Air Europa feiert 40. Geburtstag

40 Jahre voller Vision, Leidenschaft fürs Fliegen und unzähliger Momente, in denen Menschen miteinander verbunden wurden: Im Jahr 2026 feiert Air Europa seinen 40. Geburtstag. 

Genau genommen wurde Air Europa am 17. Februar 1984 unter dem Namen Air España gegründet.  1986 beteiligte sich die britische Charterairline Air Europe an dem Unternehmen. Die britische Gesellschaft integrierte Air España im selben Jahr in die Airlines of Europe Group, einen Zusammenschluss von Fluggesellschaften, an denen das britische Unternehmen Beteiligungen besaß. Infolge der Übernahme firmierte die spanische Gesellschaft um zu Air Europa und führte erstmals am 21. November 1986 einen Flug von Teneriffa nach London unter dem neuen Namen durch. Es folgte der Verkauf an eine Investorengruppe unter Führung des Tourismus-Unternehmers Juan José Hidalgo (der das Unternehmen in seine Holding Globalia integrierte).

Was 1986 als klare Idee begann, hat sich über vier Jahrzehnte hinweg zu einer der profiliertesten internationalen Fluggesellschaften entwickelt, die heute mehr denn je für Sicherheit, Innovation und ein erstklassiges Kundenerlebnis steht. Der Carrier blickt auf eine beeindruckende Historie zurück. 

Die Geschichte von Air Europa ist dabei untrennbar mit ihrem Gründer Juan José Hidalgo verbunden – und sie findet ihren Ursprung kurioserweise weit weg von den spanischen Küsten, nämlich in der Schweiz. Als junger Mann verließ Hidalgo seine Heimat Salamanca, um in Zürich im Transport- und Busgeschäft seine ersten unternehmerischen Sporen zu verdienen. Diese Zeit in der Schweiz war prägend: Sie vermittelte ihm jene Werte von Zuverlässigkeit, Präzision und wirtschaftlichem Weitblick, die später zum Fundament von Air Europa und dem Tourismuskonzern Globalia werden sollten.

Hinter der spanischen Fluggesellschaft Air Europa steht die Familie Hidalgo über ihre Holdinggesellschaft Globalia, welche die unternehmerische Mehrheit hält. Zudem hält Turkish Airlines seit 2025 26 % der Anteile. Und die IAG (International Airlines Group), Mutterkonzern von British Airways und Iberia,  ist mit 20 % beteiligt.

Timeline: 

1986: Air Europa wird gegründet. Erster Flug von Teneriffa nach London.

1991: Eine Gruppe von Investoren unter der Leitung von Juan José Hidalgo erwirbt das Unternehmen.

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1993: Air Europa betreibt Linienflüge im Inland und bricht damit das Monopol von Iberia in Spanien.

1994: Die Flugroute Madrid-Barcelona wird eingeführt und fordert Iberia auf einer ihrer profitabelsten Strecken heraus.

1995: Air Europa fliegt London und New York an und öffnet sich somit dem internationalen Flugmarkt.

2000: Air Europa setzt die erste Boeing 767-300 für ihre transatlantischen Strecken ein. 

2007: Am 01. September tritt das Unternehmen offiziell der SkyTeam-Allianz bei.

2008: Als erste Fluggesellschaft der Welt nimmt sie am Umweltschutzprogramm AIRE Oceanic Program teil, mit dem Ziel, den Ausstoß schädlicher Gase auf transatlantischen Flügen zu reduzieren. 

2009: Air Europa erweitert sein Angebot um neue Strecken nach Lissabon, London, Venedig, New York und Miami. Nimmt an der zweiten Phase des Umweltschutzprogramms AIRE Oceanic Program teil.

2010: Air Europa wird Vollmitglied von SkyTeam.

2012: Air Europa formalisiert den Erwerb der acht Boeing 787, die ab 2016 zur Flotte gehören.

2014: Eröffnung der Strecken Madrid-Frankfurt und Madrid-München, beide mit jeweils zwei täglichen Flügen. 

2015: Air Europa gibt eine neue Bestellung bei Boeing über vierzehn B787-9 Dreamliner bekannt, zusätzlich zu den acht B787-8, die die Fluggesellschaft bereits erworben hat. Der Modernisierungsplan beginnt mit der Präsentation des neuen Images und des neuen Air Europa SUMA Treueprogramms. Es ist die erste spanische Fluggesellschaft, die ihre gesamte Flotte mit Defibrillatoren ausrüstet. 

2018: Atmosfair, die deutsche Umweltorganisation, die jährlich die 200 größten Fluggesellschaften der Welt nach ihrer Klimaeffizienz bewertet, stuft Air Europa als effizienteste Netzwerkfluggesellschaft Europas ein. Im Ranking von Atmosfair belegt Air Europa außerdem den dritten Platz unter allen Netzwerkfluggesellschaften weltweit, was das starke Umweltengagement der Airline unterstreicht. Air Europa Express belegt den zweiten Platz in der Rangliste der effizientesten regionalen Unternehmen und den ersten Platz auf europäischer Ebene. Jetzt wird auch Düsseldorf angesteuert.  Danaxch auch Hamburg.

2019: Air Europa und Air France-KLM unterzeichnen eine Joint-Venture-Vereinbarung für ihre Flüge zwischen Europa und Mittel- und Südamerika. 

2020: Air Europa führt den längsten kommerziellen Passagierflug in der Geschichte des Unternehmens durch: von Los Angeles nach Bali, über den Pazifik von West nach Ost und mehr als 7.600 Seemeilen in weniger als 17 Stunden. 
2021: Air Europa ist die erste Fluggesellschaft der Welt, die den digitalen Gesundheitscheck von Amadeus integriert hat. Damit können Passagiere ihre medizinischen Unterlagen beim Check-in nachweisen, ohne dafür die Website oder App der Fluggesellschaft verlassen zu müssen.
2022 Air Europa startet eine neue Expansionsphase und nimmt fünf neue B 787 Dreamliner und sechs B 737 in Dienst. Die Fluggesellschaft macht einen großen Schritt, indem sie zusammen mit TravelX das erste Flugticket im NFT-Format herausbringt, wofür sie bei den FTE Pioneer Awards 2022 ausgezeichnet wurde,. 

2023: Das Treueprogramm Air Europa Suma erreicht weltweit 2 Mio. Kunden. Die Airline führt ein Auktionssystem ein, um die Business-Klasse zu genießen. Ein multimodales Abkommen mit iryo ermöglicht den Kauf kombinierter Bahn- und Flugreisen mit einem einzigen Ticket. 

2024: Air Europa erweitert das Auktionssystem, um XL-Sitze zum besten Preis zugänglich zu machen.

2025: Turkish Airlines steigt bei Air Europa mit einem Anteil von 26 % ein. Quelle: CM / Air Europa

BEV stützen den deutschen Pkw-Markt

Im Mai 2926 wurden 301.600 Pkw in Deutschland produziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einer deutlichen Abnahme um 18 %. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 1,724 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 5 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 

Schwierige Standortbedingungen wie hohe Arbeitskosten, ausufernde Bürokratie und steigende Energiekosten setzen den Standort Deutschland zunehmend und zusätzlich unter Druck.

Der Export unterschritt im abgelaufenen Monat Mai mit 230.700 Einheiten den Wert vom Vorjahresmonat um 19 %. Seit Januar wurden 1,306 Mio. Pkw und damit 6 % weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse gingen im Jahresverlauf mehr als drei von vier im Inland gefertigten Pkw in das Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Inland legten m Mai um 2 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 16 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Mai 14 %  weniger Aufträge registriert als im Mai 2025. 

Im Mai blieb die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert bei 239.400 Einheiten. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden insgesamt 1,188 Mio. Einheiten neu angemeldet, 4 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei stiegen die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) um 29 % auf ein Volumen von 87.900 Einheiten. Jede dritte Neuzulassung im abgelaufenen Monat war ein E-Pkw. Im Detail: Die Registrierungen von BEV stiegen überdurchschnittlich um 39 % auf 60.000 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 11 % auf 27.900 Fahrzeuge. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 415.500 Einheiten, ein Plus von 32 % gegenüber den ersten fünf Monaten des Vorjahres. Für den Jahresverlauf ergibt sich dementsprechend ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 41 % auf 283.900 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres nur um 16 % und erreichte bis dato ein Volumen von 131.600 Fahrzeugen. Das bedeutet, die Käufer greifen inzwischen eher auf BEV denn PHEV zu. Das gilt auch und insbesondere für die Fuhrparks. 

Angesichts der dynamischen Entwicklung bei den Elektro-Neuzulassungen im bisherigen Jahresverlauf hat der VDA seine diesjährige Prognose für den deutschen Pkw-Markt auf 1,07 Mio. Einheiten (+25 %, vorher +17 %) hochgesetzt. Zudem beginnt die seit dem 19. Mai beantragbare E-Auto-Förderung langsam, ihre Wirkung zu entfalten. Quelle: VDA / CM

UFO kritisiert Lufthansa-Management

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) wirft dem Lufthansa-Management schweres Missmanagement bei der Schließung der Lufthansa CityLine und der aktuellen Planung des Sommerflugplans vor. Kurz vor Beginn der Hauptreisezeit werden aus Sicht der Kabinengewerkschaft die Folgen schwerwiegender strategischer Fehlentscheidungen sichtbar: reduzierte Kabinenbesatzungen, fehlende Reserven und wachsende Unsicherheit für Passagiere.  

„Lufthansa verkauft Verlässlichkeit, Netzwerkqualität und Premiumanspruch. Gleichzeitig spart der Konzern an genau der Grundlage, die einen stabilen Flugbetrieb überhaupt möglich macht: ausreichend Personal“, erklärt Sara Grubisic, stellvertretende Vorsitzende und Vorständin Tarifpolitik der UFO. „In der aktuellen Krise braucht es Führung und Vertrauen in die eigene Belegschaft. Lufthansa reagiert stattdessen mit Trotz und weiteren Fehlentscheidungen. Der Konzern nimmt funktionierende Strukturen aus dem System und verkauft die Folgen anschließend als Sachzwang. Das ist kein Krisenmanagement, sondern Managementversagen. Mit der Betriebsstilllegung der CityLine wurde Flugprogramm zur Lufthansa verlagert, ohne die Menschen dafür zu haben. Schon jetzt zeigt sich: Diese Rechnung geht nicht auf.“ 

Besonders kritisch sieht UFO, dass nun ausgerechnet die Lufthansa-Kabine diese Fehlplanung auffangen soll. Statt die Ursachen der selbst verursachten Schieflage zu korrigieren, wird der Betrieb weiter auf Kante gefahren. Schutzmechanismen gegen Überlastung werden kurzfristig aufgeweicht, Personalreserven weiter ausgedünnt. Schon die Freiwilligenaufrufe für den gesamten Juni zeigen, wie angespannt die Lage ist. 

„Wenn ein laufender Monat nur noch mit improvisierten Notmaßnahmen abgesichert werden kann, stellt sich die Frage, wie dieser Konzern den Flugbetrieb in der Hauptreisezeit verlässlich aufrechterhalten will“, so Grubisic weiter. „Wer in dieser Lage weiter Druck ins System gibt, nimmt Störungen im Sommerflugplan billigend in Kauf – zulasten der Beschäftigten und der Passagiere.“ 

Gleichzeitig sitzen rund 800 Kabinenkolleg*innen der Lufthansa CityLine zuhause oder befinden sich in unsicheren Übergangssituationen. Aus Sicht der UFO zeigt sich daran die ganze Absurdität der aktuellen Konzernpolitik: Während im Lufthansa-Streckennetz Personal fehlt, wurde ein funktionierender Flugbetrieb stillgelegt. 

„Für Passagiere und Beschäftigte bedeutet diese Entwicklung einen Sommer voller Unsicherheit. Der Personalmangel kann dazu führen, dass Flugpläne nicht halten, Anschlüsse wegbrechen oder Verbindungen kurzfristig gestrichen werden. Jetzt droht genau das, was Lufthansa mit ihrer Netzwerkqualität eigentlich verhindern müsste: dass weitere Standorte und Regionen faktisch vom eigenen Streckennetz abgekoppelt werden“, erläutert Grubisic weiter. 

Auch das neue Serviceversprechen „FOX“ der Lufthansa steht nach Ansicht der UFO im Widerspruch zur Realität an Bord. Während der Konzern ein Premiumprodukt ankündigt, werden gleichzeitig Langstrecken mit reduzierter Kabinenbesatzung rausgeschickt. Hochwertiger Service und verlässliche Abläufe lassen sich jedoch nicht dauerhaft mit ausgedünntem Personal herstellen. 

„Wir fordern das Lufthansa-Management auf, die Lage endlich realistisch zu bewerten und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Grubisic abschließend. „Es braucht einen Sommerflugplan, der mit dem vorhandenen Personal auch verlässlich geflogen werden kann, belastbare Reserven und klare Perspektiven für die betroffenen CityLine-Kolleg*innen. Die Kabinenbeschäftigten halten diesen Betrieb jeden Tag mit Professionalität und enormem Einsatz zusammen. Aber sie sind nicht der Reparaturbetrieb für Managementfehler.“ Quelle: UFO / CM

E-Mobilität auf zwei Rädern

Wenn in Deutschland nach Beispielen für eine gelungene Mobilitätswende gesucht wird, wandert der Blick meist ins Ausland: Länder wie Norwegen und mit Einschränkungen auch China gelten dabei als Paradebeispiele für gelungene Förderung von E-Mobilität. Bei genauerem Hinsehen findet man jedoch auch hierzulande eine elektrifizierte Erfolgsgeschichte. 

Ein Blick auf den Radweg genügt: Dort rollen laut Schätzungen des Branchenverbands ZIV mittlerweile mehr als 17 Mio. E-Bikes über den Asphalt, das entspricht fast 20 %  der rund 90 Mio. Fahrräder auf deutschen Straßen. Zum Vergleich: Die Anzahl der zugelassenen Elektroautos hat im Mai die 2-Mio.-Marke geknackt, was einem Anteil von rund 4 % am Pkw-Bestand ausmacht.

Auch beim Absatz sind E-Bikes E-Autos (noch) deutlich voraus. Dieser hat sich in den vergangenen Jahren bei rund 2 Mio. pro Jahr eingependelt und dabei 2023 erstmals konventionelle Fahrräder überholt. Zum Vergleich wurden 2025 rund 545.000 reine Elektroautos zugelassen, was einem Marktanteil von rund 20 % entspricht. Allerdings wuchs der Absatz von E-Autos zuletzt deutlich stärker als der stagnierende E-Bike-Absatz, so dass davon auszugehen ist, dass auch im Pkw-Markt der Marktanteil von BEV weiter steigen wird.

Die deutsche Fahrradindustrie hat sich mittlerweile voll auf die große Beliebtheit von E-Bikes eingestellt. So wurden im vergangenen Jahr 1,28 Mio. E-Bikes und nur noch 658.000 konventionelle Fahrräder produziert. Dank der höheren Preise von E-Bikes konnte die Branche in den vergangenen Jahren deutlich höhere Umsätze vermelden als in Vor-Corona-Zeiten. Obwohl Ab- und Umsatz seit 2022 leicht rückläufig sind, lag der Gesamtwert von in Deutschland verkauften Fahrrädern und E-Bikes im vergangenen Jahr noch fast 50 % über dem Level von 2019. Ein Blick auf die durchschnittlichen Verkaufspreise erklärt den Umsatzsprung: Während normale Fahrräder im Schnitt für 500 Euro verkauft werden, liegt der Durchschnittspreis verkaufter E-Bikes bei mehr als 2.500 Euro. Quelle: Statista / CM

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Nein zum Clean Corporate Vehicles-Berichtsentwurf

 Nein zum Clean Corporate Vehicles-Berichtsentwurf Der VDA lehnt die Einführung eines zusätzlichen regulatorischen Rahmens für Unternehmensflotten, wie er aktuell in Brüssel überlegt wird, ab. Der am 03. Juni 2026 vorgestellte Berichtsentwurf im EU-Umweltausschuss sieht eine weitere Anhebung des vorab diskutierten Ambitionsniveaus vor. 

„Bereits bestehende Initiativen wie die CO₂-Flottenziele, die Clean Vehicle Directive, ESG- und CSRD-Vorgaben sowie individuelle Dekarbonisierungsverpflichtungen sorgen für eine ausreichende Steuerung und unterstützen die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten.“, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller.  Zusätzliche Maßnahmen könnten laut Müller ausdrücklich kontraproduktiv wirken, indem sie die wirtschaftlich ohnehin herausfordernde Transformation weiter erschweren und die administrative Belastung für Unternehmen und Flottenbetreiber erhöhen. Der Abbau, nicht der Aufbau von Bürokratie muss auch hier eine entscheidende Rolle spielen. Die Position der Bundesregierung, den Vorschlag der EU-Kommission abzulehnen, ist daher folgerichtig, so die VDA-Chefin. 

Hildegrd Müller weiter: „Generell gilt: Der Hochlauf der Elektromobilität ist der entscheidende Baustein zur Erreichung der CO₂-Minderungsziele im Verkehrssektor. Wichtig ist jetzt, dass die Rahmenbedingungen für die E-Mobilität rasch und entschlossen verbessert werden, um das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die E-Mobilität zu stärken. Vor allem braucht es einen engagierten Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland – sowie in ganz Europa. Zudem müssen die Stromnetze dringend ausgebaut und für die Zukunft ertüchtigt werden. Wichtig außerdem: Ladestrom muss günstiger werden.  Die deutsche Automobilindustrie entwickelt die E-Mobilität mit hohen Investitionen und neuen Innovationen und Engagement. Sie baut immer mehr E-Autos und erweitert auch das Modellangebot ständig. Allein in den kommenden vier Jahren werden unsere Unternehmen rund 320 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Hinzu kommen etwa 220 Milliarden Euro in Sachinvestitionen, insbesondere in die Werke. Die Investitionen der deutschen Automobilindustrie steigern sich damit noch einmal deutlich und sind Ausdruck unseres Willens, klimaneutrale Mobilität schnellstmöglich Realität werden zu lassen.“ Quelle: VDA / CM

FlixBus baut am BER aus

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird für viele Reisende aus Ostdeutschland in diesem Jahr noch besser erreichbar: Denn das Münchner Unternehmen FlixBus baut sein Angebot am BER deutlich aus. Die Offerte dürfte auch den einen oder anderen Business Traveller ansprechen, sofern er/sie nicht mit der Bahn oder dem Pkw anreist.

Der BER zählte 2025 zu den zehn passagierstärksten Haltepunkten im deutschen FlixBus-Netz Neue Direktverbindungen sowie dichtere Taktungen sorgen für mehr Flexibilität bei der An- und Abreise. Davon profitieren nicht nur größere Städte wie Leipzig, Jena und Schwerin, sondern auch kleinere und mittelgroße Städte sowie bislang weniger gut angebundene Regionen. Auch für Reisende aus Polen gibt es ein breites FlixBus-Angebot. 

Neuerungen für Ostdeutschland im Überblick: 

  • Leipzig: FlixBus erweitert das Angebot auf bis zu neun tägliche Fahrten je Richtung, statt bislang vier. Die schnellsten Verbindungen dauern knapp über zwei Stunden.
  • Schwerin, Jena und Chemnitz: Zusätzliche Fahrten rücken beide Städte näher an den BER.
  • Görlitz und Zittau: Beide Städte werden neu mit dem BER verbunden.
  • Erzgebirge: Oberwiesenthal und Annaberg-Buchholz erhalten erstmals eine tägliche Direktverbindung zum BER.
  • Ostseeküste: Im Juli und August verbindet eine neue Saisonlinie den BER direkt mit den Urlaubszielen Warnemünde, Bad Doberan und Kühlungsborn.

Verbindung Polen – BER: 

  • Poznań: Reisende aus der westpolnischen Metropole erreichen den BER mit bis zu 15 täglichen Fahrten je Richtung. Die Fahrzeit beträgt im Schnitt 3:20 Stunden.
  • Wrocław (früheres Breslau): Bis zu 13 tägliche Fahrten je Richtung verbinden Polens drittgrößte Stadt in durchschnittlich etwa vier Stunden mit dem BER.  
  • Szczecin (früheres Stettin): Die Großstadt an der deutsch-polnischen Grenze ist im Schnitt rund 2,5 Stunden vom BER entfernt und wird mit bis zu 12 täglichen Fahrten je Richtung angefahren 

„Der BER ist der drittgrößte Flughafen Deutschlands und der zentrale Flughafen für Ostdeutschland, und er soll für die Reisenden möglichst gut erreichbar sein. Dass FlixBus sein Angebot so deutlich ausbaut, kommt vielen Menschen in Ostdeutschland zugute, nicht nur in den großen Städten“, betont Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Am BER gelangen FlixBus-Passagiere in wenigen Minuten fußläufig zu unseren beiden Terminals. „Flughäfen werden für das Wachstum von FlixBus strategisch immer wichtiger. Die hohe Nachfrage am Flughafen BER zeigt, wie relevant direkte Fernbusverbindungen für Reisende aus dem weiteren Einzugsgebiet sind“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa. „Gemeinsam mit dem Flughafen BER arbeiten wir daran, das Angebot weiterhin gezielt auszubauen – insbesondere in Regionen, die bislang kaum an den Fernverkehr angebunden sind.“ Quelle: Berlin Brandenburg GmbH / CM

FlixBus bedient den BER künftig sehr viel häufiger. Foto: BER

Hilton: Zweite Marke für Universitätsstädte 

Der US-Hotelkonzern Hilton baut sein Angebot im Bereich der Studentenhotellerie mit der Einführung von „Undergraduate by Hilton“ aus: Das ist eine neue Marke im gehobenen Mittelklassesegment, die sich an Städte mit Hochschulen und Universitäten richtet. 

Undergraduate positioniert sich als preisgünstigere Alternative zu Graduate, der gehobenen Marke, die Hilton 2024 übernommen hat. Die Marke ist darauf ausgelegt, ein breiteres Spektrum an Campus-nahen Destinationen als Graduate zu erschließen und nutzt ein Entwicklungsmodell, das sowohl Neubauten als auch Umbauten ermöglicht. 

Zu den wichtigsten Merkmalen der Undergraduate-Hotels gehören Gemeinschaftsbereiche, ein ganztägig geöffnetes Gastronomieangebot und flexible Zimmeraufteilungen mit separaten Arbeitsbereichen und flexiblem Stauraum. Hilton schätzt das langfristige Potenzial der Marke auf 400 bis 500 Hotels. Die Eröffnung des ersten Undergraduate-Hotels ist für 2027 geplant. Quelle: Hilton / CM

Verbesserte US-Hotelprognose für 2026 

CoStar, die Muttergesellschaft des Hotelanalyseunternehmens STR, und Tourism Economics haben ihre gemeinsamen US-Hotelprognosen für 2026 und 2027 nach oben korrigiert. Grund dafür ist die zu Jahresbeginn stärker als erwartet ausgefallene Nachfrage von Gruppen und Individualreisenden, 

Die Analysten prognostizieren nun ein jährliches Wachstum des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) in den USA von 2,8 % im Jahr 2026 und 1,6 % im Jahr 2027. Dies entspricht einer Steigerung von 1 bzw. 0,2 Prozentpunkten gegenüber den vorherigen Prognosen. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch den durchschnittlichen Tagespreis getragen, der voraussichtlich um 2 % im Jahr 2026 und um 1,4 % im Jahr 2027 steigen wird. Die Auslastung soll 2026 um 0,5 Prozentpunkte zunehmen; zuvor war ein Rückgang prognostiziert worden.

„Seit unserer letzten Überarbeitung hat die Branche ein anhaltendes Leistungswachstum verzeichnet, wobei die Zimmernachfrage in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8 Millionen Übernachtungen gestiegen ist“, sagte Jan Freitag, National Director of Hospitality Analytics der CoStar Group. Auf dem Internationalen Hotelinvestitionsforum der New York University am Montag, 01. Juni 2026, erklärte Freitag, die US-Hotelbranche verzeichne derzeit ein „breit gestreutes Nachfragewachstum, insbesondere im mittleren Preissegment – ​​also gehobene, gehobene Mittelklasse und Mittelklasse“. Dies markiere eine Abkehr von den letzten Jahren, in denen sich das Nachfragewachstum in den USA hauptsächlich auf das Luxus- und gehobene Segment konzentriert habe.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung in diesem Jahr deutlich vom Vorjahr abhebt und die Zimmernachfrage weiter steigen wird, was uns eine gewisse Preissetzungsmacht verschafft“, so Freitag weiter. Trotzdem merkte er an, dass die „soliden“ Zuwächse bei der durchschnittlichen Zimmerrate (ADR) und dem Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) nicht mit der Inflationsrate Schritt halten könnten.

Adam Sacks, Präsident von Tourism Economics, erklärte auf der NYU-Konferenz, die US-Hotelbranche stehe vor einem Wechselspiel aus positiven und negativen Einflüssen. Als negative Einflüsse nannte er die hohen Benzinpreise, die historisch niedrige Konsumstimmung und den „Einbruch des internationalen Reiseverkehrs“, insbesondere von kanadischen Besuchern.

Sacks argumentierte, dass die Widerstandsfähigkeit der Konsumausgaben durch einen robusten US-Arbeitsmarkt gestützt werde, auf dem im April über 100.000 neue Stellen geschaffen wurden, nach 185.000 im März, sowie durch „sehr solide“ Haushaltsbilanzen. Er merkte außerdem an, dass der reale Konsum trotz des stark gesunkenen Konsumklimas weiter gewachsen sei, was auf eine Entkopplung zwischen der Stimmung der Verbraucher und ihrem Ausgabeverhalten hindeute.

„Trotz der aktuellen Turbulenzen gehen wir davon aus, dass sich die positiven Faktoren durchsetzen werden“, sagte Sacks. Quelle:  CoStar / CM

Navan integriert SAS NDC-Inhalte

Navan erweitert sein Content-Angebot auf dem schwedischen Markt durch neue Integrationen mit Scandinavian Airlines und mehreren schwedischen Bahnbetreibern, wie das Reisemanagementunternehmen bekannt gab. 

Das Unternehmen hat die SAS New Distribution Capability (NDC)-Inhalte über eine direkte Verbindung mit der nordischen Fluggesellschaft in seine Plattform integriert. Die Integration bietet laut Navan „ein erweitertes Portfolio an SAS-Tarifen und -Services“ und umgeht gleichzeitig den EDIFACT-Zuschlag der Fluggesellschaft. Die NDC-Inhalte von SAS stehen Navan-Kunden in den nordischen Ländern, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland und im asiatisch-pazifischen Raum zur Verfügung. Die Einführung in den USA ist geplant. 

In einer weiteren Ankündigung gab Navan außerdem bekannt, dass über 20 schwedische Bahnbetreiber – darunter SJ und VR Sverige – durch eine API-Integration mit SilverRail in seine Plattform integriert wurden. Dadurch erhalten Navan-Nutzer Zugriff auf Inhalte des schwedischen Inlandsbahnnetzes, auf grenzüberschreitende Verbindungen in der gesamten nordischen Region sowie auf Tools zur Verwaltung von Sitzplatzpräferenzen und zur Änderung von Buchungen im Self-Service.

„Wir beobachten in Schweden eine starke Dynamik“, sagte Michael Riegel, Chief Customer Officer von Navan. „Die schwedische Wirtschaft ist einzigartig: Hier treffen Industrieunternehmen aus den Bereichen Fertigung, Schifffahrt und Automobil auf eine erstklassige Technologie- und KI-Szene.“ Navan verzeichnete im Zeitraum vom 1. April 2019 bis zum 1. Mai 2019 einen Anstieg der internationalen Geschäftsreisebuchungen von und nach Schweden um 26 % im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: Navan / CM

BEV-Prämie ins Stottern geraten

Die neue staatliche Förderung für batterieelektrische Autos kommt kaum in Fahrt. Der Automobilhandel zieht ein ernüchterndes Zwischenfazit, wobei er aber einen guten Teil Schuld an der Negativentwicklung hat.

Die neue Elektroauto-Prämie droht ihr Ziel zu verfehlen. „Das neue Förderprogramm ist ein Rohrkrepierer“, sagt Burkhard Weller, Präsident des Verbands der Automobilhändler Deutschlands (VAD) und geschäftsführender Gesellschafter der Weller-Gruppe. Diese Einschätzung bestätigten zahlreiche andere Autohändler der Automobilwoche.

Die neu aufgelegte E-Auto-Prämie kommt nur schleppend in Fahrt. Gründe dafür sind u.a. der hohe bürokratische Aufwand mit Einkommensgrenzen und Nachweis der letzten beiden Steuerbescheide, die Reduzierung von Händlerrabatten und die Pflicht, den Antrag auf E-Förderung über die Bund ID stellen zu müssen.

Nach dem Start des Antragsportals fielen die Antragszahlen deutlich hinter die Erwartungen der Bundesregierung zurück. Branchenbeobachter (wie das Center Automotive Research) kritisieren, dass Hersteller und Händler ihre Rabatte reduziert haben, wodurch der eigentliche Kaufpreis der E-Autos gestiegen ist.  

Die aktuelle Analyse des Center Automotive Research (CAR) zeigt demnach, dass die durchschnittlichen Herstellerrabatte für BEV seit Jahresbeginn zurückgehen. Während Käufer im Januar bei den 20 wichtigsten E-Modellen noch durchschnittlich 19,5 % Nachlass erhielten, waren es im Mai nur noch 18,6 %, wobei es je nach Hersteller und Händler eine große Streubreite gibt. Ferdinand Dudenhöffer (CARspricht deshalb von einem paradoxen Effekt: Die staatliche Förderung wirke faktisch wie eine Preiserhöhung. Die Hersteller testen offenbar aus, wie viel staatliche Unterstützung sie über geringere Rabatte selbst abschöpfen können. 

Und da die Prämie an enge Einkommensgrenzen gekoppelt ist, geht vor allem die kaufkräftige Mittelschicht, die deutsche Premium-Modelle kauft, oft leer aus. Quelle: CAR / CM