Am Schweizer Lufthansa-Hub Zürich sowie am Airport von Genf wird das Kerosin erneut knapp: Der Grund des Engpasses liegt diesmal bei Raffinerien in Südfrankreich und Deutschland in Kombination mit Bahnausfällen. Pflichtlagerware des Schweizer Bunds soll die Flugpetrol-Versorgung wie schon im Oktober erneut sicherstellen. Die Flughäfen Zürich und Genf sind laut Mitteilung des Bundes trotz tiefer Nachfrage im November 2026 auf die Bezüge aus den Pflichtlagern angewiesen.
Die Flugbenzinbezüge aus den Mineralöl-Pflichtlagern für den November 2026 wurden am 03. November bewilligt. Bis zum 29. November dürfen bis zu 50.000 m3 Kerosin entnommen werden. Zusammen mit den 30.000 m3 der ersten Tranche vom Oktober 2026 entspricht dies 17.4 % der Pflichtlagerbestände.
Die Branche versucht zwar, Rückgriffe auf die Pflichtlager zu verhindern. Allerdings ist die Versorgung der Schweiz mit Mineralölprodukten seit Monaten angespannt, vor allem wegen der stark und lange anhaltenden, eingeschränkten Rheinschifffahrt. Die dort üblicherweise verkehrenden Tankschiffe können voll beladen insbesondere auf dem Rhein-Abschnitt von Köln bis Karlsruhe kaum fahren.
Die anderen Verkehrsträger sind in dieser Situation noch mehr nachgefragt und kommen an ihre Grenzen. Kommt es zu zusätzlichen Verzögerungen oder Ausfällen, führt dies rasch zu Versorgungsengpässe, zumal die Luftfahrt unglaubliche Milliarden von Litern an Flugbenzin verbrennt.
Seit September 2026 musste die Versorgung der Schweiz mit Mineralölprodukten insgesamt schon vier Mal mit Bezügen aus den Pflichtlagern gestützt werden. Beim Dieselöl können noch bis zum 22. November 2026 Bezüge gemacht werden. Quelle: TravelNews / CM
Im Auto und im Flugzeug sind Sicherheitsgurte selbstverständlich. Auf der Schiene nicht. Auch die Bahnunternehmen, die Hochgeschwindigkeitszüge betreiben, verzichten darauf. Die beiden jüngsten Unglücke mit Highspeedtrains in Spanien, bei denen es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben hat, werfen die Frage auf.
Im Auto ist der Sicherheitsgurt Pflicht. Auch im Flugzeug müssen sich Passagiere bei Start und Landung anschnallen. Im Zug dagegen sitzen die Reisenden völlig ungesichert. Selbst bei Tempo 300 km/ oder mehr.
Dabei können auch Züge abrupt bremsen, entgleisen oder zusammenstoßen, wie die tragischen Unfälle auf der iberischen Halbinsel gezeigt haben. Weshalb verzichtet die Bahn also auf Sicherheitsgurte? Die Antwort darauf ist vielschichtig.
Sicherheitsgurte würden Zugreisen nicht zwingend sicherer machen, so Bahnexperten.. Im Gegenteil. Bei bestimmten Unfällen könnten sie das Verletzungsrisiko sogar erhöhen. Das zeigen Untersuchungen zur Sicherheit im Bahnverkehr. Der wichtigste Unterschied zum Auto liegt in der Physik. Züge sind enorm schwer. Bei einem Zusammenprall mit einem kleineren Hindernis verlieren sie deshalb meist deutlich langsamer an Geschwindigkeit als ein Auto. Zudem fahren sie auf einem festen Gleisnetz, bei dem es ein kurzfristiges „Ausweichen“ nicht geben kann. Freilich sind Frontalzusammenstöße dank moderner Sicherungssysteme äußerst selten.
Bei schweren Zugunglücken sieht die Sache allerdings anders aus. Entgleist ein Zug, kann er kippen, sich drehen oder gegen Hindernisse prallen –siehe der ICE-Unfall von Eschede vom 03. Juni 1998. Damals ereignete sich das schwerste Eisenbahnunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. 101 Menschen starben in den Trümmern des Zuges, 88 Menschen werden schwer verletz – Dabei wirken Kräfte aus verschiedenen Richtungen. Ein Sicherheitsgurt könnte Passagiere dann in einer ungünstigen Position festhalten. Ohne Gurt können sie sich zwar ebenfalls schwer verletzen. Doch ein Gurt bietet bei solchen Unfällen nicht automatisch besseren Schutz.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Nach einem Unfall müssen Reisende den Zug möglichst rasch verlassen können. Sicherheitsgurte könnten die Flucht erschweren, besonders bei Rauch oder Feuer. Deshalb setzen Bahnbetreiber auf andere Vorkehrungen. Moderne Züge haben stabile Wagenkästen, spezielle Knautschzonen und möglichst sichere Innenräume. Sitze, Tische und andere Einbauten sollen das Verletzungsrisiko bei einem Aufprall senken.
Und noch etwas spricht gegen Gurte: In Zügen dürfen Reisende aufstehen, zur Toilette gehen oder im Speisewagen essen. Viele Fahrgäste stehen sogar während der ganzen Fahrt. Der fehlende Sicherheitsgurt ist deshalb kein Versäumnis. Er gehört zu einem Sicherheitskonzept, das sich grundlegend von jenem im Auto oder Flugzeug unterscheidet. P.S.: Die Bahn ist mit großem Abstand weltweit das sicherste Verkehrsmittel. Quelle: CM / Travelnews
Am Donnerstag, 05. November 2026, führten Bombendrohungen zur Umleitung mehrerer Flüge in ganz Europa – nur zwei Tage, nachdem gegen mindestens sieben andere Flüge ähnliche Drohungen ausgesprochen worden waren.
In einem Fall wurde ein Finnair-Flug von Helsinki nach Rom von Kampfjets der italienischen Luftwaffe bis zum Flughafen Rom-Fiumicino eskortiert, nachdem eine Drohung eingegangen war. Dies bestätigte ein Sprecher des Flughafens. Zu den Drohungen vom Dienstag hat sich niemand bekannt; es wurden zudem keinerlei Sprengsätze gefunden.
Am Václav-Havel-Flughafen in Prag ging eine Bombendrohung per anonymer E-Mail ein. Ein Vertreter des Airports teilte uns (CM) mit, dass die Drohungen bezüglich platzierter Sprengsätze in vier Passagierjets über eine anonyme E-Mail eingingen. Der Sprecher des Flughafena verständigte umgehend die Rettungskräfte. Es wurde ein Krisenstab einberufen. Es wurden keine Angaben darüber gemacht, in welcher Sprache die E-Mail verfasst war.
Das tschechische Nationale Zentrum für Terrorismus, Extremismus und Cyberkriminalität – eine Spezialeinheit der tschechischen Polizei – übernimmt die Ermittlungen zu den Drohungen gegen vier Flugzeuge, die samt und sonders auf dem Weg nach Prag waren. Wie Innenminister Lubomír Metnar auf X mitteilte, stehen die tschechischen Behörden in Kontakt mit ihren internationalen Partnern. Quelle: CM
Der Lufthansa-Konzern hat sein wirtschaftliches Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesteigert, obwohl höhere Treibstoffkosten das Quartalsergebnis mit mehr als ½ Mrd. Euro belastet haben. Dazu haben die robuste Nachfrage im Passagiergeschäft, die Disziplin bei den Stückkosten sowie die starken Ergebnisbeiträge von Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik beigetragen.
Auch für das vierte Quartal erwarte das Luftfahrtunternehmen ein gesundes Nachfrageumfeld. Aufgrund der unveränderten geopolitischen Situation steigt gleichzeitig die erwartete Treibstoffrechnung für das Gesamtjahr auf 9,3 Mrd. Euro. Mit einer Sicherungsquote für die Passagier-Airlines von rund 86 % für 2026 und bereits mehr als 60 % für 2027 ist der Konzern im Marktvergleich gut aufgestellt. Angesichts des fortgeschrittenen Jahresverlaufs und der höheren Treibstoffkosten wird die Ergebnisprognose auf 1,7 bis 2,0 Mrd. Euro konkretidiert.
„Das vergangene Quartal war das umsatzstärkste in der Geschichte der Lufthansa Group. Es ist uns gelungen, den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 6 % zu steigern“, betont CEO Carsten Spohr. Die Investitionen in Modernisierung von Flotte und Produkt an Bord zahlen sich zunehmend aus. Im Fokus bleibt weiterhin Lufthansa Airlines. Nach dem erfolgreichen Turnaround bei Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit gilt es jetzt mit bereits geplanten und zusätzlichen Maßnahmen auch den finanziellen Turnaround der Kernmarke zu beschleunigen, um sie auch bei der Wertschaffung wieder zum Aushängeschild und Maßstab der Lufthansa Group zu machen.“
Ergebnis im dritten Quartal gesteigert.Der Umsatz der Lufthansa Group stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 12,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,2 Mrd. Euro). Dabei erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Gewinn (Adjusted EBIT) von 1,4 Mrd. Euro, eine Steigerung um 6 % im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro) – trotz eines deutlichen Anstiegs der Treibstoffkosten um 543 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dem Unternehmen ist es gelungen, mit starken operativen Erlösen und Kostendisziplin den Kostenanstieg beim Treibstoff mehr als zu kompensieren.
Die Nachfrage entwickelte sich im dritten Quartal in allen Segmenten robust. Bei den Netzwerk-Airlines stiegen die Durchschnittserlöse um 7 % gegenüber Vorjahr, insbesondere getragen von einer starken Nachfrage nach Premiumtickets sowie auf den Strecken nach Asien und Nordamerika.
Auch die Billigtochter Eurowings profitierte von einer starken Nachfrage im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr und erzielte 8 % höhere Durchschnittserlöse als im vergangenen Jahr. Die Adjusted EBIT-Marge sank leicht auf 11,5 % (Vorjahr: 11,9 %). Das Konzernergebnis stieg um etwa 300 Mio. Euro auf 1,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 966 Mio. Euro), aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses, positiver Bewertungseffekte und eines negativen Steuereffekts im Vorjahreszeitraum. Der Adjusted Free Cashflow erreichte mit 793 Mio. Euro grob das Vorjahresniveau.
Netzwerk-Airlines verzeichnen starke Nachfrage. Die Netzwerk-Airlines der Gruppe haben im dritten Quartal erstmals in diesem Jahr ihr Angebot im Vergleich zum Vorjahr ausgebaut. Die angebotene Sitzplatzkapazität stieg um 1,6 ,% primär auf der Langstrecke. Dort konzentrierte sich das Wachstum im Wesentlichen auf die Regionen Südamerika und Afrika sowie ausgewählte Strecken nach Asien. Die Durchschnittserlöse stiegen um 6,8 %, während die Auslastung um 1,3 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr sank. Die Nachfragestärke wurde insbesondere durch das Premium-Segment sowie durch Asien- und Nordamerika-Verkehre getrieben.
Aufgrund der durch den Konflikt im Nahen Osten stark gestiegenen Kerosinpreise stiegen die Treibstoffkosten bei den Netzwerk-Airlines um über 400 Mio. Euro gegenüber Vorjahr. Wesentliche Faktoren für das erfolgreiche Kostenmanagement waren niedrigere Ausgaben für Gebühren und Entgelte sowie die Reduktion von Projektkosten. Im Rahmen des Lufthansa Airlines Turnaround Programms wurden zudem Automatisierung und Digitalisierung vorangetrieben. Insgesamt erwirtschafteten die Netzwerk-Airlines ein Adjusted EBIT von 853 Mio. Euro, 108 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines übertrafen ihre Vorjahresergebnisse im dritten Quartal. Lufthansa Airlines hingegen wurde neben den gestiegenen Treibstoffpreisen zusätzlich durch Kosten von rund 65 Mio. Euro belastet, die aus den Streiks im ersten Halbjahr resultierten.
Punkt-zu-Punkt-Airlines mit starker innereuropäischer Nachfrage.Eurowings verringerte ihr Angebot im dritten Quartal um 3,5 % gegenüber Vorjahr, da vor dem Hintergrund der Krise im Nahen Osten Flüge in die Golfregion zunächst ausgesetzt und dann durch kürzere Flugstrecken vor allem nach Südeuropa ersetzt wurden. Die Stückerlöse stiegen um 10,0 Prozent, auch getrieben von der starken Nachfrage nach Premiumangeboten auf Europa-Strecken und Zusatzeinnahmen durch den Verkauf von Zusatzangeboten.
Die Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen stiegen um 4,8 % gegenüber Vorjahr, insbesondere infolge der reduzierten Kapazität sowie aufgrund von gestiegenen Personalkosten und höheren Entgelten und Gebühren, vor allem auf Mallorca.
Das Beteiligungsergebnis aus dem SunExpress Joint Venture belief sich im dritten Quartal auf 103 Mio. Euro und lag somit 20 Mio. Euro über Vorjahr.
Insgesamt stieg das Adjusted EBIT im Geschäftsfeld Punkt-zu-Punkt-Airlines im dritten Quartal 2026 um 16 Mio. Euro auf 214 Mio. Euro.
Bilanz der Lufthansa Group.Der operative Cashflow sank in den ersten neun Monaten des Jahres um circa 500 Mio. Euro gegenüber Vorjahr auf rund 3,4 Mrd. Euro. Der Rückgang ist insbesondere auf das niedrigere operative Ergebnis sowie geringere Ticketvorauszahlungen zum Stichtag Ende September aufgrund kürzerer Buchungszyklen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Nettoinvestitionen lagen mit 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,8 Mrd. Euro) deutlich unter Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch höhere Zahlungszuflüsse im Zuge von Sale-and-Lease-back Transaktionen von Flugzeugen. Mit 1,8 Mrd. Euro erreichte der Adjusted Free Cashflow nach den ersten neun Monaten des Jahres nahezu das Vorjahresniveau.
Zum 30. September 2026 lag die Netto-Kreditverschuldung inklusive Netto-Pensionsverpflichtungen mit 7,3 Mrd. Euro deutlich unter dem Niveau vom Jahresende 2025 (8,3 Mrd. Euro). Zudem stand der Lufthansa Group Ende September eine Liquidität in Höhe von insgesamt 11,8 Mrd. Euro zur Verfügung, was über dem Stand zum Jahresende 2025 lag. Quelle: LH Konzern / CM
Im Oktober 2026 wurden 254.492 Pkw deutschlandweit neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich eine Steigerung um +1,7 %. Die Anzahl der privaten Neuzulassungen stieg um +20,6 Prozent, ihr Anteil betrug 40,7 %, die gewerblichen Neuzulassungen verzeichneten einen Rückgang von -8,2 %. Zur Zulassung kamen 94.086 fabrikneue batterieelektrische Autos (BEV), +79,5 % mehr als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 37,0 %. Auf reine Verbrenner setzt kaum noch jemand.
Unter den deutschen Marken verzeichnete die chinesische Marke Smart mit +59,5 % den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Anteil betrug 0,3 %. Zweistellig waren die Zugewinne bei MINI (+25,0 %/1,7 %). Positive Vorzeichen zeigten sich bei Mercedes(+8,5 %/10,3 %) und BMW (+0,1 %/9,3 %). Rückgänge gab es bei Opel (-24,1 %/4,0 %), Ford (-9,8 %/2,9 %), Audi (-8,4 %/6,9 %), Porsche (-5,7 %/0,9 %) und VW (-4,0 %/18,2 %). VW war aber mit 18,2 % einmal mehr die anteilsstärkste Marke.
Unter den Importmarken mit einem Zulassungsanteil von mindestens 1,5 % erreichte BYD mit +54,3 % das stärkste Zulassungsplus und einen Anteil von 2,0 %. Zweistellige Steigerungen verzeichneten auch MG Roewe (+48,5 %/1,6 %), Mazda (+23,5 %/1,5 %), Kia (+19,4 %/2,4 %), Dacia (+15,4 %/2,7 %), Citroen (+10,0 %/1,8 %). Renault (+7,8 %/2,2 %) und Fiat(+7,4 %/1,7 %), erreichten einstellige Anstiege. Rückgänge gab es hingegen bei Hyundai (-15,3%/2,7 %), Skoda (-12,1 %/7,7 %), Seat (-8,7 %/4,8 %), Toyota (-7,5 %/2,7 %), Volvo (-4,1 %/1,7 %) und Peugeot (-1,0 %/1,9 %). Die anteilstärkste Importmarke war im Oktober erneut Skoda mit 7,7 %.
Mit einem Neuzulassungsanteil von 37,8 Prozent bildeten die SUVs (+13,3 %) erneut das stärkste Segment, gefolgt von den Kleinwagen (13,7 %/+9,1 %) und der Kompaktklasse (13,6 %/-15,3 %). Die Minis verzeichneten mit +20,6 den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug im Berichtsmonat 2,8 %. Auch die Oberklasse (+11,1 %/0,6 %) erreichte im Berichtsmonat ein zweistelliges Plus. Die Utilities (+3,6 %/4,4 %) und die Obere Mittelklasse (+1,3 %/5,4 %) erreichten ebenfalls ein positives Ergebnis. Rückgänge zeigten sich bei den Segmenten Mini-Vans (-41,6 %/0,5 %), Sportwagen (-22,2 %/ 0,4 %), Wohnmobile (-20,2 %/1,3 %), Großraum-Vans (-15,6 %/1,2 %), Mittelklasse (-7,0 %/8,0 %) und Geländewagen (-6,4 %/9,8 %).
Benziner und Diesel im freien Fall. 94.086 fabrikneue Elektro (BEV) kamen zur Zulassung, +79,5 % mehr als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 37,0 %. 95.931 Pkw und damit -5,6 % weniger als im Vergleichsmonat waren mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 28.499 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -7,9 % zurückging und einen Anteil von 11,2 % bewirkte. 38.516 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet, -40,5 % weniger als im Oktober des Vorjahres. Ihr Anteil betrug nur noch 15,1 %. Ebenfalls weiter stark bergab ging es bei den Selbstzündern: Nur noch 23.882 neu zugelassene Diesel-Neuwagen bewirkten einen Rückgang um -21,6 % und einen lächerlichen Anteil von 9,4 %.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neuzulassungen im Oktober betrug 79,4 g/km (-21,1 %).
VDA-Statement. Im Oktober 2026 wurden 326.300 Pkw in Deutschland produziert. Damit ging die Fertigung gegenüber dem Vorjahresniveau um 7 % zurück. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 3,37 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 4 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export belief sich im Oktober auf 246.500 Einheiten. Das entsprach einem Rückgang um knapp 10 % gegenüber dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 2,54 Mio. Pkw und damit 5 % weniger als im Vorjahreszeitraum ausgeführt.
Die Auftragseingänge aus dem Inland stagnierten im Oktober auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 16 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Oktober 14 % weniger Orders registriert als im Oktober 2025.
Bei den deutschen Herstellern legten die inländischen Auftragseingänge für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Oktober um 68 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Seit Jahresbeginn gingen aus dem Inland 66 % mehr BEV-Bestellungen ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 974.200 Einheiten, ein Plus von 43 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Quelle: KBA / VDA / CM
Wer auf bestimmten dreispurigen italienischen Autobahnen zu langsam auf der äußersten linken Spur unterwegs ist, soll künftig eine Geldbuße entrichten. Die Regierung plant eine Mindestgeschwindigkeit von 100 km/h auf bestimmten Autobahnabschnitten. Noch ist die Regelung nicht in Kraft.
Wer ohne triftigen Grund langsamer als 100 km/h auf der linken Autobahnspur unterwegs ist, muss mit einer Buße zwischen 40 und 160 Euro rechnen. Darüber berichtet das italienische Rechtsportal „Brocardi. Die Vorschrift ist Teil des Entwurfs für eine neue Straßenverkehrsordnung. Der Ministerrat billigte diesen am 13. Oktober 2026 in einer ersten Beratung. Anschließend wurde er dem Parlament zur Stellungnahme vorgelegt. Die endgültige Fassung steht noch nicht fest.
Eine allgemeine Mindestgeschwindigkeit auf allen italienischen Autobahnen ist nicht vorgesehen. Laut dem Bericht betrifft die geplante Regel die Spur unmittelbar neben dem Mittelstreifen auf Autobahnen, auf denen das Fahren in parallelen Fahrzeugreihen erlaubt ist. Gemeint sind Abschnitte mit mindestens drei Fahrstreifen pro Richtung. Auf den übrigen Spuren soll das neue Mindesttempo nicht gelten. Ziel der Vorschrift ist es, den Verkehrsfluss auf der linken Spur zu verbessern.
Ausnahmen bei Stau, Nebel und starkem Regen.Die geplante Tempogrenze soll niemanden dazu verpflichten, bei gefährlichen Bedingungen mindestens 100 km/h zu fahren. Ausnahmen sind vorgesehen, wenn Verkehrsschilder eine andere Geschwindigkeit vorgeben oder besondere Umstände ein langsameres Fahren erfordern. Dazu können etwa dichter Nebel, starker Regen, ein Unfall, eine Baustelle oder ein Stau gehören. Die Geschwindigkeit muss weiterhin den tatsächlichen Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst werden.
Bis die neue Vorschrift in Kraft tritt, gelten die bestehenden Pflichten weiterhin: Grundsätzlich ist der möglichst weit rechts gelegene freie Fahrstreifen zu benutzen. Auch unnötig langsames Fahren, das den Verkehr behindert oder andere gefährdet, ist bereits heute untersagt. Quelle: Brocardi / CM
Über die Schweizer Reisebüro Harry Kolb AG ist ein Konkurverfahrens eröffnet worden. Nun tauchen nun neue Schadensfälle auf. Im Fokus steht eine zweite Aktiengesellschaft des Reisebüro-Inhabers – und eine nicht existierende Kundengeldabsicherung.
Seit dem 20. Oktober 2026 firmiert das Unternehmen offiziell als „Reisebüro Harry Kolb AG in Liquidation“, nachdem zahlreiche Kunden trotz Zahlung auf der Strecke geblieben sind. CM berichtete. Ausgestanden ist der Fall für die geschädigten Kunden aber noch nicht Denn die Absicherungslösung Swiss Travel Security (STS) hat im Fall Harry Kolb bislang noch keine Rückzahlungen geleistet und spricht von einer unübersichtlichen Situation. Luc B. Vuilleumier, Präsident des Reisebüro-Verbandes Swiss Travel Association, bei dem die Versicherung angesiedelt ist, bezeichnet die Dossiers nach wie vor als pendent.
Vuilleumier liegen fünf Fälle geschädigter Kolb-Kunden vor. Vier davon fallen in den Buchungszeitraum vor dem 23. Juni 2026 – einer auf den Zeitraum danach, als der Reisebüro Harry Kolb AG der Versicherungsschutz aufgrund fehlender Unterlagen entzogen worden war. STS spricht von einer Gesamtschadenssumme von rund 120.000 Schweizer Franken ca. 130.000 Euro). Erschwerend für STS kommt hinzu, dass Kolb noch keine vollständige Kundenliste vorgelegt hat – mit Verweis auf deren Vertraulichkeit.
Der 76-jährige Reisebüro-Inhaber wollte angeblich gegen die Konkurseröffnung Beschwerde einlegen. Beim zuständigen Konkursamt Thalwil erklärte der zuständige Notar am Montag, 02. November 2026, es lägen keine Unterlagen vor, wonach die Beschwerde tatsächlich eingereicht wurde. Die Wirkungen des Konkurses seien daher nicht gestoppt.
Wie aus Unterlagen, die dem Schweizer Medium Travelnews vorliegen, hervorgeht, agiert Harry Kolb noch mit einer zweiten Firma. Die nennt sich Sudamerica Tours S.A. und ist an der gleichen Adresse wie die Reisebüro Harry Kolb AG in Kilchberg ZH angesiedelt. Aus dem Handelsregister geht hervor, dass es die Firma Sudamerica Tours tatsächlich gibt. Verwirrend ist indes laut Travelnews, dass Kolb mit der gleichen Mehrwertssteuer wie jener der Reisebüro Harry Kolb AG agiert und offenbar die Geschäftstätigkeiten vermischt.
Bei STS sind nun geschädigte Kunden von Sudamerica Tours mit Rückzahlungs-Erwartungen vorstellig geworden. STS musste diese Kunden abweisen, zumal keine Absicherungslösung für eine Sudamerica Tours SA vorliegen soll. Daher sind die Geschädigten an den Ombudsman der Schweizer Reisebranche, Walter Kunz, herangetreten. Dieser musste den Kunden aber auch sagen, dass keine Absicherung bei STS vorliege. Denn bei Sudamerica Tours SA handelt es sich nicht um einen Brand der Reisebüro Harry Kolb AG, sondern um eine eigene AG, die gemäß Handelsregister weiterhin aktiv ist. Doch hier findet sich eine weitere Ungereimtheit: Im Katalog von Sudamerica Tours steht, die Kundengelder seien durch den ‚Schweizerischen gesetzlichen Garantiefonds der Reisebüro Harry Kolb AG‘ gesichert.
Kunz stand im Kontakt mit drei geschädigten Sudamerica-Tours-Kunden. Eines der drei Dossiers betrifft eine Gruppe von 16 Personen, die ihre Südamerika-Reise unterwegs abbrechen mussten, weil sie die schon bezahlten Leistungen vor Ort nochmals hätten begleichen müssen. Zudem soll Kolb bei Kunden noch im August auf Restzahlungen beharrt haben – zwei Monate nachdem die Absicherungslösung für sein Stammhaus bereits erloschen war. Der Fall Harry Kolb dreht also weitere Kreise und ist noch nicht ausgestanden. Quelle: Travelnews / CM
Das amerikanische Volk hat gesprochen. Die Zwischenwahlen am 03. November 2026 haben ein starkes politisches Signal gesendet: Die Demokraten haben wohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat errungen. WTTC, USTOA, Destinations International und führende Tourismusorganisationen weltweit bereiten eine koordinierte Willkommensinitiative für Januar 2027 vor. Die Botschaft ist einfach: Die Welt soll von den Vereinigten Staaten mit offenen Armen willkommen geheißen werden. Jedoch bleibt US-Präsident Donald Trump bis Januar 2029 im Weißen Haus und behält sein Vetorecht sowie beträchtliche Exekutivbefugnisse.
Die nächsten zwei Jahre könnten Konfrontationen, Unsicherheit und weitere internationale Spannungen mit sich bringen. Sie bieten den Vereinigten Staaten aber auch die Chance, Vertrauen wiederherzustellen, die demokratische Rechenschaftspflicht zu stärken und sich wieder stärker mit der Welt zu verbinden. Für die internationale Reise- und Tourismusbranche ist es jetzt an der Zeit, sich vorzubereiten.
An die internationale Tourismusbranche: „Heißen Sie US-Reisende herzlich willkommen. Zeigen Sie ihnen, dass Freundschaft, Gastfreundschaft und gegenseitiger Respekt stärker sind als politische Differenzen. Und an alle in den Vereinigten Staaten – von Großstädten und berühmten Reisezielen bis hin zu kleinen Städten, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Tourismusverbänden: Begrüßen Sie Besucher aus aller Welt weiterhin mit einem noch breiteren Lächeln und offenen Armen. Zeigen Sie ihnen die Vereinigten Staaten, die sie seit Jahrzehnten kennen und lieben: ein Land mit außergewöhnlichen Landschaften, vielfältigen Gemeinschaften, Chancen und herzlicher Gastfreundschaft. Lassen Sie Besucher die Menschen hinter den Schlagzeilen kennenlernen und die Freundschaften neu entdecken, die das Reisen in die USA seit Generationen so besonders machen.
Die Amerikaner senden auch in Sachen Tourismus ein deutliches Signal in die Welt.
Januar 2027: Ein neuer Kongress, aber derselbe Präsident. Die jüngsten Wahlnachtberichte deuten auf eine deutliche Verschiebung in Washington hin. ABC News prognostiziert die Demokraten für die Mehrheit in beiden Kongresskammern, obwohl einzelne Wahlkreise und die endgültige Sitzverteilung noch nicht feststehen.
Der neue Kongress tritt am 03. Januar 2027 sein Amt an. Bis dahin behalten der derzeitige Kongress und die Trump-Administration jedoch ihre Befugnisse. Das macht die verbleibenden Wochen des Jahres 2026 besonders wichtig. Entscheidungen zur Außenpolitik, zu Militäroperationen, zu Bundesausgaben, zur Einwanderung und zu Exekutivmaßnahmen könnten die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen prägen, die der neue Kongress übernehmen wird.
In einem Interview mit CBS News am 03. November betonte der Präsident sein Vetorecht und erklärte, er könne es gegen Gesetzesvorhaben der Demokraten einsetzen. Er deutete zudem an, dass Vetos letztendlich zu Kompromissen durch Verhandlungen führen könnten.
Der Kongress kann ein Veto des Präsidenten nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit in beiden Kammern überstimmen – eine deutlich höhere Hürde als die einfache Mehrheit, die für die Verabschiedung der meisten Gesetze erforderlich ist.
Der Senat verfügt außerdem über eine Filibuster-Regel, die im Allgemeinen 60 Stimmen erfordert, um umstrittene Gesetzesvorlagen voranzubringen. Ein von den Demokraten dominierter Kongress kann Exekutiventscheidungen untersuchen, Ausgaben prüfen, Prioritäten der Regierung hinterfragen und Einfluss auf Ernennungen nehmen. Er kann aber nicht einfach jede einzelne Maßnahme des Präsidenten rückgängig machen. Die nächsten zwei Jahre könnten daher von einem Kampf zwischen der Aufsicht des Kongresses und der Exekutivgewalt des Präsidenten geprägt sein.
Iran, Kuba und die gefährlichen Wochen vor Januar. Die Wahl beendet weder den Krieg mit Beteiligung des Iran, noch beseitigt sie die Möglichkeit einer weiteren militärischen Eskalation. Im September berichtete Reuters, dass Trump mit einer Verschärfung der Militäraktionen gegen den Iran gedroht habe, falls kein Friedensabkommen erzielt werden könne. Er deutete zudem an, dass ein Abkommen möglicherweise nach den Zwischenwahlen zustande kommen könnte.
Kuba stellt eine weitere Quelle der Besorgnis dar.Für die Tourismusbranche sind die Auswirkungen gravierend: Militärische Konfrontationen, die Angst vor einer Eskalation, Reisewarnungen, Störungen im Flugverkehr, Versicherungskosten und diplomatische Unsicherheit können das Vertrauen internationaler Besucher weit über die direkt beteiligten Länder hinaus beeinträchtigen. Die verbleibenden Wochen bis zum 03. Januar 2027 könnten zeigen, ob die Regierung einen Kompromiss, eine weitere Konfrontation oder eine Kombination aus beidem wählt. Immerhin: Auch nach dem Zusammentreten des neuen Kongresses wird Donald Trump weiterhin erhebliche Befugnisse in Bezug auf militärische und außenpolitische Entscheidungen behalten.
Kann die USA in Trumps letzten beiden Amtsjahren wieder funktionsfähig werden? Das neue Kräfteverhältnis im Kongress schafft die Möglichkeit einer stärkeren Kontrolle, garantiert aber keine effektive Regierungsführung. Reuters berichtete bereits vor der Wahl, dass Mitarbeiter des Weißen Hauses Wege vorbereitet hatten, Trumps Agenda – u.a. in den Bereichen Einwanderung, Zölle und Staatsausgaben – auch bei einem Sieg der Demokraten im Kongress per Dekret weiter umzusetzen. Die verfassungsrechtlichen Grenzen sind klar. Ein neuer Kongress kann den Präsidenten nicht automatisch absetzen, jede Exekutivanordnung aufheben oder ihn zur Unterzeichnung von Gesetzen zwingen.
Sie kann jedoch Rechenschaftspflicht einfordern, Regierungsentscheidungen untersuchen, über Ausgabenprioritäten verhandeln und öffentliche Anhörungen nutzen, um mehr Transparenz bei politischen Maßnahmen zu schaffen, die die Bevölkerung betreffen.
Es besteht auch ein Risiko: Längere Auseinandersetzungen über Budgets und staatliche Fördermittel könnten zu mehr Unsicherheit für Unternehmen, Reisende und internationale Partner führen.
Die Frage ist, ob der Kongress und das Weiße Haus Bereiche für eine praktische Zusammenarbeit finden oder zwei Jahre damit verbringen werden, sich auf die Präsidentschaftswahlen 2028 vorzubereiten.
Der Tourismus kann nicht bis Januar 2029 warten. Politische Versprechen allein können das angeschlagene Vertrauen internationaler Besucher nicht wiederherstellen. Manche internationale Reisende sind besorgt über Einreisebestimmungen, Visaauflagen, diplomatische Spannungen und die Wahrnehmung, wie Ausländer in den Vereinigten Staaten behandelt werden.
Tourism Economics berichtete, dass die Ankünfte aus Übersee bis August 2026 im Jahresvergleich um 5.8 % zurückgegangen seien, wobei die Entwicklung zwischen den Quellmärkten unterschiedlich ausfiel.
Nach wie vor bieten die USA außergewöhnliche touristische Attraktionen: Nationalparks, Weltklasse-Städte, kulturelle Vielfalt, Großveranstaltungen, historische Orte und Millionen von Menschen, deren Lebensunterhalt direkt oder indirekt vom Empfang von Besuchern abhängt. Der internationale Tourismus darf nicht zum Kollateralschaden in den politischen Auseinandersetzungen Washingtons werden. Und US-Bürger, die andere Länder besuchen, sollten nicht persönlich für Entscheidungen ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden. Der Tourismus kann etwas bewirken, was politische Konfrontationen oft nicht können: Er sorgt dafür, dass die Menschen miteinander im Gespräch bleiben, sich besuchen, einander verstehen und respektieren.
WTTCUSTOA und Destinations International. Der World Travel & Tourism Council (WTTCDie United States Tour Operators Association (USTOA), Destinations International, die US Travel Association, Brand USA, staatliche Tourismusbüros und regionale Destinationsorganisationen wollten nicht bis zum Zusammentritt des neuen Kongresses warten, bevor sie entscheiden, wie sie reagieren.
Die Planung soll unverzüglich beginnen, und die koordinierten Aktivitäten sollten bereit sein, mit dem Amtsantritt des neuen Kongresses am 03. Januar 2027 zu starten. Die ersten 100 Tage bis zum 12. April 2027 könnten ein praktisches Zeitfenster für eine sichtbare internationale Zusammenarbeit bieten.
Vorgeschlagener 100-Tage-Tourismus-Aktionsplan
Vor dem 03. Januar 2027: Koalition bilden. Internationale und US-amerikanische Tourismusverbände, Fluggesellschaften, Reiseziele und führende Vertreter der Privatwirtschaft einladen, sich auf eine gemeinsame, überparteiliche Initiative zur Stärkung des Besuchervertrauens zu einigen.
Tage 1–30: Weltweite Willkommensbotschaft senden. Internationale Reiseziele dazu anregen, US-Reisende herzlich willkommen zu heißen, während US-Tourismusorganisationen ihr Engagement für internationale Besucher bekräftigen.
Tage 31–60: Gutes in konkrete Maßnahmen umsetzen. Partnerschaften mit Reisezielen, Austauschprogramme für die Reisebranche und Treffen mit Vertretern des Tourismussektors im Kongress organisieren. Probleme bei Visa, Grenzkontrollen und dem Vertrauen der Besucher identifizieren.
Tage 61–100: Nachweis messbarer Fortschritte. Veröffentlichung einer Besuchervertrauensanalyse, Bekanntgabe von Destinationspartnerschaften und Präsentation praxisnaher, von der Tourismusbranche unterstützter Handlungsempfehlungen.
Die internationale Gemeinschaft kann helfen. Internationale Regierungen, Tourismusorganisationen und Reiseziele können nicht über die Zukunft der US-Präsidentschaft entscheiden. Sie sollten auch nicht versuchen, sich in die demokratischen Institutionen der USA einzumischen. Sie können jedoch die friedliche internationale Zusammenarbeit unterstützen, professionelle Beziehungen pflegen und Maßnahmen fördern, die legitimes Reisen sicherer, einfacher und einladender gestalten.
Wenn die globale Tourismusgemeinschaft wirklich davon überzeugt ist, dass Reisen eine Kraft für Frieden und Verständigung ist, dann ist dies eine Gelegenheit, diesen Glauben durch Taten unter Beweis zu stellen.
Das amerikanische Volk hat gesprochen. Wie geht es nun weiter? Die Vereinigten Staaten müssen nicht bis Januar 2029 warten, um die Gastfreundschaft, Offenheit und internationalen Freundschaften unter Beweis zu stellen, die ihre Tourismusbranche seit Generationen prägen. Die globale Reisebranche hat weniger als zwei Monate Zeit, sich auf den Januar 2027 vorzubereiten, und 100 Tage danach, um zu beweisen, dass koordiniertes Handeln Ergebnisse bringen kann.
Der internationale Tourismus kann die politische Einigung nicht besiegeln. Aber er kann dazu beitragen, das Vertrauen, den guten Willen und die menschlichen Beziehungen wiederherzustellen, die die Vereinigten Staaten brauchen werden, unabhängig davon, was in Washington geschieht. Quelle: eTurboNews / CM
Nach dem Fahrzeugschein wird nun auch der Führerschein digital. Ab Ende November 2026 soll es möglich sein, den Führerschein auf dem Smartphone zu speichern und bei Verkehrskontrollen in Deutschland als Nachweis zu verwenden. Der bisherige Kartenführerschein kann dann im Alltag zu Hause bleiben.
Wer den digitalen Führerschein nutzen möchte, muss sich zunächst online ausweisen. Dafür wird die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises samt zugehöriger PIN benötigt. Über die kostenlose i-Kfz-App des Kraftfahrt-Bundesamtes lässt sich der Führerschein anschließend digital hinterlegen. Wichtig ist allerdings: Der digitale Führerschein gilt zunächst nur in Deutschland. Bei Fahrten ins Ausland muss der Kartenführerschein deshalb weiterhin mitgeführt werden. Zwar ist im Rahmen der neuen EU-Führerscheinrichtlinie auch ein europaweit gültiger digitaler Führerschein vorgesehen. Bis dieser tatsächlich genutzt werden kann, wird es aber noch einige Jahre dauern.
Der digitale Führerschein ist freiwillig und ergänzt den bisherigen Kartenführerschein. Wer weiterhin das klassische Dokument nutzen möchte, kann dies uneingeschränkt tun. Bei einer Verkehrskontrolle in Deutschland soll künftig neben dem Kartenführerschein auch der digitale Nachweis auf dem Smartphone ausreichen.
Entscheidend ist aus Sicht des ADAC, dass die Nutzung freiwillig bleibt und der bisherige Kartenführerschein weiterhin uneingeschränkt verwendet werden kann. Zudem müssen Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet sein und der digitale Führerschein im Alltag zuverlässig funktionieren. Quelle: ADAC / CM
Stellantis strukturiert seine Commercial Operations Organisation in der Region Enlarged Europe mit sofortiger Wirkung um und führt seine B2B- und Gebrauchtwagenaktivitäten unter einer einheitlichen Leitung zusammen.
Im Rahmen der neuen Struktur wird Joël Verany die integrierte B2B- und Gebrauchtwagenorganisation leiten Ana Theresa Borsari wird weiterhin die Entwicklung des Gebrauchtwagengeschäfts leiten. Die neue Organisation schafft eine einheitliche europäische Verantwortung vom Flottengeschäft bis zum Weiterverkauf der Fahrzeuge und stimmt den B2B-Vertrieb mit dem Gebrauchtbereich ab. Sie soll für ca. 1,7 Mio. Verkäufe pro Jahr in der Region verantwortlich sein.
Maurizio Zuares, Head of Commercial Operations Enlarged Europe „Dies ist ein logischer nächster Schritt für unsere europäischen Aktivitäten. Durch die Bündelung der komplementären Kompetenzen in den Bereichen B2B und Gebrauchtwagen können wir den Fahrzeugwert einheitlicher steuern und flexibler reagieren. Dies wird entscheidend sein, um im Zuge der weiteren Marktentwicklung ein profitables Wachstum aufrechtzuerhalten.“
Unterdessen kämpft der Stellantis-Konzern mit Qualitätsproblemen. CEO Antonio Filosa ist entschlossen, das unerwünschte Erbe seines Vorgängers Carlos Tavares schnellstmöglich loszuwerden. Doch das könnte dauern. Die Probleme ziehen sich durch den ganzen Konzernb und betreffen europäische als auch US-amerikanische Marken. Filosa hat allein für die Qualitätssicherung mehr als 2000 zusätzliche Ingenieure eingestellt.Quelle: Stellantis / CM