ADAC Sommerstau-Bilanz 2026

Die Sommerreisewelle hat auf Deutschlands Autobahnen auch 2026 für zahlreiche Behinderungen gesorgt. Nach Auswertung der ADAC Staudaten gab es an den Wochenenden der Sommerferien insgesamt 45.663 Staus. Das waren rund 6 % mehr als im Vorjahr (2025: 42.946).  Ursächlich für die meisten Staus sind wie in den Vorjahrren die unsäglich vielen Lkw gewesen, die auf dreispurigen Fernstraßen meist zwei Spuren blockerten und so immer wieder für chaotische Situationen sorgten.

Trotz der höheren Stauzahl blieb die gesamte Staulänge mit 85.701 km nahezu auf Vorjahresniveau (2025: 85.847 km), die Staudauer ging sogar leicht zurück. Sie summierte sich auf rund 49.348 Stunden (49.588 Stunden im Sommer 2025).

Über den gesamten Ferienzeitraum, also Wochentage und Wochenenden, hinweg wurden 128.849 Staus gezählt. Das entspricht einem Anstieg um gut 8% gegenüber dem Vorjahr. Die Staulänge erhöhte sich um rund 4   % auf 217.727 km, während die gesamte Staudauer um 1 % auf etwa 124.262 Stunden zunahm. Damit waren es in diesem Sommer zwar mehr Straus, diese waren im Durchschnitt aber kürzer als 2025.

Die meisten Staus verzeichnete der ADAC am Wochenende vom 17. bis 19. Juli, an diesem Wochenende startete Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien. In diesem Zeitraum wurden 4.324 Staus registriert.

Bei der Verteilung auf die Wochentage zeigt sich ein bekanntes Bild aus dem Vorjahr: Der Tag mit den meisten, längsten und zeitintensivsten Staus war auch im Sommer 2026 der Freitag. Die als klassische Reisetage geltenden Samstage und Sonntage verzeichnen insgesamt nur etwa die Hälfte der Staus und auch Dauer und Länge sind an diesen Tagen nur halb so hoch wie an einem Freitag.

Zu den wichtigsten Ursachen für die Staus zur Sommerferienzeit zählen die zahlreichen Baustellen. Im Durchschnitt gab es während des Ferienzeitraums 1020 Autobahnbaustellen. Quelle: ADAC / CM

Düsseldorf ist bester Airport welt- und deutschlandweit

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ des Consumer Choice Center (Headquarter in Washington DC, weitere Sitze in Ottawa, London und Kualalumpur) erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Ausschlaggebend für die starke Bewertung des DUS sind vor allem praktische Faktoren. Düsseldorf kommt demnach auf 67 Airlines und 171 Ziele. Bei den Sicherheitskontrollen nennt der Index „im Durchschnitt fast keine Wartezeit für die Sicherheitskontrollen. Auch die sonstigen Abläufe an Deutschlands drittgrößtem Flughafen bewerten die Briten als effizient. In die Top 10 weltweit kommen außerdem München und Berlin (BER).

Die geopolitische Lage trifft Flughäfen in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich stark: Bedeutende Drehkreuze im Nahen Osten sehen sich aufgrund kriegsbedingter Schließungen und Luftraumbeschränkungen mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Asiatische Flughäfen hingegen profitieren zwar von den umgeleiteten Verkehrsströmen, haben jedoch gleichzeitig Schwierigkeiten, aufgrund von Energieengpässen genügend Flugzeuge für den Betrieb bereitzustellen.

Angesichts dieser Umstände hat das Consumer Choice Center 60 für seine zweite Ausgabe Flughäfen weltweit untersucht. Ziel war es, Passagieren bei der Planung ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise in diesem Sommer zu helfen, die für sie günstigste Route zu finden. Die Bewertung basierte auf 16 Kriterien, die von der Entfernung des Flughafens zum Stadtzentrum bis hin zu den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reichten.

Das Ranking wurde um 10 weitere Flughäfen erweitert, die wichtige Standorte außerhalb Europas und Nordamerikas repräsentieren. Auch der Schwellenwert für die Einstufung als großes Drehkreuz wurde angepasst, um der gestiegenen Anzahl der untersuchten Flughäfen Rechnung zu tragen; er liegt nun bei 47,2 Mio. Passagieren. Daraus ergeben sich zwei Listen: eine mit den 25 größten Flughäfen und eine weitere mit 35 kleineren Alternativen.

Die beiden Jahre 2025 und 2026 sind für die Flughäfen dieser Welt erneut von extremen Höhen und Tiefen geprägt. Das herausfordernde Umfeld macht die Widerstandsfähigkeit vieler Flughäfen umso bemerkenswerter. Ein herausragendes Beispiel ist der Dubai International Airport, der am 30. Mai 2026 nachdem er den Betrieb wieder aufgenommen hatte – durchschnittlich 0 % Verspätungen verzeichnete. Dass er im Gesamtranking den 22. Platz belegte und unter den größeren Flughäfen auf Rang 10 landete, zeugt von der Qualität dieses Drehkreuzes in den VAE, auch wenn es während des Iran-Kriegs direktes Ziel von Drohnenangriffen war. 

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Am anderen Ende des Spektrums finden sich Flughäfen, die sich in diesem sich wandelnden Umfeld nicht behaupten konnten. Die drei Schlusslichter im Gesamtranking sowie in der Kategorie der kleineren Flughäfen sind Seoul Gimpo (6.859), Punta Cana (12.496) und London Stansted (12.838). Die entsprechenden Pendants bei den größeren Flughäfen sind Antalya (14.345), Guangzhou Baiyun (15.113) und Frankfurt (15.754). 

Wie erwartet und ähnlich wie in den Vorjahren sind die niedrigen Punktzahlen auf extreme Entfernungen zu den Stadtzentren, das Fehlen von Fahrdienst-Alternativen zu herkömmlichen Taxiunternehmen, eine schlechte Anbindung an den Schienenfern- und -nahverkehr, mangelnder Wettbewerb unter den Fluggesellschaften (wobei oft ein einziges Luftfahrtunternehmen den Betrieb dominiert), überfüllte Geschäfte und Restaurants, lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen sowie ein hoher Anteil an durchschnittlichen Verspätungen zurückzuführen.

Dazwischen liegen so bekannte Flughäfen wie Charles de Gaulle (Platz 12 mit 21,814), London Heathrow (Platz 14 mit 21,447), Tokio-Haneda (Platz 21 mit 20,49), Amsterdam Schiphol (Platz 24 mit 20,146), Singapur Changi (Platz 28 mit 19,155), Melbourne (Platz 38 mit 18,191) und Ezeiza (Platz 43 mit 16,996).

Einige Luftfahrt-Drehkreuze übertrafen im vergangenen Jahr ihre bisherigen Rekorde beim Passagieraufkommen. Dies galt für Heathrow (84,46 Mio.), Mumbai (55 Mio.), Wien-Schwechat (36,4 Mio.) und Kopenhagen (32,4 Mio.). Zu den weiteren Spitzenreitern zählen Dublin (36,43 Mio.), Barcelona-El Prat (57,48 Mio.), Humberto Delgado (36,1 Mio.) und London-Stansted (30 Mio.). Wiederum verzeichneten andere Flughäfen keinen nennenswerten Anstieg der Passagierzahlen; so liegt beispielsweise das Aufkommen am Flughafen Frankfurt für den Zeitraum 2025/2026 noch immer 10 % unter dem Niveau vor der Pandemie.

Trotz punktueller Zuwächse bei den Passagierzahlen ging der weltweite Passagierverkehr Anfang und Mitte 2026 im Jahresvergleich um 3,4 % zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass die Flugzeugflotten vielerorts veraltet sind und noch nicht erneuert wurden; der geschätzte Nachholbedarf beläuft sich 2026 auf 17.000 Flugzeuge. Dies entspricht der aktuellen Produktionskapazität von 14 Jahren sowie 60 % der aktiven Flotte – ein Wert, der weit über dem historischen Durchschnitt von 30 bis 40 % liegt.

Für die Flughäfen steigen dadurch die Kosten für die Instandhaltung und Koordination der alternden Flugzeuge, deren Durchschnittsalter auf 15 Jahre angewachsen ist. Warteschlangen in den Instandhaltungsbetrieben ziehen sich über Jahre hin und belasten die Bodenabfertigung sowie die Verfügbarkeit von Stellplätzen. Infolgedessen sinken die Einnahmen aus Dienstleistungen wie Gastronomie, Parken und Einzelhandel, da weniger Passagiere die Drehkreuze frequentieren, was die Flughäfen vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellt.

Umgekehrt führen an Flughäfen, die einen rekordverdächtigen Anstieg des Verkehrsaufkommens verzeichnen, längere Warteschlangen bei der Abfertigung zu überfüllten Bereichen voller Passagiere, die auf verspätete Flüge warten.

Ein Rückgang der weltweiten Passagiernachfrage stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn er mit dem durch aktuelle geopolitische Spannungen verursachten Schock bei der Energieversorgung zusammentrifft. Die Schließung der Straße von Hormus am 28. Februar 2026 führte zu einem Einbruch der Ölversorgung um rund 10 Mio. Barrel pro Tag (1.589.872.949 Liter/Tag = rund 1,6 Mrd. Liter/Tag) – was 10 % des weltweiten Verbrauchs entspricht – und ließ die Preise für Flugkraftstoff im Mai 2026 im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppeln. Dies bedeutet, dass weniger Flugzeuge eingesetzt werden können, da die Fluggesellschaften ihre Vorräte rationieren, indem sie unrentable Strecken streichen und die Flugfrequenzen reduzieren. Zudem steigen die Ticketpreise für einzelne Flüge, was die Passagiernachfrage weiter dämpft, während Umleitungen zu längeren Flugzeiten und damit höheren Betriebskosten führen. Quelle: Consumer Choice Center / CM

Große Updates für die Softwareplattformen von Apple 

Die nächste Generation von Apple Intelligence, leistungsstarke Kindersicherungen und eine Vielzahl von Softwareverbesserungen sind ab sofort mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und auf weiteren Apple Plattformen verfügbar.

Die neuesten Softwareupdates von Apple bringen hilfreiche neue Apple Intelligence Features, die Apps, die Anwender:innen Tag für Tag verwenden, intelligenter und noch nützlicher machen. Die Updates bringen außerdem leistungsstarke und intuitive neue Features, mit denen Eltern sicherere und bereicherndere digitale Erlebnisse für ihre Kinder ermöglichen können, sowie eine Vielzahl von Verbesserungen, die Apple Produkte reaktionsschneller, noch besser und benutzerfreundlicher machen.

Neue Features in Apps. Die nächste Generation von Apple Intelligence bringt hilfreiche neue Features in Apps, auf die sich Nutzer:innen Tag für Tag verlassen. In Fotos bieten die Räumliche Neuausrichtung, die Erweitern Funktion und das verbesserte Bereinigen Tool noch mehr Möglichkeiten, Fotos zu bearbeiten, wobei der ursprüngliche Moment, so wie er aufgenommen worden ist, erhalten bleibt. Mit Image Playground kann man Bilder mit hoher Qualität in praktisch jedem Stil erstellen, jetzt sogar fotorealistisch. Bildmetadaten und die kommende Unterstützung für den SynthID Standard können Nutzer:innen dabei helfen, zu erkennen, ob Bilder mit KI generiert oder bearbeitet worden sind. In Safari ermöglicht Apple Intelligence neue Tools, die Tabs automatisch nach Themen organisieren, Nutzer:innen über Änderungen auf Webseiten wie die Wiederverfügbarkeit von Produkten oder Preissenkungen informieren und das Erstellen eigener Erweiterungen anhand einer Beschreibung ermöglichen. Anrufkontext kann beim Telefonat mit einem Unternehmen relevante Informationen wie einen Buchungscode oder eine Reservierungsnummer anzeigen.

Neue Features für Kindersicherheit und überarbeitete Bildschirmzeit. Neue benutzerfreundliche Features helfen Eltern dabei zu verwalten, welche Inhalte ihre Kinder sehen, mit wem sie kommunizieren dürfen und wann sie auf Apps zugreifen können. Ein neuer Einrichtungsprozess für Kinderaccounts macht es einfacher, systemweite Schutzmaßnahmen, die auf das Alter des Kindes abgestimmt sind, zu aktivieren. Von Anfang an können Eltern genau auswählen, auf welche Apps ihre Kinder auf ihrem Gerät zugreifen können, und im Laufe der Zeit nach und nach weitere hinzufügen. Mit Surfanfrage müssen Kinder um Erlaubnis fragen, bevor sie eine neue Webseite in Safari aufrufen können. Eltern können nicht nur jeden neuen Kontakt genehmigen, mit dem sich ihre Kinder verbinden möchten, sondern sich auch auf die Kommunikationssicherheit verlassen, die ab sofort auch drastische oder gewalttätige Inhalte erkennt und eingreift, um sie zu blockieren, wenn sie in geteilten Bildern oder Videos erkannt werden.

Die neu gestaltete Bildschirmzeit ist noch intuitiver für Eltern und gibt ihnen einen schnellen Überblick über die durchschnittliche Gerätenutzung sowie die meistgenutzten Apps ihrer Kinder. Neue Tools machen es einfach, tägliche Gesamtnutzungszeiten für Apps aus den Kategorien Unterhaltung, Spiele und Soziale Netze festzulegen. Dabei erhalten Eltern Empfehlungen die auf Erkenntnissen führender Expert:innen aus den Bereichen Medizin und kindliche Entwicklung basieren. Mit Zeitplänen können Eltern festlegen, auf welche Apps ihre Kinder zu verschiedenen Tageszeiten zugreifen können.

Ausgereifteres plattformübergreifendes Erlebnis. Die Softwareversionen 2027 bringen Verbesserungen für die Plattformen in den Bereichen Performance, Konnektivität, Suche und mehr und machen Apple Produkte noch reaktionsschneller, zuverlässiger und benutzerfreundlicher.

Performance: Nutzer werden eine schnellere Performance auf iPhone, iPad und Mac erleben. Auf dem iPhone und iPad öffnen sich Apps bis zu 30 % schneller, Fotos werden nach der Aufnahme bis zu 70 Prozent schneller in die Fotomediathek geladen, und AirDrop Übertragungen sind bis zu 80 % schneller. Auf dem iPad ist das Durchsuchen und Übertragen von Dateien auf ein externes USB Laufwerk jetzt bis zu 5-mal schneller. Außerdem gibt es weitere Verbesserungen beim Schließen, Wechseln und Bewegen von Fenstern beim Multitasking. Auf dem Mac fühlen sich alltägliche Aufgaben noch flüssiger und reaktionsschneller an. AirDrop Übertragungen sind zügiger, Uploads in iCloud Fotos starten früher, das Wechseln zwischen Spaces und Mission Control läuft flüssiger und mehr. Auf der Apple Watch startet die Musikwiedergabe ebenfalls schneller.

Konnektivität: Auf iPhone und iPad ist der Wechsel zwischen Mobilfunknetzen und WLAN Netzwerken übergangsloser als je zuvor. In Nachrichten verhindert das Senden großer Fotos und Videos bei geringer Bandbreite nicht mehr, dass nachfolgende Textnachrichten gesendet werden. So können Anwender:innen weiter antworten, während Medien übertragen werden. Auf dem Mac können Anwender:innen Dateien im Netzwerk schneller durchsuchen. Die Apple Vision Pro startet und verbindet sich bis zu 3-mal schneller mit einem WLAN.

Suchen: Auf iPhone, iPad und Mac ist die Suche in Spotlight, Fotos und Mail stabiler, effizienter und umfassender, sodass sie noch besser dabei helfen kann, genau das zu finden, wonach man sucht. Zusätzlich zeigt ein völlig neues Ranking System in Mail noch relevantere Ergebnisse in den Toptreffern an.

Design: Verbesserungen am Softwaredesign mit Liquid Glass sorgen für ein noch fokussierteres und zugänglicheres Erlebnis. So bietet beispielsweise ein neuer Regler in den Einstellungen die Möglichkeit, Liquid Glass nach seinen Vorlieben zu personalisieren und es von ultraklar bis komplett durchgefärbt anzupassen. Außerdem sind die App Symbole aktualisiert worden und noch schärfer und klarer definiert.

Apple Watches 2026 – für Business Traveller ein Muss

Apple rüstet seine Smartwatches 2026 nicht nur mit neuen Sensoren und dem S11 Chip auf. Apple Watch Series 12 und Ultra 4 können ihre Umgebung künftig aktiv erkennen – und genau darin könnte die wichtigste Neuerung stecken. 

Mit der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 erweitert Apple die Funktion der Smartwatch am Handgelenk um eine neue Dimension: Das Mikrofon dient nicht mehr nur zum Telefonieren oder für Siri, sondern wird zusammen mit dem neuen S11 Chip zum Sensor für die akustische Umgebung.

Dahinter steht eine neue Generation intelligenter Audiofunktionen. Die Apple Watch kann etwa Sirenen, Alarme, Türklingeln oder ein weinendes Baby erkennen und Nutzer darauf aufmerksam machen. Gerade für gehörlose und schwerhörige Menschen ist das mehr als ein Komfortfeature. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wohin Apple mit seiner Smartwatch will: weg vom Gerät, das erst auf Eingaben reagiert, hin zu einem Wearable, das seine Umgebung kontinuierlich interpretiert.

Die Apple Watch Ultra 4 bleibt Apples robustestes Modell und bekommt für 2026 neue Funktionen.. Foto: Apple

Die Geräuscherkennung arbeitet laut Apple direkt auf dem Gerät. Das ist vor allem aus Datenschutzsicht relevant: Audioaufnahmen werden nicht gespeichert. Die zur Analyse benötigten Roh-Audiodaten werden in einem hardwareisolierten Bereich der Secure Enclave verarbeitet und anschließend gelöscht. Hinzu kommt Shazam: Erkennt die Watch Musik in ihrer Umgebung, erscheinen Titel und Interpret automatisch im entsprechenden Widget im Smart Stapel.

Noch weiter gehen die Funktionen Live Rewind und Siri Recap. Live Rewind soll nach einem doppelten Druck auf die Digital Crown einen Textausschnitt der vergangenen 15 Sekunden einer Unterhaltung bereitstellen. Siri Recap wiederum soll mithilfe von Apple Intelligence Zusammenfassungen von Gesprächen mit Titel und zentralen Punkten erstellen.

Damit wird ausgerechnet das unscheinbare Mikrofon zu einem der interessantesten Sensoren der neuen Generation. Allerdings gilt: Apple selbst nennt in seinen deutschen Presseinformationen zur Geräuscherkennung zunächst vor allem die Assistenzfunktion für wichtige Umgebungsgeräusche und Shazam. Die weitergehenden Audio-Intelligence-Funktionen werden in der beigefügten Sekundärquelle beschrieben und sollten daher nicht mit bereits überall verfügbaren Apple-Funktionen gleichgesetzt werden.

Messung der Herzfrequenz alle fünf Sekunden. Auch klassisches Health-Tracking bekommt ein deutliches Upgrade. Series 12 und Ultra 4 kombinieren den S11 Chip mit einem neuen System zur Gesundheitserkennung sowie überarbeiteten optischen und elektrischen Herzsensoren. Die Herzfrequenz wird nun den gesamten Tag über alle fünf Sekunden gemessen. Die Herzfrequenzvariabilität, kurz HFV, wird laut Apple bis zu 24-mal häufiger erfasst.

Aus diesen zusätzlichen Daten entsteht u.a. die persönliche Tagesform. Die Funktion kombiniert aktuelle Aktivität, Trainingsbelastung, Vitalzeichen und Schlafindex und berechnet daraus einen Wert zwischen 0 und 10. Statt Nutzer mit Messwerten allein zu lassen, übersetzt Apple sie in Empfehlungen von Erholung bis zur Bereitschaft für hohe Belastung. 

Apple Watch Ultra 4 schafft bis zu 50 Stunden. Bei der Hardware unterscheiden sich die beiden Modelle deutlicher. Die Apple Watch Series 12 bleibt bei 42 und 46 mm und ist in Aluminium und Titan erhältlich. Neu ist zudem eine Keramikversion in Pearl White und Night Blue. Bei den Aluminiumvarianten kommt Ceramic Shield 2 zum Einsatz, das laut Apple 60 % härter als das Ion-X-Glas der Vorgängergeneration ist.

Bei der Akkulaufzeit bleibt die Series 12 im Alltag bei bis zu 24 Stunden. Outdoor-Trainings können nun bis zu zehn Stunden aufgezeichnet werden. Schneller wird dafür das Laden: 15 Minuten am Ladegerätsollen Energie für bis zu zwölf weitere Stunden liefern.

Deutlich ausdauernder ist erwartungsgemäß die Apple Watch Ultra 4. Sie erreicht im normalen Betrieb bis zu 50 Stunden, im Stromsparmodus bis zu 84 Stunden. Im maximal verlängerten Trainingsmodus sollen Lauf-, Geh- oder Wandertrainings bis zu 45 Stunden aufgezeichnet werden können, wobei GPS weiterhin sekündlich abgefragt wird. Die Ultra bleibt damit das Modell für lange Outdoor-Aktivitäten,  während sich die Series 12 stärker als universelle Gesundheits- und Alltagsuhr positioniert.

Der S11 Chip. Der neue S11 ist weniger wegen klassischer Rechenleistung interessant als wegen der Funktionen, die er ermöglicht. Er verarbeitet die häufigeren Sensormessungen, treibt die neuen Audiofunktionen an und verbessert auch die Schrittzählung. Apple hat dafür die Schritterkennung mit neuen Machine-Learning-Algorithmen überarbeitet.

Zusammen mit watchOS 27 kommen außerdem ein dynamisches App-Raster mit Siri-Vorschlägen, kontextabhängige Widgets im Smart Stapel und eine zusätzliche Einhandgeste. Durch das Zusammendrücken von Zeigefinger und Daumen lässt sich ein Widget auswählen, während der bekannte Doppeltipp zum Scrollen durch den Smart Stapel dient.

Genau hier liegt die eigentliche Entwicklung der Apple Watch 2026: Die neuen Modelle sammeln nicht einfach mehr Daten. Sie versuchen zunehmend, aus Herzfrequenz, Bewegung, Schlaf und nun auch Geräuschen Kontext abzuleiten. Das könnte langfristig wichtiger sein als eine neue Gehäusefarbe oder ein schnellerer Chip.

Die Apple Watch Series 12 kann bereits vorbestellt werden und kommt am 18. September 2026 in den Handel. In Deutschland startet sie bei 449 Euro. Die Apple Watch Ultra 4 ist ebenfalls ab dem 18. September erhältlich und kostet ab 899 Euro. Quelle: Apple / CM

Carnival jetzt mit echtem Treueprogramm

Zumindest bei den großen Kreuzfahrtreedereien wurde das Loyalitäts-Thema bisher oftmals eher stiefmütterlich behandelt. Entsprechende Programme gibt es zwar, aber sie dienen weitgehend nur der Statusdifferenzierung.

Carnival hat jetzt mit der Umstellung ihren Carnival Rewards-Programmes in ein echtes Treueprogramm mit einer Sammelwährung und Prämien vielleicht etwas in Bewegung gesetzt, was mittelfristig vielen Kreuzfahrtkunden zu Gute kommen könnte.

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Carnival Rewards findet nur auf Reisen der Carnival Cruise Line Anwendung, nicht aber auf den diversen anderen Marken der Carnvial-Gruppe, wie AIDA CruisesCosta Cruises oder P&O Cruises. Quelle: Carnival / CM

GHA: Bonus von 50 Punkten

Global Hotel Alliance ist bekanntlich ein Zusammenschluss von kleineren und mittleren Hotelmarken, die mit GHA Discovery ein gemeinsames Kundenbindungsprogramm nutzen. Mittlerweile gehören dem Verbund über 50 Marken an – die türkische Marmara Hotelgruppe ist der jüngste Zugang.

Um Kunden diese Markenvielfalt begreiflich zu machen, erhalten Mitglieder bis Ende Oktober einen Bonus von 50 Punkten (=50 USD) pro Aufenthalt von mindestens zwei Nächten in einer Marke, die sie 2026 noch nicht genutzt haben.

Und bis Ende Oktober läuft eine Verlosung für 10 Mal 5.000 Bonuspunkte und 10 lebenslange Platinum-Mitgliedschaften. Für die bloße Einschreibung zu dem Wettbewerb erhält man ein Ticket für die Verlosung; für jeden Aufenthalt deren 5. Zusätzlich erhält man ein Ticket pro Marke, wenn man in einem entsprechenden Hotel den QR-Code der Promotion scannt – ohne dass man dafür zwangsläufig in dem Hotel übernachten muss. Quelle: GHA / CM

Über Südindien in die VAE…

… nur wegen fünffacher Meilen. Während die meisten europäischen Airlines ihre Flüge nach Dubai, Abu Dhabi und anderswo im Mittleren Osten nach wie vor ausgesetzt haben, wird Dubai von asiatischen Fluggesellschaften wieder mehr oder weniger normal bedient, wenn oftmals auch mit einer schwächeren Auslastung als gewöhnlich.

Zumindest so muss wohl das aktuelle Angebot von SriLankan verstanden werden, das ihren FlySmiLes-Mitgliedern für bis zum 25. September gebuchten und bis zum 30. November 2026 absolvierten Flügen nach Dubai gleich fünffache Meilen anbietet.

Womit wir aber nicht insinuieren wollen, dass das FlySmiLes-Programm so attraktiv ist, dass man jetzt von Europa über Colombo nach Dubai fliegen sollte. Wenn man jedoch aus Südindien anreist, kann es schon eine Überlegung wert sein. Aber welcher europäische Business Traveller beabsichtigt schon, von Südindien in die VAE zu reisen. Quelle: Sri Lankan / CM

Prämienflüge zu drei Tarifarten

Seit ein paar Tagen bietet Flying Blue Prämienflüge auf Air France– und KLM-Flügen jeweils zu drei Tarifarten an, ähnlich der bezahlten Tickets: Light, Standard und Flex.

Die alten Prämienpreise gelten jetzt für die Light-Kategorie. Die Standard-Kategorie entspricht im Großen und Ganzen den ehemaligen Prämientickets mit eingechecktem Gepäck und der Möglichkeit der Umbuchung/Stornierung – kostet jetzt aber rund 30 % mehr in Meilen.

Interessant wird es bei der Flex-Option, die zwar fast doppelt so viel wie die Light-Option kostet, wo auf der Langstrecke aber die Zuschläge halbiert werden – was die Willkür dieser Beträge nur weiter unterstreicht.

Zu beachten ist auch, dass man auf einem Prämienticket in der Business Light-Kategorie keinen Lounge-Zugang mehr erhält, es sei denn, man hat auf den Zugng ohnehin durch seinen Status Anspruch. Für Tickets mit Partner-Airlines bleibt alles beim Alten, wodurch dies oft eine interessantere Variante wird. Quelle: AF-KLM / CM

Benzin und Diesel bald 3 Euro pro Liter?

Wegen der Eskalation im Nahen Osten steigen die Preise für Kraftstoffe, Heizöl und Gas deutlich. Angesichts der massiv steigenden Spritpreise hat SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert. Reiche schaue nur zu, wie Mineralölkonzerne Rekordgewinne auf Kosten der Autofahrenden machen. Der SPD-Mann fällt allerdings der schwarzroten Koalition in den Rücken.

Klüssendorf fordert schnell Maßnahmen gegen die Abzocke, u.a. aber auch einen Spritpreisdeckel und die bereits mehrfach diskutierte Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne. Mit dieser Abgabe sollen die hohe Gewinne der Ölkonzerne abgeschöpft und an die Autofahrenden zurück gegeben werden. Der SPD-Mann vergisst dabei aber, dass der Staat selbst pro Liter Diesel oder Benzin mehr als 1,20 Euro an Steuern kassiert. Während nahezu alle anderen EU-Länder Autofahrer entlasten, will die Bundesregierung weder CO2-Steuer noch Mehrwertsteuer senken, Es gibt keine Entlastungen. Stattdessen gehen bei einem Benzinpreis von 2,30 Eur/l satte 52,5 % an den Fiskus dank vier verschiedener Steuerarten: Energiesteuer, CO2‑Steuer, Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer. 

Am vergangenen Wochenende hatten die Spritpreise ein neues Allzeithoch erreicht. Der Liter Super E10 kostete am Sonntag laut ADAC im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,273 Euro. Damit wurde der bisherige Höchstpreis von März 2022 übertroffen. Der Preis für Diesel stieg ebenfalls weiter an. Er erreichte am Sonntag laut ADAC 2,404 Euro pro Liter. Und ein Ende der Preisspirale in Deutschland ist nicht abzusehen.

Der Tankstellen-Verband unkt gar, „wir werden  Spritpreise um drei Euro bekommen“, so wie es an den Bundesautobahnen teilweise schon der Fall ist. 

Das Problem: Zwar ist der Anteil des Öls aus der Golfregion, wie es in Deutschland verbraucht wird vergleichsweise gering. Da aber in den USA die Treibstoffpreise gerade niedrig gehalten werden, müssen die Mineralölkonzerne woanders das Geld verdienen, und das ist nun mal in Europa.

Bei aller Diskussion: Fein heraus sind alle Besitzer von batterieelektrischen Autos, erst recht, wenn sie ihre Autos zuhause mittel PV-Anlage und Wallbox mit Strom betanken können. Sie fahren ca. 80 % günstiger als vergleichbare Verbrennermodelle. Das Gerede von der Technologieoffenheit, wie es die meisten Autobauer oder auch der VDA bisher von sich gaben, rächt sich nun an den Benzin- und Diesel-Zapfsäulen. Quelle: ADAC / CM

Viele Münchner Hotels kurz vor dem Oktoberfest nicht ausgebucht

Wenige Tage vor dem Start des Oktoberfestes 2026 sind viele Münchner Hotels nicht ausgebucht. Bei zahlreichen Hotels gibt es noch freie Zimmer während des weltweit berühmtesten Volksfests. Insbesondere Häuser großer internationaler Hotelmarken …

Das Oktoberfest galt in den letzten Jahren für Firmen als eine der weltweit wertvollsten Plattformen für Networking, Kundengewinnung und Mitarbeiterbindung. Auf der sogenannten „Firmenwiesn“ treffen eine ungezwungene Atmosphäre und erstklassige Business-Kontakte aufeinander, was den Beziehungsaufbau stark beschleunigt, heißt es.  In den Festzelten herrscht eine gelassene Stimmung. Nach der ersten Maß Bier fällt das Kennenlernen auf privater Ebene deutlich leichter, was die spätere geschäftliche Zusammenarbeit nachweislich stärkt, sagt man.  Das Oktoberfest ist auch eine Art Mitarbeiter-Incentive und fördert angeblich das Teambuilding: Ein gemeinsamer Wiesn-Besuch schweißt Teams zusammen und gilt als begehrtes Extra. Das gemeinsame Erleben schafft bleibende Erinnerungen außerhalb des Büros. Schließlich gilt eine Einladung auf das weltweit größte Volksfest für ausländische Geschäftspartner und Kunden als ein exklusives Highlight und echtes Statussymbol. Ob die internationale  Strahlkraft auch in 2026 so stark bleiben wird, bezweifeln Kenner. Denn die wirtschaftliche Lage so mancher, einige sagen vieler Unternehmen verbietet hohe zusätzliche Ausgaben wie etwa für Einladungen zum Oktoberfest. 

Je nach Zielgruppe, Budget und Standort gibt es zwei Hauptwege, das Thema Oktoberfest im geschäftlichen Rahmen zu nutzen: Unternehmen können offizielle B2B-Services nutzen, um geplante Corporate Events direkt auf der Theresienwiese umzusetzen. Ein absolutes Muss für Firmen sind natürlich Wiesenzeltbesuche. Unangemeldet mit Geschäftspartnern ein Zelt zu betreten, ist indes aussichtslos. Reservierungen in prominenten Zelten (z. B. Paulaner, Hacker-Pschorr oder Schützenzelt) beinhalten meist direkt Verzehrgutscheine für Bier und Hendl. Freilich gehen solche Reservierungen unglaublich ins Geld, zumal in diesem Jahr die Preise Bier und sonstige Getränke sowie Speisen die Grenzen des Anstands weit überziehen. Spezielle Dienstleister wie Oktoberfest Corporate oder Firmenwiesn.de organisieren das komplette Paket – von den Tischplätzen über Hotelübernachtungen bis hin zu Transfers. Für eine Tischreservierung mit maximal zehn Personen muss man um die 500 Euro rechnen, es kann auch mehr sein.

Das in diesem Jahr viele Münchner Hotels noch freie Kapazitäten haben, hat einen ganz einfachen Grund: Die exorbitant hohen Zimmertarife. Wer zum Oktoberfest in dieser Zeit in München übernachten will, muss mehrere Hundert Euro pro Übernachtungstag einplanen. In xiesem Jahr vervierfachen sich die Hotelpreise in München während des Oktoberfests (19. September bis 4. Oktober 2026). Im Durchschnitt 419 Euro pro Nach verlangt. In gehobenen Hotels klettern die Preise oft auf 600 € bis über 1.600 € pro Nacht. Das ist nicht nur für private Besucher  eine Menge Geld und überstrapaziert auch die Budgets von immer mehr Firmen. 

Überangebot an Münchner Hotelbetten. Christian Schottenhamel, Kreisvorstand des Dehoga Bayern sowie Wirt und Wiesn-Wirt, erklärte gegenüber der Abendzeitung München (AZ), die Münchner Hotels seien zur Wiesn diesmal nicht ausgebucht. Derartiges habe es früher nicht gegeben. Schottenhamel macht für diese Entwicklung u.a. das extreme Überangebot von Hotelbetten in der bayerischen Landeshauptstadt verantwortlich. In den letzten vier Jahren seien etwa 10.000 neue Hotelbetten entstanden. Und er verwies auch auf Airbnb als  Wettbewerber für die Hotellerie hin. Das kalifornische Unternehmen zur Vermittlung, Buchung und Vermietung von Unterkünften bietet weitgehend mit der Hotellerie gleichwertige Unterkünfte zu sehr viel niedrigeren Übernachtungskosten. Quelle: AZ / DEHOGA / CM