CM: Erste Ausfahrt mit dem Update des Toyota Yaris Cross

Die Neuzulassungen vonHybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen in den ersten neun Monaten 2026 um 4,9 %. 632.695 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,5 %. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag in dieser Zeit bei 42,7 %. 

Im September wurden etwa 2,4 % mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Einen guten Anteil daran hatte Toyota. Laut Florian Kreß, Produktmanager für den Yaris Cross, ist das Segment der HEV in Deutschland stabil bei 13 %. Seiner Ansicht nach könnte das Segment der Vollhybride sogar noch etwas steigen; seinen Anteil dazu leisten kann der runderneuerte Yaris Cross. Von diesem Modell erwartet der Kölner Importeur jährliche Verkäufe von ca. 14.000 Einheiten. Die meisten Order solen von der Ausstattungslinie „Lounge“ kommen.

Generell haben die Experten rund um den Yaris Cross das kompakte SUV in allen Bereichen verbessert. In seinem ersten Verkaufsjahr wurde das Modell mit dem Titel „World Urban Car of the Year 2022“ ausgezeichnet. Seitdem hat sich der Yaris Cross das kleine hybridisierte SUV zum meistverkauften Toyota Modell in Europa entwickelt. Allein 2023 wurden europaweit rund 200.000 Einheiten verkauft. Auch in Deutschland zählt das City-SUV zu den Topsellern der Marke.

Der neue Yaris Cross läuft bei Toyota Motor Manufacturing France vom Band. Er soll den Erfolg des Vorgängers fortsetzen. Bestellbar ist der Wagen schon. Das Basismodell Pure ist ab 27.640 Euro nach Liste zu haben, das Topmodell GR Sport wird ab 37.740 Euro angeboten. Die Frage ist natürlich, warum die Japaner dem aktuellen Trend folgend das kleine Urban Car nicht gleich vollelektrisch anbieten. Immerhin drängen vor allem chinesische Marken aber auch ein deutsches Triumvirat mit neuen batterieelektrischen kleinen Fahrzeugen auf den Markt. Aktuell werden deutschlandweit schon mehr als 1/3 aller Neuwagen als BEV zugelassen.  

Toyota hat nicht nur Power, Performance und Auswahlmöglichkeiten beim Hybridantrieb des Updates verbessert und den Umfang der aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme erweitert, sondern den Yaris Cross auch in digitaler Hinsicht umfassend aufgewertet. Dazu gehören ein individuell anpassbares Instrumenten-Display sowie ein leistungsfähigeres Multimediasystem mit bequemer und stabiler Konnektivität bei nutzerfreundlicher Bedienbarkeit.

Kunden haben die Wahl unter zwei Leistungsstufen. Neben der bewährten Hybridversion mit 116 PS gibt es den Wagen auch mit 130 PS Systemleistung und einem höheren maximalen Drehmoment .  Zusätzlich lässt sich zwischen Vorderrad- und intelligentem Allradantrieb wählen. Im neuen Hybrid 130 kommt ein größerer und leistungsfähigerer Elektromotor-Generator zum Einsatz. In Verbindung mit der überarbeiteten Software der Steuereinheit (PCU) steigt die Gesamtleistung des 1,5-Liter-Systems um 12 % von 85 kW/116 PS auf 97 kW/130 PS. Auch das Drehmoment legt über das gesamte Drehzahlband deutlich zu um 30 % von 141 Nm auf 185 Nm. Das soll zu einer spürbar druckvolleren Beschleunigung führen, die freilich unserer Erfahrung nah wenig berauschend ist. Zudem wirkt das 1,5l-Aggregat vor allem beim Gas geben immer etwas angestrengt.

Die weiterentwickelte Hybridtechnologie unterstützt die Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs in Abhängigkeit von der Straßenneigung. Dadurch muss der Fahrer bei Bergauffahrten weniger Gas geben und kann sich gleichzeitig auf eine Bergabfahrhilfe verlassen, die das Fahrzeug bei Bergabfahrten automatisch verlangsamt, wenn der Fahrer

den Fuß vom Gaspedal nimmt. Predictive Efficient Drive nutzt das erlernte Verhalten des Fahrers und die Daten des cloudbasierten Navigationssystems (ausstattungsabhängig), um das Laden und Entladen der Batterie entsprechend den Straßen- und Verkehrsbedingungen zu optimieren. Ein weiteres Element des Predictive Efficient Drive ist die Predictive State of Charge (SOC) Control, die in zwei Szenarien zum Einsatz kommt. Erstens prognostiziert das System anhand von Kartendaten lange Bergabfahrten und reduziert den Ladestand der Batterie im Voraus, so dass beim Bergabfahren mehr Energie zurückgewonnen werden kann. Zweitens überwacht die Staukontrolle (Congestion SOC Control) die Informationen zur Verkehrslage und bewahrt den aktuellen Ladestand der Batterie, wenn sich ein Stau ankündigt. Auf diese Weise kann das Fahrzeug im langsam fließenden Verkehr länger im elektrischen Modus betrieben werden kann, ohne dass der Verbrennungsmotor gestartet werden muss.

Toyota hat Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung umgesetzt, um den Komfort an Bord zu steigern. Zur Verringerung der Windgeräusche werden darüber hinaus bei allen neuen Yaris Cross Modellen eine geräuschabsorbierende Windschutzscheibe sowie dickere Seitenscheiben verwendet.

Neues digitales Benutzererlebnis. Herzstück sind eine individuell anpassbare Instrumentenanzeige für den Fahrer im Sieben- oder12,3“-Format sowie ein schnelleres und leistungsfähigeres Multimediasystem mit einem 9- oder 10,5“ großen Bildschirm. Die digitale Instrumentenanzeige stellt Ziffernblätter, Informationen und Grafiken gestochen scharf dar und ist bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar. Das Erscheinungsbild kann an die persönlichen Vorlieben des Fahrers und seine Stimmung angepasst werden. Zur Wahl stehen die vier Themenfelder Smart, Casual, Sporty und Tough. Außerdem ändert sich die Hintergrundfarbe je nach gewähltem Fahrmodus – Normal, Eco oder Sport.

Eine digitale Geschwindigkeitsanzeige und die Schaltanzeige sind in allen Konfigurationen zentral positioniert. Weitere Informationen befinden sich mittig, links und rechts. Im mittleren Bereich werden die wichtigsten Informationen angezeigt, beispielsweise der Status der Sicherheitssysteme. Links und rechts werden Details zu Fahrdaten, Kraftstoffverbrauch und Audiowiedergabe dargestellt. Über Tasten am Lenkrad kann der Fahrer die Darstellung anpassen. Udem verfügt der Wagen je nach Ausführung über ein Head-up-Display, das dem Fahrer die wichtigsten Fahrinformationen gut lesbar auf die Windschutzscheibe projiziert.

Smart Connect. Das neue Toyota Smart Connect Multimediasystem (ausstattungsabgängig) verfügt über eine intuitivere und schneller ansprechende Benutzeroberfläche und bietet serienmäßig eine cloudbasierte Navigation, die dank Echtzeit-Verkehrsinformationen eine genauere und effizientere Routenplanung ermöglicht. Ein bordeigener Sprachassistent ermöglicht die Steuerung vieler Funktionen per Sprachbefehl und reagiert dabei auf natürlichere Sprache: Auf „Hey Toyota, mir ist kalt“ stellt das System automatisch die Temperatur der Klimaanlage höher.

Smartphones lassen sich kabellos über Apple CarPlay und Android Auto in das Multimediasystem einbinden. Und wie bei den Toyota Safety Sense Systemen können Upgrades und neue Funktionen für das Multimediasystem ganz einfach „over the air“ ohne Werkstattbesuch aufgespielt werden.

Über die MyToyota App lassen sich darüber hinaus weitere Funktionen aus der Ferne steuern: das Ver- und Entriegeln der Türen oder das Aktivieren der Warnblinkanlage, um das Fahrzeug auf einem überfüllten Parkplatz wiederzufinden. Die App ist sowohl mit Apple- als auch mit Android-Geräten kompatibel.

Sicherheit. Serienmäßig an Bord ist die neueste Generation von Toyota Safety Sense. Unter dem Oberbegriff Toyota T-Mate werden die fortschrittlichen Assistenzsysteme gebündelt, die das Autofahren sicherer und einfacher machen und das Parken erleichtern. Die Einstellung der Sicherheits- und Fahrassistenzfunktionen erfolgt ganz einfach über die Lenkradtasten. 

Erster Fahreindruck. Der Japaner oder sollen wir sagen der kleine japanische Franzose ist kompakt (Länge unter 4,20 m), leicht und überaus sparsam zu bewegen Ohne Zweifel ist das optisch gelungene SUV solide verarbeitet, wobei im Interieur wohl aus Kostengründen weitgehend harte Kunststoffe verarbeitet sind. Ein gute Schulnote vergeben wir für die sehr ordentliche Ausstattung mit vielen Komfort- und Sicherheitsassistenten. Ein Schnäppchen aber ist der Wagen nicht. Denn auf den Tisch des Hauses muss man für die meist georderte Version deutlich über 30.000 Euro legen. Und, dass man alle zwölf Monate zur Inspektion muss, ist für ein Urban Car wenig schmeichelhaft, kostenträchtig obendrein. Daran ändert auch die anschließende Zwölfmonats-Garantie wenig.   Gefallen hat uns der neue Kühlergriff im Wabendesign, die neuen Scheinwerfer, Seitenschweller und  schwarze Außenspiegel sowie im Interieur die neuen komfortablen Sitze. Natürlich ist noch viel mehr neue am überarbeiteten Yaris Cross.  Überzeugend erschien uns der wirklich niedrige Kraftstoffverbrauch – bei uns waren es nach der ersten Ausfahrt im Großraum Köln über 100 km ca. 4,8 Liter. Als angenehm empfanden wir die  erhöhte, übersichtliche SUV-Sitzposition und die Bedienung des Wagens. Weniger lustig aber ist das unter Last viel zu laute CVT-Getriebe. Und ob die Antriebsart auf Dauer passt, lassen wir mal dahingestellt. Für kleinere Fuhrparks wie Serviceunternehmen rechnen sich inzwischen Verbrenner nicht mehr so richtig, auch wenn der Benzinkonsum niedrig ist. Quelle: CM / Toyota

Kauf von Verbrennerautos ist unverantwortlich

Gerade erst haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine Aufweichung des Verbrennerverbots geeinigt. Sie wollen der Automobilindustrie damit mehr Zeit geben, sich auf die Produktion von E-Autos umzustellen. Ob sie die bekommen, erscheint aber zweilfelhaft. 

Denn die Verbraucher wenden sich deutschlandweit von Verbrennern ab, wie die aktuellsten Daten es Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen. So belief sich der Anteil von rein batterieelektrische Fahrzeugen (BEV) hierzulande im September bei den Pkw-Neuzulassungen auf rund 35 %. Gleichzeitig kommen Benzin und Diesel zusammengenommen auf nur noch 26 %. 

Wer heute noch ein Verbrennerauto kauft, wird sein blaues Wunder erleben.

Treiber dieser Entwicklung sind u.a.  die Kraftstoffpreise, aber auch die technische Entwicklung. Waren E-Autos lange vergleichsweise teuer, kommen mittlerweile immer mehr günstige BEV-Modelle auf den Markt. Der könnte damit endgültig in Richtung BEV kippen. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass Ende der 2030er Jahre in Deutschland jedes zweite Auto elektrisch unterwegs sein wird. Diesel wird es gar keine mehr geben und Benziner im geringen einstelligen Prozentbereich. Hinzu kommt, dass die Restwerte von Verbrennerautos in den Kaller fallen werden, Benziner und Diesel kaum noch als Gebrauchtwagen weitervermarktet werden können. Quelle: Statista /CAR / CM

Elektrischer Mercedes CLA 250+ im CM-Test

Sportlich, digital, innovativ. Mit seinem athletischen Design, einem völlig neuenAntriebsstrang und dem digitalen MBUX Superscreen5] ist der CLA dasintelligenteste Fahrzeug, das Mercedes-Benz je gebaut hat. Das galt noch im Frühjahr, das gilt sicher auch heute. Der Mercedes CLA ist  die Elektro-Speerspitze von Mercedes: Beeindrukt hat uns unser Testwagen „CLA 250+ mit EQ Technologie“ mit seiner erstaunlich großen Reichweite, seiner Energieeffizienz, den kurzen Ladezeiten, dem hohen Fahrkomfort, dem modernen Infotainment  und seiner tatsächlich spürbaren Souveränität im Straßenverkehr. 

Der CLA tritt zwar im Kompaktsegment an ist aber mit 4,72 m Länge und 2,79 m Radstand nicht gerade sehr kompakt geraten. Und der Wagen ist relativ flach, was das Einsteigen betagterer Zeitgenossen ein klein wenig erschwert. Zudem ist der CLA besonders windschnittig, auch wenn dafür die Seitenspiegel etwas klein ausfallen.

Aberer der CLA ist einfach schön. Beim Design gefallen uns die elegante Coupélinie und natürlich der Kühlergrill mit den verchromten und beleuchtbaren Mini-Sternen sowie die Scheinwerfer und Heckleuchten. Einsteigen vorne ist kein Problem, hinten aber muss man schon etwas gelenkig sein. 

Das Interieur strahlt Wohnlichkeit aber auch Modernität aus. Verarbeitet sind  u.a. offfenporiges Holz, gebürstetes Alu und geschäumte Flächen. , Sitzpolsten mit Perleffek und das in gewohnt perfekter Weise. Beeindrucken das schwebende Armaturenbrett mit einem 10,25“ großen Digital-Tacho und einem 14 „Infotainment-Bildschirm und zieht sich über die ganze Fahrzeugbreite. Bei diesem Berührbildschirm wischen Fahrer und Beifahrer wie beim Smartphone die Apps und Funktionsumfänge hin und her, aktivieren Systeme per Fingertipp oder eben per Stimme.

Der Stromer ist er ein echter Technologieträger: Der Viertürer baut auf der völlig neuen Technik-Plattform MMA (Mercedes Modular Architecture) auf und ist sicher Vorreiter für eine neue Generation ist. An Bord kommt das neue Gehirn von Mercedes zum Einsatz: das selbst entwickelte Betriebssystem MB.OS. Es integriert verschiedene KI-Modelle und läuft auf einem Hochleistungsrechner

Der wassergekühlte Hochleistungsrechner kann bis zu 450 Mio. Rechenoperationen pro Sekunde ausführen, so dass Funktionalität superschnell vonstatten geht. Wer die Sprachbedienung liebt, dürfte sich der KI-gesteuerten Dialogfähigkeit erfreuen. „Hey Mercedes“ sagen und dann fragen. Korrekte Antworten folgen prompt.  Eine feie Sache ist das große und vor allem serienmäßige und leicht getönte Panorama-Glasdach. 

Ob privat oder geschäftlich unterwegs: Das langstreckentaugliche Gestühl bietet erstklassigen Sitzkomfort. Die unserer Meinung nach ergonomisch perfekte Polsterung und ein starker Seitenhalt durch stabil geformte Wangen machen das Fahren auch über weite Distanzen oder auch in etwas schäfer gefahrenen Kurven angenehm, sicher und wenig ermüdend. Dank Sitzheizung, Massage und weiteren netten Dingen, geht’s einem schon sehr gut im CLA. Hinzu addieren sich noch so kleine aber feine Details, wie die Fenster: Die fahren beim Öffnen der Tür deutlich weiter herunter.

Leider ist das Gepäckabteil nicht gerade üppig bemessen: Es fasst nur 405 Liter Volumen; weitere 100 Liter finden sich vorne im Frunk, wo auch die Ladekabel verstaut werden können. Die Zuladung von 464 kg erscheint uns als etwas gering. 

Mit Reichweite bis zu 792 km lockt der neue vollelektrische CLA von Mercedes-Benz. Klingt famos, in der Realität aber sind es nach unserer Erfahrung gute 150 km weniger. Aber selbst das ist wirklich gut. Unser Eindruck nach der ersten Testwoche: Das kompakte und nicht zuletzt optisch attraktive Coupé ist bestimmt auf gutem Weg ist, den Elektro-Absatz der Stuttgarter ankurbeln. Natürlich spielt da auch ein bisschen der nicht gerade niedrige Preis (Einstandspreis: 55.859 Euro)  eine Rolle, erst recht, wenn man sich die optionalen Ausstattungsmöglichkeiten betrachtet. Die können richtig ins Geld gehen. Andererseits werden derlei hochwertige BEV i.d.R. zu halbwegs erträglichen Raten geleast, wozu wir ohnehin raten; denn die Batterieentwicklung schreitet rasant voran. 

Ladestopps sind angenehm kurz. Sie dauern dank hoher zulässiger Stromaufnahme von 320 kW Leistung bei 800 Volt Spannung maxinal 22 Minuten. Kurz einen Kaffee genießn und weiter geht’s.  Klar, dass auch eine Wärmepumpe an Bord ist und die Batterie vorkonditionierrt werdenkann.

Fahrleistungen: Wir sind den CLA 250+ gefahren. reicht von der Power her völlig aus. Er hat mit 335 Nm ein ausreichendes Drehmoment und braucht für den Spurt von 0 auf 100 km/h 6,7 Sekunden. Typisch ist natürlich auch für den elektrischen CLA das kraftvolle Beschleunigungsvermögen der E-Maschine.  Aber wann braucht volle Power schon? Ab und an das Fahrpedal durchdrücken, ansonsten den Wagen aber moderat bewegen, dann kommt man im Schnitt auf einen Energieverbrauch von 15,6 kWh und somit auf einen maximale Reichweite von ca. 630 km. Die Lenkung reagiert feinfühlig und präzise. Die Stahlfederung mit passiven adaptiven Dämpfern ist so was von hervorragend, dass es keine Wünsche an Federungskomfort gibt. Ganze Arbeit haben die Akustiker dank guter Schallisolierung geleistet.  Einen wirksamen Teil zum nahezu lautlosen Dahingleiten trägt aber auch die aerodynamische Glättung der Karosserie bei. Was uns noch positiv aufgefallen ist, der kleine Wendekreis.

Das CM-Testurteil: Die batterieelektrische Limousine CLA 250+ zählt für uns als eines der besten E-Mobile, die wir bis jetzt gefahren haben. Mit seiner 800 V Technik bietet die E-Limousine eine beeindruckende Ladeleistung und angenehm kurze Ladezeit. Einen Kaffe trinken, und schon ist der 85 kWh-Akku voll. Die Reichweite ist sehr gut, fast besser als bei jedem Benzinerr. Und wenn man ihn zuhause oder in der Firma mit Photovoltaik-Anlage und Wallbox laden kann, sind die Betriebskosten unschlagbar. Klar, dass die Stuttgarter an den zahlreichen Ausstattungsmöglichkeiten, die man noch für teuer Geld dazukaufen muss, verdienen wollen. Und auch die obligatorische Wartung kostet natürlich nicht gerade wenig Geld. Alles in allem ein attraktiver Mercedes und ein optisch wie technisch gutes Automobil, das wir Mobilitätsmanagern und/oder Selbstständigen als Dienstwagen absolut empfehlen. Quelle: CM

Internationale Hersteller treiben in Deutschland die E-Mobilität 

Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) erreichten in den ersten neun Monaten 2026 exakt 604.144 Einheiten und machten so rund 27,2 % des Pkw-Gesamtmarktes aus, das sind 9,1 Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Dies geht aus der Analyse der Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor.

Im September 2026 wurde dabei der historisch bislang höchste BEV-Marktanteil festgestellt: Etwa 34,5 % aller Pkw-Neuzulassungen hatten im zurückliegenden Monat einen rein batterieelektrischen Antrieb. Die BEV-Neuzulassungen lagen in den ersten neun Monaten 2026 rund 58,1 % über dem Vorjahresniveau, die von Internationalen Marken lagen sogar mit 78,1 % im Plus. Im BEV-Markt hatten Internationale Marken somit einen Marktanteil von 46,1 %, im September waren es 45,8 %. Im September 2026 wurden insgesamt 88.599 BEV-Pkw neu zugelassen, 94,7 % mehr als im Vorjahresmonat.

VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Die internationalen Hersteller sind eine treibende Kraft beim Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland. Ihre BEV-Zulassungen haben sich im September mehr als verdoppelt und sind damit deutlich stärker gewachsen als der Gesamtmarkt. Mit neuen Technologien, einer wachsenden Modellvielfalt und attraktiven Angeboten setzen sie wichtige Kaufanreize. Um diese Dynamik zu verstetigen, brauchen es verlässliche Rahmenbedingungen und vor allem bezahlbaren Ladestrom. Die von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigte Senkung der Stromsteuer wäre deshalb ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist, dass die Ladesäulenbetreiber die Entlastung an ihre Kunden weitergeben. Ebenso wichtig sind transparente und einfach vergleichbare Ladetarife, damit Verbraucher die Kosten bereits vor dem Laden kennen.“

In den ersten neun Monaten 2026 legte der Markt für alternative Antriebe insgesamt (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) um 23,3 % auf 1.495.262 Fahrzeuge zu, wobei Internationale Marken etwa 44,3 % ausmachten. Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt lag in diesem Zeitraum bei 67,3 %, rund 9,9 Prozentpunkte höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im September 2026 wurden 189.072 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen, das sind rund 31,7 % mehr als im Vorjahresmonat.

Positive Wachstumsraten verzeichneten in Summe der ersten neun Monaten 2026 auch die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybridantrieb (PHEV). 247.489 PHEVs rollten in diesem Zeitraum neu auf die Straßen und damit 13,7 % mehr als in den ersten neun Monaten 2025. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen lag damit bei 11,1 %, rund 0,8 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum. Der PHEV-Marktanteil der internationalen Marken lag in diesem Zeitraum bei ca. 41,7 %. Im September wurden 27.681 neue PHEV-Pkws zugelassen (+/- 0 %), sodass diese einen Marktanteil von 10,8 % hatten.

Zusammen kommen die Elektrofahrzeuge (BEVs, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge) in den ersten neun Monaten 2026 damit auf einen Marktanteil von 38,3 % bei 851.644 Neuzulassungen. Das entspricht einem Anstieg um 41,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im September 2026 lag der Elektromarkt bei 116.280 Neuzulassungen mit 58,9 % im Plus.

Die Neuzulassungen vonHybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen in den ersten neun Monaten 2026 um 4,9 Prozent. 632.695 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,5 %. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag in dieser Zeit bei 42,7 %. Im September wurden etwa 2,4 % mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Quelle: VDIK / CM

113 batterieelektrische Züge für Niedersachsen

Siemens Mobility hat einen Großauftrag der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und dem Regionalverband Großraum Braunschweig für batteriebetriebene Regionalzüge erhalten. Der Auftrag umfasst 113 dreiteilige Mireo Plus B-Züge, ein weitreichendes Servicepaket über 30 Jahre und den Aufbau von zwei neuen Rail Service Centern in Niedersachsen. 

Zusätzlich bestehen Optionen für den Abruf von bis zu 132 weiteren Schienenfahrzeugen. Die Züge werden ab Ende 2031 in den Fahrgastbetrieb gehen. Mit dem erprobten Mireo Plus B bietet Siemens Mobility eine bewährte batterieelektrische Plattform für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Regionalverkehr auf teilweise nicht elektrifizierten Strecken. Die antriebsstarken dreiteiligen Fahrzeuge, im Wert von rund 1,1 Mrd. Euro, ermöglichen emissionsfreien Betrieb ohne durchgehende Oberleitung, fahren mit bis zu 160 km/h und leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs. Die Batterien werden während der Fahrt unter Oberleitung geladen und ermöglichen anschließend einen emissionsfreien Betrieb auf Streckenabschnitten ohne Fahrdraht.
 
Die 113 dreiteiligen, batterieelektrischen Mireo Plus B-Züge bieten ein besonders hohes Maß an Barrierefreiheit und Reisekomfort. Dank Türen mit unterschiedlichen Einstiegshöhen ermöglichen sie einen weitgehend niveaugleichen und damit komfortablen Einstieg an verschiedenen Bahnsteigen. Zwei Rollstuhlplätze, großzügige Mehrzweckbereiche sowie moderne Fahrgastinformationssysteme und WLAN sorgen für eine angenehme Reise für alle Fahrgäste. Darüber hinaus verfügen die Züge über mehr als 170 Sitzplätze, darunter mindestens sechs Plätze in der 1. Klasse. Für die Mitnahme von Fahrrädern stehen mindestens sechs Stellplätze pro Zug zur Verfügung, die saisonal auf bis zu 18 Plätze erweitert werden können.
 
Der Auftrag umfasst neben der Fahrzeuglieferung auch umfangreiche Customer-Service-Leistungen. Für den langfristigen und zuverlässigen Betrieb der Flotte setzt der Auftrag auf das ganzheitliche Betriebs- und Instandhaltungskonzept Railigent X von Siemens Mobility. Kern des Projekts ist ein Full-Service-Vertrag für 113 batterieelektrische Mireo Plus B-Züge mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Siemens Mobility übernimmt dabei die vollständige Instandhaltung der Fahrzeuge und unterstützt einen nahezu 100 %ig verfügbaren Betrieb. Das Leistungspaket umfasst moderne digitale Services zur zustandsbasierten Wartung und Optimierung der Flottenperformance, umfassendes Asset Management, die Versorgung mit Ersatzteilen sowie Wartungs- und Instandhaltungsleistungen über den gesamten Lebenszyklus der Züge. Ergänzend sorgen Schulungsangebote für Betriebs- und Instandhaltungspersonal dafür, Know-how nachhaltig aufzubauen und einen effizienten, zuverlässigen sowie ressourcenschonenden Betrieb sicherzustellen.
 
Für das Projekt Niedersachsen BEMU ist der Aufbau einer modernen Instandhaltungsinfrastruktur für die batterieelektrischen Fahrzeuge vorgesehen. Dabei entsteht ein Werkstattkonzept, das sowohl die betriebsnahe Instandhaltung der Fahrzeuge als auch die Bündelung von Revisionen und schweren Instandhaltungsarbeiten in einem zentralen Kompetenzzentrum umfasst. Ergänzt wird dies durch weitere lokale Einrichtungen zur regionalen Fahrzeugbetreuung. Insgesamt entstehen bis zu 100 zukunftssichere Arbeitsplätze. Das Konzept vereint eine hohe Verfügbarkeit der Flotte mit wirtschaftlichen Betriebsabläufen und schafft die Grundlage für einen langfristig zuverlässigen und nachhaltigen Schienenverkehr in Niedersachsen. Quelle: Siemens Mobility / CM

Geschäftsreise nach Australien intelligent nutzen

Ein aktuelles Angebot von Qantas macht so viel Sinn, dass man Hotelaufenthalte für das kommende Jahr möglichst bis zum 28. Oktober planen sollte.

Bis zu diesem Zeitpunkt erhält man als Frequent Flyer-Mitglied für Hotelbuchungen über die Qantas Hotels-Seite, welche auf das Inventar von Expedia zugreift, 7 Punkte pro ausgegebenem AUD, was ungefähr 10 Punkten pro USD entspricht. Setzt man als Prämienwert den Mindestwert von 1 US Cent pro Punkt an, entspricht dies einer Ersparnis von 10% – was mehr ist, als man in den meisten Hotelprogrammen erhält.

Dieses Angebot ist gültig für Aufenthalte bis zum 28. Oktober 2027.

Und falls Sein Business Traveller über die nächsten Monate in Australien zu tun hat, ist ein Angebot des anderen wichtigen australischen Programms vermutlich noch interessanter. Für Buchungen eines Packages über Virgin Australia Holidays mit einem Mindestwert von 1,000 AUD erhält man in deren Velocity-Programm einen Bonus von 40.000 Punkten, zusätzlich zu der regulären Gutschrift von mindestens 3 Punkten pro AUD.

Das Angebot ist so attraktiv, dass es jedoch nur für Buchungen für eine Woche geöffnet ist, bis zum 18. Oktober. Die gebuchten Reisen müssen hierbei bis zum 26. Juni 2027 abgeschlossen sein. Quelle: CM

Alaska-Airlines: Vielflieger haben die Wahl

Wie angekündigt wird Alaska Airlines in ihrem Atmos Rewards-Programm am 01. Januar 2027 die Möglichkeit einführen, zu wählen, ob man Flugmeilen auf der bisherigen Distanz-Basis, auf einer Umsatzbasis oder auf einer Segmentbasis (500 Meilen) sammeln möchte.

Diese Wahl gilt dann automatisch auch auf den Partner-Airlines, wobei anstatt der Umsatzbasis eine Meilenbasis mit den Kabinenfaktoren Anwendung findet. Jene werden dann in der Business Class auch wieder angehoben, sodass man 250% der geflogenen Meilen sammelt. Für viele internationale Mitglieder dürfte dies so die beste Option sein.

Bereits zum 01. Oktober 2026 hat das Programm eine andere interessante Initiative eingeführt: jährlich ändernde Atmos Communities. Nach Einschreibung in einer der angebotenen Community erhält man Bonusmeilen und Bonusstatuspunkte für Flüge zu ausgewählten Destinationen, bis zu einem Maximum von 10.000 Bonuspunkten für zehn Flüge. Das erste Mitglied, das in einer Community die zehn Destinationen erreicht, erhält einen Bonus von 100.000 Meilen.

Für die Periode bis Ende 2027 stehen sechs Communities zur Auswahl (wobei jeweils eine Mitgliedern in Alaska und Hawaii vorbehalten ist). Die „Global Local“ Community umfasst beispielsweise zehn Hubs der oneworld-Partner und als Mitglied erhält man zusätzlich einen Bonus von 10% der Statuspunkte auf Flügen zwischen den USA und diesen Destinationen, inklusive auf oneworld-Partnern. Quelle: CM

Korean Air: Vielfliegerprogramme integriert

Kurz vor Torschluss haben Korean Air und Asiana Airlines die letzte Hürde zu ihrer Fusion genommen – die Integration ihrer Vielfliegerprogramme Skypass und Asiana Club.

Korean Air hat sich vor der Korea Fair Trade Commission mit ihrer Forderung durchgesetzt, dass auf Non-Air Partnern gesammelte Meilen im Asiana Club nur im Verhältnis 1-zu-0,82 in Skypass übernommen werden.

Aber Asiana Club-Mitglieder haben zehn (!) Jahre Zeit, zu entscheiden, wann sie ihre Meilen übertragen möchten. Bis dann können sie Meilen jederzeit zu den aktuell gültigen Prämienwerten einsetzen – aber natürlich nur auf Korean Air/Asiana-Flügen, da Mitte Dezember die Zusammenarbeit mit allen Star Alliance-Partnern (und vermutlich der Handvoll anderer Partner) eingestellt wird. 

Wenn einem dieses Netzwerk jedoch ausreicht, der kann eine solche Strategie Mitglieder gegen künftige Preiserhöhungen absichern. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man anno 2036 nicht mehr für 105.000 Meilen einen Hin- und Rückflug in der Business Class zwischen Korea und Europa oder Nordamerika erhält…

Parallel wird Korean Air gezwungen, die kombinierte Prämienkapazität über die nächsten Jahre graduell zu erhöhen. Quelle: CM

Fraport geht das Kerosin aus

Am Frankfurter Flughafen ist die Kerosinversorgung derzeit angespannt, weshalb Fluggesellschaften wie die Lufthansa das sogenannte „Tankering“ anwenden – Maschinen bringen zusätzlichen Treibstoff von auswärts mit, um in Frankfurt weniger oder gar nicht nachzutanken. 

Wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands des Rheins können Tankschiffe Kerosin nur stark eingeschränkt über Deutschlands wichtigste Wasserstraße transportieren.  Auch die Versorgung über die anbindenden Pipelines ist aus bislang unklaren Gründen limitiert. Lufthansa hat nun ihre Piloten angewiesen, auf Kurz- und ausgewählten Langstreckenflügen mehr Sprit an den zumeist ausländischen Ausgangsflughäfen zu laden. Für Maschinen der Airbus-A320-Familie gilt bei der Ankunft beispielsweise eine Obergrenze von maximal acht Tonnen zusätzlichem Treibstoff.

Auswirkungen auf die Passagierluftfahrt soll es aber keine geben, so die Lufthansa. Weder sindFlugstreichungen vorgesehen noch soll die Nutzlast (Passagiere und Gepäck) durch das Mehrgewicht an Kerosin nicht eingeschränkt werden. Die Maßnahmen gelten vorerst bis auf Weiteres, während die Lage von den Airlines und dem Flughafen beobachtet wird. Quelle: Lufthansa / CM

Lufthansa schnappt sich auch TAP Air Portugal

Die Lufthansa entwickelt sich zum Krösus unter den wichtigen Fluggesellschaften dieser Welt. Nun stößt nach zuletzt ITA Airways auch TAP Air Portugal zum Portfolio der Lufthansa Gruppe. 

Die Lufthansa Group begrüßt, dass sich die portugiesische Regierung im Privatisierungsverfahren von TAP Air Portugal für ihr Angebot entschieden hat. Mit dem beabsichtigten Erwerb zunächst einer Minderheitsbeteiligung verfolgt die Lufthansa Group eine klare strategische Agenda: TAP Air Portugal soll wachsen und dabei ihre nationale Identität wahren. Außerdem soll Portugals Verbindung mit der Welt, insbesondere mit Nord- und Lateinamerika, nachhaltig ausgebaut werden.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG: „TAP Air Portugal ist eine starke und profitable Airline, unser langjähriger Partner in der Star Alliance und als führende Fluggesellschaft auf Südatlantik-Strecken international erfolgreich. Sie hat hervorragende Mitarbeitende und ein überzeugendes Geschäftsmodell. Mit der heutigen Entscheidung hat die portugiesische Regierung die Weichen für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte von TAP Air Portugal gemeinsam mit der Lufthansa Group gestellt. 

Gleichzeitig setzen wir damit unsere Strategie der Internationalisierung weiter konsequent fort und stärken unsere Position auf dem Südatlantik nachhaltig. Unser Unternehmen verbindet seit vielen Jahren eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit Portugal. Seit Jahrzehnten investieren wir in diesem Land, schaffen und sichern qualifizierte Arbeitsplätze und verbinden Portugal mit Europa und der Welt. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit TAP Air Portugal und die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit der Regierung in Lissabon!“

Die bisherigen Übernahmen – zuletzt die italienische ITA Airways, haben gezeigt, dass eine Mehrheitsbeteiligung zusätzliche Vorteile für alle Seiten ermöglicht.

Die Lufthansa Group hat für den 44,9 % Anteil einen Kaufpreis von 1,025 Mrd. Euro geboten. Dieser Wert kann sich bei einem Anteilserwerb von 49,9 % – aufgrund von bis zu 5 % zunächst für Mitarbeitende angebotenen Anteilen sowie einer Ticking Fee – auf bis zu 1,2 Mrd. Euro erhöhen.

Die Lufthansa Group ist seit mehr als 70 Jahren in Portugal aktiv. Die Airlines der Gruppe bieten derzeit 353 wöchentliche Flüge zu sechs portugiesischen Destinationen an und haben damit das Angebot seit 2019 um 75 % vergrößert. Über 500 Fachkräfte arbeiten heute in Portugal für Unternehmen der Lufthansa Group. Mit dem Bau des neuen Lufthansa Technik Standorts in Santa Maria da Feira bei Porto, für den im Juni der Spatenstich vollzogen wurde, soll diese Zahl bis 2030 auf über 1.000 direkte Arbeitsplätze steigen.

Die Lufthansa Group arbeitet nun gemeinsam mit der portugiesischen Regierung und Parpública an der Finalisierung der Transaktionsdokumente und erwartet, die Verträge zum Erwerb der Beteiligung kurzfristig fertigstellen und unterzeichnen zu können. Der Vollzug des Anteilserwerbs steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Quelle: Lufthansa / CM