Stellentis in Deutschland auf Wachstumskurs

Von Januar bis Juni 2026 haben die Marken der Gruppe deutlich mehr Neuzulassungen als im Vorjahreszeitraum registriert und den Marktanteil signifikant gesteigert. Der Absatz von rein batterie-elektrischen Pkw hat sich mehr als verdoppelt.

 Die in Deutschland aktiven Stellantis Marken verkauften bis einschließlich Juni zusammen mehr als 183.000 Pkw und damit 15 % mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil stieg um 1,0 Prozentpunkte auf 12,4 %.

Angetrieben von den Bestsellern Fiat 500 Elektro, Leapmotor T03, Citroën ë-C3, Opel Grandland Electric und Opel Corsa Electric hat sich unterdessen die Nachfrage nach den Elektroautos der Stellantis Marken mehr als verdoppelt: Die Zahl der neu zugelassenen batterie-elektrischen Pkw stieg nach vorläufigen internen Daten gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 230 %. Damit konnte Stellantis seinen Marktanteil bei Elektro-Pkw binnen Jahresfrist um 4,3 Prozentpunkte auf 11,9 % erhöhen.

Auch der BEV-Mix – also der Anteil der rein elektrischen Pkw an allen Neuzulassungen der Stellantis Marken – wurde im ersten Halbjahr 2026 auf 23,9 % verdoppelt.

Über alle Antriebsarten hinweg gab es gleich mehrere Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2026. So stiegen die Pkw-Verkäufe des deutschen Herstellers Opel um 15 % auf 70.400 Einheiten, der Marktanteil ging um 0,4 Prozentpunkte nach oben. Dabei fährt jeder fünfte in Deutschland verkaufte Opel rein elektrisch. 

Das größte Wachstum unter den Stellantis Marken verzeichnete erneut die chinesische Marke Leapmotor, die seit Ende 2024 in Europa präsent ist. Die Neuzulassungen haben sich von Januar bis Juni gegenüber dem Vorjahr auf 8.400 Einheiten vervierfacht. Der Marktanteil stieg auf 0,6 %. Betrachtet man nur den BEV-Markt, erreichte Leapmotor im ersten Halbjahr einen Anteil von 2,2 % nach 0,8 % im Vorjahr – damit ist Leapmotor der am schnellsten wachsende chinesische Hersteller bei vollelektrischen Fahrzeugen.

Auch die Importmarken Citroën und Fiat wuchsen im ersten Halbjahr schneller als der Markt (+5,8 %). Die Pkw-Neuzulassungen der italienischen Marke FIAT stiegen um 29 %, der Marktanteil wuchs gleichzeitig um 0,4 Prozentpunkte auf 2,4 %. Mit einem Plus von 49 % binnen Jahresfrist legte die Nachfrage nach dem Fiat 500 Elektro besonders deutlich zu. Die französische Marke Citroën steigerte die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % und sicherte sich so einen Marktanteil von 1,8 %.  Besonders gefragt waren der Citroën C3 und ë-C3. Quelle: Stellantis / CM

Belgien/Niederlande: Werbekampagne für NMBS 

Die SNCB/NMBS feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Für jedermann gibt es viele Publikumsaktionen und Sonderangebote wie Gratisreisen, für die eine Werbeaktion läuft. Eine belgische Werbeagentur hat ihre Hausaufgaben auf eine ganz besondere Weise gemacht, ob richtig oder nicht, ist die Frage.  

Um für die NMBS (Belgien) zu werben, wird ein in Geschenkpapier verpackter NS-VIRM auf niederländischen Gleisen eingesetzt-  Ein VIRM. Was die Werbestrategen nicht wussten, weil sie schlicht und einfach keine Kenner sind: Ein VRM ann technisch gesehen nicht in Belgien fahren; niederländische Inlandszüge kommen nur mit 1.500 V  pnnung klar. In Belgien liegt die Spannung an der Oberleitung bei 3.000 V (außer natürlich auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken und der Strecke Athus–Meuze, wo 25 kV, 50 Hz anliegen).

Werbekampagne mit NS-Triebzug in Geschenkverpackung

Auf Facebook fragten sich mehrere Personen, warum ausgerechnet ein niederländischer Zug für eine belgische Jubiläumsaktion verwendet wird. Inzwischen macht das Bild in den sozialen Medien fröhlich die Runde, wo sich Eisenbahnfans köstlich über die bemerkenswerte Wahl des Jubiläumsfotos amüsieren. Die NMBS hat auf Facebook alle Mühe, die Verwendung des niederländischen Zuges zu erklären.

Am 23. Juli 1926 wurde das Gesetz zur Gründung der „Société Nationale des Chemins de fer Belges“ (SNCB) verabschiedet. In den folgenden Jahrzehnten passte sich die SNCB kontinuierlich an die Entwicklungen des Landes an. Um all jenen zu danken, dank denen die Reise weitergeht, wird das ganze Jahr über ein Programm mit originellen Aktionen durchgeführt. Der Startschuss fiel mit einem großen, gleichzeitigen „Danke“ in allen Bahnhöfen des Landes. Und einer Einladung, das ganze Jahr über die Geschichte der SNCB neu zu entdecken und vor allem auch, sich ihre Zukunft vorzustellen.

In den letzten Jahren hat sich die SNCB in vielen Bereichen weiterentwickelt: Erweiterung des Verkehrsangebots, verbesserte Pünktlichkeit, umfangreiche Investitionen in neues Rollmaterial, Verbesserung des Service und der Betreuung der Fahrgäste, steigende Fahrgastzufriedenheit, mehr Investitionen in Barrierefreiheit, Komfort, Sicherheit und Digitalisierung sowie eine gesteigerte Leistungsfähigkeit. 

Jean-Luc Crucke, Minister für Mobilität, Klima und ökologischen Wandel, zuständig für nachhaltige Entwicklung: „Als Eisenbahnliebhaber und wie Hunderttausende von Reisenden fahre ich selbst täglich mit dem Zug. Ich sehe also ganz konkret, was die Arbeit der Frauen und Männer der SNCB bedeutet, um das Land jeden Tag in Bewegung zu halten. Dieses Jubiläum ist für mich auch eine Gelegenheit, ihnen persönlich für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihren Sinn für den öffentlichen Dienst zu danken. Seit 100 Jahren spielt die SNCB eine wesentliche Rolle im Leben unseres Landes, und diese Rolle wird heute umso grundlegender sein, als angesichts der Klimakrise die Bahn ein entscheidender Hebel für unsere Dekarbonisierung sein wird. Auch in dieser Perspektive bereiten wir die Öffnung des Eisenbahnmarktes im Jahr 2032 vor: nicht als Selbstzweck, sondern als einen Schritt, der die Eisenbahn stärken, die zentrale Rolle der SNCB in diesem Bereich verdeutlichen und den Modal Shift fördern soll.“

Das ganze Jahr über werden den 17.000 Mitarbeiternden des Bahnunternehmens und seinen 900.000 täglichen Fahrgästen unter dem Motto „Die Reise geht weiter“ verschiedene Initiativen angeboten.  Dazu gehören u.a.:

• Die SNCB und bpost haben eine Serie von Briefmarken herausgebracht, die Züge zeigen, die die Geschichte der belgischen Eisenbahn geprägt haben. Diese Briefmarken sind online über den E-Shop von bpost erhältlich; ​ ​

• Ein Wettbewerb für Studenten von15 Kunstschulen des Landes, die eingeladen sind, ein Jahrhundert des vergangenen und zukünftigen Zugreisens durch Grafik, Video oder Wandmalerei darzustellen

• Ab Ende August wird eine Wanderausstellung mit einem Zug aus historischem Eisenbahnmaterial, das für verschiedene Epochen symbolisch ist, nacheinander in mehreren Bahnhöfen des Landes zu sehen sein.

• Im September wird eine neue Ausstellung mit dem Titel „Fashion & Trains, von 1835 bis heute“ im Museum der SNCB, Train World, für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

• Anlässlich des Tages der offenen Tür am ersten Sonntag im Oktober wird ein Tag der offenen Tür in zwei Werkstätten der SNCB organisiert, in denen Hunderte von Technikern Tag und Nacht für die Wartung und Instandhaltung des Eisenbahnmaterials zuständig sind. Quelle: NMBS, Treinenweb / Lokreport ( CM

Bahnfahren in Österreich wird teurer

Die Preise der ÖBB Standard-Tickets und der ÖBB Vorteilscards erhöhen sich ab 13. Dezember 2026 um durchschnittlich 3,5 %. Wichtig auch für Firmenkunden: Je früher gebucht wird, desto günstiger wird die Reise

Während auch Autofahren und Fliegen aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise teurer geworden ist, machen die anhaltend hohen Energiepreise und der damit verbundene Kostendruck die Erhöhung der Ticketpreise erforderlich – dennoch ermöglichen die ÖBB trotz Preisanpassung auch weiterhin günstiges Bahnfahren in Österreich.

Das bewährte Preissystem bleibt unverändert: Je früher gebucht wird, desto günstiger wird die Reise. Günstige Sparschiene-Tickets sind weiterhin verfügbar. ÖBB-Tickets sind am Smartphone per ÖBB-App, im Internet unter shop.oebbtickets.at, an den ÖBB-Ticketautomaten und Ticketschaltern in den Bahnhöfen sowie bei externen Vertriebspartnern, wie etwa ausgewählten Tabaktrafik-Filialen in Österreich, Reisebüros, Tourismusverbänden und sonstigen Partnern der ÖBB im In- und Ausland erhältlich. Quelle: ÖBB / CM

Air Canada fliegt Berlin-Montreal

Der Flughafen Berlin Brandenburg hat eine neue Langstreckenverbindung. Seit Donnerstag, 02. Juli 2026, verbindet Air Canada die Hauptstadtregion mit der Metropole Montréal. Die neue Route stärkt die Anbindung des Flughafens nach Nordamerika und wird dreimal pro Woche, jeweils mittwochs, freitags und sonntags, angeboten. Die Flugzeit vom BER aus beträgt 8.40 Stunden. In der Gegenrichtung ist man eine Stunde schneller.  Die neue Verbindung eignet sich vor allem auch für Firmen, sprich, Geschäftsreisende.

Während der Erstflug mit einer Boeing 787-8 vom BER aus in Richtung Kanada abhob, werden ab 19. Juli moderne Airbus A321 XLR (Extra Long Range) zum Einsatz kommen. Damit wird der neue Flugzeugtyp erstmals und regelmäßig auf einer Langstrecke nach Deutschland eingesetzt. Der A321 XLR verfügt über 182 Sitzplätze, davon 14 in der Business Class und 168 in der Economy-Class. Über das Drehkreuz Montréal bietet Air Canada zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten innerhalb Nordamerikas an. Die Verbindung ist bis zum 06. September im Flugplan ab BER verfügbar. Flüge für den Sommer 2027 sind bereits buchbar. Dann fliegt Air Canada die Strecke von Anfang Juni bis Mitte Oktober viermal pro Woche. 

Air Canada fliegt seit 02. Juli 2026 zwischen Berlin und Montreal. V.l.: Bully, das Maskottchen der Eisbären Berlin, Thomas Bothstede (Geschäftsführer der Eisbären Berlin), Jens Warnken (Präsident der IHK Cottbus), Jean Christophe Herault (Country Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich, Air Canada), Aletta von Massenbach (CEO, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Robert Rückel (Vizepräsident der IHK Berlin), Geneviève Rolland (Generaldelegierte von Québec in Deutschland, Österreich und der Schweiz), Rocky Lo (Geschäftsführer für den internationalen Vertrieb bei Air Canada), Thomas Kohr (Leiter Corporate & Business Development bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) und Yannick Veilleux (Spieler der Eisbären Berlin aus Montréal). Foto: Günter Wicker

„Mit Montréal gewinnt der BER nicht nur ein weiteres attraktives Reiseziel in Kanada, sondern eine interessante Langstreckenverbindung“, sagte Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass auf der Strecke erstmals ein Airbus A321 XLR im Linienbetrieb zum Einsatz kommen wird. Das zeigt, wie innovative Technologien dazu beitragen, internationale Verbindungen nachhaltiger und zugleich wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Dieses neue Flugzeug-Modell bietet erhebliches Potenzial für die Weiterentwicklung des Luftverkehrs am Standort BER.“

„Wir freuen uns, unsere neue Direktverbindung zwischen Berlin und Montréal aufzunehmen. Damit erfolgt der erste Einsatz eines Airbus A321 XLR ab dem Flughafen Berlin Brandenburg und zugleich in Deutschland überhaupt. Während Air Canada ihr Streckennetz weiter ausbaut, ermöglicht uns der A321 XLR, neue transatlantische Märkte effizient zu erschließen, und gleichzeitig den Komfort und die Zuverlässigkeit zu bieten, die unsere Kundinnen und Kunden von uns erwarten“, saget Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada. „Als eines der größten Drehkreuze von Air Canada bietet Montréal Reisenden Zugang zu einer der lebendigsten und kulturell vielfältigsten Städte Nordamerikas. Gleichzeitig bestehen von dort aus nahtlose Anschlussverbindungen innerhalb Kanadas, nach Nordamerika und darüber hinaus.“

„Diese Direktverbindung verleiht den Beziehungen zwischen Québec und Deutschland Flügel. Indem sie Montréal und Berlin einander näherbringt, wird sie dazu beitragen, bereits bestehende, vielfältige Partnerschaften in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und institutionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken und zugleich neuen Projekten Auftrieb geben“, kommentiert Geneviève Rolland, Generaldelegierte von Québec für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Die neue Direktverbindung zwischen Montréal und Berlin ist ein starkes Signal für den Wachstumsmarkt Kanada und ein Gewinn für den Berlin-Tourismus. Sie stärkt Berlins internationale Erreichbarkeit und eröffnet zusätzliches Potenzial für Gäste aus Kanada und ganz Nordamerika“, betonte Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin. Quelle: FBB / CM

Elektroautos retten den Juni

Im Juni 2026 stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Pkw/SUV  überdurchschnittlich um 78 % auf 84.100 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 26 % auf 32.200 Fahrzeuge. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 39 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022. Verbrenner fahren eindeutig auf der Verliererstraße.

Im Juni stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf ein Volumen von 296.400 Einheiten. Dieser Zuwachs ist im Kontext der zwei zusätzlichen Arbeitstage zu sehen. Im ersten Halbjahr des Jahres wurden insgesamt 1,484 Mio. Einheiten neu angemeldet, 6 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Neuzulassungen von internationalen Marken nahmen in dieser Zeit überdurchschnittlich, um +7,7 % zu, und machten so rund 44,2 % des Gesamtmarktes aus.  VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Mit ihrem Rekordmarktanteil im Juni sind die internationalen Hersteller insbesondere im BEV-Markt auf Wachstumskurs, wo sie im vergangenen Monat einen Anteil von 46,8 % an allen BEV-Neuzulassungen hatten. Sie trugen damit maßgeblich zur Markterholung im ersten Halbjahr bei.

Im Juni wurden 377.700 Pkw in Deutschland produziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Zuwachs um 6 %. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund zweier zusätzlicher Arbeitstage im Vergleich zum Juni 2025 zu sehen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,109 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach einem halben Jahr um 15 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Schwierige Standortbedingungen, vor allem hohe Lohnzusatzkosten und Steuern sowie die im internationalen Vergleich hohen Energie- und Bürokratiekosten, setzen den Standort Deutschland weiterhin und zunehmend unter Druck. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt für den „Niedergang“ aber ist die Tatsache, dass die deutschen Hersteller viel zu lange an den Verbrenner glaubten. Insbesondere in China sind Verbrenner nicht mehr verkäuflich.

Der Export übertraf im abgelaufenen Monat Juni mit 287.700 Einheiten den Wert vom Vorjahresmonat um 7 %. Seit Januar wurden 1,605 Mio. Pkw und damit 3 %  weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse mit wichtigen Partnerländern gingen im Jahresverlauf mehr als drei von vier im Inland gefertigte Pkw in das Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Inland konnten im Juni um 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juni 6 % weniger Orders registriert als im Juni 2025.

Wir gehen mit Blick auf die deutlichen Zuwächse bei den Zulassungen von E-Autos, insbesondere BEV, im gesamten Jahresverlauf von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren aus. Hierzu zählen insbesondere die nochmals verbreiterte Modellauswahl der Hersteller sowie die seit dem 19. Mai beantragbare neue E-Förderung, die dazu geführt hat, dass im Mai erstmals seit dem Umweltbonusende Ende 2023 mehr BEV auf Privatpersonen als auf Firmen neu zugelassen wurden.

Gleichzeitig gilt aber auch: Nach wie vor sind die Ladestrompreise in Deutschland zu hoch und müssen dringend gesenkt werden, um die Attraktivität der E-Mobilität weiter zu steigern. Quelle: VDA / VDIK / CM

Weltpremiere der neuen Emirates Lounge in Frankfurt

Weltweite Flughafen-Lounges bieten Annehmlichkeiten wie kostenfreie Speisen und Getränke, Internetzugang und Rückzugs- sowie Arbeitsorte. In der Top Liste der besten Business Lounges der Welt findet sich ab sofort auch die neue Emirates Lounge im neuen Terminal 3 des Frankfurter Rhein-Main-Airports. Die bietet nach dem Selbstverständnis der nationalen Airline des Emirats Dubai den Standard eines luxuriösen Fünfsterne-Resorts. In Frankfurt eröffneten Im Beisein geladener Gäste Volker Greiner (Emirates Vice President North & Central Europe), Mohammed H Mattar (Divisional Senior Vice President Airport Services Emirates) und Dr. Stefan Schulte,(Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG) den exzellenten Rückzugsort, in dem Gäste vor ihrer Flugreise entspannen, speisen und sich erfrischen können. 

Frankfurt und München (Terminal 1) gehören zu den ersten Standorten weltweit, an denen das neue Emirates Lounge-Konzept eingeführt wird, gefolgt von Manchester, Mauritius und Istanbul. Laut VP Greiner Emirates definiert der Carrier, der täglich drei Flüge von/nach Frankfurt mit A380 undA350 durchführt, mit seinem neuesten Lounge-Konzept das Flughafenerlebnis an Deutschlands bedeutendstem Tor zur Welt neu. 

Die Lounge umfasst eine Gesamtfläche von 1.074 m2 und bietet 165 maximal komfortable Sitzplätze. Das Signature-Design spiegelt die Ästhetik der neuesten Emirates-Kabine und das anspruchsvolle Serviceerlebnis der Airline am Boden wider.

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe: „Wir freuen uns sehr, dass wir gleich an zwei Standorten in Deutschland die weltweit ersten Emirates Lounges im neuen Designkonzept präsentieren dürfen. Dies ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des deutschen Marktes in unserem globalen Streckennetz. Deutschland ist seit vielen Jahren ein zentraler Standort für Emirates – mit Frankfurt als erster Abflughafen in Kontinentaleuropa und München als wichtiges Drehkreuz für Süddeutschland. Mit den neuen Lounges investieren wir gezielt in das Reiseerlebnis unserer Passagiere ab Deutschland und unterstreichen zugleich unser langfristiges Engagement im Markt.“

Mit München und Frankfurt bilden die beiden größten deutschen Airports die ersten Standorte weltweit, an denen Emirates sein neues Lounge-Konzept eingeführt hat. Damit unterstreicht die Fluggesellschaft ihr langfristiges Engagement und ihre Investitionen in Deutschland, der wichtigste Markt für Emirates in Kontinentaleuropa. Eine feine Sache ist natürlich, dass es sich um eine Panorama-Lounge handelt. Gelegen auf Ebene 5 bietet sie nämlich einen imposante Blick auf das Vorfeld des Terminal 3 und die gegenüber liegenden Flugaktivitäten samt Terminals 1 und 2 des Frankfurt Flughafens.

Signiture-Design. Das Design wurde von MMAC Interior Design (Dubai) und CKP Hospitality Consultants in Zusammenarbeit mit dem deutschen Berater Thomas Frank (Baierl & Demmelhuber Interior) entwickelt und vereint gestalterische Ansprüche mit den operativen Standards und Erlebniszielen von Emirates. Das einladende warme Farbkonzept in Brauntönen ist von der Premium-Kabine an Bord inspiriert. Emirates ließ sich das Engagement in die Lounge der nächsten Generation c. 12 Mio. Euro kosten und stellt ein klares Bekenntnis zu Frankfurt als strategisch wichtigem Standort und zentralem Drehkreuz dar.  

Die Lounge, die täglich ab drei Stunden vor Abflug geöffnet ist, gliedert sich in verschiedene Bereiche: Ankunftsbereich, Lounge-Bereich, Dining-Bereich, Duschsuiten, Gebetsräume sowie VIP- und Ruhezonen. Apopos Dining Bereich: Dort ist an jedem der über 20 Tische eine Ladestation mit zusätzlichem USB-C-Anschluss integriert, was nach CM-Erfahrung hervorragend klappt. 

Ideal für Geschäftsreisende. Für Passagiere, die während ihrer Reise arbeiten, und das sind nun mal Business Traveller, bietet das neue Lounge-Konzept privatere Bereiche sowie Gemeinschaftsflächen, die sowohl als soziale Treffpunkte als auch als Arbeitsbereiche konzipiert sind. Details wie Sitzmöbel aus italienischem Öko-Leder, kabelloses Laden und universelle Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz erleichtern das Arbeiten. Die charakteristischen Rolex-Uhren von Emirates schmücken die Wände und zeigen globale Zeitzonen an.

 Food-&-Beverage-Konzept .Mit großzügigen Sitzbereichen und einer einladenden Atmosphäre wurden die Dining-Bereiche in den neuen Lounges rund um kulinarisches Erlebnis und Live-Cooking neu konzipiert. Das Food-&-Beverage-Konzept orientiert sich an den Vorlieben der internationalen Emirates-Gäste und kombiniert etwa 60 % internationale Küche mit 40 % regionalen Spezialitäten. Jede Lounge vrtfügt über ein „Made in City“-Konzept mit lokal inspirierten Gerichten, die von den Küchenchefs vor Ort zubereitet und durch internationale Angebote ergänzt werden. In Frankfurt umfasst dies ein eigenes „Made in Frankfurt“-Menü. 

Eine eigens gestaltete Kunstwand präsentiert großformatige Kunstwerke. Zum Start werden zunächst identische Werke in allen neuen Lounges gezeigt. 

 Der Zugang erfolgt i.d.R. über Premium-Tickets (First/Business Class) oder den Vielfliegerstatus (Emirates Skywards Mitglieder mit Platinum- und Gold-Status) Alternativ ist der Zutritt auch gegen eine Gebühr möglich. 

2027: 40 Jahre Emirates in Frankfurt. Emirates verbindet Frankfurt seit 1987 als ersten deutschen Abflughafen mit täglichen Flügen nach Dubai und bietet darüber hinaus Anschluss an derzeit 138 Ziele in seinem globalen Streckennetz. Die Strecke wird drei Mal täglich bedient und unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als wichtigen Partnerflughafen sowie als bedeutendes Tor für den Incoming-Tourismus in Hessen. Emirates betreibt 39 eigene Flughafenlounges, darunter acht in Dubai, an allen vier deutschen Abflughäfen und 28 weiteren großen Flughäfen weltweit. Quelle: Emirates / CM

 

Südafrika: Neue Einreisevorschrift

Für Reisen nach Südafrika gelten seit 01. Juli 2026 neue Einreisebestimmungen. Geschäftsreisende und alle anderen Touristen, die nach Südafrika reisen möchten, müssen ab sofort vor ihrer Reise eine Traveller Declaration online einreichen. Damit wollen die südafrikanischen Behörden die Zollabwicklung vereinfachen, Grenzkontrollen beschleunigen und Risiken besser erkennen. 

Die Pflicht gilt für alle Personen, die per Flugzeug, Auto, Bus, Zug oder Schiff nach Südafrika ein- oder ausreisen – unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Wer Südafrika lediglich als Transitpassagier nutzt und den internationalen Transitbereich des Flughafens nicht verlässt, muss keine Traveller Declaration einreichen.

Die Traveller Declaration kann frühestens 24 Stunden vor Abflug ausgefüllt werden. Bei Reisen mit Zwischenstopps gilt der letzte Flugabschnitt direkt nach Südafrika als maßgebend.

Die Erklärung kann online über das South African Traveller Management System (SATMS) – https://www.sars.gov.za/travellerdeclaration/?utm_source=chatgpt.com –  auf der Website der südafrikanischen Steuer- und Zollbehörde oder über die SATMS-App eingereicht werden. Alternativ stehen an einigen Grenzübergängen Selbstbedienungsterminals zur Verfügung.

Benötigt werden u.a. sämtliche im Reisepass eingetragenen Daten, Reisedetails und Kontaktangaben. Zudem müssen Reisende angeben, ob sie Waren, größere Bargeldbeträge oder andere deklarationspflichtige Gegenstände mitführen. Persönliche Reiseutensilien für den Eigengebrauch müssen hingegen nicht deklariert werden.

Wer die Erklärung nicht vorab einreichen konnte, erhält am Grenzübergang Unterstützung durch Zollmitarbeitende oder kann – sofern vorhanden – ein Selbstbedienungsterminal nutzen. Wer jedoch deklarationspflichtige Waren oder Bargeld verschweigt oder falsche Angaben macht, muss mit Verzögerungen, Geldbußen oder weiteren zollrechtlichen Konsequenzen rechnen. Quelle: AA / CM

Schweden macht ÖPNV 50 % billiger

Die Regierung in Stockholm hat eine Verordnung beschlossen, die regelt, wie die Initiative zur Halbierung der Preise im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden soll. Seit 01. Juli können die Regionen die Preise für Monatskarten senken und erhalten vom Staat eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen. 

Dank dieser Maßnahme bleibt den Nutzern des öffentlichen Nahverkehr mehr Geld im Portemonnaie, während gleichzeitig im Lnd der Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen sinken.

Der Krieg im Inahen Osten und die anschließende Sperrung der Straße von Hormus haben auch in Schweden zu starken Preisanstiegen bei Kraftstoffen geführt. Um die finanzielle Situation der Haushalte zu stärken und energieeffizientere Fortbewegung zu fördern, hat die Regierung 6,5 Mrd. SEK (600 Mio. €) bereitgestellt, um deutlich gesenkte Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.

Die Förderung bedeutet, dass regionale Verkehrsverbünde, die den Preis ihrer Monatskarten für Fahrgäste im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2026 halbieren, eine staatliche Entschädigung für die Einnahmeausfälle erhalten.

„Nun senken wir auch die Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr für diejenigen, die sich dafür entscheiden, mit Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zu fahren. Wer das Auto stehen lassen und stattdessen den öffentlichen Nahverkehr nutzen kann, trägt zu einer effizienteren Kraftstoffnutzung bei, was angesichts der derzeitigen großen Unsicherheit auf dem Kraftstoffmarkt wichtig ist“, sagt Klima- und Umweltministerin Romina Pourmokhtari.

„Wir haben die Kosten für das Autofahren gesenkt, nun machen wir die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs günstiger. Der Krieg im Nahen Osten darf nicht zu Lasten der hart arbeitenden Büeger gehen, die zur Arbeit pendeln – ganz gleich, ob sie auf das Auto angewiesen sind oder die Möglichkeit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Für viele Familien mit Kindern und Studierende bedeutet dies, dass mehr Geld im Portemonnaie bleibt“, sagt Finanzministerin Elisabeth Svantesson.

Die Förderung gilt für Monatskarten, einschließlich solcher für beispielsweise Studenten und Rentner, die ab 01. Juli verkauft werden. Die Monatskarten sollen zu 50 % des am 01. Mai 2026 festgelegten Preises verkauft werden. Die Förderung wird nur für Monatskarten gewährt, die spätestens am 02. Dezember 2026 ihre Gültigkeit erlangen oder spätestens bis zum 31. Dezember 2026 gültig sind. Die Fahrgäste können somit bis zum Jahreswechsel zum halben Preis fahren.

Der ermäßigte Preis gilt für Fahrten in ganz Schweden sowie in die erste Tarifzone eines Nachbarlandes. Auf diese Weise können auch diejenigen, die beispielsweise nach Kopenhagen, nach Norwegen oder Finnland pendeln, von den ermäßigten Preisen profitieren. Quelle Finansdepartementet, Klimat- och näringslivsdepartementet / Lokreport / CM

Mercedes digitalisiert Verkehrsinfrastruktur

Schlaglöcher, beschädigte Straßenoberflächen und verwirrende Verkehrszeichen. Dies sind nur einige der Probleme, mit denen sich täglich Millionen von Autofahrern bzw. automobilen Geschäftsreisenden  auseinandersetzen. Mit Infrastrukturprojekten in Europa zeigt Mercedes‑Benz, wie intelligente Datennutzung das Infrastrukturmanagement modernisieren kann. 

Mit anonymisierten Fahrzeugdaten, die Kunden freiwillig bereitstellen, trägt Mercedes‑Benz dazu bei, Straßenschäden zu erkennen, unklare Beschilderungen zu identifizieren und ein deutlich klareres Bild davon zu vermitteln, was sich im gesamten Straßennetz abspielt. Das Ergebnis: frühzeitigere Erkennung von Infrastrukturschäden, schnellere und gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen sowie verbesserte Verkehrssicherheit. 

Moderne Mercedes‑Benz Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet, die Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen können. Alle Daten werden anonymisiert und aggregiert verarbeitet und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrer oder spezifische Fahrzeuge zu. Der Datenschutz ist von Anfang an ein integraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Zwei aktuelle Projekte demonstrieren diese digitale Transformation in der Praxis. 

Digitales Verkehrszeichenkataster in Baden-Württemberg. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nutzt anonymisierte Fahrzeugdaten von Mercedes‑Benz, um einen digitale Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster (VZK) aufzubauen. Damit entsteht erstmals ein einheitliches Verfahren zur systematischen Erfassung, Pflege und Auswertung amtlicher Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg. Durch die erweiterbare Datenbasis von Mercedes‑Benz werden aufwendige Begehungen, Kartierungen und manuelle Ersterfassung reduziert. Das VZK steht als Open-Source-Lösung mit standardisierten Schnittstellen zur Verfügung und bietet eine zentrale Übersicht für innovative Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung. 

Road Monitor (ROMO) Programm in den Niederlanden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Rahmen des niederländischen ROMO-Programms fortgesetzt. Nachdem die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten in der ersten Projektphase unter Beweis gestellt wurde, ist die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH erneut als Innovationspartner für die nächste Phase (2026–2029) ausgewählt worden. Mercedes‑Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande (NDW), um Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und kritische Straßenoberflächen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Behörden bei der Planung und Steuerung von Instandhaltungsarbeiten und Winterdiensten auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern. Quelle: Mercedes‑Benz Connectivity Services / CM

BYD bei der Händlerzufriedenheit beste Neue Marke

BYD kommt ausgezeichnet bei seinen Handelspartnern an. Und das wortwörtlich: Der MarkenMonitor zur Händlerzufriedenheit 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) ermittelte für BYD die beste Benotung und damit Platz 1 in der Kategorie „Neue Marken“.

Mit dem IfA MarkenMonitor analysiert das IfA seit mehr als zwei Jahrzehnten die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Hersteller- und der Handelsebene. Jedes Jahr stützt sich die Händlerzufriedenheitsanalyse auf knapp 1.300 Meinungsbilder von Führungskräften markengebundener Autohausunternehmen. Der Analysebereich umfasste 40 Kriterien, gebündelt in die fünf Bereiche „Produkt und Marke“, „Vertriebspolitik“, „Netzpolitik“, „Aftersales“ und „Gebrauchtwagen“.

Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,82 erreichte BYD die höchste Händlerzufriedenheit unter allen neuen Marken. „Der IfA MarkenMonitor ist daher nicht nur ein Stimmungsbarometer, sondern darüber hinaus ein wertvolles Analysetool, um geeignete Maßnahmenbündel in den Vertriebsorganisationen gezielt umzusetzen“, erklärt IfA-Direktor Prof. Dr. Stefan Reindl.

Lars Bialkowski, Country Manager BYD Deutschland, äußert sich zur Auszeichnung: „Platz 1 bei den neuen Marken zeigt, dass wir den Aufbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes sowie des gesamten Aftersales nicht nur in nie dagewesenem Tempo voranbringen, sondern es bestätigt uns auch darin, von Anfang an eine faire und nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe angestrebt zu haben. Zufriedene Händler bilden die Basis einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Daher freut uns diese Beurteilung aus dem Handel ganz besonders.“

Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit BYD-Handelspartner Thomas Fischer entgegen. Quelle: BYD / CM