Südafrika: Neue Einreisevorschrift

Für Reisen nach Südafrika gelten seit 01. Juli 2026 neue Einreisebestimmungen. Geschäftsreisende und alle anderen Touristen, die nach Südafrika reisen möchten, müssen ab sofort vor ihrer Reise eine Traveller Declaration online einreichen. Damit wollen die südafrikanischen Behörden die Zollabwicklung vereinfachen, Grenzkontrollen beschleunigen und Risiken besser erkennen. 

Die Pflicht gilt für alle Personen, die per Flugzeug, Auto, Bus, Zug oder Schiff nach Südafrika ein- oder ausreisen – unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Wer Südafrika lediglich als Transitpassagier nutzt und den internationalen Transitbereich des Flughafens nicht verlässt, muss keine Traveller Declaration einreichen.

Die Traveller Declaration kann frühestens 24 Stunden vor Abflug ausgefüllt werden. Bei Reisen mit Zwischenstopps gilt der letzte Flugabschnitt direkt nach Südafrika als maßgebend.

Die Erklärung kann online über das South African Traveller Management System (SATMS) – https://www.sars.gov.za/travellerdeclaration/?utm_source=chatgpt.com –  auf der Website der südafrikanischen Steuer- und Zollbehörde oder über die SATMS-App eingereicht werden. Alternativ stehen an einigen Grenzübergängen Selbstbedienungsterminals zur Verfügung.

Benötigt werden u.a. sämtliche im Reisepass eingetragenen Daten, Reisedetails und Kontaktangaben. Zudem müssen Reisende angeben, ob sie Waren, größere Bargeldbeträge oder andere deklarationspflichtige Gegenstände mitführen. Persönliche Reiseutensilien für den Eigengebrauch müssen hingegen nicht deklariert werden.

Wer die Erklärung nicht vorab einreichen konnte, erhält am Grenzübergang Unterstützung durch Zollmitarbeitende oder kann – sofern vorhanden – ein Selbstbedienungsterminal nutzen. Wer jedoch deklarationspflichtige Waren oder Bargeld verschweigt oder falsche Angaben macht, muss mit Verzögerungen, Geldbußen oder weiteren zollrechtlichen Konsequenzen rechnen. Quelle: AA / CM

Schweden macht ÖPNV 50 % billiger

Die Regierung in Stockholm hat eine Verordnung beschlossen, die regelt, wie die Initiative zur Halbierung der Preise im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden soll. Seit 01. Juli können die Regionen die Preise für Monatskarten senken und erhalten vom Staat eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen. 

Dank dieser Maßnahme bleibt den Nutzern des öffentlichen Nahverkehr mehr Geld im Portemonnaie, während gleichzeitig im Lnd der Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen sinken.

Der Krieg im Inahen Osten und die anschließende Sperrung der Straße von Hormus haben auch in Schweden zu starken Preisanstiegen bei Kraftstoffen geführt. Um die finanzielle Situation der Haushalte zu stärken und energieeffizientere Fortbewegung zu fördern, hat die Regierung 6,5 Mrd. SEK (600 Mio. €) bereitgestellt, um deutlich gesenkte Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.

Die Förderung bedeutet, dass regionale Verkehrsverbünde, die den Preis ihrer Monatskarten für Fahrgäste im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2026 halbieren, eine staatliche Entschädigung für die Einnahmeausfälle erhalten.

„Nun senken wir auch die Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr für diejenigen, die sich dafür entscheiden, mit Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zu fahren. Wer das Auto stehen lassen und stattdessen den öffentlichen Nahverkehr nutzen kann, trägt zu einer effizienteren Kraftstoffnutzung bei, was angesichts der derzeitigen großen Unsicherheit auf dem Kraftstoffmarkt wichtig ist“, sagt Klima- und Umweltministerin Romina Pourmokhtari.

„Wir haben die Kosten für das Autofahren gesenkt, nun machen wir die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs günstiger. Der Krieg im Nahen Osten darf nicht zu Lasten der hart arbeitenden Büeger gehen, die zur Arbeit pendeln – ganz gleich, ob sie auf das Auto angewiesen sind oder die Möglichkeit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Für viele Familien mit Kindern und Studierende bedeutet dies, dass mehr Geld im Portemonnaie bleibt“, sagt Finanzministerin Elisabeth Svantesson.

Die Förderung gilt für Monatskarten, einschließlich solcher für beispielsweise Studenten und Rentner, die ab 01. Juli verkauft werden. Die Monatskarten sollen zu 50 % des am 01. Mai 2026 festgelegten Preises verkauft werden. Die Förderung wird nur für Monatskarten gewährt, die spätestens am 02. Dezember 2026 ihre Gültigkeit erlangen oder spätestens bis zum 31. Dezember 2026 gültig sind. Die Fahrgäste können somit bis zum Jahreswechsel zum halben Preis fahren.

Der ermäßigte Preis gilt für Fahrten in ganz Schweden sowie in die erste Tarifzone eines Nachbarlandes. Auf diese Weise können auch diejenigen, die beispielsweise nach Kopenhagen, nach Norwegen oder Finnland pendeln, von den ermäßigten Preisen profitieren. Quelle Finansdepartementet, Klimat- och näringslivsdepartementet / Lokreport / CM

Mercedes digitalisiert Verkehrsinfrastruktur

Schlaglöcher, beschädigte Straßenoberflächen und verwirrende Verkehrszeichen. Dies sind nur einige der Probleme, mit denen sich täglich Millionen von Autofahrern bzw. automobilen Geschäftsreisenden  auseinandersetzen. Mit Infrastrukturprojekten in Europa zeigt Mercedes‑Benz, wie intelligente Datennutzung das Infrastrukturmanagement modernisieren kann. 

Mit anonymisierten Fahrzeugdaten, die Kunden freiwillig bereitstellen, trägt Mercedes‑Benz dazu bei, Straßenschäden zu erkennen, unklare Beschilderungen zu identifizieren und ein deutlich klareres Bild davon zu vermitteln, was sich im gesamten Straßennetz abspielt. Das Ergebnis: frühzeitigere Erkennung von Infrastrukturschäden, schnellere und gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen sowie verbesserte Verkehrssicherheit. 

Moderne Mercedes‑Benz Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet, die Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen können. Alle Daten werden anonymisiert und aggregiert verarbeitet und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrer oder spezifische Fahrzeuge zu. Der Datenschutz ist von Anfang an ein integraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Zwei aktuelle Projekte demonstrieren diese digitale Transformation in der Praxis. 

Digitales Verkehrszeichenkataster in Baden-Württemberg. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nutzt anonymisierte Fahrzeugdaten von Mercedes‑Benz, um einen digitale Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster (VZK) aufzubauen. Damit entsteht erstmals ein einheitliches Verfahren zur systematischen Erfassung, Pflege und Auswertung amtlicher Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg. Durch die erweiterbare Datenbasis von Mercedes‑Benz werden aufwendige Begehungen, Kartierungen und manuelle Ersterfassung reduziert. Das VZK steht als Open-Source-Lösung mit standardisierten Schnittstellen zur Verfügung und bietet eine zentrale Übersicht für innovative Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung. 

Road Monitor (ROMO) Programm in den Niederlanden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Rahmen des niederländischen ROMO-Programms fortgesetzt. Nachdem die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten in der ersten Projektphase unter Beweis gestellt wurde, ist die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH erneut als Innovationspartner für die nächste Phase (2026–2029) ausgewählt worden. Mercedes‑Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande (NDW), um Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und kritische Straßenoberflächen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Behörden bei der Planung und Steuerung von Instandhaltungsarbeiten und Winterdiensten auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern. Quelle: Mercedes‑Benz Connectivity Services / CM

BYD bei der Händlerzufriedenheit beste Neue Marke

BYD kommt ausgezeichnet bei seinen Handelspartnern an. Und das wortwörtlich: Der MarkenMonitor zur Händlerzufriedenheit 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) ermittelte für BYD die beste Benotung und damit Platz 1 in der Kategorie „Neue Marken“.

Mit dem IfA MarkenMonitor analysiert das IfA seit mehr als zwei Jahrzehnten die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Hersteller- und der Handelsebene. Jedes Jahr stützt sich die Händlerzufriedenheitsanalyse auf knapp 1.300 Meinungsbilder von Führungskräften markengebundener Autohausunternehmen. Der Analysebereich umfasste 40 Kriterien, gebündelt in die fünf Bereiche „Produkt und Marke“, „Vertriebspolitik“, „Netzpolitik“, „Aftersales“ und „Gebrauchtwagen“.

Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,82 erreichte BYD die höchste Händlerzufriedenheit unter allen neuen Marken. „Der IfA MarkenMonitor ist daher nicht nur ein Stimmungsbarometer, sondern darüber hinaus ein wertvolles Analysetool, um geeignete Maßnahmenbündel in den Vertriebsorganisationen gezielt umzusetzen“, erklärt IfA-Direktor Prof. Dr. Stefan Reindl.

Lars Bialkowski, Country Manager BYD Deutschland, äußert sich zur Auszeichnung: „Platz 1 bei den neuen Marken zeigt, dass wir den Aufbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes sowie des gesamten Aftersales nicht nur in nie dagewesenem Tempo voranbringen, sondern es bestätigt uns auch darin, von Anfang an eine faire und nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe angestrebt zu haben. Zufriedene Händler bilden die Basis einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Daher freut uns diese Beurteilung aus dem Handel ganz besonders.“

Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit BYD-Handelspartner Thomas Fischer entgegen. Quelle: BYD / CM

„Germany’s Next Topmodel“ ist Flugbegleiterin bei Eurowings

Die frisch gekürte Siegerin von „Germany’s Next Topmodel“ arbeitet als Flugbegleiterin bei Eurowings, der Billigflugtochter der Lufthansa. Und sie hat sich bereits ihr erstes Fotoshooting für ein Cover gesichert – nämlich für das hauseigene Bordmagazin der Fluggesellschaft.

Die Sendung „Germany’s Next Topmodel“, die auf dem Format „America’s Next Top Model“ basiert und von Supermodel Heidi Klum moderiert wird, läuft bereits seit 2006. In der 21. Staffel holte sich Aurélie Carina – eine 22-Jährige mit brasilianischen Wurzeln, die heute in Pulheim lebt – die Trophäe.

Doch wie geht es für Aurélie weiter? Sie hat keineswegs vor, ihre Flugbegleiter-Uniform an den Nagel zu hängen und ihren Job aufzugeben. Ihr Arbeitgeber Eurowings ist darüber mehr als begeistert. Die Fluggesellschaft hat sich sogar dazu entschlossen, sie als Cover-Model für ihr Bordmagazin zu engagieren.

Auf dem Titelbild posiert Aurélie in ihrer Uniform vor einem Eurowings-Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Das Magazin liegt brandaktuell in den Sitztaschen der Eurowings-Flugzeuge in ganz Europa aus und wird dort in den kommenden zwei Monaten zu finden sein. Während der geschäftigen Sommerreisezeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Eurowings-Passagiere Aurélies Gesicht auf dem Cover des Magazins – das den Namen „Wings“ trägt – sehen.

„In der Modebranche steht ein Cover für Anerkennung, Sichtbarkeit und herausragende Leistungen“, kommentierte Max Kownatzki, CEO von Eurowings. „Das aktuelle WINGS-Cover Aurélie zu widmen, ist für uns die aufrichtigste Art zu sagen: Wir sind stolz auf dich“, fügte Kownatzki hinzu.

„Ich werde sicher lachen müssen. Ich bin an einem ganz normalen Arbeitstag im Flugzeug – und plötzlich hält ein Gast neben mir ein Magazin in der Hand, auf dem ich selbst zu sehen bin. Das ist auf die schönste Art surreal“, erzählte Aurélie der „Bild“-Zeitung. „Man kann beides sein – auf dem Cover und im Dienst am Menschen. Genau das macht mich aus!“, ergänzte Aurélie auf die Frage, ob sie ihren aktuellen Job aufgeben wolle.

Die Entscheidung von Eurowings, Aurélie auf das Titelblatt des Bordmagazins zu setzen, bedeutet einen deutlichen Bruch mit der Tradition des Unternehmens. Bislang hatte die Fluggesellschaft das Cover stets „außergewöhnlichen“ Naturaufnahmen vorbehalten. Doch als Aurélie „Germany’s Next Topmodel“ gewann, war der Airline klar, dass eine Dankeskarte nicht ausreichen würde. Stattdessen entschied sich Eurowings, diese Anerkennung dauerhaft zu machen – nicht nur für Aurélie, sondern für alle Mitarbeitenden der Fluggesellschaft.

„Sie steht stellvertretend für die mehr als 5.500 Eurowings-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die das Unternehmen prägen“, sagte Kownatzki. „Aurélies Geschichte zeigt die vielfältigen Talente, Leidenschaften und Lebenswege, die sich hinter den Menschen an Bord und am Boden verbergen.“ Quelle: Eurowings / CM

Badischer Hof: Jetzt ein Leonardo Limited Edition

Das traditionsreiche Haus „Badischer Hof „empfängt als Teil der Leonardo Limited Edition seit 01. Juli 2026 wieder Gäste. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst vorgesehen.

Ein Stück Hotelgeschichte kehrt zurück: Der Badische Hof öffnete wieder seine Türen und begrüßt erneut Gäste in Baden-Baden. Das traditionsreiche Haus startet seinen Betrieb unter Leonardo Hotels als Teil der Leonardo Limited Edition, einer sorgsam kuratierten Kollektion individueller Häuser, die durch ihre Geschichte, ihren Charakter und ihre Verbindung zur jeweiligen Destination geprägt sind.

Der berühmte Badische Hof ist jetzt ein Leonardo Limited Edition. Foto: Leonardo

Der Badische Hof zählt zu den historischen Hoteladressen Baden-Badens und ist eng mit der Entwicklung der Kurstadt verbunden. Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück und steht für die Beziehung von Gastfreundschaft, Bäderarchitektur und Tradition, die Baden-Baden als internationale Destination geprägt hat.

Der Badische Hof  entstand 1807–1809 durch den Umbau eines alten Kapuzinerklosters durch Friedrich Weinbrenner und war das erste Luxushotel in Baden-Baden sowie das erste Palasthotel in Deutschland. Der Stuttgarter Verleger Johann Friedrich Cotta hatte schon lange die Idee gehabt, in seiner Heimatstadt das erste Luxushotel Europas zu bauen. Allerdings bot sich in der durch historische Gebäude geprägten Stadt keine Möglichkeit, ein solch großes Bauwerk zu errichten. Im Jahr 1807 hatte er dann sich dann die Gelegenheit, durch den bekannten Architekten Friedrich Weinbrenner das alte Kapuzinerkloster in seinem Sinne umbauen zu lassen.

1807 begann der Umbau zum Luxushotel Badischer Hof mit 18 über drei Stockwerke reichenden dorischen Säulen, die den Blickfang des Speisesaals ausmachten. Die Zimmersuiten, zum Teil mit eigenem Bad, entstanden über den ehemaligen Mönchszellen, der Kreuzgarten wurde zu einem Speisesaal überwölbt. 100 Zimmer und Salons, Bäder mit Thermalwasserversorgung, Konversations-, Lese- und Rauchzimmer, Galerie und Frühstückssalon gehörten nach Abschluss der Bauarbeiten ebenso zur Ausstattung wie ein großer Park. Nach 1830 wechselte das Luxushotel des Öfteren den Besitzer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wäre das Gebäude fast erneut ein Opfer der Flammen geworden. Am 01. Oktober 1949 geriet das bereits im März des Jahres von der französischen Besatzungsmacht zu seiner eigentlichen Nutzung freigegebene Hotel in Brand, wobei nicht nur der zur Halle gewordene Speisesaal gänzlich zerstört wurde, sondern auch der Dachstuhl in Flammen aufging. Der Wiederaufbau, die Erweiterungs-, Modernisierungs- und Verschönerungsarbeiten waren in kürzester Zeit erledigt und das Badhotel Badischer Hof nahm am 27. Mai 1950 unter der Regie der Hoteliersfamilie Steigenberger seine Funktion als hochklassiges Hotel wieder auf. 

1980/81 wurde der nördliche Trakt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Von Ende 2009 an wurde das Gebäude mit seinem zu diesem Zeitpunkt 140 Gästezimmern für nahezu ein Jahr grundlegend renoviert. Am 02. September 2021 zerstörte ein Feuer den Dachstuhl des Altbaus. Große Teile des Hotels wurden zudem durch Löschwasser beschädigt. Der Sachschaden wurde auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. 

Mit der Wiedereröffnung führt Leonardo Hotels die Geschichte des Hauses fort und vereinigt die Identität des Badischen Hofs mit der Erfahrung und den Qualitätsstandards einer internationalen Hotelgruppe. Der historische Name und der eigenständige Charakter des Hauses bleiben dabei erhalten.

Der Betrieb begann zunächst im Rahmen eines Soft Openings. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst 2026 geplant.

„Der Badische Hof ist ein Haus mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einer starken Bedeutung für Baden-Baden. Wir freuen uns sehr, dieses traditionsreiche Hotel wieder öffnen und unsere ersten Gäste willkommen heißen zu dürfen. Für unser gesamtes Team ist es eine große Motivation, diesen einmaligen Ort mit Leben zu füllen und die Geschichte des Hauses weiterzuführen. Unser Anspruch ist es, den Charakter und die Identität des Hotels zu bewahren und gleichzeitig ein zeitgemäßes Gästeerlebnis zu schaffen“, sagt Thomas Feig, General Manager des Badischen Hofs.

Mit mehr als 315 Hotels in 137 Destinationen weltweit ist Leonardo Hotels die erste Adresse für jede Art von Veranstaltung. Egal ob es sich um ein intimes Familientreffen, eine spektakuläre Hochzeit oder ein Firmenmeeting handelt. 

Zum umfassenden Service gehören ein professionelles Catering, modernste audiovisuelle Ausstattung und eine fachkundige Veranstaltungskoordination. 

Die für das Haus verantwortliche Leonardo Hotels Central Europe (Sitz in Berlin) steuert 126 Häusern mit 21.800 Zimmern in 55 Städten in aktuell 11 Ländern. Neben der Limited Edition beinhaltet die Markenstruktur Leonardo Hotels, Leonardo Royal Hotels, Leonardo Boutique Hotels, Nyx Hotels by Leonardo Hotels, Leonardo Smart Hotels sowie Master Serviced Apartments und Aparthotels. Quelle: Leonardo Hotels / CM

Scandic baut unterirdisches Hotel in Stockholm

Auch für den einen oder anderen Business Traveller gilt: Im Dunkeln ist gut munkeln. Das lässt sich künftig in einem neuen Scandic Go-Hotel in Stockholm ausleben, in dem es dank unterirdischer Bauweise nur 135 fensterlose Zimmer geben wird. 

Wie es in einer Mitteilung des schwedischen Hotelkonzerns heißt, will er zusammen mit dem  Immobilienbesitzer Axfast AB (Teil der Axel-Johnson-Gruppe, die Gewerbeimmobilien an Standorten mit starkem Wirtschaftswachstum besitzt) ein unterirdisches Hotel in der Stockholmer Innenstadt bauen. Entstehen soll das Haus an der Einkaufsstraße Drottninggatan. Noch in 2026 soll der Startschuss für den <bau erfolge: Eröffnung doll in 2027 sein. Das neue Hotel unter der Erde soll eine ruhige, stille Atmosphäre bieten, fernab vom Trubel der Stadt.

In Stockholm entsteht ein unterirdisches Scandic Go-Hotel. Foto: Scandic

Das Scandic Go, das ruhige Zimmer im Stockholmer Stadtzentrum bieten wird, entsteht in einem Gebäude, das derzeit teilweise von Einzelhandels- und Lagerflächen in eine Immobilie mit gemischter Nutzung – bestehend aus Hotelzimmern, Geschäften und Büros – umgewandelt wird. Die 135 Zimmer verteilen sich auf vier Etagen und verfügen über keine Fenster, während die Gemeinschaftsbereiche und Personalräume mit Fenstern ausgestattet sein werden. Der Check-in erfolgt entweder ein Stockwerk unter der Erde oder digital.

„Dieses neue Hotel ist ein spannender Teil unserer Wachstumsstrategie: Wir eröffnen unser erstes unterirdisches Hotel an einem außergewöhnlichen Standort im Zentrum von Stockholm. Unser neues ‚Scandic Go‘ wird unsere Position im schnell wachsenden Economy-Segment stärken und unser bestehendes Hotelangebot in der Hauptstadt perfekt ergänzen“, sagt Jens Mathiesen, President & CEO der Scandic Hotels Group.

Die Eröffnung markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie von Scandic: Unter einer der lebhaftesten und beliebtesten Einkaufsstraßen der schweischen Hauptstadt entsteht das erste unterirdische Hotel der Kette. Dank der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Busbahnhof ist das Hotel insbesondere für Geschäftsreisende attraktiv, die eine zentrale und lebendige Lage suchen.

„Wir freuen uns sehr, eine ruhige und durchdachte Unterkunft in zentraler Lage anbieten zu können, die speziell auf preisbewusste Reisende zugeschnitten ist. Dies spiegelt einen wachsenden internationalen Trend wider, bei dem Gäste optimale Bedingungen für Ruhe und Erholung suchen. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis willkommen zu heißen“, sagt Jesper Engman, Chief Development Officer der Scandic Hotels Group.

Das Angebot an Zimmern ohne Fenster ist Teil eines bewussten, sorgfältig durchdachten Konzepts, das bereits in vielen Scandic-Hotels umgesetzt wird. Bei der Gestaltung der Zimmer wird großer Wert auf die Auswahl der richtigen Materialien, Beleuchtung und Akustik gelegt, um eine gemütliche, ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Das Interesse an dieser Art von Zimmern ist in den letzten Jahren gestiegen; dies deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen eine ruhige und friedliche Unterkunft schätzen – insbesondere Gäste, die lichtempfindlich sind und eine vollständig abgedunkelte Schlafumgebung bevorzugen.

Scandic verfolgt ehrgeizige Ziele für das Wachstum der Marke Scandic Go, indem das Unternehmen Neubauten errichtet, bestehende Hotels erwirbt und unterschiedlichste Immobilientypen nutzt. Die rasche Expansion von Scandic Go zeugt zudem davon, wie sehr die Gäste diese Art der Unterkunft schätzen. Das Gebäude wird nach dem Standard „BREEAM In-Use Excellent“ zertifiziert, und der Hotelbetrieb erhält das „Nordic Swan Ecolabel“ – das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder. Quelle: Scandic / CM

Streit ums EU-Katar-Luftverkehrsabkommen 

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) unterstützt die Forderung der European Cabin Crew Association (EurECCA), das umfassende Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und Katar unverzüglich auszusetzen.  

Bereits im Februar hatte UFO vor Wettbewerbsverzerrungen durch eine weitere Öffnung des europäischen Luftraums gewarnt. Aus den nun vom Europäischen Parlament aufgegriffenen Bedenken zur Aushandlung des Abkommens erwächst dringender Handlungsbedarf. Hintergrund sind schwerwiegende Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit den Verhandlungen des Abkommens. Das Europäische Parlament verweist u.a. auf mögliche Interessenkonflikte, Verstöße gegen Transparenzregeln, die Annahme von Geschenken sowie den Vorwurf, dass vertrauliche Informationen über das Abkommen weitergegeben worden seien.  

EurECCA hatte sich in einem offenen Schreiben an die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, sowie an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gewandt. Der europäische Dachverband der Kabinenbeschäftigten fordert darin die Aussetzung des Abkommens vor dem Hintergrund der im Raum stehenden Vorwürfe. Von den Nationalstaaten fordert EurECCA, die Ratifizierung des Abkommens zu verweigern. 

Aus Sicht der UFO ist dieser Schritt zwingend notwendig. Internationale Luftverkehrsabkommen mit weitreichenden Folgen für Wettbewerb, Beschäftigung und soziale Standards dürfen nicht weitergeführt werden, solange zentrale demokratische Bedenken nicht ausgeräumt sind. „Es geht hier nicht um eine technische Detailfrage der Luftverkehrspolitik. Es geht um Vertrauen in europäische Institutionen, um faire Wettbewerbsbedingungen und um die Frage, ob soziale Standards im Luftverkehr geschützt oder weiter unter Druck gesetzt werden“, erklärt Kai Uwe Fuelle-Netzer, Vorstand für Politik & Außenbeziehungen bei UFO. „Deutschland darf dieses Abkommen in seiner jetzigen Form nicht ratifizieren. Die vom Europäischen Parlament benannten Bedenken sind so gravierend, dass ein politisches Weiter-so nicht zu rechtfertigen ist. Wer faire Wettbewerbsbedingungen und soziale Standards im europäischen Luftverkehr ernst nimmt, muss die Ratifizierung jetzt klar verweigern.“ 

Für UFO ist klar: Luftverkehrsabkommen dürfen nicht allein daran gemessen werden, ob sie zusätzliche Marktchancen eröffnen. Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen dieser Marktzugang entsteht.  „Wenn Airlines aus Staaten mit deutlich anderen arbeits- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen umfassenden Zugang zum europäischen Markt erhalten, müssen sich diese an europäischen Grundwerten messen lassen”, so Fuelle-Netzer weiter. „Ein Abkommen, das unter schwerwiegenden politischen Vorbehalten steht, kann nicht einfach weiterlaufen, als sei nichts geschehen.“ 

Die UFO fordert die Bundesregierung und die zuständigen politischen Stellen in Deutschland auf, die Ratifizierung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens nicht weiter voranzutreiben. Stattdessen braucht es eine unabhängige Überprüfung der Verhandlungen und eine transparente Bewertung der Folgen für den europäischen Luftverkehr. Quelle: UFO / CM

Delta: Partnerschaft mit der NYT und dem WSJ

Delta Air Lines geht eine Partnerschaft mit zwei der der weltweit namhaftesten Tageszeitungen ein, die US-Präsident Donald Trump am meisten verabscheut und wiederholt als „Macher von Fake News“ bezeichnet hat. Passagiere kostenlosen Zugriff auf eine umfangreiche Sammlung von Artikeln beider US-Medienhäuser sowie auf weitere Inhalte wie Videos, die auf den Bildschirmen in den Rückenlehnen der Sitze verfügbar sein werden.

Die jüngste, am Mittwoch von der für ihre liberale Haltung bekannten Fluggesellschaft aus Atlanta angekündigte Partnerschaft betrifft das „Wall Street Journal“ /WSJ) – eine Tageszeitung, die sich laut Delta durch „Qualität, Zuverlässigkeit und die Unterstützung der Menschen bei der Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt“ auszeichnet.

Delta ist eine Partnerschaft mit der NYT und dem WSJ eingegangen, zwei namhafte Tageszeitungen, mit denen US-Präsident Donald Trump im Clinch liegt. Screenshot CM

Trumps Verhältnis zum „Wall Street Journal* ist jedoch zwiespältig: Zwar lobt er das Blatt gelegentlich für seine Wirtschaftsberichterstattung, greift es aber ebenso oft wegen Artikeln an, die ihn oder sein Handeln als Präsident kritisieren. Im April erst bezeichnete Trump die Redaktion des WSJ als „eine der schlechtesten, nachdem diese einen Kommentar mit der Überschrift „Trump Declares Premature Victory in Iran“ (Trump verkündet verfrühten Sieg im Iran-Konflikt) veröffentlicht hatte. Auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“ schrieb Trump: „Das WSJ wird – wie üblich – seine Worte noch schlucken müssen. Sie sind immer schnell mit Kritik zur Hand, geben aber nie zu, wenn sie falsch liegen – was meistens der Fall ist!“

Donald Trumps heftige Angriffe auf das WSJ verblassen jedoch im Vergleich zu seiner Haltung gegenüber Deltas anderem jüngsten Medienpartner, der „New York Times“; gegen diese reichte Trump im vergangenen September wegen Verleumdung und übler Nachrede eine Klage über 15 Mrd. US-Dollar ein. The New York Times (NYT) ist eine einflussreiche überregionale US-amerikanische Tageszeitung mit höchsten Abonnentenzahl aller US-Zeitungen. Trump warf der NYT vor, seinen Ruf zu schädigen und ihn zu verleumden. Die NYT konterte, die Klage sei „haltlos, entbehre jeglicher rechtlicher Grundlage und sei vielmehr ein Versuch, unabhängige Berichterstattung zu unterbinden und zu untergraben“.

Delta ging die Partnerschaft mit der NYT im April ein – Monate nach Trumps wütendem juristischen Vorstoß gegen die Zeitung. Damals betonte Delta, die „New York Times“ bleibe „eine der weltweit vertrauenswürdigsten Marken an Bord“.

Beide Tageszeitungen sind über Deltas hauseigenes Unterhaltungs-Ökosystem „Delta Sync“ verfügbar. Dabei handelt es sich um ein ehrgeiziges Projekt, das darauf ausgelegt ist, den Passagieren ein erstklassiges Erlebnis an Bord zu bieten – von Inhalten auf den Bildschirmen in den Sitzlehnen über das WLAN an Bord bis hin zum Zugriff auf weitere Multimedia-Inhalte.

Im Fall der NYT und des WSJ ermöglicht die „Delta Sync“-Partnerschaft den Passagieren einen kostenlosen Zugang zu beiden Tageszeitungen für 24 Stunden, beginnend mit der Anmeldung im WLAN-Netzwerk an Bord. Dieser Zugang bleibt auch nach der Landung bestehen.

Zudem werden ausgewählte Videoinhalte beider Medienhäuser in das Bordunterhaltungssystem von Delta eingespeist, sodass die Passagiere diese während des Fluges kostenlos ansehen können.

Mit „Delta Sync“ geht die Fluggesellschaft eigene Wege bei der Zusammenarbeit mit Content-Anbietern – unabhängig von den herkömmlichen Lieferanten für Bordunterhaltung. Delta hat zudem Vereinbarungen mit Partnern wie Paramount+, YouTube und Crunchyroll geschlossen.

Ein Großteil des „Delta Sync“-Erlebnisses läuft über das WLAN-Portal der Fluggesellschaft; genau dieser Punkt erwies sich jedoch als Knackpunkt bei den Gesprächen mit Elon Musks Unternehmen Starlink über ultraschnelles Internet an Bord.

Während Delta an seinem sorgfältig kuratierten „Delta Sync“-WLAN-Portal festhalten wollte, machte Starlink den Dienst Berichten zufolge davon abhängig, dass sich Passagiere über ein „One-Click-Portal“ einloggen können. Letztlich war Delta offenbar nicht zu Zugeständnissen bereit, sodass die Verhandlungen scheiterten. Daraufhin sah sich Delta gezwungen, auf Amazon Leo zu setzen – einen künftigen Konkurrenten von Starlink, der jedoch noch viele weiterer Satelliten in die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) bringen muss, bevor das System einsatzbereit ist.

Delta wird sich bis mindestens Mitte 2027 gedulden müssen, ehe die Installation von Amazon Leo in der Flotte beginnen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird United die Einführung von Starlink in der gesamten Flotte bereits abgeschlossen haben, und auch Alaska Airlines sowie Southwest werden mit der Starlink-Implementierung schon weit fortgeschritten sein. Selbst Delta’s scharfer Konkurrent American Airlines wird dann bereits mit der Installation von Starlink in rund 500 Airbus-Schmalrumpfflugzeugen begonnen haben. Quelle: Delta Air Lines / CM

Bodycams jetzt auch im Fernverkehr

Ab sofort stattet die Deutsche Bahn (DB) auch ihre Mitarbeitenden von DB Fernverkehr schrittweise mit Bodycams aus. Im ersten Schritt umfasst dies über 2.000 Kolleginnen und Kollegen im Zugbegleitdienst, in der Bordgastronomie und in den DB Lounges am Empfang. Die Nutzung bleibt freiwillig.

Michael Peterson, DB Vorstand Personenfernverkehr: „Reisen im Fernverkehr sind sicher. Damit sich Reisende und Mitarbeitende auch weiterhin gut begleitet und sicher in unseren Zügen fühlen, führen wir Bodycams als einen weiteren Sicherheitsbaustein ein.“

Die DB setzt künftig Bodycams auch im Fernverkehr ein. Foto: DB

Manfred Scholze, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats DB Fernverkehr: „Wenn Kolleginnen und Kollegen sagen, dass sie sich mit der Bodycam sicherer fühlen, dann ist das ein wichtiges Signal. Deshalb tragen wir die Einführung von Bodycams im DB Fernverkehr mit.“

Bevor die Bodycams als technisches Hilfsmittel zum Einsatz kommen, absolvieren die Mitarbeitenden der DB eine umfassende Schulung rund um Einsatzbedingungen, Rechtsgrundlagen, Kennzeichnungspflichten sowie praktische Bedienung und Umgang mit der Bodycam.

Bodycams haben eine präventive Wirkung und dienen der Abwehr und Reduktion von Gewalttaten, die bei der Deutschen Bahn immer mehr überhand nehmen. Sie dienen für den Fall der Fälle auch der Beweissicherung. Besonders dann, wenn eine vorherige Deeskalation an Bord nicht erfolgreich war, stellen sie einen zusätzlichen Sicherheitsbaustein dar.

Die Einführung von Bodycams ist Ergebnis des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“, den die DB gemeinsam mit Bund, Ländern, Gewerkschaften und Verkehrsbranche beschlossen hat. Seit Jahren steigt die Anzahl der Angriffe auf Bahn-Mitarbeitende. Tragischer Höhepunkt war der brutale und tödliche Angriff auf den 36-jährigen DB-Zugbegleiter Serkan Çalar am 02. Februar2026 im Regionalexpress (RE 4131) von Landstuhl in Fahrtrichtung Homburg in Rheinland-Pfalz. Der Täter, ein 26-jähriger Grieche, schlug dem Familienvater bei der Ticketkontrolle mehrfach brutal gegen den Kopf. Das Opfer erlitt eine Hirnblutung und starb zwei Tage später im Krankenhaus. Beim Prozessauftakt im Landgericht Zweibrücken im Juni 2026 räumte der angeklagte 26-jährige Grieche die tödlichen Schläge auf den Zugbegleiter ein und bat um Verzeihung. Den Vorwurf der Verhöhnung im Gericht gibt es nicht; vielmehr entschuldigte sich der Täter, und die Angehörigen reagierten entsetzt auf das gezeigte Tatvideo.  Quelle: DB / CM