Allein schon durch seine exklusive Außenfarbe „Manganese Grün Matt“ macht der Cupra Formentor VZ e-Hybrid Tribe Edition unglaublich viel her. den wir (CM) als Testfahrzeug hatten. Auch mit seinem Komfort und den Fahrleistungen hat uns das Update des Spaniers gut gefallen. Das SUV, das viel schneller lädt und auch viel weiter elektrisch kommt, ist auf jeden Fall ein Tipp für Freiberufler/Selbstständige.
Der Cupra Formentor PHEV ist nach der Überarbeitung stärker. Verbaut ist der optimierte VW-PHEV-Antriebsstrang. Zwei Energielieferanten aus der Verbrenner- und der Stromwelt machen den Crossover mit einer Systemleistung von 200 kW bzw. 272 PS zu einem attraktiven Geschäftswagen. Unter der Fronthaube arbeiten ein 1.5 TSI mit 177 PS und ein Elektromotor mit 85 kW, die mit 400 Nm Drehmoment über das Doppelkupplungsgetriebe die Kraft an die Vorderräder leiten.
Der Akku bringt netto 19,7 kWh. Was uns besonders imponiert: Diesen Plug-in-Hybrid kann man auch an einer Schnellladesäule mit 50 kW (DC) anschließen. Zuhause und/oder in der Firma tun es 11 kW (AC) an der Wallbox. Wir haben in unserem Firmenwagenpool auch den Vorgänger des Formentor PHEV. Und beim Vergleich fällt uns angenehm auf, dass der Neuling sehr viel schneller lädt. Besonders beeindruckt aber hat uns die rein elektrische Reichweite. Während es der Vorgänger auf eine rein elektrische Reichweite von ca. 45 km bringt, schafften wir es mit dem Formentor VZ e-Hybrid Tribe Edition auf mehr als 100 km. Chapeau. Offiziell gibt der Hersteller sogar 119 km an. 120 „elektrische“ km zeigte der Wagen sogar an, als wir ihn an unserer Firmenladesäule auf 100 % geladen hatten. Damit und mit einer vollen Tankfüllung (in den Tank passen 40 Liter) mit inzwischen happig teurem Super E10 kommt man bei moderater Fahrweise auf weit über 800 km, das ist doch was. Dass der Wagen auch anders kann , nämlich in 7,2 Sekunden von Null auf 100 km/h und dann weiter bis Vmax 220 km/h sei nur am Rande erwähnt.
Attraktiver ArbeitsplatzScreenshotScreenshot
An Bord sind nahezu alle bekannten Asistenzsysteme und wass man sonst noch unterwegs benötigt, Serie. Eine Aufpreisliste gibt’s zwar auch, aber die Tribe-Edition ist so etwas wie ein Komplettmodell.
Die neue CUPRA Tribe Edition 2026 hatte die spanische VW-Tochter auf der IAA Mobility in München präsentiert. Gedacht sind diese Editionsmodelle für Menschen, die besonderen Wert auf Individualität legen. U.a. ist die neue exklusive Außenfarbe Manganese Grün Matt, mit der unser Testmodell versehen war, ein Hingucker.Das Exterieur wird zusätzlich durch das durchgehende LED-Leuchtenband und ein beleuchtetes rotes CUPRA-Logo und Heckschriftzüge in Dunkelchrom veredelt, wodurch Tiefe und ein Premium-Gefühl vermittelt werden. Die neuen Leichtmetallfelgen bestehen aus recyceltem Material, um einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Die sportlichen Felgen sind in ungewöhnlichen Designs verfügbar und mit einer neuen Akzentfarbe „ Sulphur Green“ versehen.
Interieur. Auch im Innenraum findet sich die Idee hochwertigen und gleichzeitig nachhaltigen Designs wieder. Zum Beispiel durch die Nutzung von 3D-Strick für die Sitze. Die Stoffe in den zentralen Bereichen der Vorder- und Rücksitze bestehen zu 100 % aus recyceltem Material. Die Verarbeitung der ausgesuchten Materialien lässt kaum Wünsche offen. Das e, stark digitalisierte Cockpit besticht durch seine hervorragende Ablesbarkeit und die weitgehend logische Menüführung.
Das Nachhaltigkeitsengagement der Marke erstreckt sich auch auf weitere Interieur-Details. Eine neue Sulphur Green-Lackierungvon Manckiewicz, die zu 15 % aus biobasierten Materialien besteht, wird auf die Konsolenblenden und die inneren Lüftungsrahmen aufgetragen. Außerdem enthalten die Kunststoffteile des Innenraums recycelte Materialien und die Frontspoiler-Stoßfänger recycelten Kunststoff.
Nicht traurig sein muss man über den ewas kleineren Kofferraum. Durch die große Batterie schrumpft das Volumen auf 345 bis maximal 1.385 Liter (bei umgeklappten Rücksitzen).
Unser Fahreindruck: Das SUV ist trotz aller Sportlichkeit recht komfortabel, der adaptiven Dämfung sei Dank. Die Lenkung ist präzise und direkt. Was wir vermisst haben, war die automatisch schwenkbare Hängerkupplung. So etwas braucht man ja z.B. zur Mitnahme von Fahrrädern. Unserer Meinung nach sollte derlei Serie sein. Der Preis ist halbwegs in Ordnung mit etwas über 58.000 Euro nach Liste. Natürlich gilt auxh für Cupra, dass dieser Preis nur auf dem Papier besteht.
Kurz noch zur Versicherung: KH/TK/VK: 12/22/18. Auf das Modell bietet Cupra 5 Jahen Garantie (bzw. 150.000 Km). Wir geben diesem Cupra die Schulnote 1-. Quelle: CM
Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video massiv.
Timberjacks widerspricht seiner Darstellung und verweist auf frühere Kontakte mit dem selbsternannten „Gastroflüsterer“. Üres weist einen Zusammenhang zwischen seiner Kritik und kostenpflichtigen Beratungsleistungen zurück. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Gastronomie-Coach und Content Creator Kemal Üres ein Video über das Timberjacks Bannewitz. Ausgangspunkt des Streits ist ein Besuch von Kemal Üres im Timberjacks in Bannewitz. In einem anschließend veröffentlichten Instagram-Video fällt sein Urteil über Teile des Essens vernichtend aus. Ein Porterhouse-Steak bezeichnet Üres als „Beleidigung“. „Geschmacklos, keine Liebe“, lautet sein Urteil. Zudem sagt er: „Das ist echt das Schlechteste, was ich je gegessen habe.“
Beim Steak äußert Üres den Verdacht, es könnte sich um Tiefkühlware handeln. Auch die große Auswahl auf der Speisekarte sieht er kritisch. Wenn sich Gäste beschwerten, könne dies nach seiner Einschätzung damit zusammenhängen, dass es für das Team angesichts der Vielzahl an Produkten schwierig sei, die Qualität auf den Punkt zu bringen. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich daraus eine intensive Diskussion in den sozialen Medien.
Zwischen dem Restaurant Timberjacks nahe Dresden und einem Restaurantkritiker ist ein heftiger Streit entbrannt.
Das Timberjacks entwickelte sich laut der Redaktion von „Lust auf Dresden“ innerhalb kürzester Zeit zu einem Publikumsmagneten im Süden von Elbflorenz. Trotz einer zunächst noch nicht vollständig nutzbaren Außenterrasse verzeichnet das Restaurant eine außergewöhnlich hohe Auslastung.
Kemal Üres war viele Jahre selbst Gastronom und ist heute vor allem als Gastronomie-Coach, Unternehmer und reichweitenstarker Content Creator aktiv. Über soziale Medien erreicht er hunderttausende Menschen und betreibt u.a. eine eigene Gastronomie-Akademie. Sin ehemaliges Restaurant ist inzwischen geschlossen. Seine Videos folgen häufig einem ähnlichen Prinzip: Restaurants werden besucht, Abläufe bewertet, Probleme aufgezeigt und anschließend Verbesserungsmöglichkeiten oder Beratungsangebote thematisiert.
Marketingexperten bezeichnen dieses Vorgehen häufig als Problem-Solution-Marketing oder Problemselling – also eine Strategie, bei der zunächst ein Problem sichtbar gemacht und anschließend eine Lösung angeboten wird. Dieses Vorgehen ist im Beratungs- und Coachingmarkt grundsätzlich nichts Ungewöhnliches.
Reaktion des Restaurants. Geschäftsführer Thomas Kemner schilderte den Vorfall aus Sicht des Unternehmens deutlich anders. Nach seinen Angaben habe Kemal Üres Timberjacks bereits 2024 erstmals Beratungsleistungen angeboten. Damals habe das Unternehmen keinen Bedarf gesehen. Auch ein weiterer Kontakt im Jahr 2025 sei freundlich, aber ablehnend verlaufen. Vor diesem Hintergrund habe man sich über die Aussage im veröffentlichten Video gewundert, das Unternehmen zunächst kennenlernen zu wollen.
Nach Veröffentlichung des Videos habe Timberjacks sämtliche Abläufe des betreffenden Abends intern überprüft. Das Ergebnis sei eindeutig ausgefallen: Nach Einschätzung des Unternehmens entsprachen sowohl die Qualität der Speisen als auch die Arbeitsabläufe dem üblichen Standard des Hauses. Besonders deutlich widerspricht Timberjacks der Behauptung, ein gezeigtes Steak sei Tiefkühlware gewesen. Nach zehn Jahren Timberjacks sei dem Restaurant noch niemand begegnet, der allein anhand eines servierten Steaks zuverlässig erkennen konnte, ob dieses irgendwann einmal tiefgefroren gewesen sein soll. Nach Angaben des Unternehmens handelte es sich um Fleisch der französischen Rinderrasse Blonde d’Aquitaine, das seit Jahren von einer italienischen Erzeugergenossenschaft bezogen und sichtbar in der eigenen Reifekammer mehrere Wochen gereift werde.
Auffallend in diesem Zusammenhang, laut Kemmer: „Uns wurden zunächst Beratungsleistungen angeboten, später erschien das öffentliche Video und anschließend wurden wir dazu aufgerufen, unsere Restaurants gemeinsam zu optimieren und dies gleichzeitig medial zu begleiten. Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns zwangsläufig die Frage, ob die öffentliche Darstellung unseres Unternehmens anders ausgefallen wäre, wenn wir Beratungsleistungen in Anspruch genommen hätten oder Kunde entsprechender Geschäftspartner gewesen wären. Eine Antwort darauf haben wir nicht.
Unabhängig von dieser Diskussion entwickeln wir Timberjacks mit großer Leidenschaft weiter. Unser eigener Anspruch ist jeden Tag, auf der Evolutionsskala weiter nach oben zu klettern.“
Üres verwahert sich gegen Vorwurf. Kemal Üres widerspricht der Darstellung, seine aktuelle Kritik sei mit dem Verkauf einer kostenpflichtigen Beratungsleistung verbunden gewesen.
Gegenüber TAG24 erklärte er, im Zusammenhang mit seiner Kritik „zu keinem Zeitpunkt“ eine kostenpflichtige Beratungsleistung angeboten zu haben. Nach seiner Darstellung habe er Timberjacks nach Veröffentlichung des Videos vielmehr vorgeschlagen, noch einmal kostenlos vorbeizukommen, gemeinsam nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und anschließend ein positives Video für das Restaurant zu produzieren.
Nach Darstellung von Üres war sein Restaurantbesuch auf Hinweise aus seiner Community zurückzuführen. Viele Gäste hätten ihm von negativen Erfahrungen berichtet. Vor Ort sei er von Mitarbeitern erkannt, freundlich begrüßt und durch den Betrieb geführt worden. An seiner negativen Bewertung des Essens hält Üres fest. Zudem erklärte er, innerhalb von 48 Stunden (nach Erscheinen seiner Restaurantkritik) hunderte Nachrichten von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern, Küchenchefs sowie Gästen erhalten zu haben, die seine Erfahrungen bestätigt hätten.
Timberjacks hat inzwischen mit einer anwaltlichen Unterlassungsaufforderung und einer Anzeige reagiert. „Die Abmahnung wurde nicht ausgesprochen, weil Kemal Üres unser Essen, aus unserer Wahrnehmung, zweckorientiert kritisiert hat“, erklärt Timberjacks. Der wesentliche rechtliche Punkt sei nach Darstellung des Unternehmens vielmehr die Anfertigung und anschließende Veröffentlichung von Filmaufnahmen im Restaurant gewesen. Timberjacks erklärt, nach seiner rechtlichen Bewertung seien Aufnahmen ohne vorherige Genehmigung im Gastraum und in der Küche angefertigt worden. Zudem seien Mitarbeiter und Gäste erkennbar Bestandteil der Aufnahmen gewesen, ohne dass nach Darstellung des Unternehmens die erforderlichen Einwilligungen vorgelegen hätten.
Einfluss sozialen Medien. Natürlich gehört die Bewertung eines Restaurantbesuchs zur Meinungsfreiheit. Ob jemand ein Steak hervorragend oder durchschnittlich findet, bleibt eine subjektive Einschätzung. Anders verhält es sich jedoch bei überprüfbaren Tatsachenbehauptungen.
Genau hier setzt die Kritik des Unternehmens an.
Klar ist: Social-Media-Beiträge können die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens schnell verändern. Denn ein einziges Video erreicht innerhalb weniger Stunden viele Nutzer. Die wirtschaftlichen Folgen können dann erheblich sein – unabhängig davon, ob sich geäußerte Vorwürfe später bestätigen oder nicht. Der Fall Timberjacks dürfte die Diskussion über den Einfluss sozialer Medien auf Gastronomiebetriebe weiter befeuern. Quelle: TAG24 / Lust auf Dresden / CM
Eines der Hauptprobleme von Miles & More ist das Statusprogramm. Auch wenn die gebotenen Vorteile sich im Branchenvergleich eher gut aushnehmen, sind die Qualifikationsregeln deutlich zu streng.
Als Faustregel erhält man in anderen Star-Programmen bereits den Gold-Status, wenn man bei Miles & More nur den Frequent Traveller (Star Alliance Silver) Status erhält.
M&M mit teurer Offerte
Diese Überschätzung spiegelt sich auch in den Angeboten des Programms aus, sich den Status zu erkaufen. So können Inhaber einer co-branded Kreditkarte in Europa sich noch bis zum 30. September 2026 den Frequent Traveller-Status, gültig bis Februar 2027, erkaufen. Das für sagenhafte 650 Euro. Wenn man also per Definition nicht genug fliegt, um diesen Status über Flüge zu erreichen, dürfte es also kaum möglich sein, über einen solchen kurzen Zeitraum sich mit den Lounge-Zugängen und dem Extra-Gepäck als Hauptvorteile dieses Status eine solche Summe zurückzuholen.
Als Grundregel gilt hier also wie so oft: Gehirn einschalten und Statusgeilheit beiseitelegen. Quelle: M&M / CM
Historisch sind kostenlose Upgrades für Statuskunden einer der Hauptvorteile von nordamerikanischen Frequent Flyer-Programmen. Das ging zeitweise so weit, dass es schon fast eine Ausnahme war, wenn eine Fluggesellschaft tatsächlich ein First Class Ticket auf einem Inlandsflug verkaufen konnte.
Aber natürlich waren diese Upgrades immer kapazitätsabhängig und man hatte so keinen wirklichen Anspruch darauf.
Nächste Einschränkung bei American Airlines
Die Bericht mehren sich jetzt, dass US-amerikanische Netzwerkcarrier es bevorzugen, am Check-in für ein paar Dollar zusätzlich verbleibende First Class-Plätze an beliebige Kunden zu verkaufen, als sie ein paar Minuten später kostenlos an ihre besten Kunden zu vergeben.
Und American Airlines wird jetzt am 25. August 2026 die nächste Einschränkung einführen: Auf Transkontinental-Flügen und Flügen nach Hawaii, wo American Airlines Fluggerät mit einer Economy Class, einer Premium Economy und einer Business Class einsetzt, können AAdvantage-Statuskunden nur noch um eine Klasse upgraden. Wenn man also auf den Business Class-Sitz spekulieren will, muss man ein deutlich teureres Premium Economy-Ticket kaufen. Ohne sich sicher zu sein, dass nicht jemand bei American die Idee hat, einer eventuell freien Platz in der Business Class in letzter Minute zu verkaufen. Quelle: CM
Wir sehen bekanntlich die Entwicklungen bei Etihad Guest der letzten Jahre nicht nur wohlwollend, da das Programm – trotz Anstrengungen auf anderer Ebene – durch Entwertungen viel an Attraktivität verloren hat.
Aber die Aktivitäten in ihrem Partnernetzwerk gehören definitiv von jeder Kritik verschont. Zu dem bestehenden attraktiven Airline-Netzwerk wurden in den letzten Wochen jetzt für die nähere Zukunft zwei weitere Zugänge angekündigt: Fastjet (Zimbabwe) und Africa World Airlines (Ghana). Beide Airlines haben derzeit kein eigenes Vielfliegerprogramm und sind auch keine Partner anderer Programme.
Bleibt abzuwarten, wie viel Etihad aus Fehlern in der Vergangenheit gelehrt hat, nachdem Airlines wir Air Serbia oder Air Seychelles, die such vormals gleich auf Etihad Guest als „ihre“ Loyalty-Lösung verließen, dann aber eigene Wege gingen, gelernt hat. Quelle: Etihad / CM
Während die Fusion zwischen Korean Air und Asiana jetzt alle regulatorischen Hürden genommen hat und am 17. Dezember vollzogen werden wird, herrscht nach wie vor Unklarheit auf der Seite der Vielfliegerprogramme.
Südkoreas Wettbewerbskommission hat der Verschmelzung der beiden Programme Skypass und Asiana Club immer noch nicht zugestimmt, da Korean Air nach wie vor nicht alle Asiana-Meilen 1-zu-1 übernehmen möchte.
Noch ist unklar, wie es mit den Vielfliegerprogrammen von Korean Air/Asiana weitergehen wird
Jetzt hat Korean Air damit „gedroht“, dass beide Programme über den 17. Dezember hinaus parallel weitergeführt werden, falls bis dann keine Zustimmung erfolgen sollte.
Parallel wird Asiana zum 16. Dezember aus der Star Alliance ausscheiden, aber die Vielfliegerpartnerschaften enden wohl schon 2 Monate früher. TAP Air Portugal hat von ihrer Seite als erste bereits eine solche Ankündigung gemacht.
Es ist schwer vorzustellen, was das für den Asiana Club bedeuten würde – ohne die heutigen Star Alliance-Partner und ohne Asiana Airlines als eigenständige Airline… Wer seine Asiana-Meilen also noch auf dem Star Alliance-Netzwerk einlösen möchte, sollte dies auf alle Fälle in den kommenden zwei Monaten tun. Quelle: CMM
Aufgrund eines Kabelbrandes im Bereich Wien Praterstern in der Nacht auf Donnerstag, 13. August 2026 kam es zu massiven Schäden an technischen Anlagen der ÖBB. Der Schnellbahnverkehr ist deshalb seit Donnerstag auf der Wiener S-Bahn Stammstrecke sowie auf der Flughafenschnellbahn stark eingeschränkt.
Die ÖBB arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der enormen Schäden. Rund 20 km Kabel, die für die Versorgung des Stellwerks, die Telematik und die Oberleitungen relevant sind, müssen getauscht werden. Ab Freitag, 14.8.2026 gilt deshalb bis auf Weiteres ein Notfahrplan.
Auf der Strecke von Wien Praterstern bis Wien Hauptbahnhof können derzeit keine Züge fahren. Das bedeutet, dass die Nahverkehrszüge von/nach Süden (Richtung Liesing) in Wien Hauptbahnhof bzw. teilweise in Wien Meidling enden bzw. starten.
Der aktuelle Baustellenfahrplan aus dem Norden von/nach Wien ist weiterhin gültig. Sämtliche Schienenersatzverkehrsbusse fahren planmäßig. Ebenfalls weiterhin unterwegs ist der Direkt-Shuttlebus zwischen Wien Meidling und Längenfeldgasse (U4/U6). Dieser schafft eine zusätzliche Verbindung zur U4.
Für betroffene Fahrgäste auf der Strecke der Flughafenschnellbahn wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Wien Mitte und Wien Geiselbergstraße eingerichtet. Die S7 kann ab Wien Geiselbergstraße zum Flughafen Wien (und weiter nach Fischamend) fahren. Der Flughafen Wien ist außerdem weiterhin mit Fernverkehrszügen über Wien Hauptbahnhof und mit dem Vienna Airport Bus erreichbar.
Züge des CAT können derzeit nicht fahren. Deshalb gibt es einen eigenen direkten Schienenersatzverkehr für Fahrgäste des CAT zwischen Wien Mitte und Flughafen Wien. Dieser kann nur mit Tickets für den CAT genutzt werden. Quelle: ÖBB / CM
Ein US-amerikanisches Visa-Bürgschaftsprogramm, das von vielen Auslländern, die in die USA einreisen möchten, die Hinterlegung von bis zu 20.000 US-Dollar verlangt, ist nun dauerhaft – und könnte ausgeweitet werden.
Washington feiert es als Erfolg bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen, doch eigene Zahlen belegen einen Rückgang der Visavergabe um 83 %. Branchenvertreter warnen, eine Ausweitung könnte dem US-Tourismus einen schweren Schlag versetzen.
Die USA haben ihr umstrittenes Visa-Bürgschaftsprogramm für 50 Länder dauerhaft eingeführt. Washington behauptet, dadurch seien Visumsüberschreitungen praktisch eliminiert worden. Die US-Reisebranche sieht jedoch eine andere Zahl: einen Einbruch der ausgestellten Visa um 83 % – und befürchtet, dass die nächste Liste deutlich länger ausfallen könnte.
Die Vereinigten Staaten haben ihr experimentelles Visa-Bürgschaftssystem in eine dauerhafte Richtlinie umgewandelt, die von ansonsten qualifizierten Touristen- und Geschäftsvisumantragstellern aus 50 bestimmten Ländern die Hinterlegung einer Kaution verlangt. 10,.00, 15.000 oder 20.000 US-Dollar in bar bei der US-Regierung vor Erhalt ihrer Visa.
Nun schlägt der Vorsitzende des US-Reiseverbandes Alarm wegen der möglichen Folgen, falls Washington diese Anforderung über die bereits betroffenen Länder hinaus ausweitet.
„Es gibt bereits Gerüchte über eine Ausweitung des Programms auf weitere Länder mit Visumpflicht, möglicherweise sogar auf alle Länder mit Visumpflicht“, sagte Geoff Freeman, Präsident und CEO der US Travel Association. Freeman warnte, eine solche Ausweitung hätte „außerordentlich schädliche Auswirkungen“ auf die US-Wirtschaft und die Reisebranche. In den ersten zehn Monaten des Pilotprojekts wurde die Visumvergabe an Personen aus den betroffenen Ländern deutlich reduziert, um 83 %.
Gleichzeitig sanken die gemeldeten Fälle von Visumsüberschreitungen aus den 50 Ländern von von 45,488 im Geschäftsjahr 2024 auf weniger als 50 in den ersten zehn Monaten des Pilotprojekts. Für die Trump-Regierung belegen diese Zahlen den Erfolg der Durchsetzungsmaßnahmen. Für den Reise- und Tourismussektor werfen sie eine andere Frage auf:
Die US-Regierung verlangt bis zu 20.000 USD von ausländischen Besuchern aus Visa-pflihigen Ländern als Kaution.
Die endgültige Regelung trat am 03. August 2026 in Kraft und ersetzt das im August 2025 gestartete 12-monatige Pilotprojekt. Es gilt für Geschäftsreisende der Kategorie B-1, Touristen der Kategorie B-2 sowie für Antragsteller eines kombinierten B-1/B-2-Visums aus Ländern, die vom US-Außenministerium benannt wurden.
Die übliche Kaution beträgt voraussichtlich 15.000 US-Dollar. Ein Konsularbeamter kann sie je nach den Umständen des Antragstellers auf 10.000 US-Dollar reduzieren oder auf 20.000 US-Dollar erhöhen, wenn er der Ansicht ist, dass 15.000 US-Dollar die Einhaltung der Vorschriften nicht ausreichend gewährleisten. Die maximale Kaution soll ab 01. Oktober 2027 und anschließend alle sieben Jahre an die Inflation angepasst werden.
Welche 50 Länder sind betroffen? Die aktuelle Liste des US-Außenministeriums umfasst 50 Länder, davon 30 afrikanische: Algerien, Angola, Benin, Botswana, Burundi, Cabo Verde, Zentralafrikanische Republik, Elfenbeinküste, Dschibuti, Äthiopien, Gabun, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Lesotho, Malawi, Mauretanien, Mauritius, Mosambik, Namibia, Nigeria, São Tomé und Príncipe, Senegal, Seychellen, Tansania, Togo, Tunesien, Uganda, Sambia und Simbabwe.
In Asien sind Bürger der Staaten Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, Kirgisische Republik, Mongolei, Nepal, Tadschikistan und Turkmenistan betroffen. In der Karibik und Lateinamerika
Antigua und Barbuda, Kuba, Dominica, Grenada, Nicaragua und Venezuela. Im pazifischen Raum Fidschi, Papua-Neuguinea, Tonga, Tuvalu und Vanuatu sowie Georgien (Kaukasus).
Das US-Außenministerium kann die Liste fortlaufend ändern. Neue Länder können hinzugefügt werden. Die neuen Bestimmung bereitet der US-Reisebranche große Sorgen. Laut Freeman repräsentieren die derzeit 50 Länder weniger als 2 % der US-Besucher. Die unmittelbaren Auswirkungen auf den nationalen Tourismus sind daher begrenzt. Die Gefahr für die Branche liegt nicht unbedingt in der heutigen Liste.
Was genau ist die US-Visa-Bürgschaft ?Es handelt sich hierbei nicht um eine zusätzliche Visumgebühr im üblichen Sinne. Vielmehr ist es eine rückzahlbare Sicherheitsleistung.
Ein Reisender beantragt regulär ein B1/B2-Visum. Erfüllt der Antragsteller die übrigen Voraussetzungen und ist er vom Programm abgedeckt, legt der Konsularbeamte die Höhe der erforderlichen Kaution fest. Die Zahlung erfolgt anschließend über das Pay.gov-System des US-Finanzministeriums.
Ein Familienmitglied, Arbeitgeber, Freund oder ein anderer Dritter kann das Geld hinterlegen, aber derjenige, der die Kaution hinterlegt, ist auch derjenige, der Anspruch auf die Rückerstattung hat.
Das Geld sollte zurückerstattet werden, sobald der Reisende die Einreisebestimmungen erfüllt und die Vereinigten Staaten fristgerecht verlässt. Die Kaution kann als verletzt gelten, wenn der Reisende die zulässige Aufenthaltsdauer überschreitet oder gegen die an seinen Status geknüpften Bedingungen verstößt. Das US-Außenministerium nennt auch Versuche, den Nicht-Einwanderer-Status zu ändern, einschließlich eines Asylantrags, als Umstände, die zu einer Prüfung auf Kautionsbruch führen können.
Es gibt noch eine weitere bedeutende Einschränkung für den Tourismus. Reisende mit Sicherheitsgarantie müssen die Einreise- und Ausreisekontrolle passieren kommerzielle Einreiseflughäfen oder CBP-Vorabfertigungsstellen. Charterflüge, allgemeine Luftfahrt, Landwege und Seehäfen können nach dem derzeitigen System nicht zur Erfüllung der Ein- und Ausreisebestimmungen der Bürgschaft herangezogen werden. Das kann Urlaubsreisen in mehrere Länder, Kreuzfahrten, grenzüberschreitenden Tourismus mit Beteiligung von Kanada oder Mexiko, Privatflüge und einige Geschäftsreisen erschweren.
Erfolg der Strafverfolgungsbehörden. Es gibt stichhaltige Argumente für das Programm. Das US-Außenministerium erklärt, dass das Pilotprojekt 2025/26 gezeigt habe, dass das Bürgschaftssystem operativ umsetzbar sei und die Einhaltung der Vorschriften deutlich erhöht habe. Vor dem Programm verzeichneten die nun 50 erfassten Länder im Fiskaljahr 2024 exakt 45.488 Fälle von Visumsüberschreitungen. Während der ersten zehn Monate des Pilotprojekts berichtete die Regierung über weniger als 50 Überschreitungen der Aufenthaltsdauer.
Bei einem Verstoß gegen die Kautionsauflagen können die eingezogenen Gelder dazu beitragen, bestimmte staatliche Kosten für Strafverfolgung und Inhaftierung zu decken. Darüber hinaus besteht auch ein diplomatisches Ziel. Washington argumentiert, dass die Aufnahme von Ländern in die Bondliste ausländischen Regierungen einen Anreiz bietet, die Identitätsprüfung, den Austausch von Informationen über Vorstrafen, die Dokumentensicherheit und die Überprüfung zu verbessern und ihre Bürger zu ermutigen, die US-Einwanderungsbestimmungen einzuhalten.
Das sind echte politische Vorteile. Aber es gibt da noch eine sehr wichtige Fußnote zum Thema Tourismus.
Das US-Außenministerium räumt offen ein, dass das Programm die Tridrnachfrage verringert hat und erwartet, dass die dauerhafte Regelung die Zahl der B1/B2-Visumanträge betroffener Nationalitäten weiter reduzieren wird. Hier kollidiert die Einwanderungspolitik direkt mit der Tourismuspolitik.
Die Bezeichnung der Anleihe als „rückzahlbar“ kann ihre wirtschaftliche Wirkung verschleiern. Beispiel:
Eine nigerianische Familie mit vier Mitgliedern, die beispielsweise pro Antragsteller 15.000 US-Dollar benötigt, könnte theoretisch mit 60.000 US-Dollar an vorübergehend gebundenen Geldern konfrontiert sein, bevor Flugkosten, Hotels, Sehenswürdigkeiten, Versicherungen, Restaurantbesuche und Einkäufe berücksichtigt werden. Selbst wenn jeder Dollar letztendlich zurückkommt, muss der Reisende das Geld zunächst besitzen oder finanzieren. Hinzu kommen Opportunitätskosten: Geld, das beim US-Finanzministerium gebunden ist, kann nicht gleichzeitig ein Unternehmen finanzieren, Anlagerenditen erzielen, Schulgebühren bezahlen oder die Reise selbst finanzieren.
Das Währungsrisiko stellt eine weitere Komplikation dar. Das US-Außenministerium weist darauf hin, dass Anleihen in US-Dollar gezahlt und zurückerstattet werden und dass derjenige, der die Anleihe stellt, das Risiko von Wechselkursschwankungen trägt.
Warum die US-Tourismusverantwortlichen jetzt nervös sind. Der Zeitpunkt ist besonders ungünstig für die amerikanische Tourismusbranche.Freeman teilte mit, dass die Reisen aus Kanada um etwa 25 % zurückgegangen seien, während die Besucherzahlen aus Asien bei etwa der Hälfte des Niveaus von 2019 blieben. Vorläufige Daten des Nationalen Tourismusbüros der vereinigten Staaten zeigten einen Rückgang der Auslandsreisen in die Vereinigten Staaten. 4,3 % seit Jahresbeginn bis Juni 2026 einschließlich eines Rückgangs von 1,8 % im Juni trotz der FIFA-Weltmeisterschaft.
Dies ist besonders bemerkenswert, da die eigene Prognose des Handelsministeriums für internationale Besucher einen Anstieg der gesamten internationalen Ankünfte erwartet hatte. 3,2% mehr bzw. bis zu 70,5 Mio. im Jahr 2026, wobei die Weltmeisterschaft ausdrücklich als Wachstumstreiber genannt wird.
Die Vereinigten Staaten verfolgen daher zwei potenziell widersprüchliche Ziele: Mehr internationale Besucher und deren Ausgaben anzuziehen und gleichzeitig strengere finanzielle, verfahrenstechnische und einwanderungsrechtliche Kontrollen für einige dieser Besucher einzuführen.
Die Regierung selbst hat während der Weltmeisterschaft gezeigt, dass die Kaution den Tourismuszielen schaden kann. Sie erließ die Kaution für bestimmte berechtigte WM-Reisende, darunter Inhaber von Eintrittskarten und Mitglieder der teilnehmenden Mannschaften.
Das wirtschaftliche Risiko ist derzeit relativ gering, da die derzeitigen 50 Länder nur einen kleinen Anteil der internationalen Besucherzahlen der USA ausmachen. Eine Expansion in wichtige Fernreisemärkte wäre eine völlig andere Angelegenheit. Wenn die Visabürgschaft irgendwann einmal flächendeckend auf visumpflichtige Reisende ausgeweitet würde, könnte die Maßnahme lukrative Besuchermärkte erreichen, deren Reisende bereits jetzt mit Visumanträgen, Interviews, Reisekosten und anderen Einreisekosten konfrontiert sind.
Eine rückzahlbare Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Dollar könnte nicht nur Freizeittouristen, sondern auch Kongressteilnehmer, Geschäftsreisende, Familien, die Verwandte besuchen, medizinische Reisende, Veranstaltungsbesucher und Kleinunternehmer betreffen.
Der Tourismus reagiert besonders empfindlich auf Reibungsverluste, weil Reisende in der Regel Alternativen haben.
In Dubai kann ein Kongress stattfinden.
Ein Urlaub kann nach Thailand verlegt werden.
Eine Firmenbesprechung kann in Singapur stattfinden.
Eine Familie kann beschließen, sich dieses Jahr stattdessen in Europa zu treffen.
Die Vereinigten Staaten verlieren durch diese Entscheidung nicht nur den Visumantragsteller. Fluggesellschaften, Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Einzelhändler, Autovermietungen, Sehenswürdigkeiten und die lokalen Steuerbehörden verlieren die Ausgaben der eigentlich erwarteten ausländischen Besucher-
Die unbeantwortete Frage. Die größte ungeklärte Frage ist die Kausalität. Washington kann mit Sicherheit sagen, dass die Zahl der Personen mit überzogenem Aufenthaltstitel unter den betroffenen Nationalitäten stark zurückgegangen ist. Da die Visavergabe jedoch gleichzeitig um 83 % zurückging, beweist das Pilotprojekt nicht einfach, dass eine Anleihe das Verhalten einer unveränderten Reisendenpopulation verändert hat. Es zeigt auch, dass sich die Politik dramatisch zum Nachteil des aller touristischen Player der USA verändert hat. Quelle: e-Turbo-News / CM
Der Verwaltungsrat von Korean Air und die Aktionäre von Asiana Airlines haben der Fusion der beiden Fluggesellschaften offiziell zugestimmt; dies gab Korean Air aktuell bekannt.
Mit diesen Beschlüssen wird die Fusionsvereinbarung, die von den Gremien beider Unternehmen bereits im Mai 2026 unterzeichnet worden war, formell bestätigt. Die Eintragung der Unternehmensfusion erfolgt am 17. Dezember; anschließend werden die Fluggesellschaften zu einem einzigen Unternehmen zusammengeführt.
Der Ursprung der Transaktion liegt im November 2020, als Korean Air vereinbarte, Asiana für 1,8 Billionen Südkoreanische Won (rund 1,6 Mrd. USD) zu übernehmen. Korean Air schloss den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Asiana im Dezember 2024 ab, nachdem die Europäische Union ihre Zustimmung erteilt hatte und das US-Justizministerium bis zum Ablauf der Frist keine Einwände gegen die Fusion erhoben hatte. Quelle: Korean Air / CM
Star Alliance-Mitglied Air Canada Ende Juli ihre Premium-Kabinen um „Basic“-Optionen für Kunden erweitert. Dieser Schritt folgt auf ähnliche Maßnahmen der Joint-Venture-Partner United Airlines und Lufthansa Group.
Der kanadische Marktführer bietet nun die Tarifoptionen „Basic“, „Standard“ und „Latitude“ für seine Premium-Economy- und Business-Class-Kabinen an, jeweils mit unterschiedlichen Einschränkungen und Inklusivleistungen.
• Der Business-Class-Tarif „Basic“ ist nicht erstattungsfähig und berechtigt nicht zu einer Gutschrift für zukünftige Reisen. Eine Umbuchung kostet jederzeit 200 CAD; Umbuchungen am Flughafen am Reisetag sowie Standby-Optionen am Flughafen am Reisetag sind nicht zulässig.
• Auch der Business-Class-Tarif „Standard“ ist nicht erstattungsfähig. Die Gebühr für eine Umbuchung liegt zwischen 100 und 120 CAD. Eine Umbuchung am Flughafen am Reisetag ist kostenlos möglich, ebenso wie Standby am Flughafen am Reisetag auf ausgewählten Strecken.
• Der Business-Class-Tarif „Latitude“ ist die flexibelste Option und vollständig erstattungsfähig. Bei Umbuchungen fällt lediglich die Tarifdifferenz an; Umbuchungen am Flughafen am Reisetag sowie Standby-Optionen sind im Preis inbegriffen.
• Das Reiseerlebnis ist bei allen drei Tarifen identisch – mit Ausnahme der Kategorie „Basic“: Hier ist nur ein aufgegebenes Gepäckstück erlaubt (statt zwei bei den anderen Tarifen), und für die Sitzplatzreservierung vorab fällt eine Gebühr pro Flugstrecke an. Der Zugang zu den Maple-Leaf-Lounges ist weiterhin inbegriffen, und es gibt keine Unterschiede hinsichtlich Treueprogrammen und Prämien.
Bei den Premium-Economy-Tarifen gelten ähnliche Bedingungen, jedoch mit Ausnahme des Lounge-Zugangs. Im Tarif „Premium Economy Basic“ ist kein Lounge-Zugang enthalten. Reisende mit den Tarifen „Premium Economy Standard“ und „Latitude“ können den Zugang gegen eine Gebühr von 49 CAD (= C$) bis 94,80 C$erwerben.
Mark Galardo, Chief Commercial Officer von Air Canada: „Das Produkt ist erst seit knapp einer Woche auf dem Markt. Uns liegen bereits erste Ergebnisse unserer Joint-Venture-Partner vor. United und Lufthansa haben bereits mit der Entbündelung der Leistungen in den Premium-Kabinen begonnen. Die ersten Ergebnisse sind durchaus interessant. Es ist jedoch noch viel zu früh, um dazu bereits eine fundierte Einschätzung abzugeben.“ Gleichzeitig merkte Galardo an, dass der Umsatz im Premium-Segment im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 11 % gestiegen sei, der Umsatz im Firmenkundengeschäft legte sogar um 19 & zu. Air Canada rechnet damit, dass die Wachstumsraten im Firmenkundengeschäft auch von September bis zum Jahresende im zweistelligen Prozentbereich liegen werden – gleichmäßig verteilt auf die Bereiche Inlandsflüge, grenzüberschreitende Flüge (zwischen Kanada und den USA) sowie Transatlantikflüge.
Eigenkapitalinvestition in Aeroplan. Wie die Fluggesellschaft zudem meldet, führen Blackstone und La Caisse eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 25 % am Treueprogramm Aeroplan von Air Canada an; das Investitionsvolumen beträgt 2,5 Mrd. C$), woraus sich ein Gesamtwert des Programms von 10 Mrd. C$ ergibt. Zur Investorengruppe gehören zudem PSP Investments und die British Columbia Investment Management Corp. Dank der Mehrheitsbeteiligung behält Air Canada die volle Kontrolle über Strategie, operative Abläufe und das Tagesgeschäft von Aeroplan; für Mitglieder, Partner und Mitarbeiter des Programms soll die Transaktion keine Veränderungen mit sich bringen.
Kennzahlen von Air Canada für das zweite Quartal. Air Canada meldete für das zweite Quartal Passagiereinnahmen von fast 5,6 Mrd. C$ gegenüber 5 Mrd. C$ im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz belief sich auf knapp 6,3 C$ – ein Rekordwert für ein zweites Quartal –, verglichen mit 5,6 Mrd. C$ im zweiten Quartal des Vorjahres. Das Nettoergebnis für diesen Zeitraum wies allerdings einen Verlust von 178 Mio. C$ aus, während im Vorjahr ein Nettogewinn von 186 Mio. C$ erzielt worden war.
Die Kapazität stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 0,3 %; dieser Wert lag um 0,2 Prozentpunkte unter dem unteren Ende der Prognose der Fluggesellschaft für das Quartal, was hauptsächlich auf wetterbedingte Störungen zurückzuführen war. Die Treibstoffkosten lagen im Quartal bei fast 1,33 C$ pro Liter, verglichen mit 88 Cent im Vorjahr.
Laut Finanzvorstand (CFO) John Di Bert konnte Air Canada im zweiten Quartal etwa 50 % des Anstiegs der Treibstoffkosten ausgleichen; für das dritte Quartal erwartet die Fluggesellschaft einen Ausgleich von mehr als 60 % und für das vierte Quartal von über 100 % dieser Kosten. Laut Di Bert erwartet Air Canada eine robuste Nachfrage im Premium- und Geschäftskundensegment, weitere Fortschritte bei der Weitergabe der Treibstoffkosten sowie eine disziplinierte Kostenkontrolle.“ Für das Gesamtjahr wird ein Kapazitätsanstieg von 2,25 bis 3,25 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Quelle: Air Canada / CM