitet wurden.
Die Fluggesellschaft wies darauf hin, dass der Pilot über eine Lizenz als Verkehrspilot verfügte und regelmäßig seine Fähigkeit zum sicheren Steuern großer Flugzeuge unter Beweis gestellt hatte. „Die Sicherheit wurde durch diesen Vorfall nicht beeinträchtigt, da alle Piloten von Air Canada alle sechs Monate obligatorische Wiederholungsschulungen zur Überprüfung ihrer fliegerischen Kompetenz absolvieren – einschließlich einer Flugüberprüfung durch einen zertifizierten Prüfkapitän der kanadischen Luftfahrtbehörde (Transport Canada) alle zwölf Monate“, erklärte Air Canada in einer am Stellungnahme. „Eine ordnungsgemäße Lizenzierung ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil des mehrstufigen Sicherheitskonzepts der Luftfahrtbranche; daher nimmt Air Canada diesen Sachverhalt äußerst ernst“, fügte die Fluggesellschaft hinzu.
Der Pilot wurde von Transport Canada mit einer Geldstrafe belegt und sieht sich sieben strafrechtlichen Anklagen gegenüber, darunter Betrug, zweifache Verwendung gefälschter Dokumente sowie dreifacher Besitz einer gefälschten Kennzeichnung. Er soll am 29. Juni 2026 vor Gericht erscheinen. Quelle: CNN / CM
Die GCH Hotel Group das Management des Excelsior Hotel Nürnberg Fürth übernommen und das außergewöhnliche Haus als „Excelsior Hotel Nürnberg Fürth, a member of Radisson Individuals“ wieder eröffnet.
Die markante „Hotel-Pyramide“ im Fürther Stadtteil Kalbsiedlung (Europaallee 1) ist ein 42 Meter hohes, gläsernes Wahrzeichenin Form einer quadratischen Pyramide.
Nach mehr als dreieinhalb Jahren Leerstand wurde das 4-Sterne-Haus wiedereröffnet. Das Haus bietet 104 komfortable Zimmer, darunter Standard- und Familienzimmer sowie geräumige Suiten (teilweise mit Flussblick). Zur Ausstattung zählen u.a. kostenloses WLAN, eine Lobbybar, ein Fitnessbereich sowie Sauna und Dampfbad.
Unter dem Motto „Zwischen Kellerbier und Kristallglas“ sollen bei der großen Re-Opening-Party regionale Tradition und zeitgemäßer Lifestyle verschmelzen. Fränkische Braukunst von der Tucher Brauerei trifft auf authentische Genussmomente beim Flying Buffet.
Das Excelsior Hotel Nürnberg Fürth nahe der B 8 und am Main-Donau-Kanal im Westen Fürth’s gelegen ist ein urbaner Spot für Fürth und die gesamte Metropolregion – ein Landmark, Treffpunkt und Erlebnisraum, der Architektur, Vielfalt und internationalen Service auf einzigartige Weise vereint. Schon von Weitem zieht die markante Pyramiden‑Architektur die Blicke auf sich; ihre außergewöhnliche Bauweise ist Sinnbild für Offenheit, Perspektiven und Gastfreundschaft und macht es zur attraktiven Adresse für internationale Gäste, Businessreisende und Entdecker der Region.
Das Hotel war im Herbst 1994 eröffnet worden und feierte 2014 sein 20-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben hatte das Hotel bis dahin 32.000 Übernachtungen und ca. 3,8 Mio. Tagungsgäste während dieser Zeit. Der frühere Betreiber, die Pyramide Hotelbetriebsgesellschaft mbH stellte den Hotelbetrieb überraschend am 06. September 2016 ein.
Anfang Juni 2017 hieß es, dass in der Pyramide ab Herbst desselben Jahres ein Hotel wieder eröffnet werden soll. Der Besitzer, die Berliner GCH-Hotelgruppe, teilte anfänglich mit, dass das Hotel am 01. November 2017 wieder an den Start gehen soll, dann als 4-1/2-Sterne Haus „Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth. Eröffnet wurde dieses Hotel dann am 29. Januar 2018. Eigentümer des Hotels bzw. der Immobilie war das Unternehmen Aroundtown, einer der größten Immobilienkonzerne Europas. Allerdings machte die Corona-Pandemie und die damit verbundene Gästeflaute den Hotelplänen einen Strich durch die Rechnung. Im August 2022 erfolgte die erneute Schließung des Hotels. 2024 wurde bekannt, dass sich ein neuer Investor für das Hotel gefunden hat. Als Betreiber sollte die GCH Hotel Group fungieren. Quelle: GCH / CM
Das Bundeskabinett hat die nationale Luftfahrtstrategie beschlossen. Bundeskanzler Friedrich Merz stellte sie auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin vor. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) begrüßt das Leitbild der Nationalen Luftfahrtstrategie.
„Das gemeinsame Leitbild, Deutschland als führende Luftfahrtnation in Europa – wettbewerbsfähig, technologisch stark, souverän, resilient und nachhaltig – ist richtig und zukunftsweisend. Erstmals werden zivile Luftverkehrswirtschaft, Luftfahrtindustrie und militärische Erfordernisse gemeinsam adressiert“, sagt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang.
Allerdings fehlt es über das Leitbild hinaus an einer mit konkreten Maßnahmen hinterlegten Strategie für die Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland, betont der BDL. Dies betrifft vor allem die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere Bereiche wie staatliche Standortkosten, regulatorische Entlastung, Digitalisierung sowie Tourismus und Konnektivität. Nötig sind auch Maßnahmen, mit denen die Anbindung der Wirtschaftsstandorte an internationale Drehkreuze sichergestellt wird.
Der Handlungsbedarf ist nach Meinung des Verbands groß. Deutschland zählt nach wie vor zu den Ländern mit der schwächsten Entwicklung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie. Aufgrund der staatlichen Standortkosten gelingt es dem Luftverkehr ab Deutschland auch weiterhin nicht, die Lücke zum restlichen Europa zu schließen. Während das Luftverkehrsangebot in Deutschland im Sommer 2026 nur 89 % von 2019 beträgt, wird in den meisten europäischen Ländern mehr geflogen als jemals zuvor. Im Sommer 2026 erreicht das Angebot in Europa im Durchschnitt 111 % von 2019, ohne Deutschland sogar 116 %.
Auch der Digitalverband Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder meldet sich zu Wort: „Die Luftfahrtstrategie setzt mit Digitalisierung, Automatisierung und unbemannter Mobilität wichtige Schwerpunkte für einen wettbewerbsfähigen Luftfahrtstandort Deutschland. Positiv sind vor allem der Fokus auf Advanced Air Mobility, digitale Verwaltungsprozesse und offene Datenstandards in der Flugsicherung. Jetzt braucht es einen konkreten Fahrplan mit messbaren Zielen, weniger Bürokratie, bessere Einsatzbedingungen für Drohnen und neue Finanzierungswege für innovative Luftfahrt-Startups. Nur mit einer entschlossenen Umsetzung kann Deutschland bei digitaler, sicherer und klimafreundlicher Luftfahrt international vorne mitspielen.“ Quelle: BDL /Bitkom / CM