Die Hitzewelle Ende Juni 2026 hat gezeigt, wie stark extreme Wetterlagen den Bahnbetrieb beeinträchtigen können. Um die Stabilität des Gesamtsystems künftig besser zu sichern, wird die Betriebsführung bei angekündigten Hitzewellen mit Temperaturen über 35° C frühzeitig eine allgemeine Empfehlung an betroffene Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) aussprechen, die Herausnahme von Verkehren abhängig von der regionalen Wetterlage und den betrieblichen Auswirkungen zu prüfen.
Die Entscheidung über konkrete Maßnahmen treffen Aufgabenträger und EVU eigenverantwortlich. Dieses Verfahren wird erstmals seit Donnerstag, den 30. Juli 2026, bundesweit angewendet. Die vorerst bis Donnerstag, 06. August 2026 geltende Regelung wird bis Freitag, 14. August 2026, verlängert. Ziel ist es, durch ein frühzeitiges, abgestimmtes Vorgehen Fahrzeuge, Personal und Betriebsabläufe besser planbar zu machen, den Zugbetrieb möglichst stabil und verlässlich aufrechtzuerhalten.. Die Regelung gilt für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) sowie den Schienengüterverkehr (SGV).
Die Entscheidung über notwendige Angebotsanpassungen treffen die jeweils zuständigen Aufgabenträger bzw. die EVU. So können die Maßnahmen abhängig von den regionalen Temperaturverhältnissen und der jeweiligen betrieblichen Auswirkungen gezielt umgesetzt werden. Quelle: DB InfraGo / CM
Nach einem Vorstandsbeschluss der DB Regio AG wurde die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH zum 01. August 2026 vollständig in die DB Regio AG integriert. Der Betrieb soll dadurch zukünftig stabiler, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger werden.
Bestehende Verkehrsverträge wurden von der DB Regio AG übernommen und weitergeführt. Seit August 2026 läuft der Verkehr dann einheitlich unter dem Namen von DB Regio.
Für Fahrgäste bedeutet das: Züge fahren wie gewohnt, Leistungen bleiben bestehen und die erfahrenen Mitarbeitenden sind weiterhin im Einsatz. Die Mitarbeitenden der regionalen Geschäftseinheiten der Start werden 1:1 durch die jeweiligen Bereiche der DB Regio AG übernommen. Damit will DB Regio Wissen, Erfahrung und Kompetenzen erhalten und einen betrieblich stabilen Übergang sicherstellen.
Gleichzeitig nutzt DB Regio die Integration, um die Betriebsqualität zu verbessern. Schon während der vergangenen Monate liefen in einzelnen Regionen Maßnahmen an, um den Betrieb weiter zu stabilisieren. Beispielsweise unterstützt DB Regio mit zusätzlichen Lokführer:innen. Quelle: DB / CM
Die Deutsche Bahn gab am Freitag, 07. August 2026, bekannt, dass die schnelle Direktverbindung von Berlin nach Paris und umgekehrt aufgrund technischer Probleme bis auf Weiteres nicht möglich is.t Reisende müssen in Deutschland (Frankfurt/M. Hbf oder Mannheim umsteigen.
„Derzeit ist die ICE-Direktverbindung (Intercity-Express) Berlin–Frankfurt–Paris nicht vollständig verfügbar“, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn ohne anzugeben, wann die ICE-Verbindung zwischen beiden europäischen Hauptstädten wieder normal laufen könnte.
Nach Angaben des Bahnkonzerns sind diese Störungen auf „technische Probleme im Zusammenhang mit dem von Alstom gelieferten europäischen Zugsteuerungssystem“ zurückzuführen, das „für die ICE auf dieser Direktverbindung Berlin–Paris erforderlich ist“. Die Deutsche Bahn hat den französischen Bahntechnikhersteller Alstom aufgefordert, die Fehler unverzüglich zu beheben. (Geschäfts)Reisende können die ICE von Berlin nach Frankfurt nehmen und dort umsteigen in ICE nach Paris. Quelle: DB / CM
Škoda Auto hat in seinem Stammwerk in Mladá Boleslav die Serienproduktion des neuen elektrischen Škoda Peaq aufgenommen. Das große SUV wird auf derselben Produktionslinie gefertigt wie die vollelektrischen Škoda Elroq und Enyaq sowie der Verbrenner-Octavia.
Diese Flexibilität ermöglicht eine hocheffiziente Produktion und erlaubt es dem Unternehmen, schnell auf sich ändernde Kundennachfrage zu reagieren. Der Peaq stößt seit seiner Markteinführung im Juni auf großes Interesse; bis Ende Juli gingen beim Automobilhersteller fast 8.500 Bestellungen ein. In den Top-Spezifikationen ist der Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Fahrzeug verbaut wurde. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh bietet sie eine Reichweite von mehr als 640 km Škoda Auto produziert außerdem die Batteriesysteme für den Peaq in seinem neuen Montagewerk in Mladá Boleslav. Die Batteriezellen selbst kommen, wie niht anders zu vermuten, aus China.
Der Peaq ist das vierte Modell, das derzeit auf der Produktionslinie im Stammwerk des Unternehmens in Mladá Boleslav gebaut wird. Die drei vollelektrischen Modelle werden zusammen mit dem Verbrenner Octavia Combi gebaut. Seit Mai dieses Jahres wird der Octavia Combi außerdem im Werk Kvasiny produziert, zusammen mit der Octavia Limousine. So kann Škoda Auto auf die Marktnachfrage und Störungen in den globalen Lieferketten reagieren, indem es den Produktionsmix zwischen Mladá Boleslav und Kvasiny flexibel anpasst.
Durch diesen Schritt wurden zudem Kapazitäten im Werk Mladá Boleslav für die wesentlich beliebteren und auch effizienteren Elektrofahrzeuge frei, die im ersten Halbjahr 2026 schon 23 % aller in den tschechischen Werken produzierten Škoda Fahrzeuge ausmachten.
Der Peaq ist das größte Fahrzeug, das Škoda Auto seit seinem Beitritt in den Volkswagen Konzern produziert. Seine Einbindung in die bestehende Fertigungslinie erforderte erhebliche technische Anpassungen: Es wurden neue, größere Fertigungsschienen eingeführt, um die Ergonomie und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern, und für den Einbau der dritten Sitzreihe kam ein neuer Manipulator hinzu.
Das Presswerk, der Karosseriebau und die Lackiererei wurden gezielt modernisiert, um einen reibungslosen Materialfluss während des gesamten Produktionsprozesses zu gewährleisten. Der Škoda Peaq basiert wie der Enyaq und Elroq auf dem bewährten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB+), was Produktionssynergien mit beiden bereits in Mladá Boleslav gebauten Modellen ermöglicht.
In den Top-Spezifikationen ist der neue Peaq mit der größten Batterie ausgestattet, die jemals in einem Škoda Elektrofahrzeug verbaut wurde. Die Batterie wird ebenfalls im Werk Mladá Boleslav produziert. Mit einer Bruttokapazität von 91 kWh (86 kWh netto) ermöglicht sie eine Reichweite von mehr als 640 km. Eine 63-kWh-Version (59 kWh netto) ist ebenfalls erhältlich. Kunden können zwischen drei Leistungsstufen von 150 kW bis 220 kW wählen, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb. (Škoda Peaq 60 150 kW (204 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 14,9 – 17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90 210 kW (286 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 15,1 – 17,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A; Škoda Peaq 90x 4×4 220 kW (299 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 16,0 – 18,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A)
Mit einer Länge von 4,87 Metern und einem Radstand von fast 3 Metern ist der Peaq das größte und geräumigste SUV von Škoda und das erste Modell der Marke im Segment der großen SUVs. Als neues SUV-Flaggschiff von Škoda führt der Peaq mehrere für die Marke neue Merkmale ein, darunter bündig eingelassene Türgriffe und ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control. Darüber hinaus bietet er bidirektionales Laden.
Der neue Peaq ist ein wahrer Riese Fotos: Škoda Auto
Neben dem Peaq hat der tschechische Automobilhersteller den Epiq vorgestellt, einen urbanen Crossover in der Einstiegsklasse, der im spanischen Pamplona im Rahmen des Projekts ‚Electric Urban Car Family‘ der Brand Group Core des Volkswagen Konzerns produziert wird. Quelle: Škoda Auto / CM
Die taiwanesische Fluggesellschaft präsentiert sich stilvoll mit zwei Airbus A350-1000-Sondermodellen, die eine schimmernde „Liquid-Metal“-Lackierung (Flüssigmetall-Optik) des japanischen Künstlers Hajime Sorayama tragen.
Starlux baut ihr Langstreckennetz aus. Als Teil der wachsenden A350-1000-Flotte werden sie an Flughäfen in ganz Europa und Nordamerika für Aufsehen sorgen. Im Airbus-Werk Toulouse zeigten der Flugzeugbauer und die Airline die beiden Jets – „AIRSORAYAMA Silver“ und „AIRSORAYAMA Gold“. Anschließend ging es auf dem 14-stündigen Überführungsflug nach Taipeh.
Was auf Bildern glänzend und poliert wirkt, entfaltet in der Realität einen edlen Schimmer mit zusätzlicher Tiefenwirkung. So erinnert die „AIRSORAYAMA Silver“ weniger an spiegelndes Chrom als vielmehr an ein zurückhaltendes, gedämpftes Metallic-Grau – fast wie bei einem Stealth-Flugzeug der US-Airforce oder der Lackierung eines deutschen Premium-Autos.
Starlux hatte Hajime Sorayama für dieses besondere Projekt zur Zusammenarbeit eingeladen; nach Angaben der Fluggesellschaft verbindet es zeitgenössische Kunst mit Industriedesign. Sorayama ist vor allem für seine verchromten, hochglanzpolierten Figuren bekannt, die er seit Jahrzehnten malt und als Skulpturen erschafft – stets geprägt von einer Ästhetik, die er selbst als „Liquid Metal“ (Flüssigmetall) bezeichnet.
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Die AIRSORAYAMA-A350-Maschinen dienen Sorayama als 72 Meter lange Leinwand und stellten eine besondere Herausforderung dar. Bei der Lackierung handelt es sich um eine mehrfache Beschichtung auf Basis hochkonzentrierter Glimmerpigmente. Die wurde von Airbus gemeinsam mit dem deutschen Lackhersteller Mankiewicz und dem Farbspezialisten Pantone entwickelt, um die fließende Optik von Flüssigmetall lebendig wirken zu lassen.
Jeder der beiden supermodernen Widebodies trägt eine individuelle Lackierung: Das eine ist überwiegend silberfarben mit goldenen Akzenten, das andere goldfarben mit silbernen Elementen.
Das Interieur der Starlux AIRSORAYAMA A350. Jede Starlux A350-1000 ist für vier Reiseklassen konfiguriert.
Die First Class. In der ersten Reihe befinden sich vier First-Class-Suiten, die zwar in derselben Kabine wie die Business Class untergebracht sind, sich jedoch durch die spezifische Ausstattung des Sitzbereichs abheben. Jede Suite ist geräumiger als die jeweilige Business-Class-Suite und verfügt über eine größere Schiebetür sowie höhere Trennwände, wodurch ein deutlich höheres Maß an Privatsphäre geboten wird. Zur Ausstattung gehören ein persönlicher Schrank sowie eine Minibar, ein 32-Zoll-4K-Bildschirm mit Bluetooth-Audiofunktion sowie eine kabellose Lademöglichkeit ergänzend zu den üblichen Anschlüssen für Netzstrom und USB. Die vier First-Class-Suiten teilen sich zudem eine eigene Toilette und eine Bordküche im vordersten Bereich des Flugzeugs.
Die Business Class. Alle 40 Business-Class-Sitze verfügen über Schiebetüren, eine 1,20 Meter hohe Trennwand und direkten Zugang zum Gang – die Ausstattung steht der besten heute verfügbaren Business Class anderer Airlines in nichts nach. Der Sitz selbst ist 58 cm breit und lässt sich in ein fast zwei Meter langes, flaches Bett verwandeln; für zusätzlichen Schlafkomfort steht zudem eine Auflage zur Verfügung. Das Interieur wurde vom deutschen Unternehmen BMW Designworks individuell gestaltet, wobei die Liebe zum Detail deutlich erkennbar ist. Die elegante Farbgebung in Grautönen mit goldenen Akzenten hebt sich deutlich von herkömmlichen Business-Class-Sitzen ab. Vor dem Passagier befindet sich ein großer 24-Zoll-4K-Touchscreen mit Bluetooth-Anbindung für eigene Kopfhörer; zudem steht in der gesamten Kabine WLAN zur Verfügung. Der Fußraum ist geräumiger als bei den meisten Sitzen in „Reverse-Herringbone“-Anordnung – ein Detail, das vor allem Seitenschläfer sofort bemerken. Auch der Stauraum ist großzügig bemessen und umfasst ein seitliches Fach, eine flache Schublade für Reisepass und Smartphone sowie einen Kosmetikspiegel. Die Sitzsteuerung erfolgt über ein digitales Bedienfeld mit voreingestellten Positionen, darunter eine „Zero-G“-Relax-Position: Diese basiert auf NASA-Forschungsergebnissen und stützt den Körper optimal, indem die Beine angehoben und die Wirbelsäule in eine neutrale Haltung gebracht wird. Dies sorgt für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, entlastet den unteren Rücken und fördert die Durchblutung auf Langstreckenflügen. Starlux hat sogar die Darstellung des Flugzeugmodells im In-Flight-Entertainment-System an die „AIRSORAYAMA“-Lackierung angepasst. Das Amenity-Kit in der Starlux-Business-Class stammt von der japanischen Hautpflegemarke Three.
Die Premium Economy erfreut sich bvor allem bei Geschäftsreisenden wachsender Beliebtheit; Starlux bietet hier 36 Sitze mit verstellbarer Rückenlehne in einer 2-4-2-Konfiguration an. Mit einer Breite von 47 cm, einem Sitzabstand von 101 cm und einer Neigung von 20 cm bieten sie mehr Platz als die meisten Premium-Economy-Sitze auf Langstreckenflügen. Hier ist die Position mit maximaler Neigung, demonstriert von unserem 180 cm großen Model … … und wie man sieht, bleibt reichlich Beinfreiheit – ganz gleich, ob man die Fußstütze nutzt oder nicht. Starlux plant, bis Ende dieses Jahres sechs A350-1000 zu betreiben; weitere 12 Maschinen sollen bis 2031 ausgeliefert werden. Diese ergänzen die bewährten A350-900 und die A330neo-Jets für die Kurz- und Mittelstrecke, wobei Letztere ab 2027 die Flüge von Starlux nach Sydney und Auckland bedienen sollen. Quelle: Starlux / CM
Der Umsatz von Hertz Global Holdings im zweiten Quartal 2026 stieg im Jahresvergleich um 10 % – das zweite Quartal in Folge mit einem zweistelligen prozentualen Zuwachs. Dies war u.a. auf die steigende Nachfrage von Geschäftskunden zurückzuführen, so das Management des Autobermieters.
Hertz erzielte im zweiten Quartal „deutliche Zuwächse bei Firmen- und Behördenkunden“, so Chief Commercial Officer Sandeep Dube. Der Umsatz pro Tag (RPD) des Unternehmens stieg im Quartal im Jahresvergleich um 9 %; an den US-Flughafenstandorten – einem wichtigen Indikator für die Entwicklung im Geschäftsreiseverkehr – legte der RPD sogar um 12 % zu.
Hertz gweht es offensichtlich wieder besser. Foto: Presse-Box
Der Umsatz von Hertz im zweiten Quartal stieg auf 2,4 Mrd. US-Dollar. CEO Gil West betonte, dass dieses Ergebnis trotz einer im Jahresvergleich um 1 & kleineren Flotte erzielt wurde. Der Anstieg um 10 % folgt auf ein Plus von 11 % im ersten Quartal. Der Nettogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal belief sich auf 64 Mio. US-Dollar, verglichen mit einem Nettoverlust von 294 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg im Quartal im Jahresvergleich um 1 % auf rund 517.800. Die Anzahl der Miettage (38,6 Mio. blieb auf dem Niveau des Vorjahres, und der Gesamtumsatz pro Tag lag bei 61,98 US-Dollar.
In der Region Amerika stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 10 % auf 1,9 Mrd. US-Dollar, wobei der RPD ebenfalls um 10 % auf 62,11 US-Dollar zulegte. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge erhöhte sich um 1 % auf 410.800. Die Anzahl der Miettage blieb mit rund 30,9 Mio. stabil.
Im internationalen Segment von Hertz stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 7 % auf rund 478 Mio. US-Dollar. Der RPD erhöhte sich um 3 % auf 61,49 US-Dollar. Die durchschnittliche Anzahl der vermietbaren Fahrzeuge stieg um 1 % auf 107.000. Die Anzahl der Miettage blieb mit 7,8 Mio. nahezu unverändert. Quelle: Hertz / CM
EasyJet hat einer Übernahme durch die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management im Wert von 5,7 Mrd. Pfund (6,65 Mrd. Euro) zugestimmt, nachdem der konkurrierende Bieter US-amerikanische Bieter Castlelake am Donnerstag, 06. August 2026 erklärt hatte, seine Übernahmepläne für die Fluggesellschaft nicht weiter zu verfolgen.
Im Rahmen der Transaktion wird Eagle Bidco – ein Unternehmen, das sich indirekt im Besitz der Apollo-Fonds befindet – die in Großbritannien ansässige Billigfluggesellschaft übernehmen. Bidco legte am Donnerstag ein formelles Barangebot von 7,15 Pfund pro Aktie vor. Diese Offerte war bereits im Juli unterbreitet worden, nachdem Castlelake mehrfach Offerten für die Fluggesellschaft abgegeben hatte.
Die Einigung erfolgt nur 24 Stunden vor Ablauf der Frist zur Abgabe verbindlicher Angebote, wobei sich Castlelake stattdessen für einen Rückzug entschied.
Stephen Hester, nicht geschäftsführender Vorsitzender (Chairman) von EasyJet: „Der Verwaltungsrat von EasyJet hat den Vorschlag von Apollo sorgfältig geprüft und dabei auch die eigenständigen Zukunftsaussichten von EasyJet berücksichtigt. Auch wenn wir weiterhin von der Stärke unseres Unternehmens und den vor uns liegenden Chancen überzeugt sind, sind wir der Ansicht, dass dieses Angebot die Qualität des von uns aufgebauten Unternehmens angemessen würdigt und den Aktionären einen sofortigen, sicheren und attraktiven Mehrwert bietet.“
EasyJet ist jetzt in amerikanischen Händen. Foto: EasyJet
Im Rahmen der Vereinbarung erhalten die EasyJet-Aktionäre die Möglichkeit, Anteile zu verkaufen oder zu übertragen, sodass eine Gesamtbeteiligung von bis zu 49,9 % am Unternehmen entsteht. Dies schließt den EasyJet-Gründer Stelios Haji-Ioannou und seine Familie ein, die ihre Beteiligung unter der neuen Eigentümerstruktur behalten werden. Apollo wird bis zu 49,9 % halten, während bis zu 5 % von einem EU-Trust gehalten werden, der mit einem Anreizprogramm für das Management verknüpft ist.
Für europäische Fluggesellschaften gilt derzeit die Vorschrift, dass sie mehrheitlich im Besitz von EU-Staaten oder EU-Bürgern sein und von diesen kontrolliert werden müssen. Dies betrifft auch Airlines mit Sitz im Vereinigten Königreich, wie EasyJet, die Flüge ausschließlich innerhalb der EU durchführen. Im Rahmen der Vereinbarung erklärte die Apollo-Gesellschaft Bidco, sie werde „alle erforderlichen Schritte“ unternehmen, um die geltenden EU-Vorschriften einzuhalten.
Apollo und Bidco äußerten sich „sehr positiv“ zur Strategie des EasyJet-Managements und sehen „eine bedeutende Chance, die operativen und kommerziellen Ambitionen der EasyJet-Gruppe zu beschleunigen und letztlich das Wachstumsprofil des Unternehmens zu stärken.“
Beide Unternehmen fügten hinzu, dass angesichts der anhaltenden Unsicherheiten am Markt und im makroökonomischen Umfeld die nächste Wachstums- und Entwicklungsphase von EasyJet am besten als nicht börsennotiertes Unternehmen (in privater Hand) bewältigt werden könne. Denn „ein Eigentum in privater Hand würde den Zugang zu zusätzlichem Kapital ermöglichen und eine langfristige geschäftliche sowie strategische Planung erlauben. Dies würde dem Management gestatten, flexibler zu investieren und Chancen zu verfolgen, deren Umsetzung mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, als an den öffentlichen Kapitalmärkten üblich ist. Dieser Ansatz steht im Einklang mit der langfristigen Investitionsphilosophie von Apollo und der Erfahrung des Unternehmens bei der Unterstützung von Betrieben während Phasen transformativen Wachstums“, heißt es in einem Statement der Amerikaner. Quelle: EasyJet / Apollo / CM
Die Verbindung von Tag Heuer, Schweizer Uhrenhersteller für Luxus- und Sportuhren, und dem Motorsport reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Mit der neuen Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erinnert die Marke nun an die Geschichte des legendären japanischen Teams Ikuzawa. Statt lediglich ein Logo auf das Zifferblatt zu setzen, entstand gemeinsam mit Mai Ikuzawa und Designer George Bamford ein Chronograph, dessen Gestaltung unmittelbar von historischen Heuer-Zeitmessinstrumenten inspiriert ist.
Gestalterischer Ausgangspunkt war der Heuer Roadmaster, ein mechanisches Stoppinstrument, das in den 1970er- und 1980er-Jahren bei Team Ikuzawa zum Einsatz kam. Das weiße Zifferblatt des Carrera Chronograph x Team Ikuzawa verzichtet bewusst auf applizierte Stundenindizes. Gedruckte Stundenmarkierungen unterstreichen den instrumentellen Charakter der Uhr und lassen sie eher wie ein professionelles Zeitmessgerät als einen klassischen Luxuschronographen wirken. Rote Akzente prägen das Erscheinungsbild: Neben dem zentralen Chronographenzeiger sind auch einzelne Zeiger sowie die Datumsscheibe in Rot gehalten – eine Anspielung auf die Farben des Team Ikuzawa.
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Als Grundlage dient die aktuelle Carrera Glasbox mit ihrem 39 mm-Edelstahlgehäuse. Charakteristisch ist das stark gewölbte Saphirglas, das nahezu nahtlos in den außenliegenden Minutenring übergeht und dem Zifferblatt eine besondere räumliche Wirkung verleiht. Die Kombination aus polierten Flächen und den schlanken Proportionen sorgt dafür, dass die Uhr ziemlich elegant wirkt.
Das automatische Manufakturkaliber TH20-10 bildet den Motor der Uhr. Das Werk verfügt über Schaltradsteuerung und vertikale Kupplung sowie einen bidirektionalen Aufzug. Die Gangreserve beträgt 80 Stunden, die Wasserdichtigkeit liegt beibis zu 100 Meter (10 bar). Verzichtet wird auf einen permanent laufenden Sekundenzeiger.
Zubehör. Neben dem siebenreihigen Edelstahlband gehören ein perforiertes weißes Lederband mit roten Nähten sowie ein weißes Textilband mit roten Racing-Streifen zum Lieferumfang. Beide lassen sich dank Schnellwechselsystem unkompliziert austauschen. Geliefert wird diese Carrera in einer Werkzeugbox, wie sie früher in den Boxengassen von Rennteams verwendet wurde.
Die Tag Heuer Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erscheint in einer weltweit auf 150 Exemplare limitierten Auflage. Der Preis beträgt 10.450 Euro. Quelle Tag Heuer / Watchtime / CM
Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Funktion „Ask Google Maps“ innerhalb der Kartenplattform in 2026 gestartet ist. Und schon legte der Internetriese stark nach und bringt einen ganzen Schwung neuer Möglichkeiten in die Maps-KI. Dazu gehören umfangreiche Abläufe, eine neue Personalisierung, ein Widget für den Echtzeit-Nahverkehr, für Restaurant-Bestellungen und anderes mehr. Die neuen Funktionen können u.a. Aufenthalte von Geschäftsreisenden in Städten und Regionen erleichtern.
Ask Google Maps kann jetzt auch mehrstufige, komplexe Aufgaben übernehmen, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Möchtet man beispielsweise vor dem Verlassen des Büros Essen bestellen, bittet man Ask Maps einfach, „scharfes Pad Kee Mao mit Meeresfrüchten für sich und seine KollegInnen oder auch geschäftliche Kunden bestellen. Die App findet geöffnete Restaurants, die das Wunschgericht anbieten, und berücksichtigt dabei sogar gespeicherten Restaurants oder spezielle Ernährungsbedürfnisse. Sobald man das Restaurant ausgewählt hat, fügt Ask Maps das gewünschte Gericht automatisch dem Warenkorb hinzu, sodass die Bestellung bequem überprüft und abgeschlossen werden kann. Nutzer könne den Warenkorb anschließend prüfen und die Bestellung abschließen.
Mit Google Ask Maps kannmal künftig (schon jetzt in USA) Essen im Restaurant bestellen. Foto: Google
Zum Start in den Vereinigten Staaten arbeitet Google dabei mit Square und Toast zusammen. Uber Eats solle zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen.
Es lassen sich auch bequem aktulle Informationen zu Hotels und Veranstaltungen in der Nähe finden. Sagt etwa „Für die Konferenz nächste Woche in der Innenstadt von München suche ich ein preiswertes, erstklassiges Hotel mit künstlerischem Flair, in fußläufiger Entfernung zu Fitnessstudio und Restaurants.“ Ask Maps vergleicht Preise in Echtzeit und prüft die Verfügbarkeit, damit man die passende Unterkunft findet.
Ask Maps bietet euch bereits Echtzeitinformationen – zum Beispiel zur Verkehrslage auf dem morgendlichen Arbeitsweg, auf Geschäftsreisen mit dem Auto etc. Jetzt werden diese Live-Updates auf den öffentlichen Nahverkehr erweitert. Ein neues Widget direkt in Ask Maps informiert minutengenau über Verspätungen bei Bus, Bahn, U-Bahn oder Fähre. Fragt beispielsweise: „Gibt es eine Fähre zum Taronga Zoo mit Blick auf das Opernhaus?“ und ihr erhaltet alle Verbindungen auf einen Blick auf einer virtuellen Abfahrtstafel. Bei Verspätungen einer Fähre wird die Wartezeit in Echtzeit aktualisiert, sodass ihr genau wisst, wann ihr zum Anleger fahren müsst.
Die Beiträge von über 500 Mio. Nutzern tragen maßgeblich dazu bei, dass Maps aktuell und hilfreich bleibt. Jetzt ist es noch einfacher, Aktualisierungen zu teilen. Man kann Änderungen direkt über Ask Maps und den Tab Mitwirken vorschlagen. Z.B. einfach ein Foto eines Ladenschilds hochladen und Google Maps erkennt die neuen Öffnungszeiten anhand des Bildes und bittet um Bestätigung, bevor der Vorschlag veröffentlicht wird. Wie immer prüfen die integrierten Schutzsysteme von Maps alle Änderungsvorschläge auf Richtigkeit.
Die Funktionen werden derzeit ausgerollt. Das Transit-Widget, die personalisierten Antworten und das Fortsetzen von Konversationen sind überall verfügbar, wo es Ask Maps gibt. Essensbestellungen, Hotels/Events und konversationelle Beiträge starten zunächst in den USA. Ask Maps ist in über 150 Ländern auf Englisch sowie in weiteren Sprachen (z.B. in Australien, Brasilien, Japan, Mexiko) verfügbar. Quelle: Google / CM
Habyt hat mit dem Habyt Vienna den ersten Standort in der österreichischen Hauptstadt eröffnet. Die Architektur des Gebäudes zeichne sich durch eine begrünte Fassade und Dachfläche aus. Bei der Konstruktion sei CO₂-optimierter Beton im Rahmen einer nachhaltigen Bauweise eingesetzt worden.
Das Habyt Vienna ist ein Premium-Aparthotel für Gäste, die Wert auf Privatsphäre, Komfort und den bequemen Service eines Hotels legen. Im Visier sind vor allem Geschäftsreisende für wenige oder auch mehr Nächte sowie Expats, die Wien für mehrere Monate zu ihrem Lebensmittelpunkt machen. Das im Nordbahnviertel (Bruno-Marek-Allee)gelegene Haus bietet möblierte, voll ausgestattete 319 Studio-Apartments für kurze und Langzeitaufenthalte inklusive Hospitality-Services, Coworking-Bereichen, Fitnessstudio und Wellnessangeboten. Im Herbst soll noch ein Gastronomiekonzept folgen.
Das neue Habt Vienna ist eine interessante Alternative für Business Traveller. Foto: Habt
In unmittelbarer Nähe zu Praterstern, Prater und Donau vereint Habyt Vienna eine ruhige, moderne Atmosphäre mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung.
Hinter Habyt steckt der italienische Gründer und CEO Luca Bovone, der das Co-Living-Unternehmen 2017 in Berlin ins Leben gerufen hat. Früher bei Dropbox tätig, gründete Bovone das Start-up, um flexibles und möbliertes Wohnen für junge Berufstätige in Großstädten zu vereinfachen.
Habyt besitzt meist keine eigenen Immobilien, sondern mietet große Wohnungen oder Gebäude an, unterteilt sie in kleinere Einheiten oder Zimmer und vermietet sie komplett möbliert samt All-Inclusive-Nebenkosten weiter. Durch Übernahmen (wie den US-Wettbewerber Common oder den Berliner Anbieter Quarters) stieg Habyt zu einem der weltweiten Marktführer im Bereich des flexiblen Co-Livings auf. Das Unternehmen wird von internationalen Wagniskapitalgebern und Fonds wie Vorwerk Ventures, Burda Principal Investments, HV Capital und Picus Capital finanziert. Quelle: Habyt / CM