Condor und Qantas sind jetzt Partner

Das deutsche Luftfahrtunternehmen Condor und die australische Fluggesellschaft Qantas starten eine neue Partnerschaft. Zusammen schaffen sie zusätzliche Reisemöglichkeiten zwischen Australien und Neuseeland sowie Europa und darüber hinaus. 

Im Rahmen der Zusammenarbeit können Mitglieder des Qantas Frequent Flyer Programms ihre Qantas Points ab sofort für Prämienflüge mit Condor einlösen. Neben der Zusammenarbeit im Frequent Flyer Programm umfasst die Kooperation auch eine Interline Partnerschaft, die die Streckennetze von Condor und Qantas miteinander verbindet. An wichtigen internationalen Drehkreuzen wie Bangkok, Johannesburg, Los Angeles, San Francisco, New York, Vancouver, Paris und Rom überschneiden sich die Netzwerke beider Airlines. Dadurch entstehen z.B. für Geschäftsreisende zusätzliche Reisemöglichkeiten zwischen Australien und Neuseeland sowie Europa und darüber hinaus. Auf durchgehend gebuchten Verbindungen kann das Gepäck bequem bis zum Zielflughafen durchgecheckt werden.

Condor ist jetzt Partner der Qantas. Foto: Condor

Qantas Frequent Flyer erhalten durch die Partnerschaft Zugang zu Prämienflügen im Condor Streckennetz. Condor fliegt zu mehr als 90 Zielen in Europa, im Mittelmeerraum, in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik. Über internationale Umsteigepunkte können Reisende aus Australien und Neuseeland das Condor Netzwerk erreichen und ihre Reise zu zahlreichen Zielen fortsetzen.

Die neue Zusammenarbeit mit Qantas ist Teil des kontinuierlichen Ausbaus des internationalen Partnernetzwerks von Condor. Seit Beginn dieses Jahres hat Condor Interline Vereinbarungen mit Etihad Airways, EVA Air, Saudia, Air Astana, Japan Airlines, Hainan Airlines, Cathay Pacific, Uzbekistan Airways und Qantas Airways geschlossen. Auch die Zusammenarbeit mit Thai Airways startet zum 01. September 2026.  

Durch die neuen Partnerschaften verknüpft Condor das eigene Streckennetz noch stärker mit wichtigen internationalen Märkten und Destinationen in Asien, Australien, Neuseeland und dem Nahen Osten. Quelle: Condor / CM

Xavier Chardon ist jetzt auch CEO von DS Automobiles

Xavier Chardon, Absolvent des Institut Commercial de Nancy, ist seit 92. Juni 2025 CEO von Citroën und ab sofort zusätzlich auch CEO der Edeltochter DS Automobiles.

Der 55-jährige hat seine gesamte berufliche Laufbahn in der Automobilindustrie in Frankreich, Italien, Dänemarkt Deutschland und China verbracht. 1994 kam er zu PSA und begann seine Karriere bei Citroën in Italien. Nach verschiedenen Positionen am Hauptsitz der Marke übernahm Xavier Chardon 2001 die Verantwortung für Citroën in Dänemark und 2004 für Deutschland. Von 2007 bis 2009 war er anschließend als Direktor für Marketing, Presse und Öffentlichkeitsarbeit tätig, bevor er Geschäftsführer von Citroën Frankreich wurde – eine Position, die er bis 2011 innehatte.

2012 wechselte Xavier Chardon zur Volkswagen AG und wurde dort Vice President European Sales, bevor er 2014 die Verantwortung für Marketing und Kommunikation übernahm. 2016 wurde er zum Vice President Marketing and Customers für die Marke Volkswagen ernannt. Anschließend wechselte er zu Volkswagen China, wo er von 2017 bis 2018 das „Project House Digitalization“ leitete, bevor er als Vice President Sales and Marketing die Verantwortung für das Joint Venture SAIC-Volkswagen übernahm. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich im Jahr 2021 wurde er Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen Group France.

Xavier Chardon ist nun auch CEO von DS Automobiles. Foto: Stallantis

Mit Wirkung zum 02. Juni 2025 wurde Chardonzum  CEO von Citroën ernannt. Und am Dienstag, 01. September 2026 übernahm er zusätzlich dieselbe Funktion bei DS Automobiles. Chardon folgt auf Xavier Peugeot, der zum Leiter der Marke Jeep in Europa ernannt wurde. Gleichzeitig bleibt Xavier Peugeot als Head of Heritage für Stellantis Heritage verantwortlich. Quelle: Stellantis / CM

Mazda6e noch attraktiver

Der Mazda6e startet mit zahlreichen Verbesserungen ins Modelljahr 2027. Die coupéhafte fünftürige Limousine besticht mit einem eleganten Außendesign, einem minimalistischen Innenraumkonzept und einem dynamischen Fahrerlebnis, das auxh gewerbliche Kunden fasziniert. Nun wird das BEV aufgewertet. 

So sorgt eine neue Lithium-Ionen-Batterie auf Basis einer Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie (LFP) mit 78 kWh Batteriekapazität und bis zu 200 kW DC-Schnellladeleistung für noch mehr Alltagstauglichkeit und Komfort, insbesondere bei längeren Fahrten. Die maximale WLTP-Reichweite des neuen Mazda6e liegt bei 560 k. An DC-Schnellladesäulen lässt sich die Batterie in nur 24 Minuten1 von zehn auf 80 % laden und damit eine zusätzliche Reichweite von fast 400 km gewinnen.

Der Mazda6e 2027 ist ab sofort außerdem in der sportlich anmutenden neuen Ausstattungslinie HOMURA PLUS verfügbar. Im Innenraum überzeugt diese mit schwarzen Sitzbezügen aus Teil-Nappaleder mit gesteppter Veloursledernachbildung sowie roten Ziernähten, einem Lederlenkrad mit roten Ziernähten und Dekorelementen in Mesh-Muster. Auch außen präsentiert sich die HOMURA PLUS Variante des Mazda6e 2027 mit Dekorelementen in Hochglanzschwarz an Front, Heck und Seitenschwellern in sportlicher Optik.

Die Generation 2027 des Mazda6e ist in vielen Bereichen verbessert worden. Foto: Mazda

Die zweite Top-Ausstattungslinie TAKUMI PLUS erhält ebenfalls ein Upgrade. Kunden haben beim Mazda6e 2027 TAKUMI PLUS nun die Wahl zwischen hochwertigen weißen oder hellbraunen Sitzbezügen aus Teil-Nappaleder mit gesteppter Veloursledernachbildung. Ergänzt wird der Innenraum zudem um dunkle Dekorelemente in Holzoptik. Bei der Wahl des weißen Innenraums ist das Lederlenkrad in Schwarz gehalten, Kunden, die sich für das hellbraune Interieur entscheiden, erhalten auch weiterhin ein zweifarbiges Lederlenkrad in Schwarz und Hellbraun.

Für das BEV wurde zudem eine Reihe von Verbesserungen umgesetzt, die die Fahrleistung, Fahrerassistenzsysteme, Navigation, Bedienung sowie die Fahrdynamik und den Fahrkomfort betreffen. So wurde das Ansprechverhalten des Fahrpedals optimiert, um eine noch natürlichere und vorhersehbarere Verbindung zwischen Fahrer und Automobil zu schaffen. Darüber hinaus wurde für das Modelljahr 2027 die maximale Beschleunigung verbessert sowie die maximale einstellbare Rekuperationsleistung vergrößert.

Außerdem wurde die Routenplanung über das Navigationssystem überarbeitet. Das System kann nun Ladestationen und deren Verfügbarkeit anzeigen, bei niedrigem Ladezustand eine geeignete Ladestation empfehlen und die Route bei Bedarf dynamisch neu berechnen. Fahrer können für eine individuelle Ladestoppplanung darüber hinaus ihren bevorzugten Ladestand bei der Ankunft an Ladestationen während der Reise und am Ziel festlegen.

Weitere Anpassungen betreffen idie Fahrzeugbedienung über das 14,6-Zoll-Touchdisplay. Hier wurden Formulierungen und die Terminologie des gesamten Systems verfeinert, die mehrsprachige Unterstützung erweitert und die Qualität der Text-to-Speech- sowie der Spracherkennungsfunktionen verbessert. Dadurch wird eine noch intuitivere Bedienung ermöglicht.

Zum Modelljahr 2027 wurde außerdem die Stoßdämpferabstimmung verbessert sowie die Federraten angepasst, um ein noch harmonischeres und komfortableres Fahrgefühl zu erreichen. Dazu trägt auch die neue Kalibrierung der elektrischen Servolenkung bei.

Ferner erhält die erweiterte Lenkunterstützung (CTS) ein Update und ist nun bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h verfügbar. Der Spurhalteassistent wurde ebenfalls neu abgestimmt und reagiert sanfter als zuvor. Zudem wurden die intelligenten Fahrzeugmodi überarbeitet und bieten nun einen „Pet Comfort Mode“, der beim vorübergehenden Verlassen des Fahrzeugs dazu beiträgt, die eingestellte Innenraumtemperatur für Haustiere oder temperaturempfindliche Lebensmittel aufrechtzuerhalten.

Die Mazda 6-Jahres-Neuwagengarantie, die auf eine Gesamtfahrleistung von maximal 150.000 km begrenzt ist, ist eine Herstellergarantie und deckt im Falle von Material- oder Herstellungsfehlern die Reparatur oder den Austausch des betroffenen Teils ab. Davon ausgenommen sind Verschleißteile. Quelle: Mazda / CM

Neues Parkhaus P8 am Flughafen München 

Am Flughafen München steht ab sofort (01.09.2026) das neue Parkhaus P8 für (Geschäfts)Reisende zur Verfügung. Das P8 bietet rund 3.700 Stellplätze und liegt direkt zwischen Terminal 1 und Terminal 2, die in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sind. Wer seinen Stellplatz vorab online bucht, profitiert dabei von günstigeren Parktarifen und einer komfortablen Einfahrt: Bei Angabe des Fahrzeugkennzeichens erkennt die moderne Kennzeichenerfassung das Fahrzeug automatisch und ermöglicht eine berührungslose Ein- und Ausfahrt.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit kann das neue P8 punkten: Auf dem Retentionsdach wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.378 Kilowattpeak installiert. Die PV-Anlage wird mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kombiniert; im ersten Schritt entstehen bis zu 50 neue Ladepunkte Das Dach kann Niederschlagswasser aufnehmen und über Verdunstung wieder an die Atmosphäre abgeben. Zudem stehen Stellplätze für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Eine intelligente Systemsteuerung und energieeffiziente LED-Beleuchtung tragen dazu bei, den Energieverbrauch des Parkhauses zu reduzieren.

V.l.: Jens Arndt, Leiter Real Estate der Flughafen München GmbH; Maria Dahlhaus, Leiterin Commercial Activities der Flughafen München GmbH; Johann Bögl, Vorsitzender Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl.

Das P8 ersetzt ein altes, bestehendes Parkhaus, das es seit der Flughafeneröffnung 1992 gab. Nach dem Abbruch des alten Gebäudes und der Baufeldherstellung im Jahr 2023 startete der Neubau im Mai 2024. Realisiert wurde das Projekt von der Firmengruppe Max Bögl als Generalunternehmer.

Zum Start des neuen P8 profitieren Reisende zudem bis Ende des Jahres von 25 % Rabatt bei einer Online-Buchung – im P8 sowie auf vielen weiteren Parkflächen am Flughafen München. Weitere Informationen gibt es unter parken.munich-airport.de.  Quelle: FMG / CM

Eurobike 2027 will die internationale Branchenplattform werden

Die 35. Ausgabe der Eurobike findet vom 30. Juni bis 02. Juli 2027 auf dem Gelände der Messe Frankfurt statt. Künftig wird die Eurobike jährlich als die internationale B2B-Plattform für die Bike- und Ecomobility-Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgerichtet.

In der Vergangenheit gab es aus der Zweiradbranche teils heftige Kritik an der Eurobike. „Das Konzept der Fahrradmesse geht an den Bedürfnissen der Branche vorbei. Ein Neustart muss her“, forderten Kritiker. Sinkende Aussteller- und Besucherzahlen, der Abfall wichtiger Verbände wie ZIV und Zukunft Fahrrad sowie extrem hohe Kosten in Frankfurt belasteten die Leitmesse. 

Die Messe leidet schon länger an schwindenden Besucher- und Ausstellerzahlen. Und dann folgte ein iefgreifendes Zerwürfnis mit dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV, der jede Zusammenarbeit mit dem Veranstalter Fairnamic aufgekündigt hatte. Große internationale Hersteller wie Specialized, Trek oder der niederländische Pon-Konzern (Cannondale, Gazelle, Kalkhoff, Focus) waren schon lange nicht mehr vertreten. Auch die wichtige Einkaufgenossenschaft ZEG fehlte. Nach der 25er-Ausgabe kehrten auch Zulieferer und ZIV-Mitglied Bosch und der deutsche E-Bike-Spezialist Riese & Müller dem Frankfurter Event den Rücken. Aus Ausstellerkreisen waren Klagen über hohe Standmieten oder fehlende Unterstützung beim Kampf gegen Produktpiraten zu hören. Aus der Lightmesse soll 2027 wieder die Leitmesse werden. 

Während und nach der Eurobike 2026 führten die Verantwortlichen der Fairnamic zahlreiche Gespräche mit Ausstellern, Fachbesuchern, internationalen Marktpartnern und dem Messebeirat und werteten die Rückmeldungen zum vorgestellten Zukunftskonzept aus. Das Feedback bestätigte den klaren B2B-Fokus und eine kompakte dreitägige Veranstaltung, zeigte aber auch deutlich den Wunsch nach einem früheren Termin und einer jährlich stattfindenden Eurobike. Auf dieser Grundlage wurde das zunächst vorgestellte Konzept in zentralen Punkten angepasst. 

Philipp Ferger, Geschäftsführer der Fairnamic GmbH: „Wir haben die Eurobike 2026 wie geplant genutzt, um unser gemeinsam mit der Branche entwickeltes Zukunftskonzept nochmals intensiv im Markt zu diskutieren. Die Rückmeldungen waren in zentralen Punkten eindeutig, und daraus ziehen wir die Konsequenzen. Mit dem Termin Ende Juni und dem jährlichen Rhythmus schaffen wir Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir das, was die Eurobike im Kern auszeichnet: ihre Internationalität, ihre hohe mediale Reichweite und ihre Funktion als globale Plattform für die Bike- und Ecomobility-Branche. Unser Anspruch ist es, die relevanten Akteure aus allen Weltmärkten für Geschäft, Innovation und Austausch zusammenzubringen.“

Mit dem Wechsel vom ursprünglich angekündigten September-Termin auf den Frühsommer rückt die Eurobike in ein für Hersteller, Marken und Medien etabliertes Zeitfenster des internationalen Branchenkalenders. 

Die Eurobike 2027 rückt sowohl Neuheiten und Innovationen als auch den gezielten Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen in den Mittelpunkt. Hersteller, Zulieferer, Distributoren, internationale Handelsunternehmen und weitere Marktakteure kommen an drei kompakten B2B-Tagen mit Entscheidern und Geschäftspartnern aus aller Welt zusammen. Dabei versteht sich die Eurobike als offene Plattform für Hersteller und Technologietreiber aus allen relevanten Märkten und Produktionsländern. Ein weltweites Netzwerk von Salespartnern in über 150 Ländern unterstützt dabei die gezielte internationale Ansprache. Gerade bei Antrieben, Komponenten und neuen Technologien soll die Eurobike die globale Innovationsdynamik der Branche in ihrer gesamten Breite abbilden.

Diese globale Ausrichtung spiegelt sich auch auf Besucherseite wider: Bereits 2026 kam rund die Hälfte der Fachbesucher aus dem Ausland. Zugleich wird Ecomobility als Wachstumsfeld weiter gestärkt – von Urban Mobility und Logistik über vernetzte Systeme bis hin zu neuen Mobilitätslösungen.

Laut Matthias Pietsch, Show Director Eurobike, soll die Eurobike konsequent zur Plattform für internationale Geschäftsverbindungen ausgebaut werden: mit gezieltem Matchmaking, buchbaren Meeting-Formaten und einem Umfeld, das Hersteller, Zulieferer und Technologietreiber aus aller Welt zusammenbringt. 

Zu den neuen Beteiligungsformaten gehören beispielsweise Meeting-Räume für Geschäftsgespräche. Auch räumlich stellt sich die Eurobike neu auf: 2027 zieht sie mit den Hallen 3, 4 und 5 rund um die Agora in den Osten des Frankfurter Messegeländes. Die zentrale Freifläche bietet Raum für Testtracks und Demo-Areas; das angrenzende Forum und die Festhalle ergänzen das Angebot für Partner-Events und Networking. Info: www.eurobike.com / Quelle: fairnamic / CM

Warum ROI mehr ist als nur Reisekosten

Eine GBTA-Umfrage zeigt: Die Budgets für Geschäftsreisen bleiben vielerorts stabil oder steigen sogar. Gleichzeitig wächst der Druck. Steigende Preise, geopolitische Unsicherheiten und komplexere Rahmenbedingungen erhöhen die 
Anforderungen an Unternehmen. Parallel dazu werden Reisen intern stärker hinterfragt – nicht zuletzt durch hybride Arbeitsmodelle und digitale Alternativen. 

Vor diesem Hintergrund stellt sich nicht die Frage, ob Geschäftsreisen weiterhin stattfinden sollten, sondern wie Unternehmen ihren strategischen Nutzen klarer belegen können. Katja Vortmann, Vice President bei DER BUSINESS Travel und Mitglied der DRV-Initiative Chefsache Business Travel, ordnet ein.


„Geschäftsreisen ausschließlich über Kosten zu bewerten, wird der Realität moderner Unternehmen nicht mehr gerecht. Natürlich bleiben Budgetdisziplin und Kostentransparenz wichtig – gerade in einem Umfeld steigender Preise und wirtschaftlicher Unsicherheiten. Gleichzeitig beobachten wir, dass viele Unternehmen den Wert von Geschäftsreisen heute bereits deutlich differenzierter betrachten als noch vor einigen Jahren. Der reine Kostenfokus wird zunehmend hinterfragt. Dennoch dominiert in der Praxis häufig weiterhin die Budgetperspektive, während der strategische Beitrag von Reisen nicht systematisch genug erfasst wird.

Geschäftsreisen ermöglichen Vertrieb, Projektarbeit, Kundenbindung und Markterschließung. Wer ausschließlich auf den Preis schaut, blendet aus, welchen unternehmerischen Mehrwert persönliche Präsenz schaffen kann. Der Return on Investment (ROI) entsteht nicht auf der Kostenstelle, sondern durch Geschäftsergebnisse, die ohne geschäftliche Reisen oftmals nicht oder nur verzögert erreichbar wären.

Der ROI von Geschäftsreisen lässt sich nicht mit einer einzigen Kennzahl erfassen. Unternehmen müssen sich ganz konkret fragen: Welche Ziele verfolgt eine Reise – und wurden diese erreicht? Das können Umsatzimpulse, der Ausbau von Kundenbeziehungen, Projektfortschritte oder auch strategische Marktinformationen sein. Ergänzend gewinnen qualitative Faktoren an Bedeutung, etwa die Effizienz von Reiseprozessen aber auch beispielsweise die Zufriedenheit der Reisenden.

Wichtig ist, Geschäftsreisen stärker mit Unternehmenszielen zu verknüpfen. Erst wenn klar definiert ist, welchen Zweck eine Reise erfüllt, lässt sich ihr Mehrwert bewerten, auch im Vergleich zu digitalen Alternativen. Zunehmend spielt dabei auch Benchmarking eine Rolle: Unternehmen wollen wissen, wie sie im internationalen oder branchenweiten Vergleich aufgestellt sind – etwa bei Reiseintensität, 
Effizienz oder Zielerreichung. Dieser Vergleich schafft Orientierung und unterstützt strategische Entscheidungen. Unternehmen, die diese KPIs frühzeitig definieren und messen, schaffen Transparenz und können Geschäftsreisen gezielt dort einsetzen, wo sie echten Mehrwert liefern. Unternehmen sollten daher auch ihr Geschäftsreisemanagement regelmäßig strategisch überprüfen: Welche Reisen 
zahlen auf Unternehmensziele ein, welche nicht? Wer diese Fragen datenbasiert beantwortet, steuert nicht nur Kosten, sondern auch die eigenen Wettbewerbsvorteile. 

Zukünftig rücken Messwerte wie Produktivität, Zufriedenheit der Reisenden, Prozesseffizienz und Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Ein modernes Geschäftsreisemanagement muss abbilden, wie gut Reiserichtlinien akzeptiert werden, ob sie praktikabel sind und wie sie sich auf Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden auswirken. Gleichzeitig erwarten Unternehmen belastbare Daten, um Geschäftsreisen international vergleichen und benchmarken zu können. Der systematische Einsatz neuer KPIs (Key Performance Indicator: das ist eine Schlüsselkennzahl mit der der Erfolg oder Fortschritt von unternehmerischen Zielen, Projekten oder Prozessen gemessen wird) ermöglicht eine effizientere und strategischere Steuerung von Geschäftsreisen und macht ihren Wert erstmals klar sichtbar. Quelle: Chefsache Business Travel / CM

Mehr Stabilität zwischen München und Mühldorf

Zwischen München und Mühldorfsoll es auf der nicht elektrifizierten und größtenteils eingleisigen und störanfälligen Strecke pünktlichere und verlässlichere Verbindungen geben. Seit Jahrzehnten gibt es um diese wichtige Ausbaustrecke 38 von München über Mühldorf nach Freilassing / Burghausen ein Hin und Her. Sie bekommt irgendwann in den nächsten 100 Jahren in weiten Teilen ein zweites Gleis und soll durchgängig elektrifiziert werden. So hieß es schon vor 30 Jahren.  Umgesetzt worden ist bis heute fast nichts. 

Derzeit beeinträchtigen dort mehrere Langsamfahrstellen aufgrund von Gleisschäden den Zugverkehr. Die längeren Fahrzeiten bringen auf der eingleisigen Strecke zwangsläufig den Fahrplan durcheinander, weshalb zuletzt immer wieder Züge ausfallen mussten – darunter die Expressverbindungen zu den Pendlerzeiten. Damit die Fahrgäste wieder verlässlich an ihr Ziel kommen, hat die DB InfraGO als Infrastrukturbetreiberin dieser Strecke für die Züge der Südostbayernbahn (SOB) einen neuen Fahrplan mit längeren Fahrzeiten erarbeitet. Mit diesen zusätzlichen Fahrzeitreserven soll trotz der Geschwindigkeitsreduzierungen ein möglichst stabiler Zugverkehr angeboten werden. Der neue Fahrplan gilt voraussichtlich bis Anfang Februar.

Die Strecke München-Mühldorf-Freilassing ist seit mehreren Jahrzehnten ein Spielball zwischen Politik und Bahn.Foto: DB

Die Expressverbindungen kehren mit dem angepassten Fahrplankonzept ab 14. September zurück. Bei allen Verbindungen auf der Strecke kommt es zu Fahrzeitverlängerungen sowie veränderten Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten. Morgens und nachmittags im Berufsverkehr müssen einzelne Züge entfallen. Seit Jahrzehnten wird geredet und geredet um die Strecke zu modernisieren. Parallel arbeitet die DB InfraGO als Infrastrukturbetreiberin mit Hochdruck daran, die Strecke zu modernisieren und die bestehenden Langsamfahrstellen zu beseitigen. Dazu sind bis Ende des Jahres größere Baumaßnahmen inklusive einer Streckensperrung geplant. 

Ab dem 14. September starten in München Ost die Regionalbahnzüge sowie die Expressverbindungen Richtung Mühldorf bis zu 20 Minuten früher. In der Gegenrichtung kommen die Regionalbahnzüge sowie die Expressverbindungen bis zu 15 Minuten später am Ostbahnhof an. Die ersten Züge frühmorgens starten früher in Mühldorf, um die gewohnten Ankunftszeiten in München sicherstellen zu können. Auch der erste Anschlusszug frühmorgens jeweils aus Simbach sowie aus Burghausen nach Mühldorf muss etwas früher fahren. Quelle: DB / CM

Neues Triebwerksöl erschwert Erkennen ernster Probleme für die Besatzung

Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) fordert eine dringende Untersuchung, nachdem bekannt wurde, dass Fluggesellschaften verstärkt ein neues Triebwerksöl einsetzen. Dieses Öl ist so konzipiert, dass es selbst dann, wenn es verdampft und über die Klimaanlage in das Cockpit oder die Passagierkabine gelangt, kaum einen wahrnehmbaren Geruch („unauffälliges Geruchsprofil“) entwickelt. Dennoch vermutlich giftig ist.

Das neue Triebwerksöl mit der Bezeichnung „Turbo Oil 2330“ stammt von der in Tennessee ansässigen Eastman Chemical Company. Laut Hersteller wurde Turbo Oil 2330 speziell entwickelt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig eines der problematischsten Themen der Luftfahrtbranche anzugehen: Geruchsbelästigungen in der Kabine.

Turbo Oil 2330 ist für den Einsatz im Hilfstriebwerk (APU – Auxiliary Power Unit) von Flugzeugen vorgesehen. Bei der APU handelt es sich im Wesentlichen um ein kleines Triebwerk im Heck eines Verkehrsflugzeugs. Sie dient dazu, das Flugzeug am Boden mit Energie zu versorgen, wenn die Haupttriebwerke nicht laufen, sowie zum Starten der Haupttriebwerke nach dem Zurücksetzen (Pushback) vom Gate.

Gelegentlich kann Öl aus der APU austreten und aufgrund der extremen Hitze in deren Umgebung verdampfen. Bei einigen Flugzeugtypen saugt der Einlass der Klimaanlage diese Öldämpfe an, wodurch Cockpit und Kabine kontaminiert werden.

Verdampftes Triebwerksöl zeichnet sich durch einen extrem beißenden Geruch aus, der oft mit dem von „verschwitzten Socken“ oder einem „nassen Hund“ verglichen wird. Die Dämpfe können Reizungen der Augen und des Rachens, Kopfschmerzen sowie Übelkeit verursachen.

In den meisten Fällen sind die Auswirkungen dessen, was die Luftfahrtbranche vorzugsweise als „Geruchsvorfall“ (odor event) bezeichnet, nur von kurzer Dauer und klingen ohne Langzeitfolgen ab. Es gibt jedoch immer mehr Klagen, in denen behauptet wird, dass diese Vorfälle chronische und stark beeinträchtigende Gesundheitsprobleme verursacht haben, die das Leben der Betroffenen tiefgreifend verändert haben. Gesprochen wird im Allgemeinen von der weitaus treffenderen Bezeichnung: „Toxic Fume Events“ (Vorfälle mit giftigen Dämpfen).

Eastman erklärt, sein „Turbo Oil 2330“ werde dazu beitragen, die Flugzeugauslastung und -effizienz zu steigern, da Fluggesellschaften ihre Maschinen bei einem Geruchsvorfall nicht mehr für Untersuchungen am Boden lassen müssten.

Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) kritisiert, dass Eastmans Marketingaussage völlig am Kern der Sache vorbeigehe: Zwar erschwere Turbo Oil 2330 der Besatzung das Erkennen eines Geruchsvorfalls, doch bedeute dies keineswegs, dass ein solcher Vorfall nicht stattgefunden habe.

„Wenn Öl oder dessen erhitzte bzw. zersetzte Bestandteile in die Kabinenluft gelangen, muss das Kabinenpersonal in der Lage sein, den Vorfall zu erkennen und zu melden“, kritisiert die ITF scharf. „Die Einführung von ETO 2330 darf nicht dazu führen, dass weniger Vorfälle gemeldet werden, nur weil sie schwerer zu riechen sind. Wir fordern eine Untersuchung sowie eine Überprüfung der Sicherheits- und Gesundheitsaspekte beim Einsatz von ETO 2330, wobei besonderes Augenmerk auf die möglichen Folgen der verringerten Geruchswahrnehmung gelegt werden muss“, hieß es weiter in der Erklärung des Verbands. „Die Einführung von ETO 2330 darf weder die Gesundheit des Kabinenpersonals noch die wirksame Erkennung, Meldung und Untersuchung von Vorfällen mit kontaminierter Kabinenluft beeinträchtigen.“

Der europäische Flugzeughersteller Airbus sieht sich mit mehreren Klagen von Flugbegleitern konfrontiert, die nach eigenen Angaben langfristige gesundheitliche Schäden durch das Einatmen kontaminierter Kabinenluft – verursacht durch verdampfendes Triebwerksöl – erlitten haben.

Einer dieser Fälle wurde von einer in Phoenix stationierten Flugbegleiterin von American Airlines angestrengt. Sie gibt an, nach einem alarmierenden Vorfall am 14. Januar 2024 dauerhafte neurologische und psychische Schäden davongetragen zu haben. Die Stewardess stand gerade im Gang eines Airbus A319  und begrüßte die Passagiere beim Einstieg am Flughafen Phoenix Sky Harbor, als der Kapitän das Hilfstriebwerk (APU) einschaltete.

Laut der Klageschrift breitete sich innerhalb von Sekunden nach dem Einschalten der APU ein Geruch nach schmutzigen Socken in der Kabine aus. Sie begab sich rasch in den hinteren Teil des Flugzeugs, wo sie eine Kollegin vorfand, die aufgrund des Geruchs husten und würgen musste. Die Flugbegleiterin verständigte den Kapitän, der daraufhin die Evakuierung des Flugzeugs anordnete. Währenddessen begann die Frau zu husten; zudem litt sie unter geistiger Benommenheit und starken Kopfschmerzen. Bis heute konnte das Cabin Crew-Mitglied die Arbeit als Flugbegleiterin nicht wieder aufnehmen. Sie leidet weiterhin täglich unter Kopfschmerzen, und bei jedem Versuch, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, treten Panikattacken auf – Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung.

In ihrer Klage wird ein Schadenersatz in Höhe von 30 Mio. US-Dollar gefordert. Begründung: Airbus sei seit Langem bekannt, dass die Platzierung der APU in der Nähe eines Lufteinlasses die Flugzeuge der A320-Baureihe anfällig für Geruchsvorfälle mache.

Unterstützt wird die Kampagne der ITF von der Association of Flight Attendants (AFA-CWA), der größten Gewerkschaft für Kabinenpersonal in den USA, die sich seit Jahren für eine Verbesserung der Luftqualität an Bord von Verkehrsflugzeugen einsetzt. Quelle:  ITF / CM

Intercity Talgo Madrid – Lissabon 

Statt aufs Abstellgleis sollen die letzten lokbespannten Talgozüge als Vorprogramm für das Prestigeprojekt Madrid – Lissabon auf der Schiene bleiben. Ob und wann dies umgesetzt wird muss noch bestätigt werden. Die Verbindung auf der Schiene wäre eine Alternative für Geschäftsreisende, aufs Flugzeug zu verzichten.

Mitte August kam die Botschaft, wonach it den Hochgeschwindigkeitstriebzügen Talgo Avril S 106 und S 107 in wenigen Jahren durchgehende AVE-Verbindungen zwischen den iberischen Hauptstädten verkehren würden. Das funktioniert aber erst wenn die LAV Extremadura vollständig elektrifiziert ist und nördlich von Toledo mit der Bestandslinie verbunden wird. Alles auf spanischer/portugiesischer Breitspur 1.668 mm) kaum vor 2030. Nun soll’s einen Vorläufer geben.

Die Idee ist naheliegend. Ein Intercity Talgo VI, ab Madrid-Chamartin in Sandwichtraktion mit S 334 anfangs auf der Bestandesstrecke, weiter westlich auf der LAV (soweit betriebsbereit) bis Badajoz, dort Ablösung durch eine CP 5600 – Zulassung auf dem ADIF-Netz fehlt noch – direkt nach Evora und weiter bis Lissabon. Reisezeit: maximal 7,5 Stunden. Heute gibt’s drei Alvia Verbindungen Madrid – Badajoz mit Talgo Bimode S 730, die entweder Plasencia oder Merida bedienen, dort verbunden mit Spitzkehre. Aktuell gibt es noch eine klassische Talgo-Verbindung. Valencia – Cartagena. Bis Alicante elektrisch mit S 252 unterwegs, ab dort mit S 334 im Sandwich-Betrieb wegen der Spitzkehre in Murcia. Für den IC Lissabon braucht es zwei Garnituren plus Reserve. Quelle: Trenvista / CM

ČD hat die 50. Vectron-Lok von Siemens Mobility übernommen 

Die České dráhy (ČD) hat auf der Drehscheibe in Prags Stadtteil Vršovice symbolisch die letzte, insgesamt bereits 50. Siemens Vectron-Hochgeschwindigkeitslokomotive von Siemens Mobility übernommen. Damit wurde die Lieferung der Flotte von Mehrsystem-Lokomotiven mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gemäß dem Vertrag aus dem Jahr 2022 abgeschlossen. Die neuen Vectron-Lokomotiven werden von den Tschechischen Bahnen schrittweise auf inländischen und internationalen Strecken in Betrieb genommen.

„Mit der Übergabe der 50. und zugleich letzten Vectron-Lokomotive der Baureihe 384 schließen wir eine wichtige Etappe der Modernisierung unserer Lokomotivenflotte ab. In weniger als einem Jahr seit der Ankunft der ersten Lok ist es uns gelungen, sie voll in den Betrieb zu nehmen, und zwar nicht nur auf inländischen Strecken, sondern auch im Ausland. Wir fahren mit ihnen von Budapest bis Hamburg und wollen in Zukunft noch weiter fahren, bis nach København. Die Vectron-Lokomotiven haben sich bei uns als zuverlässige und schnelle Lokomotiven bewährt. Sie haben ältere E-Lok-Typen verdrängt und sind zum Rückgrat unseres Triebfahrzeugparks geworden“, sagt Jiří Ješeta, stv. Vorstandsvorsitzender und stv. Generaldirektor der Tschechischen Bahn für den Personenverkehr Er bedankte sich bei Siemens Mobility für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Umsetzung des gesamten Auftrags. Allerdings stünden noch einige Schritte bei der Inbetriebnahme der modernen Fahrzeuge bevor, beispielsweise die Aufnahme des Push-Pull-Betriebs gemeinsam mit den ComfortJet-Zügen, die u.a. auf den Strecke von Prag über Dresden, Berlin, Hamburg bis Kopenhagen eingesetzt werden und schon heute bei zig Tausendnen Geschäftsreisenden höchst beliebt sind. .

„Das ist für uns ein weiterer sehr bedeutender Moment in der langjährigen Partnerschaft zwischen Siemens Mobility und den Tschechischen Bahnen. Die ČD waren der erste Kunde für Vectron-Lokomotiven mit dieser Geschwindigkeit. Wir schätzen ihr Vertrauen in unsere Fahrzeuge sehr und legen zugleich großen Wert auf die Zusammenarbeit und die im täglichen Betrieb gewonnenen Erfahrungen, die uns helfen, die Vectron-Plattform weiterzuentwickeln und zu optimieren. Die Vectron-Lokomotiven stellen ihre Qualitäten bereits heute im internationalen Betrieb unter Beweis. Ein ebenso wichtiger Teil ihres Erfolgs ist jedoch auch ein hochwertiger Service-Support. Ich freue mich, dass es uns in der Tschechischen Republik gelungen ist, ein erstklassiges Team von Service-Spezialisten aufzubauen, das für eine maximale Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Betrieb sorgt. Bei diesen neuen Lokomotiven wurde zudem das Intervall für die vorbeugende Wartung von ursprünglich 30.000 auf 37.500 km verlängert, was den Verkehrsunternehmen eine höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge bei gleichbleibend höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit und Betriebsqualität bringt“, sagt Roman Kokšal, Geschäftsführer von Siemens Mobility Tschechische Republik.

Der Einsatz der neuen Vectrons – die mit den wichtigsten europäischen Stromversorgungssystemen  3 kV Gleichstrom, 25 kV 50 Hz Wechselstrom und 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom zurecht kommen – wird weiter ausgebaut. ČD plant im Fahrplan 2027 ihren Einsatz u.a. nach Hamburg, Budapest, Wien und Linz, Kraków und Przemyśl. Vorläufig wird mit dem turnusmäßigen Einsatz von bis zu 43 der 50 Lokomotiven gerechnet, deren jährliche Laufleistung 14 Mio. km übersteigt.

Bei den anderen Vectron-Lokomotiven der Baureihe D-193 sollen dann bis zu 46 von 61 Lokomotiven mit einer jährlichen Laufleistung von über 12,5 Mio. km zum Einsatz kommen. Insgesamt sollen beide Vectron-Baureihen den Bedarf der Tschechischen Bahn an Elektrolokomotiven zu etwa 70 % decken und rund 80 % ihrer Leistung in zurückgelegten Kilometern erbringen.

Die 6,4 MW starken Vectron-Lokomotiven gehören zu den beliebtesten und meist verbreiteten Elektrolokomotiven in Europa. Sie sind für den Betrieb unter der Kontrolle des Zugsicherungssystems ETCS ausgerüstet und vorbereitet, das ab Januar 2025 auf ausgewählten Abschnitten der tschechischen Korridore vorgeschrieben ist und von den Lokomotiven auch auf einigen ausländischen Strecken genutzt wird. Quelle: ČD / Siemens Mobility / CM