Das unterschätzte Thema „Sicherheit auf Geschäftsreisen“

Beim Thema Sicherheit auf Geschäftsreisen gibt es deutliche Lücken: Mehr als jeder Dritte informiert sich vor dem Business-Trip nicht aktiv über Risiken und Notfallmaßnahmen. Konkret haben sich 37 % der Geschäftsreisenden vor ihrer letzten Reise nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Das jedenfalls besagt der aktuelle „Sicherheitsreport für Geschäftsreisen der ERGO Reiseversicherung. 

Für die Befragung wurden mehr als 300 Erwerbstätige in Deutschland in Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden befragt, die mindestens einmal pro Jahr geschäftlich ins Ausland reisen. Die Ergebnisse zeigen: Viele Unternehmen bieten bereits Unterstützung. Gleichzeitig sind Vorbereitung, Zuständigkeiten und Notfallwissen noch nicht überall klar geregelt. Dafür sind i.d.R. Reiseverantwortliche, also Mobilitäts- bzw. Travelmanager zuständig. Wo es die nicht gobt, sind die Assistenzen der Vorstandsetagen verantwortlich.

Vor einer Geschäftsreise geht es oft um Termine, die Anreise, Unterkunft und Unterlagen. Die persönliche Sicherheitsvorbereitung liegt dabei nicht immer ausreichend im Fokus. Nur 26 % der Befragten geben an, sich vor ihrer letzten Geschäftsreise ausführlich über mögliche Risiken und Notfallmaßnahmen informiert zu haben. Weitere 37 % haben dies zumindest teilweise getan. Ebenso viele haben sich dagegen nicht aktiv mit Risiken auseinandergesetzt.

Absicherung, Assistance und digitale Begleitung. Foto: ERGO

„Geschäftsreisen sind für viele Unternehmen selbstverständlich. Die Sicherheitsvorbereitung sollte es aber ebenso sein“, sagt Bettina Konzack, Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung. „Wer beruflich reist, braucht nicht nur eine gute Reiseplanung, sondern bereits vorab klare Informationen: Welche Risiken können unterwegs wichtig werden? Wen kontaktiere ich im Krankheitsfall oder auch im Notfall? Und welche Unterstützung steht mir zur Verfügung?“

Anders als bei einer Privatreise erfolgt eine Geschäftsreise im Auftrag des Unternehmens. Dieses muss mögliche Risiken berücksichtigen, seine Mitarbeitenden angemessen informieren und für den Ernstfall verlässliche Unterstützung organisieren.

Eine Geschäftsreiseversicherung kann dabei helfen, diese Fürsorgepflicht strukturiert umzusetzen. Im Ernstfall ermöglicht sie schnellen Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung, organisiert Arzt- und Krankenhausaufenthalte, unterstützt bei verlorenen Dokumenten, Kreditkarten oder Gepäck und bietet Hilfe durch Reisehinweise, Krisenmanagement sowie Evakuierungen im Katastrophenfall.

Nicht alle Reisenden erleben klare Unterstützung im Notfall. Auch beim Blick auf die Unterstützung durch den Arbeitgeber zeigt der Sicherheitsreport für Geschäftsreisende ein gemischtes Bild. 56 % der Befragten sagen, ihr Unternehmen habe klare Prozesse und konkrete Unterstützung bei Notfällen auf Geschäftsreisen und sie fühlen sich gut unterstützt. Gleichzeitig geben 19 % an, dass es zwar Prozesse und Unterstützung gebe, sie sich aber dennoch nicht ausreichend abgesichert fühlen. 7 % sagen, es gebe keine klaren Prozesse oder konkrete Unterstützung und sie fühlen sich unsicher.

Damit wird Reisesicherheit zur Organisationsfrage. Bei Geschäftsreisen geht es nicht allein um die individuelle und freiwillige Vorbereitung der Reisenden, sondern auch um klare Strukturen im Unternehmen. Wer Mitarbeitende geschäftlich reisen lässt, sollte sicherstellen, dass Zuständigkeiten, Notfallkontakte und Unterstützungsangebote vor der Abreise bekannt sind.

Zuständigkeiten sind nicht überall klar geregelt. Doch auch wenn Prozesse vorhanden sind, bleibt nicht immer klar, wer im Unternehmen konkret für Reisesicherheit zuständig ist. Hier zeigen die Ergebnisse weiteren Handlungsbedarf: Nur 44 % der Befragten nennen eine feste zuständige Person oder Abteilung für Sicherheit auf Geschäftsreisen. 30 % sagen, das Thema werde im Team oder allgemein durch den Arbeitgeber geregelt. 12 % sehen vor allem sich selbst in der Verantwortung. 11 % geben an, dass niemand konkret zuständig sei.

Jeder Fünfte weiß im Notfall nicht sicher, wen er zuerst kontaktieren muss. Die meisten Geschäftsreisenden fühlen sich grundsätzlich orientiert. 76 % geben an, im Bedarfsfall zu wissen, wo sie Informationen zur Reisesicherheit auf Geschäftsreisen finden. Sie antworteten auf die entsprechende Frage mit „Ja, genau“ oder „Eher ja“. Gleichzeitig bleibt eine relevante Lücke: 23 % antworteten mit „Eher nein“ oder „Nein“.

Ähnlich sieht es beim Notfallkontakt aus: 79 % geben an, zu wissen, wen sie im Notfall, etwa bei Krankheit oder Unfall während einer Geschäftsreise im Ausland, zuerst kontaktieren müssen. Rund 20 % sind dagegen unsicher. Gerade in solchen Situationen kann Unsicherheit entscheidend sein, etwa wenn medizinische Hilfe, ein Rücktransport oder schnelle organisatorische Unterstützung benötigt werden.

Arbeitgeber sind zentrale Vertrauensquelle. Der Sicherheitsreport für Geschäftsreisende zeigt auch, welche Informationsquellen besonders wichtig sind. Offizielle Stellen, zum Beispiel das Auswärtige Amt, gelten für 53 % der Befragten als vertrauenswürdige Quelle für Reisesicherheitsinformationen. Direkt dahinter folgt der Arbeitgeber mit 48 %. Kolleginnen und Kollegen beziehungsweise persönliche Empfehlungen nennen 39 %, Internetrecherchen oder Suchmaschinen 32 %. Apps oder digitale Tools des Unternehmens zur Reisesicherheit werden von 28 % als vertrauenswürdig eingestuft.

Der Arbeitgeber ist damit für viele Geschäftsreisende eine zentrale Sicherheitsinstanz. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen Informationen nicht nur bereitstellen, sondern auch verständlich, erreichbar und im Ernstfall handlungsorientiert aufbereiten.

Absicherung, Assistance und digitale Begleitung. Für Unternehmen bedeutet das: Geschäftsreisesicherheit ist Teil ihrer Fürsorgeverantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Dazu gehören klare Prozesse, verlässliche Informationen und eine Unterstützung, die im Ernstfall schnell greift. Eine Geschäftsreiseversicherung ist dabei ein wichtiger Baustein, um Beschäftigte unterwegs abzusichern und Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Fürsorgepflicht zu unterstützen.

„Gerade auf Geschäftsreisen muss Hilfe schnell erreichbar sein“, sagt Konzack. „Eine gute Absicherung verbindet finanziellen Schutz mit konkreter Hilfe im Ernstfall: medizinische Versorgung, verlässliche Notfallkontakte, Orientierung vor Ort und digitale Begleitung. Über unsere eigene Assistance mit 24-Stunden-Notrufzentrale und weltweitem Netzwerk können wir Reisende auch in schwierigen Situationen begleiten. Zugleich helfen wir Unternehmen damit, ihrer Fürsorgepflicht nach § 618 BGB nachzukommen. Ergänzend stellt unsere ERGO travel & care App unterwegs unter anderem aktuelle Sicherheitsinformationen, lokale Notrufnummern sowie Kontakte zu geprüften Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken sowie zu Botschaften bereit.“

Sicher reisen heißt gut vorbereitet reisen. Der „Sicherheitsreport für Geschäftsreisende“ der ERGO Reiseversicherung zeigt: Viele Geschäftsreisende verfügen bereits über ein grundsätzliches Sicherheitsbewusstsein. Gleichzeitig gibt es deutliche Lücken bei der aktiven Vorbereitung, klaren Zuständigkeiten und Notfallorientierung. Für Unternehmen ist das ein wichtiges Signal: Wer Mitarbeitende geschäftlich reisen lässt, sollte Reisesicherheit nicht dem Zufall überlassen, sondern als festen Bestandteil der Geschäftsreiseplanung verstehen. Quelle: ERGO / CM

Ford’s neue Sonderedition des Ranger

Ford Pro erweitert das Angebot für den Ranger um die Sonderedition „Holly Green“: Europas erfolgreichster Pick-up bekommt damit eine neue, auffällige und exklusiv ausgestattete Variante, die auf dem Ranger Wildtrak basiert, sich aber optisch und funktional von der Serienausstattung abhebt. Das neue Sondermodell ist ab sofort als Doppelkabine mit Plug-in-Hybrid und mit 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor bestellbar.

Namensgebend für die Special-Edition ist die eigens entwickelte Sonderlackierung „Holly Green“, die serienmäßig inklusive schwarzer Türgriffe in Akzentfarbe geliefert wird. Ergänzt wird der markante Auftritt durch das neue Holly-Green-Paket, das die Serienausstattung des Ranger Wildtrak u.a. durch einen Windabweiser, verbreiterte Radhäuser sowie durch Motorhauben- und Heckklappendämpfer erweitert.  

Eines der praktischsten Features der Holly-Green-Variante ist der neue Windabweiser. Er bietet gleich mehrere Vorteile im Alltag: Diese smart designte Komponente ermöglicht Regenschutz bei gleichzeitiger Belüftung, da das Fenster auch bei Regen oder Schnee einen Spalt breit geöffnet bleiben kann, ohne dass Wasser in den Innenraum tropft. Zudem lenkt der Abweiser den Fahrtwind aerodynamisch am Fenstersteg vorbei, sodass frische Luft ins Fahrzeug gelangt, während unangenehme Zugluft für die Insassen deutlich reduziert wird. Darüber hinaus minimiert er störende Windgeräusche beim leichten Öffnen des Fensters während der Fahrt und verhindert Hitzestau beim Parken, indem er den Fensterspalt von außen verdeckt – das bietet zusätzlichen Einbruchschutz und schützt bei plötzlichem Regen vor nassen Sitzen.

Beim Antrieb können die Kunden wählen zwischen der innovativen Plug-in-Hybrid-Variante (PHEV) und dem 3,0 Liter EcoBlue V6-Turbodieselmotor, der 177 kW (240 PS)) auf die Straße bringt. Beide Varianten sind mit einem 10-Gang-Automatik-Getriebe und einem elektronischen Allradantrieb (e-4WD) gekoppelt.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=iX-hUL7R4rs

Der Ranger PHEV kombiniert einen 2,3 Liter EcoBoost Benzinmotor mit einem 75 kW-Elektro-Motor. Er erreicht eine rein elektrische Reichweite von 42 km und übertrumpft mit seiner Systemleistung von 207 kW (281 PS) sogar den 3,0 L V6-Turbodiesel. Zudem erreicht der Plug-in-Hybrid dank Elektro-Boost das höchste Drehmoment von maximal 697 Nm der gesamten Ranger-Familie. Mit seiner Power und dem intelligenten Allradantriebssystem macht der Ranger PHEV auch bei der Geländefähigkeit keine Kompromisse. Er bringt vielmehr alles mit für aufregende Offroad- und Outdoor-Abenteuer. Und als Holly-Green-Edition nun auch die passende Farbe für leise und emissionsfreie Fahrten ins Grüne oder auf Waldwegen.

Die Plug-in-Variante ist nicht nur das erste elektrifizierte Ranger-Modell, sondern auch das erste, das Pro Power Onboard bietet. Verteilt auf drei 230-Volt-Steckdosen – eine im Innenraum, zwei auf der Ladefläche – stellt der Ranger PHEV bis zu 6,9 kW für elektrische Geräte zur Verfügung: für Markus Füchtners mobile Werkstatt im Wald, aber auch auf Baustellen oder Camping-Plätzen.

Seit elf Jahren ist der Ranger der meistverkaufte Pick-up Europas und dominiert mit einem Marktanteil von mehr als 60 %  auch in Deutschland sein Segment. Voraussichtlich noch Ende dieses Jahres bekommt die Ranger-Familie dann weiteren Zuwachs. Mit dem Super Duty kommt der stärkste und leistungsfähigste Ranger nach Europa. Quelle: Ford / CM

MUC ausgezeichnet für Engagement bei barrierefreiem Reisen 

Der Flughafen München erreicht als erster Deutscher Flughafen das Level 1 des Accessibility Enhancement Accreditation (AEA) Programms des globalen Flughafenverbands ACI World.  Diese Akkreditierung unterstreicht das starke Engagement für Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität am Flughafen München.

Das AEA-Programm unterstützt Flughäfen bei der Messung, Bewertung und kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres Barrierefreiheitsmanagements sowie ihrer Barrierefreiheitskultur. Es ist das einzige internationale Bewertungs- und Akkreditierungsprogramm, das sich gezielt der Barrierefreiheit von Flughäfen für Menschen mit Behinderungen widmet.

Zu den Bewertungskriterien zählen u.a. barrierefreie Zugänge und Leitsysteme, PRM-Servicequalität, digitale sowie Informations- und Kommunikationsangebote, Unterstützungsleistungen für mobilitäts-eingeschränkte Reisende, die Sensibilisierung von Airport Mitarbeitenden sowie die Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden. Darüber hinaus werden die Verankerung von Barrierefreiheit in Unternehmensstrategie und Management, die Anwendung von Design-Prinzipien sowie die Einhaltung nationaler und internationaler Standards bewertet. Ziel ist es, eine durchgängige Reisekette für alle Passagiergruppen sicherzustellen.

Nach dem erfolgreichen Erreichen von Level 1 richtet sich der Fokus nun auf die nächste Stufe (Level 2) des AEA-Programms.  Quelle: FMG / CM

GBTA: Kaum Reise-Wachstum, aber höhere Ausgaben

Die Global Business Travel Association (GBTA, welteeiter Geschäftsreiseverband) führt solides Wirtschaftswachstum in den USA und Unternehmensinvestitionen als positive Faktoren für ihre Prognose an, wonach die Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2026 im Jahresvergleich um mehr als 7 % steigen werden. Dies nach einem Jahr 2025, in dem die Ausgaben die früheren Schätzungen der GBTA bereits übertroffen hatten. Aber: Es wird kein Wachstum bei der Anzahl der Geschäftsreisen geben.

Die zugrundeliegenden Trends zeigen jedoch, dass der Ausgabenanstieg in den Jahren 2025 und 2026 vor allem auf steigende Preise und weniger auf ein nich eintretendes höheres Volumen an Geschäftsreisen zurückzuführen ist, da Unternehmen in einem inflationären Umfeld versuchen, die Kosten zu begrenzen. Dass die Unternehmen trotz steigender Kosten nicht auf Geschäftsreisen verzichten, wertet der Verband jedoch als Zeichen für die „Widerstandsfähigkeit“ dieses Sektors.

In ihrem auf der Jahreskonferenz in Chicago veröffentlichten „Business Travel Index Outlook“ prognostizierte die GBTA für 2026 einen Anstieg der weltweiten Geschäftsreiseausgaben um 7,2 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,71 Billionen US-Dollar. Erstmals prognostizierte die GBTA im Rahmen des gemeinsam mit Rockport Analytics entwickelten BTI auch das Volumen der Geschäftsreisen und bezifferte den weltweiten Anstieg für 2026 auf 1,3 % gegenüber dem Vorjahr, was einer Gesamtzahl von 1,84  Mrd.  Reisen entspricht.

Das höhere Ausgabenniveau führte der Verband auf ein „stärker als erwartet ausgefallenes Wirtschaftswachstum“ in den USA zurück, begünstigt durch einen schwächeren US-Dollar und eine Entschärfung von Handelskonflikten , initiiert vin US-Präaident Donald Trump, in der zweiten Jahreshälfte. Freilich hat der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie Israels mit dem Libanon  mit Auswirkungen aud die VAE, Saudi Arabien etc. die Nachfrage nach Geschäftsreisen eingebremst, und die Handelspolitik Trumps bleibt ungewiss.

„Dennoch bleibt der Ausblick positiv, auch wenn die Wachstumsherausforderungen die Ausgaben voraussichtlich auf ein nachhaltigeres Niveau dämpfen werden“, so die GBTA. Die Ausgaben für Geschäftsreisen werden in diesem Jahr in „dienstleistungsorientierten“ Branchen wie Technologie, Immobilienwirtschaft, Gesundheitswesen und Bildung am stärksten steigen – nämlich um 5 bis 6 % im Jahresvergleich –, erklärte Edward Galvin, Vice President und Leiter für Nordamerika bei Visa Commercial Solutions (dem Sponsor des BTI), während einer Präsentation auf der Konferenz. Die GBTA prognostiziert einen jährlichen Anstieg der weltweiten Geschäftsreiseausgaben bis zum Ende des Prognosezeitraums im Jahr 2030, dies unter dem Vorbehalt, dass sich die Konflikte nicht verschärfen bzw. gelöst werden. Für 2030 wird erwartet, dass die Ausgaben erstmals die Marke von 2 Billionen US-Dollar überschreiten. Der Verband rechnet bis dahin mit jährlichen Wachstumsraten zwischen 4 und 6 %.

Mit Blick auf die einzelnen Länder prognostiziert die GBTA für die USA – den weltweit größten Markt – im Jahr 2026 einen Anstieg der Ausgaben für Inlands- und internationale Geschäftsreisen um 6,7 % auf 423 Mrd. US-Dollar. Für den zweitgrößten Markt, China, werden für 2026 Ausgaben in Höhe von 403,7 Mrd. US-Dollar erwartet (ein Plus von 5,9 %). Unter den 15 größten Märkten wird für Brasilien im Jahr 2026 der stärkste Anstieg der Geschäftsreiseausgaben im Jahresvergleich erwartet (+ 13,8 % auf 35,8 Mrd. US-Dollar), während die Niederlande mit 4,4 % (auf 25,2 Mrd. US-Dollar) den geringsten prozentualen Zuwachs verzeichnen dürften.

„Die wichtigste Erkenntnis in diesem Jahr ist, dass die Unternehmen nicht auf Geschäftsreisen verzichten, sondern zunehmend selektiver vorgehen und stärker auf Produktivität und Ergebnisse achten“, erklärte GBTA-CEO Suzanne Neufang. „Während die Ausgaben für Geschäftsreisen weiter steigen, nimmt die Zahl der Reisen allenfalls, wenn überhaupt, nur langsamer zu; daher müssen wir die Auswirkungen auf die Branche und die einzelnen Unternehmen bewerten.“ Quelle: GBTA / CM

 

Concur und Amex GBT erweitern „Complete“ um Leakage-Reporting und Störungsmanagement

SAP Concur und American Express Global Business Travel (Amex GBT) haben ihr gemeinsames Angebot „Complete“ um neue Funktionen erweitert. Dazu gehören Berichte über Buchungen außerhalb des Reiseprogramms (sog. „Leakage“), Self-Service-Optionen bei Reiseunterbrechungen sowie direkt am Point of Sale verfügbare Anbieter-Vorteile. 

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Das Leakage-Reporting ist ein neues Dashboard innerhalb von „Complete“, das Mobilitäts-Managern einen Überblick über die gesamten Reiseausgaben bietet – einschließlich Buchungen, die außerhalb des Reiseprogramms getätigt wurden. Die Daten werden nach Geschäftsbereich, Reisekategorie, Anbieter und Reisendem aufgeschlüsselt dargestellt. 

Laut Charlie Sultan, President von Concur Travel, ermöglichen die kombinierten Daten von Concur und Amex GBT Travel Managern detailliertere Analysen („Drill-Down-Optionen“): So lässt sich beispielsweise erkennen, welche Anbieter am häufigsten entgegen der Reiserichtlinie gebucht werden oder welche Reisenden am öftesten außerhalb der Richtlinien buchen.

„Es geht darum, die Transparenz, die Einhaltung der Richtlinien (Compliance) und die Leistungsfähigkeit des Reiseprogramms zu verbessern“, so Sultan.

Das Dashboard für das Leakage-Reporting steht derzeit einer Gruppe von Pilotkunden zur Verfügung und wird im ersten Quartal 2027 allgemein verfügbar sein.

Die Funktion für das Störungsmanagement integriert Self-Service-Optionen in die „Complete“-App, erklärte Evan Konwiser, Chief Product and Strategy Officer bei Amex GBT. Die App kann Benachrichtigungen bei Flugverspätungen oder -ausfällen senden. Zudem können Reisende die App selbstständig nutzen, wenn sie aus anderen Quellen von einer Störung erfahren; sie sehen dort Alternativen und können bei Bedarf Flüge umbuchen. Dies erspart den Geschäftsreisenden den Besuch mehrerer Websites – etwa wenn sie Optionen jenseits ihrer ursprünglichen Fluggesellschaft prüfen wollen – sowie lange Wartezeiten in der Telefonwarteschleife der Anbieter, so Konwiser.

Die Funktion, die Early Adopters bereits jetzt zur Verfügung steht und im ersten Quartal 2027 breit ausgerollt wird, umfasst ein Echtzeit-Tool für Ausnahmegenehmigungen, das verfügbare Optionen berücksichtigt und sicherstellt, dass Umbuchungen den Reiserichtlinien entsprechen. Ist die vom Reisenden gewünschte Option in der App nicht verfügbar oder verstößt sie gegen die Richtlinien, kann die App den Nutzer unter Weitergabe der bereits vorliegenden Kontextinformationen an einen Reiseberater verweisen, so Konwiser.

Die dritte Neuerung ist die Möglichkeit, Angebote von Anbietern direkt am Point of Sale auszuspielen. Laut Konwiser können Reisende so den Wert dieser Angebote im Kontext ihrer Reiserichtlinien erkennen. Zu diesen Angeboten zählen u.a. Vorteile, die sich aus dem Treuestatus des jeweiligen Reisenden ergeben, sowie Vergünstigungen, die im Rahmen des Geschäftsreiseprogramms oder durch Amex GBT ausgehandelt wurden, oder speziell zugeschnittene Anbieterangebote zur Förderung der Nutzung.

Die Anbieterangebote im Bereich „Perks“ werden noch im August 2026 breit verfügbar sein. Die entsprechenden Vorteile stehen Early Adoptersin ebenfalls in Kürze zur Verfügung, gefolgt von einer breiten Einführung im vierten Quartal. Konwiser fügte hinzu, dass Amex GBT plant, diese „Inclusion Engine“ nach der Integration in „Complete“ auch in Egencia zu implementieren. Quelle: Amex GBT / Concur / CM

Turkish Airlines startet Flüge zwischen Sydney und Singapur

Auf der Flugstrecke zwischen Sydney und Singapur haben Reisende bereits die Wahl zwischen Qantas, Singapore Airlines, British Airways und der Billigfluggesellschaft Scoot. Nun sorgt jedoch eine weitere Fluggesellschaft – Turkish Airlines (eine der größten Europas) – für frischen Wettbewerb auf dieser insbesondere bei Geschäftsreisenden beliebten, rund achtstündigen Route.

Turkish Airlines hat bestätigt, dass die neue Verbindung Istanbul–Singapur–Sydney am 26. Oktober startet. Sie wird an fünf Tagen pro Woche mit modernen Airbus A350-Maschinen bedient, die über rund 30 „Lie-Flat“-Sitze in der Business Class verfügen – allerdings ohne Premium-Economy-KabiGeschäftsreisende können Turkish Airlines auch auf der Route Singapur-Sydney wählen. Foto: Turkish Airlines

Screenshot

Ab Ende Oktober 2026 verlegt Turkish Airlines den Zwischenstopp ihrer Flüge von Istanbul nach Sydney von Kuala Lumpur nach Singapur. Im Gegensatz zum bisherigen Zwischenstopp in Kuala Lumpur wird es laut Turkish Airlines möglich sein, auch nur die Teilstrecken Sydney–Singapur bzw. Singapur–Sydney zu buchen und zu fliegen.

Im Zuge dieser Umstellung werden die Flugnummern von TK174/TK175 in TK22/TK23 geändert.

Flug TK23 startet um 21:35 Uhr  Ortszeit in Sydney und erreicht Singapur um 02:50 Uhr (Ortszeit) ; TK22 startet um 08:30 Uhr (Ortszeit) in Singapur und landet um 19:25 Uhr (Ortszeit) in Sydney.

Turkish Airlines nutzt für ihre Flüge nach Singapur das Terminal 1 des Flughafens Changi; Passagiere der Business Class sowie Vielflieger mit höherem Status werden dabei an die Marhaba Lounge verwiesen.

Wer jedoch lediglich den Flug TK22 von Singapur nach Sydney antreten möchte, für den ist es ratsam, stattdessen eine der erstklassigen Lounges von Singapore Airlines (ebenfalls Star-Alliance-Mitglied) im Terminal 3 aufzusuchen. Geschäftsreisende sollten dann die KrisFlyer Gold Lounge wählen, sofern sie über einen Vielfliegerstatus verfügen, oder die SilverKris Lounge, wenn sie in der Business Class reisen. Quelle: Turkish Airlines / CM

Der neue A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten

Der A2 e-tron ist der effizienteste Audi aller Zeiten. Nach WLTP-Messung weist das elektrische Kompaktmodell in der Leistungsstufe mit 140 kW und optionalem Effizienzpaket1 einen vorläufigen Verbrauch von 12,8 kWh/100 km auf. Möglich machen das eine weiterentwickelte Antriebstechnologie, eine durchdachte Aerodynamik sowie eine für den Alltag verbesserte Batterie.

Die wichtigsten Fakten zum  A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1

  • Elektrischer Verbrauch von 12,8 kWh/100 km (vorläufig) nach WLTP-Messung
  • Luftwiderstandsbeiwert cw = 0,24 – Bestwert im Audi Kompaktsegment – Aerodynamik-Maßnahmen reduzieren elektrischen Verbrauch im WLTP um bis zu 0,9 kWh/100 km 
  • Hocheffizienter Elektro-Antrieb mit Weiterentwicklungen bei Leistungselektronik, E-Motor und Getriebe
  • 61-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) erreicht mit angepasster Kühlungsstrategie 89,6 % Ladeeffizienz an der Wallbox
  • Bidirektionales Laden: Vehicle-to-Load3 und Vehicle-to-Home4 machen den A2 e-tron zum Energiespeicher

Bei Geschwindigkeiten ab circa 100 km/h entfallen mehr als 50 % des Energiebedarfs auf den Luftwiderstand. Jede Verringerung des cw-Werts zahlt direkt auf Verbrauch und Reichweite ein. Mit einem Wert von 0,24 hat der A2 e-tron 140 kW mit Effizienzpaket1 den besten Luftwiderstandsbeiwert unter den Kompaktmodellen bei Audi und spielt diesen Vorteil voll aus. 

Die Karosserie folgt dem Prinzip des Stromlinienkörpers: abgerundete Front, fließende Dachlinie, scharf definiertes Heck. Diese Form verringert den Luftwiderstand im Vergleich zu einem konventionellen Vollheck-Fahrzeug. Hinzu kommen Detaillösungen an der seitlichen Fahrzeugfront: Air Curtains – Kanäle, die die Strömung gezielt umlenken und so Turbulenzen verringern – sowie Gap Reducer und Gap Breather, die Verwirbelungen am Radhaus reduzieren. 

Der Audi A2 e-tron verfügt über einen aktiven Kühllufteinlass, der im Normalbetrieb und bei höheren Geschwindigkeiten geschlossen ist, um den Luftwiderstand zu senken und die Reichweite zu optimieren. Beim Ladevorgang, bei starker Beschleunigung oder bei sommerlicher Hitze öffnet sich der aktive Kühllufteinlass hingegen und schützt dadurch Batterie und Elektronik. 

Beim Elektromotor des A2 e-tron handelt es sich um eine permanent erregte Synchronmaschine, die konsequent auf Effizienz und Fahrkomfort ausgelegt ist. Der Antrieb arbeitet genau dort effizient, wo Kunden es erwarten: im Alltagsverkehr. Drei Hebel machen den Unterschied. 

  • Leistungselektronik: Siliziumkarbid-Halbleiter ersetzen die bisherige Silizium-Technologie und senken Schaltverluste deutlich – besonders im Teillastbereich. Eine variable Schaltfrequenz verringert die Verluste um bis zu 20 Watt; alternative Modulationsverfahren reduzieren die Schaltverluste gegenüber klassischen Methoden um bis zu 33 %. 
  • E-Maschine: Dünnere Lamellen (0,2 statt 0,3 mm) senken die sogenannten Eisenverluste. Die Statorwicklung wechselt von Stern- auf Dreieckschaltung – das verschiebt den Betrieb in effizientere Drehzahlbereiche. 
  • Getriebe: Ein neues Leichtlauföl reduziert Reibungsverluste spürbar. Die lange Übersetzung von 10,2:1 senkt bei höheren Geschwindigkeiten das Drehzahlniveau und kann so den Verbrauch verringern. 

Hocheffiziente Batterie. Für die Batterie des A2 e-tron 140 kW setzt Audi auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) in Cell-to-Pack-Bauweise: Die Zellen sind direkt ins Gehäuse eingeklebt, was die Packungsdichte erhöht. Dadurch lassen sich bei reduziertem Platzbedarf Energieinhalt und Energiedichte des Hochvolt-Systems steigern. Die LFP-Batterie kommt ohne seltene Erden aus, altert langsamer als viele Alternativen und gilt als besonders sicher. Durch diese Robustheit können die Batterien im Alltag unkompliziert immer wieder auf 100 % geladen werden. Das ermöglicht regelmäßig hohe Reichweiten. 

Durch den charakteristisch flachen Spannungsverlauf hält die Batterie auch bei sinkendem Ladezustand (State-of-Charge, SoC) eine hohe Spannung, was zu einer gleichmäßigeren Leistungsabgabe führt. Das ist für die Gesamtbetrachtung wichtig. Denn Effizienz bedeutet nicht nur, einen guten Verbrauch zu erzielen – sondern auch, dass die Batterie ihre Leistungsfähigkeit und Nutzbarkeit über einen langen Zeitraum behält. Die LFP-Technologie bietet eine höhere Alterungsstabilität und damit eine sehr gute Voraussetzung für elektrische Mobilität im Alltag. 

Die Zellchemie der LFP-Batterie ist jedoch nur ein Baustein. Das größte Effizienzpotenzial entsteht im präzisen Zusammenspiel von Batterie, Thermomanagement, Ladelektronik und Software. Eine angepasste Kühlungsstrategie etwa hebt die Ladeeffizienz beim Laden an der Wallbox auf 89,6 %, was im Alltag weniger Energieverlust und stabileres Ladeverhalten bedeutet. 

Insgesamt zeigt der Audi A2 e-tron, dass Effizienz im Elektrofahrzeug nicht allein in der Hardware liegt, sondern in hohem Maß von der Regelstrategie abhängt. Ein speziell auf die LFP-Batterie abgestimmter Algorithmus bewertet Ladezustand und Alterungszustand präzise.

Darüber hinaus unterstützt der Audi A2 e-tron bidirektionales Laden: Durch Vehicle-to-Load1 lassen sich externe Geräte aus dem Fahrzeug versorgen. Vehicle-to-Home2 ermöglicht die Nutzung als Energiespeicher für das eigene Zuhause. Voraussetzung ist eine von Audi empfohlene Ladebox. Quelle: Audi / CM

NiedrigWasser im Rhein treibt die Spritpreise

Wegen extremen Niedrigwassers auf wichtigen Wasserstraßen wie dem Rhein warnen Verbände vor Engpässen und steigenden Preisen bei der Spritversorgung. Da Frachtschiffe und Tanker nur noch stark eingeschränkt befüllt werden können, steigen die Transportkosten massiv, was insbesondere im Süden Deutschlands zu spürbaren Belastungen, sprich Preissprünge an den Zapfsäulen der Tankstellen führen kann.  Jetztr rächt sich die Dummheit der deutschen Autohersteller, zu spät auf die E-Mobilität gesetzt zu haben. 

Die extremen Frachtraten auf dem Rhein schlagen direkt auf die Logistikkosten und damit auf die Preise an den Zapfsäulen durch. Nicht ausgeschlossen, dass es an vielen deutschen Tankstellen demnächst kein Benzin und auch keinen Dieselkraftstoff mehr gibt: Grund ist weniger der Nahost-Konflikt, sondern der Klimawandel. Er sorgt dafür, dass der Rhein kaum noch Wasser führt. 

In An vielen Tanklagern in Westdeutschland ist Benzin inzwischen Knapp, soweit sie über die Tankschifffahrt auf dem Rhein mit Treibstoff versorgt werden. Raffinerien am oder nahe dem Rhein dreoht der Stillstand. Andere Teile Deutschlands bekommen Kraftstoff über andere Raffinerien, Pipelines und Häfen zumeist per Bahn.  

Wie der Tankstellenverbands ZTG sagt, können wegen des Niedrigwassers Frachtschiffe oft nur noch 10 % ihrer üblichen Ladung oder weniger transportieren und immer mehr Routen sind auch von Tankschiffen nicht mehr möglich. Die Fracht kostet zwischen Rotterdam und Karlsruhe inzwischen das Siebenfache (145 bis 150 Euro je Tonne statt wie bei normalem Pegelstand 20 bis 25 Euro.

Laut  Argus Media, eine weltweit führende, unabhängige Preisberichtsagentur (PRA) für den Energie- und Rohstoffmarkt, haben die haben die hohen Frachtkosten Rohstoffe und Kraftstoffbestandteile auf den Routen nach Frankfurt und Karlsruhe bereits deutlich verteuert.  Quelle: ZTG / Argus Media / CM

Die besten Flughäfen der Welt

Jedes Jahr veröffentlicht das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp den AirHelp Score und bewertet Flughäfen auf der ganzen Welt. In diesem Jahr wurden insgesamt 250 Flughäfen untersucht – aus Deutschland sind in der Untersuchung neun Flughäfen vertreten. 

Für den Score werden die Pünktlichkeit der Flüge, Angebot an Restaurants und Geschäften sowie Kundenzufriedenheit berücksichtigt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,36 Punkten schneiden deutsche Flughäfen im internationalen Vergleich eher schwach ab. Der beste Flughafen der Welt ist in diesem Jahr mit 8,57 von zehn möglichen Punkten der Flughafen Kapstadt, der damit den Gewinner vom letzten Jahr – den Hamad International Airport in Katar – überholt hat. Der erste europäische Flughafen taucht mit dem norwegischen Flughafen Bergen auf Platz neun auf.  

Vier Flughäfen aus dem Mittleren Osten in den Top 10. Der Flughafen Kapstadt erreicht mit einer Gesamtpunktzahl von 8,57 Punkten den höchsten AirHelp Score und verbessert sich damit um 0,07 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz zwei liegt der Sieger vom letzten Jahr: Der Hamad International Airport hat mit 8,52 Punkten dieselbe Wertung wie letztes Jahr. Auf Platz drei, vier und fünf folgen der Flughafen Riad nahe der saudi-arabischen Hauptstadt, Flughafen Brasília der brasilianischen Hauptstadt und der Flughafen Maskat nahe der omanischen Hauptstadt – alle drei Airports haben einen Gesamtscore von 8,47. Besonders auffällig ist hier die Verbesserung des Flughafens Riad, der sich im letzten Jahr noch mit 8,01 Punkten auf Platz 33 befand. 

In der Top 10 der besten Flughäfen der Welt befinden sich insgesamt ein Flughafen in Europa (Norwegen), einer in Nordamerika (USA), zwei Flughäfen in Mittel- und Südamerika (in Brasilien und Panama), zwei Flughäfen in Afrika (in Südafrika) und vier Flughäfen im Mittleren Osten (einer in Katar und drei in Saudi-Arabien).   

Die schlechtesten Flughäfen der Welt Mit einer Gesamtbewertung von 5,73 Punkten rangiert der Flughafen Tunis in der tunesischen Hauptstadt auf dem letzten Platz – genauso wie im vorherigen Jahr.  Auf dem zweitletzten Platz landet der Flughafen Rhodos auf der gleichnamigen griechischen Insel mit einer Bewertung von 6,05 Punkten. Dieser Flughafen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal im Score berücksichtigt. Nur etwas besser schneiden der Flughafen Tan-Son-Nhat in Ho Chi Minh City (Vietnam) und der Flughafen Heraklion auf der griechischen Insel Kreta mit 6,21 und 6,32 Punkten ab. 

Die pünktlichsten Airports der Welt. In Sachen Pünktlichkeit liegt der King Shaka International Airport in Durban (Südafrika) mit 8,9 von zehn möglichen Punkten auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgt der Flughafen Panama City Tocumen mit 8,7 Punkten. Den dritten Platz teilen sich der Flughafen Kapstadt, der Flughafen Brasília und der Mexico City International Airport Benito Juárez mit 8,6 Punkten. Der unpünktlichste Flughafen ist Tunis mit einem Pünktlichkeit-Score von 5,4 Punkten. Platz zwei teilen sich die Flughäfen Rhodos und Antalya mit jeweils 5,8 Punkten. Auf dem dritten Platz landen in Sachen Unpünktlichkeit gleich sechs Flughäfen – sie befinden sich in der Türkei, Indien, Vietnam, Portugal und Kenia.  

Deutschlandweit kann vor allem der BER mit seiner Pünktlichkeit glänzen – er erreicht 7,5 Punkte und schneidet damit bundesweit am besten ab. Die Flughäfen in Düsseldorf und Hannover haben in der Kategorie einen Score von 7,4 Punkten erzielt.  

Größte Zufriedenheit mit dem Flughafen Medina in Saudi-Arabien. AirHelp hat im Rahmen des AirHelp Scores Flugreisende aus 58 Ländern nach ihren Erfahrungen an Flughäfen befragt. Die besten Bewertungen erhielt dabei der Flughafen Medina in der gleichnamigen saudi-arabischen Stadt mit 9,2 Punkten. Dicht dahinter folgen zwei europäische Flughäfen: Der Flughafen Luxemburg und der isländische Flughafen Keflavík 9,0 bzw. 8,9 Punkte. Ebenfalls 8,9 Punkte erhielten die Flughäfen in Dubai und Doha. Den vierten Platz in Bezug auf die Kundenzufriedenheit teilen sich der Singapore Changi Airport und die Flughäfen Riad und Maskat mit jeweils 8,8 Punkten. München, Nürnberg und Düsseldorf kommen auf jeweils 8,1 Punkte und liegen damit deutschlandweit auf Platz ein. 

Den letzten Platz belegt – wie im letzten Jahr – der Flughafen Tunis mit 6,4 Punkten. Auf dem vorletzten Platz liegen mit 6,6 Punkten die Flughäfen in Rhodos, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hurghada. 

Beste Angebot an Restaurants und Geschäften an den Flughäfen in Doha und Dubai. Die Reisenden sollten auch die Geschäfte und Restaurants an den von ihnen besuchten Flughäfen bewerten. Der Umfrage zufolge gibt es die besten Angebote am Hamad International Airport und am Flughafen Dubai. Während beide Airports im letzten Jahr 8,9 Punkte erhielten, steigerten sie sich in diesem Jahr auf 9,1 bzw. 9,0 Punkte. Den dritten Platz belegt der Singapore Changi Airport mit 8,9 Punkten, gefolgt vom japanischen Flughafen Neu-Chitose und vom Flughafen Medina mit 8,8 Punkten. Das Angebot an Restaurants und Geschäften in München bewerteten die Reisenden mit 8,1 Punkten (deutschlandweit Platz eins). 

Die am schlechtesten bewerteten Geschäfte und Restaurants fanden sich am Flughafen Izmir-Adnan Menderes in der Türkei und am Flughafen Tirana in Albanien mit 5,5 bzw. 5,9 Punkten. Das letztjährige Schlusslicht, der Flughafen Heraklion, verbesserte sich um 0,4 Punkte auf 6,4. 

Über den AirHelp Score. Der AirHelp Score ist eine Rangliste der besten und schlechtesten Fluggesellschaften und Flughäfen der Welt. AirHelp veröffentlicht den AirHelp Score seit 2015 (mit einer Unterbrechung während der Pandemie), um Fluggästen eine bessere Planung ihrer Flüge zu ermöglichen. Mit dem Score können Fluggäste anhand von Daten sehen, welche Behandlung sie von Fluggesellschaften und Flughäfen erwarten können. Zur Berechnung des AirHelp Score werden mehrere Datenquellen und Faktoren kombiniert, um den Fluggästen ein umfassendes Bild von der Leistung einer Fluggesellschaft oder eines Flughafens zu vermitteln. Die Bewertung der Fluggesellschaften basiert auf den drei Faktoren Pünktlichkeit, Kundenmeinungen und Bearbeitung von Beschwerden. Diese werden zu gleichen Teilen gewichtet. Die Bewertung der Flughäfen basiert ebenfalls auf drei Faktoren: Pünktlichkeit, Kundenmeinungen sowie Essen und Geschäfte. Dabei ist Pünktlichkeit mit 60 % der größte Faktor. Zur Ermittlung des Ergebnisses wurden Daten aus dem Zeitraum vom 1. Juni 2024 bis zum 31. Mai 2025 ausgewertet und die Fluggäste nach ihren zuletzt genutzten Fluggesellschaften und Flughäfen befragt. Quelle: AirHelp / CM

Düsseldorf laut AirHelp ist 2026 bester deutscher Flughafen

Mit demAirHelp Scor gibt das Fluggastrechteportal Airhelp bereits seit 2015 Aufschluss darüber, welche Flughäfen in puncto Pünktlichkeit, Shops und Kundenmeinung zu den weltweit besten Flughäfen gehören – und umgekehrt somit auch, welche die vermeintlich schlechtesten Flughäfen der Welt sind. 

Das Ranking wird jährlich veröffentlicht und aktualisiert. Auch ein deutscher Flughafen schneidet im Ranking mit Platz 250 von 279 alles andere als rühmlich ab und ist damit, wie bereits im Vorjahr, der schlechteste hierzulande.

Im diesjährigen AirHelp Score erreicht der Flughafen Düsseldorf eine Gesamtbewertung von 7,64 Punkten und sichert sich damit den ersten Platz unter den deutschen Flughäfen. Im internationalen Vergleich schneidet er allerdings deutlich schlechter ab und landet auf Rang 100. Vergangenes Jahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Den zweiten Platz belegt in diesem Jahr der BER mit 7,51 Punkten, gefolgt vom Münchner Flughafen, der auf 7,46 Punkte kommt. Weltweit entsprechen diese Bewertungen lediglich den Plätzen 136 und 144. 

Mit 6,84 Punkten liegt der Flughafen Köln/Bonn in Deutschland auf dem letzten Platz und international auf Rang 234 von 250. Geringfügig besser schneiden der Flughafen Nürnberg mit 7,28 Punkten (Platz 182) und der Flughafen Stuttgart mit 7,24 Punkten (Platz 191) ab.

Der Flughafen Köln-Bonn hatte 2025 den Frankfurter Flughafen als schlechtesten deutschen Airport im Ranking abgelöst. Köln-Bonn schnitt auch in diesem Jahr besonders schlecht im Hinblick auf die Pünktlichkeit ab und erhielt hier nur 6,9 von 10 möglichen Punkten. In der Kundenmeinung kommt der Flughafen immerhin auf einen Score von 7,6.

Eine Sprecherin des Flughafens Köln-Bonn: „Um alle Prozesse und Abläufe am Flughafen weiter zu optimieren, ist am Flughafen ein Airport Operation Control Center (AOCC) installiert worden. In der Steuerungszentrale sind sämtliche Prozesspartner und Dienstleister vertreten, um Ressourcen zu bündeln sowie die Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit zu verbessern.“

Deutschlandweit kann vor allem der BER mit seiner Pünktlichkeit glänzen – er erreicht 7,5 Punkte und schneidet damit bundesweit am besten ab. Quelle: AirHelp / CM