Bombendrohungen: Täter hielt die Fahnder längere Zeit zum Narren

Ein 25-jähriger Mann nutzte seine Internet-Fernbeziehung zu einer Mitarbeiterin von American Airlines, die am Flughafen Bangor im Bodendienst tätig war, um mehrere Bombendrohungen abzusetzen. Diese wurden so ernst genommen, dass es zu Flugverspätungen kam und die US-Luftfahrtbehörde (FAA) einen Sicherheitsvorfall ausrief, der Auswirkungen auf die Flugsicherung hatte.

Das FBI nahm die Drohung so ernst, dass die Ermittler zunächst von einer sogenannten „Insider-Bedrohung“ ausgingen – einem Begriff für Fälle, in denen es einem Terroristen gelingt, die Organisation zu unterwandern, die er ins Visier nehmen will. Die Wahrheit war jedoch noch bizarrer.

Ein 25-Jähriger aus dem US-Bundesstaat Alabama, hat sich inzwischen schuldig bekannt, eine falsche Bombendrohung abgesetzt zu haben. Ihm drohen nun bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar sowie eine dreijährige Bewährungszeit unter behördlicher Aufsicht.

Aus einer eidesstattlichen Erklärung, die das FBI bei einem Bezirksgericht im Ostküsten-Bundesstaat Maine eingereicht hat, geht hervor, wie es den Ermittlern gelang, den Täter zu identifizieren – trotz seiner umfangreichen Versuche, seine Identität zu verschleiern.

Am 13. Februar 2025 erhielten zwei verschiedene Mitarbeiterinnen von American Airlines am Flughafen Bangor unaufgeforderte Textnachrichten von einer unbekannten Handynummer. Der Absender behauptete, über „Waffen und mehr“ zu verfügen, kündigte an, bestimmte Mitarbeiter ins Visier zu nehmen, und erklärte, er werde „definitiv eine Bombe hochgehen lassen“. Und der Absender übermittelte Details, die so spezifisch für die Betriebsabläufe von American Airlines in Bangor waren, dass die Ermittler von einer Insider-Bedrohung ausgingen. Auch nachdem die Sicherheitsbehörden reagiert hatten, trudelten weitere Nachrichten ein. Darin signalisierte der Absender, dass er genau beobachten könne, was vor Ort geschieht.

Die Strafverfolgungsbehörden versuchten, die Nummer zurückzuverfolgen, von der die Nachrichten stammten, stellten jedoch fest, dass der Absender eine App nutzte, die für den Versand der Nachrichten eine gefälschte Nummer verwendete.

Dann ging an einem frühen Morgen um 5  Uhr Ostküstenzeit in der Einsatzzentrale des Flughafens Bangor ein Anruf einer Person ein, die verlangte, mit einem „Bombenexperten“ des FBI zu sprechen.

Der Anrufer behauptete, er habe vor dem Flughafengebäude Bomben mit Zeitzündern platziert. Er gab den Behörden lediglich sieben Minuten Zeit, um die Mobiltelefone, auf denen am Vortag die Drohungen eingegangen waren, einzuschalten und an die Beschäftigten von American Airlines zurückzugeben; andernfalls würden die Bomben detonieren.

Während die Einsatzkräfte im Terminalgebäude auf die Lage reagierten, wurde eine Mitarbeiterin von American Airlines dabei beobachtet, wie sie den Einsatz während eines Videoanrufs filmte. Dieses Verhalten erschien verdächtig, weshalb Beamte die Mitarbeiterin befragten.

Die Frau erklärte den Ermittlern, sie führe eine Internet-Fernbeziehung mit der Person am anderen Ende der Leitung, nachdem sie diese auf TikTok kennengelernt habe. Die Nummer ließ sich auf die Mutter des Täters zurückführen; von dort aus gelang es dem FBI, den 25-Jährigen ausfindig zu machen. Der junge Mann behauptete zunächst, ein Internetbekannter aus England habe ihn dazu genötigt, eine Bombendrohung gegen den Flughafen Bangor vorzutäuschen, räumte jedoch später ein, dass diese Darstellung erfunden war. Warum genau der Ertappte Täter die Bombendrohungen aussprach, bleibt unklar. Das Strafmaß wird festgelegt, sobald die US-Bewährungsbehörde einen Bericht zur Vorbereitung der Urteilsverkündung erstellt hat. Quelle: CM 

Neuer Chef für Lexus Deutschland

Estefanio Marques Alves übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Funktion des General Manager Lexus für Deutschland und Österreich. In seiner neuen Rolle soll er die Weiterentwicklung der Marke Lexus in beiden Märkten vorantreiben und die Zusammenarbeit mit dem Lexus Händlernetz stärken.

Estefanio Marques Alves ist seit 2005 für Toyota tätig. In seiner mehr als 20-jährigen Karriere übernahm er verschiedene Funktionen in den Bereichen Sales Planning, Vertrieb, Logistik und Geschäftskunden. Nach seiner Tätigkeit als Manager Sales Planning wechselte er zu Toyota Motor Europe und verantwortete dort Aufgaben im Bereich Lean Distribution. Im Januar 2025 kehrte er zu Toyota Deutschland zurück und leitet seither den Bereich Order Fulfillment als General Manager.Quelle: Lexus / CM

Stadler meldet neuen Group CEO

Der Verwaltungsrat des Schweizer Bahntechnikherstellers Stadler hat mit Philipp Brunner (42) einen neuen Group CEO berufen:. Brunner startet am 01. Januar 2027. Der neue Group CEO arbeitet seit über 16 Jahren erfolgreich für Stadler. Brunner leitet heute die Divisionen Zentraleuropa und Deutschland und folgt auf Markus Bernsteiner (60), der die Stadler-Gruppe seit 2023 operativ führt. Bernsteiner will sich nach 27 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit Peter Spuhler auf Verwaltungsratsmandate konzentrieren.

Der neue Group CEO Philipp Brunner ist ein sehr erfahrener und erfolgreicher CEO der Division Zentraleuropa sowie seit Januar 2026 ad interim der Division Deutschland. Der 42-Jährige ist seit 2021 Mitglied der Konzernleitung. Brunner arbeitet seit über 16 Jahren für Stadler und kennt von Grund auf den Herstellungsprozess von Schienenfahrzeugen, die globale Zulieferindustrie, sowie die Märkte in Europa, Asien und Nordafrika. 

Brunner studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und ergänzte sein Studium mit einem MBA der ETH Zürich. Erste Berufserfahrung sammelte er bei der UBS und in der Konsumgüterbranche. 2010 kam er zu Stadler, zuerst als Projektleiter in Indien. 2011 übernahm er eine schwierige Situation in Algerien und baute den dortigen Wartungsstandort von Stadler auf. 2012 übernahm er als Projektleiter den Aufbau des Werkes in Minsk (Weißrussland) auf der grünen Wiese. Dieses leitete er als Chief Operating Officer und führte Stadler Minsk ab 2016 als CEO zu einem der erfolgreichsten Unternehmen innerhalb der Stadler-Gruppe mit ca. 2000 Mitarbeitenden. Brunner realisierte in Minsk große Exporterfolge nach Ost- und Zentraleuropa. Aufgrund der Sanktionen musste Stadler das Werk Minsk inzwischen stark eindampfen. Brunner hat als Divisionsleiter das Geschäft in Zentraleuropa mit drei Standorten und über 2.600 Stadler-Mitarbeitenden stark ausgebaut und profitabel gemacht. Philipp Brunner beginnt seine Tätigkeit als neuer Group CEO am 01. Januar 2027. Die Nachfolgeplanung für die Führung der Divisionen Zentraleuropa und Deutschland ist weit fortgeschritten. Die neuen Divisionsleiter werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Der aktuelle Group CEO Markus Bernsteiner kam 1999 zu Stadler. Er begann als Maschinenmechaniker und wurde Betriebstechniker HF. Danach bildete er sich an der Universität St. Gallen weiter und schloss dort das KMU-HSG und das Executive MBA ab. Er kennt die Werkhalle so gut wie die Chefetage. Von 2006 bis 2011 führte er als CEO die Stadler Bussnang AG. Später leitete er die Division Schweiz und die Schweizer Werke in Bussnang TG und St. Margrethen SG. Markus Bernsteiner hat zudem die acht Zulieferwerke international zusammen geführt zur Division Components und während sieben Jahren erfolgreich geleitet. Zudem amtete er als stv. Group CEO. Am 01. Januar 2023 hatte Bernsteiner die operative Führung der Stadler-Gruppe übernommen.

In Bernsteiners Zeit als Group CEO fielen besonders herausfordernde Jahre. Die Nachwirkungen der Pandemie, der Ukraine-Krieg, die Überschwemmungen von 2024 und unterbrochene Lieferketten stellten Stadler auf die Probe. Zusammen mit der Konzernleitung und den Mitarbeitenden hat Markus Bernsteiner Stadler durch eine herausfordernde Phase geführt, die Resilienz gesteigert und das Fundament für höhere Profitabilität gelegt. Im ersten Halbjahr 2026 ist der Umsatz um 40 % auf 2,0 Mrd. Schweizer Franken gestiegen. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Stadler erstmals einen Umsatz von deutlich über 5 Mrd. CHF sowie eine EBIT-Marge von über 5 %.  Quelle: Stadler / CM

Olympia darf keine Blamage werden

Seit Samstag steht fest, dass München die Bewerberstadt Deutschlands für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 sein wird. Indirekt hat damit auch Kiel als Partner Münchens das Rennen gemacht, die Segelwettbewerbe auszutragen. 

Für den Fall, dass das Olympische Komitee sich für Deutschland als Austragungsort entscheidet, müssen jetzt schon Vorbereitungen getroffen werden. Die zu erwartenden Besuchermassen brauchen eine Verkehrsinfrastruktur, deren Bau einiges an Vorlauf benötigt.

“Es braucht jetzt eine verbindliche Finanzierung für Sanierung und Ausbau der Bahnstrecke Hamburg-Kiel, damit die Olympischen Spiele nicht zur Blamage werden”, so Karl-Peter Naumann, Pressesprecher des Fahrgastverbands PRO BAHN, “Die Strecke ist heute schon überlastet und leidet unter einem Sanierungsstau. Insbesondere der viergleisige Ausbau bis Elmshorn muss prioritär vorangebracht werden”.

Geplant für die Strecke ist und war schon vieles, es fehlt aber an einer verlässlichen, langfristigen Finanzierung – wie so oft in den letzten Jahrzehnten in Deutschland.

Nun wollen die Menschen nicht zum Kieler Hauptbahnhof, sondern weiter zu den Wettkämpfen an der Kieler Förde. Schon das Verkehrskonzept für die letzte Olympiabewerbung in 2015 hat nahegelegt, dass das nicht alleine mit Bussen gelingen wird.

“Auch Kiels Stadtverkehr muss deswegen für Olympia fit gemacht werden. Die Stadtbahn wird umso mehr gebraucht und eine Strecke in den Kieler Norden muss in die Planung. Da kurioserweise ein Neubau der Olympia-Brücke ansteht, sollte das Land eine Stadtbahn in die Planungen mitaufnehmen”, so der Landesvorsitzende Stefan Barkleit. Quelle: Fahrgastverband PRO BAHN Schleswig-Holstein/ Hamburg / CM

Frecciarosse-Züge auf den Strecken Rom-Berlin und Paris-London

Für den Hochgeschwindigkeitsverkehr jenseits von 230 km/h wurden auf der Innotrans 2026 zwei Wagen eines 8-teiligen EMU von Hyundai Rotem für 320 km/h gezeigt. Der Zug soll 2028 in Südkorea in den kommerziellen Betrieb gehen .

Dabei handelt es sich bereits um die 3. Generation der KTX HGV-Triebzüge EMU-320 von Korail mit verteiltem Antrieb, die vollständig in Korea entwickelt und gebaut wurden. Die Gestaltung der Fahrgasträume orientiert sich stark am japanischen Vorbild Shinkansen mit in Fahrtrichtung schwenkbaren Sitzen und kleinen Fenstern für jede Sitzreihe.

In der Halle war noch das Designkonzept eines Hochgeschwindigkeitszugs der nächsten Generation zu sehen, der eine Auslegungsgeschwindigkeit von 400 km/h und eine Betriebsgeschwindigkeit von 370 km/h haben soll.

Keine Messeneuheit war der Frecciarossa 1000 von Hitachi für die FS. Der ETR 1000, der seine Premiere bereits 2015 hatte, wurde nach 10 Jahren von Hitachi jedoch grundlegender überarbeitet, als man es vom Äußeren her sieht. Neben einer Erneuerung des Interieurs mit den 4 Klassen Standard (orange), Premium (rot), Business (blau) und Exekutive (braun) im Hinblick auf das Kundenerlebnis (Komfort, Ergonomie und Design) gab es auch eine Modernisierung der Steuerungs-, Antriebs- und Überwachungstechnik, die längere Zulassungsprozeduren nach sich zog. Dadurch sollen sich Verbesserungen bei Energieeffizienz, Instandhaltungsaufwand und Recyclingfähigkeit ergeben. Die Bezeichnung der neuen Generation lautet ETR 1000 R1 und kommt auch in der Nummerierung mit Nummern ab 101 zum Ausdruck.

Auch die Marke Frecciarossa wurde erneuert mit einem F-Monogramm, das 5 Bedeutungen symbolisiert:

• Future (Modernität-Innovation-Nachhaltigkeit)
• Forward (Dynamik-Bewegung)
• Fast (Geschwindigkeit)
• First (Excellenz-Qualität)
• For all (Zugänglichkeit-Inklusion)

In einer Pressekonferenz bekräftigte Trenitalia frühere Ankündigungen, dass dieser Zug nach ersten Auslandseinsätzen in Spanien und Frankreich ab Sommer 2027 auchvia Östereich nach München und dann weiter nach Berlin fahren soll. Und von Paris will man mit 19 im August 2026 bestellten Frecciarossa dann 2029 weiter durch den Eurotunnel nach London, später auch nach Brüssel und Amsterdam. Insgesamt sollen 57 neue Frecciarossa bis 2029 in Betrieb gehen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit den bisherigen Auslandsaktivitäten könnte Trenitalia dann im nächsten Jahrzehnt mit seinen Frecciarossa als ‚Metro of Europe‘ die wichtigsten europäischen Metropolen vernetzen. Ob in Kooperation mit den Platzhirschen (z. B. ÖBB, DB) oder in Konkurrenz (z.B. RENFE) werde man sehen. Die Märkte seien jedenfalls groß und wachsend. Quelle: Lokreport / CM

Amsterdam: Israelische Fluggäste werden gefilzt

Israelische Passagiere müssen bei der Ankunft am Flughafen Amsterdam mit Gepäckkontrollen rechnen, nachdem die Niederlande ein Verbot für Waren aus illegalen Siedlungen erlassen haben.

Wer von Israel nach Amsterdam reist, läuft Gefahr, dass sein Gepäck bei der Ankunft auf Waren untersucht wird, die in illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellt wurden; Hintergrund ist eine neue, rückwirkend geltende Regelung der niederländischen Regierung.

Seit September 2022 ist die Einfuhr von Waren in die Niederlande verboten, die in israelischen Siedlungen hergestellt oder produziert wurden, welche von der Europäischen Union als rechtswidrig eingestuft werden. Die EU führt eine umfangreiche Liste israelischer Postleitzahlengebiete, die seit 1967 unter israelische Kontrolle geraten sind.

Die niederländischen Behörden haben darauf hingewiesen, dass das Verbot für alle Arten von Waren gilt – unabhängig davon, ob es sich um ein Souvenir, ein Geschenk oder einen Gegenstand für den persönlichen Gebrauch handelt.

Es obliegt dem Reisenden, nachzuweisen, dass das in die Niederlande eingeführte Produkt nicht aus einer von der EU als illegal eingestuften Siedlung stammt. Viele israelische Produkte geben inzwischen gut sichtbar die Postleitzahl des Herstellungsortes an, um die Einhaltung dieser Vorschriften zu belegen.

Gegenstände, die sich nicht mehr in der Originalverpackung befinden, könnten jedoch wegen Verstoßes gegen diese Vorschrift beschlagnahmt werden. Auch Waren, die vor Inkrafttreten des Gesetzes erworben wurden, fallen unter diese Regelung und können vom Zoll eingezogen werden.

Einige israelische Passagiere, die mit der nationalen Fluggesellschaft El Al von Tel Aviv zum Flughafen Amsterdam-Schiphol geflogen sind, berichten von Zollkontrollen, die gezielt Reisende ihrer Flüge betrafen; allerdings bleibt unklar, ob es sich dabei um Routinekontrollen handelte oder ob diese speziell aufgrund der neuen Vorschrift erfolgten.

Zu den gängigen Produkten, die unter das niederländische Verbot fallen könnten, gehören Lebensmittel und Snacks sowie Kosmetika aus dem Toten Meer. Allerdings hat der israelische Kosmetikhersteller Ahava seine Produktionsstätten längst aus dem Westjordanland verlagert.

KLM Royal Dutch Airlines nahm am 25. August den Flugbetrieb zwischen Amsterdam und Tel Aviv wieder auf, wobei die Verbindung derzeit nicht als Direktflug durchgeführt wird. Stattdessen legt das Flugzeug einen kurzen Zwischenstopp in Larnaka (Zypern) ein, wo ein Besatzungswechsel stattfindet. Die erste Besatzung übernachtet anschließend in Larnaka, um einen Aufenthalt in Tel Aviv zu vermeiden. Die zweite Besatzung fliegt von Larnaka nach Tel Aviv und kehrt von dort direkt (ohne Zwischenstopp) nach Amsterdam zurück. Quelle: Rijksoverheid.nl / CM

Dubai auf eigenes Risiko

Die in Dubai beheimatete Airline Emirates versucht mit aller Macht, den Heerscharen ausbleibender Touristen die Glitzermetropole Dubai wieder schmackhaft zu machen. Der Iran-Krieg setzt der Wirtschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu: Einwohner haben das Land verlassen, Touristen ihre Reisen storniert. Nach Attacken des Irans auf die VAE brach in der Folge die Hotelauslastung in Dubai drastisch ein: Die Zimmerbelegung sank von 80 auf rund 10 %.

Nun bemühen sich die staatliche Fluglinie Emirates und die Hotellerie ausländische Gäste zurückzuholen. Nachdem das Auswärtige Amt schon vor Längerem seine Reisewarnungen für weite Teile des Nahen Ostens aufgehoben hatte, wurden die Sicherheitshinweise wieder verschärft. Vor Reisen in die VAE wird abgeraten. Touristen müsden in diedem Zusammenhang wissen, dass das Recht auf eine kostenfreie Stornierung von Pauschalreisen allein aufgrund von Sicherheitsbedenken entfallen ist. Sprich: Wenn wieder iranische Raketen oder Drohen in den VAE niedergehen, werden Ausländer nicht kostenfrei evakuiert.  

Von den rund 11,8 Mio. Menschen in den VAE sind bis zu 10,4 Mio.  Ausländer. Die Gruppe reicht von Millionären bis zu Arbeitsmigranten, die ihren Lohn an Familien in der Heimat schicken.Die Erkenntnis einer „neuen Normalität“ zwischen Krieg und Frieden, die sich bis heute hinzieht, hat sich noch nicht wirklich durchgesetzt. Der Großteil der Einbußen konzentriert sich auf den Einzelhandel du den Tourismus. Es wird nicht damit gerechnet, dass die Zahl der internationalen Besucher vor 2028 wieder das Niveau von 2025 erreicht.Etliche Hotels haben wegen geplanter Renovierungen vorzeitig geschlossen. Andere Fünf-Sterne-Resorts lockten z.B. Einwohner mit 50 % Rabatt zu einer „Staycation“ – einem Urlaub im eigenen Land.„Die VAE unternehmen große Anstrengungen, um die durch den Konflikt mit dem Iran verursachten Belastungen zu bewältigen. Doch da die Region in der Schwebe zwischen Konflikt und Stanilität verharrt, ist es schwierig, an mehreren Fronten wirtschaftliche Dynamik aufzubauen und aufrechtzuerhalten“, sagt Robert Mogielnicki von dem in Washington beheimateten ‚Arab Gulf States Institute‘. Es sei noch zu früh, von einer echten Erholung zu sprechen, da ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran noch nicht in Sicht ist.

Nach Dubai kann man schon fliegen, aber auf eigenes Risiko. Foto: Visit Dubai

Während sich Dubai auf die Wintersaison vorbereitet, lädt Emirates Reisende aus seinem weltweiten Streckennetz ein, die Stadt zu erleben – mit Sorgfalt, Komfort und exklusiven Mehrwerten. Adnan Kazim, Deputy President und Chief Commercial Officer von Emirates, sagte: „Dubai bietet ein außergewöhnliches Spektrum an Erlebnissen in den Bereichen Freizeit, Gastronomie, Shopping und Unterhaltung – für jedes Budget, jedes Alter und jeden Geschmack.  Reisende, die einen Hin- und Rückflug nach Dubai mit Emirates buchen, erhalten ein Paket mit kostenlosen Eintrittskarten im Wert von 535 AED (ca. 128 Euro) für drei der beliebtesten Attraktionen der Stadt.  

My Emirates Pass. Mit dem „My Emirates Pass“-Angebot sorgt die Fluggesellschaft für noch mehr Mehrwert. Kunden erhalten attraktive Rabatte in Hunderten von Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Spas, Restaurants und mehr, indem sie einfach ihre Emirates-Bordkarte bei den teilnehmenden Partnern vorzeigen. Die Nutzung des „My Emirates Pass“ ist denkbar einfach: Man zeigt lediglich die physische oder digitale Bordkarte sowie einen gültigen Ausweis vor. So profitieren Kunden das ganze Jahr über von Rabatten und Vergünstigungen in den gesamten VAE – ergänzt durch saisonale Angebote, die in bestimmten Zeiträumen für zusätzlichen Mehrwert sorgen.Hotelaufenthalte, Ausflüge, individuelle Reisepläne und mehr mit Dubai Experience Mit Dubai Experience – der zentralen Anlaufstelle für die Buchung ausgewählter Hotels, kulinarischer Erlebnisse, aufregender Attraktionen, Aktivitäten und Touren – können Besucher das Beste von Dubai zu Vorzugspreisen genießen.

 Umfassender Versicherungsschutz. Da sich Pläne ändern können, profitieren Reisende nach Dubai von unbegrenzten, kostenlosen Umbuchungen (Datumänderungen) in allen Reiseklassen, der Möglichkeit, einen Flugpreis 24 Stunden lang kostenlos zu reservieren, sowie reduzierten Gebühren für Rückerstattungen. Quelle: Emirates / dw.comQuelle: Emirates / dw.com

Sorgt Die Partei Die Linke für einen Niedergang der Versnattlungsmetropole Berlin?

Das Berlin Event Board täte gut daran, sich von der linksradikalen Partei Die Linke zu distanzieren. Denn nach einem Regierungswechsel in der Hauptstadt mit einer Linken-Bürgermeisterin steht für die Veranstaltungsmetropole Berlin viel auf dem Spiel. Die Berliner Veranstaltungs-, Tourismus- und Kongresswirtschaft könnte Schaden nehmen, indem viele der avisierten Veranstaltungsgäste ausbleiben. 

Berlin dürfte es als Veranstaltungsmetropole in Zukunft nicht einfach haben. Denn die Stadt soll künftig von einer mehr als fragwürdigen Partei regiert werden. Denn die Linke hat radikale Ideen, Drähte zu Kriminellen und ein Antisemitismus-Problem. Zudem hat die Jugendorganisation der Berliner Partei Die Linke die Polizei im Zusammenhang mit einer Demonstration online verbal angegriffen und als „kriminellen Clan“ bezeichnet.

Wer kann da noch Lust haben, Kongresse, Messen, Festivals und Sportevents in der Hauptstadt zu besuchen? Im Mittelpunkt einer Senatsberatung standen eine behördenübergreifende Servicestelle, ein berlinweiter Veranstaltungskalender und digitalere Verwaltungsprozesse. Mitgewirkt bei der Beratung hat das „Berlin Event Board“. Dem Gremium gehören das BEN Berlin Event Network, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Clubcommission, der DEHOGA Berlin, INTOURA Berlin, die Messe Berlin sowie visitBerlin und die visitBerlin Partnerhotels an. Um glaubwürdig zu bleiben ist das Berlin Event Board  gut beraten, sich von der radikalen Linken umgehend und scharf zu distanzieren. 

Die Servicestelle soll Veranstaltenden zukünftig als Anlaufstelle dienen, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen sowie zeitliche Abläufe informieren. Leitfäden, Checklisten und ein Informationsportal sollen zudem helfen, Fehlanträge, Nachforderungen und Verzögerungen zu vermeiden. 

Darüber hinaus soll ein Veranstaltungskalender Events im öffentlichen Raum der Stadt frühzeitig sichtbar machen. So lassen sich Terminüberschneidungen erkennen und städtische Ressourcen besser planen. Für kleinere Eventformate liegt der Fokus auf Beratung und einheitlichen Informationen. Für internationale Großveranstaltungen sollen Host-City-Pakete mit koordinierter Unterstützung, Ausrichterverträgen und Willkommensleistungen entstehen.

Im vergangenen Jahr nahmen 13,7 Mio. Menschen an 87.000 Veranstaltungen in der Stadt teil. Der Veranstaltungs- und Kongressmarkt erzielte rund 1,46 Mrd. Euro Umsatz, sichert zudem Arbeitsplätze, stärkt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel und trägt zur internationalen Sichtbarkeit Berlins bei. Ob das mit der Regierung durch radikale Linke so bleiben wird, daran darf man zu Recht zweifeln. Die Partei Die Linke steht wie die AfD dem bestehenden politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik Deutschland kritisch gegenüber und fordert grundlegende Veränderungen. Die Linke vertritt wie die AfD populistische oder radikale Ansätze, die den gesellschaftlichen Konsens der parlamentarischen Demokratie herausfordern. Quelle: CM

ID.Tiguan wird Nachfolger von ID.4 und ID.5

VW ID.4 und .5, beide zusammen rund 900.000 Mal von den Bändern gelaufen bekommen einen Nachfolge, den ID.Tiguan. Den ird es zunächst in vier Versionen geben.  , sind Geschichte. Nachfolger wird der ID-Tiguan. 

Die Top-Version „Pro 4Motion“ist ein Allradler mit zwei Elektromotoren und einer Leistung von 220 kW (299 PS). Als Energielieferant dient eine 77 kW-Batterie. Die Reichweite soll ca. 560 km betragen. Zudem wird es zwei Heckantriebsversionen „Pure“ und „Pro“ geben. Die Basisversion leistet 140 kW (190 PS) und hat einen leider nur kleinen LFP-Akku mit 58 kWh an Bord. Die maximale Reichweite soll bei 450 km liegen. Nachgeladen wird aber nur mit 105 kW. Due Höchstgeschwindigkeit soll 160 km/h betragen.  Reichweitenmeister soll der ID.Tiguan Pro sein. Er besitzt den gleichen 77-kWh-Akku (NMC) wie der Pro 4Motion, soll aber bis zu 600km weit kommen. Mit 210 kW (286 PS) ist er zudem kaum schwächer als das Topmodell.

Sehr viel mehr ist über das neue Kompakt-SUV noch nicht zu erfahren. Nur so viel, dass die Fahrstufen D, B und R über den von den ID-Modellen bekannten Lenkstockhebel eingelegt werden. „B“ und One-Pedal-Driving funktionieren laut einem ersten kleinen Test von AutoBild tadellos. Die Rekuperation lässt sich in zwei Stufen einstellen oder auch komplett ausschalten. Vmx soll bei 180 km/h liegen. Das reicht allemal. 

Die DC-Ladeleistung des Top-Modells soll bei 165 kW liegen. Die Ladezeit soll von 10 bis 80 % bei 29 Minuten liegen. Speziell für das Topmodell gibt es einen sogenannten „Traction“-Modus für permanenten Allrad. Der ID.Tiguan wird übrigens das erste ID-Modell, das es auch als „R-Line“ angeboten werden soll. Quelle: VW / AutoBild / CM

Drei Zwischenfälle mit brennenden Powerbanks bei der LH-Group binnen weniger Wochen

Am Samstagabend, 26. September 2026 entschieden sich die Piloten von LH Flug 1170 Frankfurt-Lissabom , ihren A321-200, mit dem sie auf dem Weg von Frankfurt nach Lissabon waren, am Flughafen Lyon-Saint Exupéry, zwischenzulanden. 

Grund war eine in Brand geratene Powerbank eines Passagiers, während sich die Maschine gerade über der Schweiz befand. .Die Flugbegleiter reagierten schnell und umsichtig und sicherten das brennende Gerät in einem dafür vorgesehenen, feuerfesten Lithium Safe Bag. Nach Kenntnis des Vorfalls erklärten die Piloten eine Luftnotlage, um schnellstmöglich Priorität für die Landung in Lyon zu erhalten, wo die Maschine um 21:55 Uhr sicher aufsetzte. 

Alle 198 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Die Fluggäste wurden in Hotels untergebracht und am Sonntag nach Portugal umgebucht. 

Aufgrund solcher Brandgefahren durch ein sogenanntes „thermisches Durchgehen“ von Lithium-Ionen-Akkus gelten bei u.a. auch bei der LH Group strenge Sicherheitsregeln. Powerbanks dürfen an Bord weder genutzt noch geladen werden und müssen griffbereit (z. B. in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz), aber keinesfalls im oberen Gepäckfach verstaut werden. Erst im August war es zu zwei ähnlichen Zwischenfällen mit Jets ddr Lufthansa-Gruppe gekommen. Mit Rauch an Bord musste zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen eine Maschine der Lufthansa-Tochter Swiss außerplanmäßig landen. Beide Male waren elektronische Geräte die Ursache. Zuletzt landete eine am 09. August in Zürich gestartete Maschine n den frühen Morgenstunden in Dublin, statt wie geplant über den Atlantik nach Boston zu fliegen. „Grund dafür war eine Rauchentwicklung an Bord, die von einer Powerbank verursacht worden war“, wie die Swiss mitteilte. Die 206 Passagiere wurden in Hotels gebracht. Am 27. Juli 2026 war ein Swiss-Flug von Zürich nach New York wegen Rauchentwicklung in der Kabine außerplanmäßig in Bangor im US-Bundesstaat Maine gelandet. Ursache war eine Ladebox für Kopfhörer, die zwischen die Sitze gefallen und dort eingeklemmt und beschädigt worden war. Derlei Boxen gelten  wegen der Ladefunktion auch als Powerbank. Quelle: LH / Swiss / CM