Mittelstand und Geschäftsreisen

Wenn über Geschäftsreisen gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig zuerst auf große Konzerne: internationale Reiserichtlinien, komplexe Freigabeprozesse, globale Reporting-Strukturen. Dabei ist Business Travel gerade im Mittelstand von zentraler Bedeutung – oft sogar unmittelbarer als in großen Organisationen. 

Die Verantwortung liegt meist bei einer Person, die noch zahlreiche andere Aufgaben hat. Oft genug gibt es keine eigene Travel-Abteilung, kein dediziertes Budget für Prozessoptimierung und trotzdem müssen Reisen reibungslos funktionieren, weil der Vertrieb läuft, Projekte anstehen, Kunden warten. Ein häufiger Reflex in mittelständischen Unternehmen ist daher der Blick auf die direkten Reisekosten.

Nicht nur Tarife sparen Zeit und Geld. Die größten Einsparpotenziale liegen aber selten im günstigsten Flugt- oder Bahnticket. Sie liegen in den Fragen, die im Alltag wenige laut stellen: Wer bucht eigentlich wie? Wer gibt frei, und bis wann? Welche Richtlinien gelten wirklich, und welche kennt kaum jemand? Wie viel Zeit investiert die Assistenz, das Office Management oder die Buchhaltung monatlich?

Im Mittelstand fällt dieser versteckte Aufwand besonders ins Gewicht. Denn hier gibt es keine Skaleneffekte durch große Reisevolumina. Und jede Stunde, die in manuelle Abstimmung fließt, fehlt an anderer Stelle. Ein klar aufgesetztes Reisemanagement mit einer professionellen Travel Management Company (TMC), eindeutigen Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Ausgaben schafft genau den Freiraum, den mittelständische Teams brauchen.

Was Mittelständler wirklich brauchen. Für viele mittelständische Unternehmen sind persönliche Kundentermine, Projektbesuche, Vertriebsreisen oder persönliche Geschäftsanbahnungen elementare Bestandteile ihres Geschäftsmodells. Doch fehlt häufig die Zeit, Geschäftsreisen strategisch weiterzuentwickeln. Reisetätigkeit wird pragmatisch organisiert, Entscheidungen werden schnell getroffen, Zuständigkeiten liegen oft verteilt bei Assistenz, Einkauf, Personal oder direkt in den Fachbereichen. Das funktioniert im Alltag erstaunlich gut, solange Volumen, Komplexität und externe Anforderungen überschaubar bleiben. Doch genau das ist heute immer seltener der Fall.

Steigende Preise, volatile Märkte, neue Sicherheitsanforderungen, wachsende Erwartungen an Transparenz und die zunehmende Digitalisierung verändern auch im Mittelstand die Anforderungen an das Geschäftsreisemanagement. Wer hier weiterhin rein operativ denkt, verschenkt Potenzial. Denn Business Travel ist längst mehr als Buchung und Abrechnung. Es geht um Effizienz, Steuerbarkeit und letztlich um Wettbewerbsfähigkeit.

Effizienz im Business Travel entsteht vor allem dort, wo Prozesse klar definiert sind. Wie wird gebucht? Wer gibt frei? Welche Reiserichtlinien gelten? Wie transparent sind Ausgaben? Wie hoch ist der interne Aufwand? Und wie schnell können Mitarbeitende reisen, wenn es darauf ankommt?

Oft liegen die größten Einsparpotenziale nicht in einzelnen Tarifen, sondern in der Prozessqualität. Unklare Zuständigkeiten, dezentrale Buchungen, fehlende Standards oder mangelnde Daten führen zu Reibungsverlusten, die viel Zeit und Energie kosten. Ein professionell aufgesetztes Geschäftsreisemanagement kann genau hier ansetzen: mit zentralen Strukturen, klaren Verantwortlichkeiten und einer besseren Steuerung.

Digitalisierung entlastet – wenn sie zum Unternehmen passt. Digitale Buchungsplattformen, automatisierte Freigaben oder integrierte Abrechnungslösungen können den Aufwand erheblich senken. Aber der entscheidende Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang, sondern in der Passung: Lässt sich die Lösung so einrichten, dass sie zur eigenen Organisation passt – mit den Strukturen, die bereits existieren, und ohne ein eigenes IT-Projekt daraus zu machen?

Mittelständische Unternehmen brauchen kein maximales System. Sie brauchen das richtige – eines, das vom ersten Tag an funktioniert und mitwächst, wenn das Unternehmen wächst. Mittelständische Unternehmen brauchen Lösungen, die zu ihrer Organisation passen – pragmatisch, skalierbar und mit überschaubarem Implementierungsaufwand. 

Warum TMC gerade im Mittelstand ein echter Hebel sein können. Ein professioneller Travel-Management-Partner kann für mittelständische Unternehmen ein echter Mehrwert sein, gerade weil intern oft keine spezialisierten Ressourcen für Geschäftsreisen vorhanden sind. TMCs übernehmen nicht nur Buchung und Service, sondern bringen Struktur, Marktkenntnis und Entlastung ins System.

Sie helfen dabei, Reiserichtlinien praxistauglich aufzusetzen, bessere Transparenz über Reiseausgaben zu schaffen, Buchungswege zu vereinheitlichen und relevante Daten für Auswertungen bereitzustellen. Hinzu kommen Themen wie Reisesicherheit, Unterstützung bei Störungen, persönliche Betreuung und die Auswahl digitaler Lösungen, die tatsächlich zum Unternehmen passen.

Mobilität strategisch denken. Geschäftsreisen sind im Mittelstand kein Selbstzweck. Sie dienen dazu, Kundenbeziehungen zu stärken, Projekte voranzutreiben, Märkte zu entwickeln und Chancen wahrzunehmen. Gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld kann die Fähigkeit, schnell, effizient und professionell zu reisen, ein echter Vorteil sein.

Deshalb lohnt es sich für mittelständische Unternehmen, ihr Geschäftsreisemanagement regelmäßig zu überprüfen:

  • Sind unsere Buchungs- und Freigabeprozesse effizient?
  • Haben wir Transparenz über Reiseausgaben und interne Aufwände?
  • Sind unsere Reiserichtlinien praktikabel und akzeptiert?
  • Nutzen wir digitale Lösungen, die uns wirklich entlasten?
  • Haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns professionell unterstützt?

Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, erkennt schnell: Professionelles Business Travel Management ist keine administrative Nebensache. Gerade im Mittelstand entscheidet die Fähigkeit, flexibel, effizient und nah am Markt zu agieren. Wuelle: Chefsache Business Travel / CM

DB-Statement zur Studie des Statistischen Bundesamts

Knapp jeder Fünfte nutzte 2025 die Bahn für Reisen mit mindestens einer Übernachtung im In- und Ausland. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamts.. Mit einem Anteil von 19,2 % liegt die Bahn vor Flugverkehr (15,2 %) und Reisebussen (2,7 %).

Auch 2026 setzt sich der positive Trend fort. Die Menschen wollen Bahnfahren, insbesondere auch Business Traveller! Sie schätzen die Bahn gerade in der aktuellen Situation als preiswerte Alternative. Die Zahl der Fahrgäste stieg im ersten Halbjahr auf mehr als 960 Millionen. Das sind rund 17 Mio. Fahrgäste bzw. 1,8 % mehr als im Vorjahr. Seit April legten die Ticketverkäufe im Fernverkehr zu. 

Zwischen großen Städten bietet die DB eine Vielzahl attraktiver Sprinterverbindungen an. Auch der Nachfrage-Boom im internationalen Fernverkehr hält an: Fast ein Drittel mehr Menschen steigt für ihre Europa-Reise seit 2019 auf die Bahn um. Das sind über 25 Mio. Passagiere – Tendenz steigend. Quelle: Deutsche Bahn / CM

PayPal und DB starten Cashback-Aktion für Reisende

PayPal startet gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine neue Cashback-Aktion für Bahnreisende in Deutschland. Noch bis zum 13. September 2026 erhalten PayPal-Kunden 5 %  Cashback in Form von PayPal-Punkten, wenn sie das Angebot zuvor in der PayPal-App aktivieren und ihren anschließenden Kauf au Bahn.de mit PayPal bezahlen. Das Angebot hat aber einen Haken.

Pro Kunde sind bis zu 5 Euro bzw. 500 PayPal-Punkte möglich. Haken an der Offerte: Sie ist auf 250.000 Teilnehmende begrenzt und endet vorzeitig, sobald diese Zahl erreicht ist. 

„Für viele Menschen gehört die Deutsche Bahn fest zum Alltag, sei es für den Wochenendtrip, den Besuch bei Familie und Freunden oder eine Geschäftsreise. Mit unserer gemeinsamen undzeitlich begrenzten Aktion möchten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Vorteil bieten, wenn sie ihre Bahnreise mit PayPal bezahlen“, sagt Carola Wahl, Managing Director Deutschland, Österreich und Schweiz bei PayPal. 

Und Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Mit der gemeinsamen Cashback-Aktion mit PayPal möchten wir unseren Kunden beim Ticketkauf einen zusätzlichen Vorteil bieten. Gleichzeitig laden wir noch mehr Menschen ein, sich von unserer Gastgeberqualität an Bord persönlich zu überzeugen.“ 

Ausrichter des Angebots ist PayPal. Die wichtigsten Fakten im Überblick: 

  • Voraussetzung: deutsches PayPal-Konto 
  • 5 % Cashback auf Käufe auf bahn.de bei Zahlung mit PayPal 
  • Aktionszeitraum: 17. August bis 13. September 2026 
  • Cashback: maximal 5 Euro bzw. 500 PayPal-Punkte pro PayPal-Konto 
  • Teilnahme: Angebot vor dem Kauf in der PayPal-App aktivieren 

Das Angebot ist ausschließlich nach vorheriger Aktivierung in der PayPal-App verfügbar. Es gelten die Angebotsbedingungen. Quelle: DB / PayPal / CM

Ausgefallene Züge im Fernverkehr

Nur wenige ICE- und IC-Züge mussten bisher 2026 ersatzlos ausfallen. Im ersten Halbjahr 2026 waren es 3,6 %. Die meisten Fahrgäste konnten alternative Verbindungen nutzen und ihre Bahnreise fortsetzen. Dies galt auch für Züge, die nicht am Zielbahnhof endeten.

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn machten der heftige Wintereinbruch im Januar 2026 Schiene, Straße und Luftfahrt gleichermaßen zu schaffen. Auch mit der Rekordhitze im Juni und Juli hatten alle Verkehrsträger zu kämpfen. Dennoch: Der überwiegende Anteil der Fernverkehrszüge war weiter für die Fahrgäste unterwegs.

Technische Störungen an den Zügen selbst, etwa bei Antrieben, gingen dank der besseren Instandhaltungsprozesse und der jünger gewordenen Fahrzeugflotte zwischen 2019 und 2025 um über 50 % zurück.

Wunsch des Landes Brandenburg: Ostbahn zur deutsch-polnischen Zukunftsachse ausbauen 

Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU im Landtag Brandenburg bringen einen gemeinsamen Antrag zur Stärkung der Ostbahn als deutsch-polnische Zukunftsachse ein. Die Ostbahn war bis Ende des 2. Wltkriegs eine 740 km lange bedeutende Fernbahnmagistrale von Berlin nach Königsberg bis Eydtkuhnen an der damaligen Grenze zum Russischen Kaiserreich mit Unterwegshalten in Küstrin, Landsberg, Kreuz, Schneidemühl, Bromberg, Danzig, Marienburg und Dirschau. Das Bundesverkehrsministerium indes sieht derzeit keine Perspektiven für einen zügigen Ausbau der Ostbahn von Berlin Richtung Polen. 

Ziel ist es sich auf Bundesebene für den vollständigen zweigleisigen Ausbau und die durchgehende Elektrifizierung der Strecke zwischen Berlin und der deutsch-polnischen Grenze einzusetzen. Auf polnischer Seite ab Küstrin soll die Fernbahn durchgehend elektrifiziert – in langen Abschnitten ist Oberleitung bereits installiert –  und sofern nicht schon gesehehen wieder zweigleisig ausgebaut werden. 

Konkret verlangen die Fraktionen von der Landesregierung, sich dafür einzusetzen, dass die Ostbahn als vorrangiger Bedarf in die Bundesverkehrswegeplanung aufgenommen wird und dass die erforderlichen verkehrlichen und gesamtwirtschaftlichen Bewertungsgrundlagen überarbeitet werden. Außerdem wird die Strecke als Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und der europäischen Korridore für militärische Mobilität vorgeschlagen, um EU-Fördermittel in Anspruch nehmen zu können.

Für die Menschen in Brandenburg ist die Ostbahn eine zentrale Lebensader zwischen Berlin und Polen, so Martina Maxi Schmidt, stv. Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Mit dem zweigleisigen Ausbau und der Elektrifizierung wird der stark frequentierte Berlin–Frankfurt (Oder)-Korridor entlastet, die Mobilität im ländlichen Raum verbessert und der Güterverkehr mit dieser wichtigen Ost-Westverbindung gestärkt. Deshalb ist es jetzt unerlässlich, dass sie im Bundesverkehrswegeplan als vorrangiger Bedarf eingestuft wird.“

Nicole Walter-Mundt, stv. Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, betont: „Brandenburg und Polen wachsen wirtschaftlich immer enger zusammen. Unsere Infrastruktur muss mit dieser Entwicklung Schritt halten. Gerade für die vielen Pendler ist eine leistungsfähige und verlässliche Ostbahn von großer Bedeutung. Gleichzeitig stärkt sie den Wirtschaftsstandort, verbessert den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr und eröffnet neue europäische Fördermöglichkeiten. Eine moderne Schienenverbindung erhöht auch unsere Handlungsfähigkeit in Krisenlagen. Der Ausbau ist deshalb eine wichtige Investition in die Zukunft und Widerstandsfähigkeit Brandenburgs.“ 

Die Modernisierung und Elektrifizierung der sog. Preußischen Ostbahn zwischen Kostrzyn und Piła (Schneidemühl) war bereits 2020 in Polen beschlossene Sache, ist. aber bis heute noch nicht realisiert. Immerhin wurde im Juki 2024 die neue Oderbrücke bei Küstrin eingeweiht, zweigleidig und vorbereitet für eine spätere Elektrifizierung. Wir erinnern uns: Am 28. März 1945 sprengten Pioniere der deutschen Wehrmacht in einem Anfall von geistiger Umnachtung der befehligenden Offiziere die Bahnbrücke, die über die Oder hinweg nach Küstrin führte. Am 31. Juli 2024  rund 79 Jahre später, krachte es erneut am Flussufer rund 90 km  östlich von Berlin. Doch diesmal war der Anlass ein friedlicher. Mit einem Farben-Feuerwerk wurde die Eröffnung der Oderbrücke zwischen Küstrin-Kietz und Küstrin, das längst Kostrzyn heißt, gefeiert. An der Bahnstrecke von Deutschland nach Polen ist für 50 Mio. Euro ein weltweit einzigartiges Bauwerk entstanden. 

Im Juli 2024 wurde die neue Oderbrücke im Zuge der ehemaligen Preußischen Ostbahn eingeweiht. Foto: PKP

Das Bundesverkehrsministerium sieht derzeit keine Perspektiven für einen zügigen Ausbau der Ostbahn von Berlin Richtung Polen.  Ein internationaler Bedarf für Fern- und Güterverkehr über bestehende Strecken hinaus ist laut Ministerium nicht erkennbar. Für den Aufstieg in den „vordringlichen Bedarf“ der Bundesverkehrswegeplanung ist eine positive gesamtwirtschaftliche Bewertung nötig, die aktuell nicht vorliegt. Die Strecke (RB 26) ist im Bundesverkehrswegeplan lediglich als „potenzieller Bedarf“ eingestuft.Quelle: Brandenburgs Landtagsfraktionen SPD und CDU / Bundesregierung / CM

Till Wartenberg heuert bei Denza an

Die BYD-Marke Denza hat mit Till Wartenberg ihren Brand Director die die D-A-CH-Region ernannt.

Wartenberg verantwortet jetzt die Geschäfte der BYD-Tochter. Er soll u.a. das Geschäfts der Premiummarke im deutschsprachigen Raum ausbauen. Till Wartenberg war 16 Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei der Daimler AG, Stuttgart, tätig. Nach einem internationalen Traineeprogramm arbeitete er u.a. als Marketingmanager bei Mercedes-Benz und begleitete in dieser Zeit zahlreiche Markteinführungen der Pkw–Sparte. Als Leiter klassische Werbung und Erlebniskommunikation zeichnete er für die strategische und taktische Entwicklung von Werbemaßnahmen für Mercedes-Benz Vans verantwortlich bevor er ab 2012 Leiter Integriertes Kampagnenmanagement wurde. In diese Zeit fallen u. a. neue Episoden des Handwerker-Vorbilds MacGyver für die Markteinführung des Stadtlieferwagens Citan oder der vielfach ausgezeichnete Werbespot „Dirty Driving“ für den Launch des neuen Vito. Zuletzt leitete Wartenberg das Produktmarketing des Projekts Connectivity bei Mercedes-Benz Vans.

Dann wechselte er zur Hyundai Motor Company / Genesis und fungierte dort u.a. als Direktor für Marketing und Presse bei Hyundai Deutschland sowie Vice President für das N Brand Management & Motorsport.

„BYD steht in Deutschland vor einem spannenden Kapitel: Die Modellpalette wächst, das Händlernetz wird immer dichter, und der Markteintritt von DENZA steht bevor. Wir haben das Ziel, uns als relevante Kraft im deutschen Automobilmarkt zu etablieren. Zum Marktstart in Deutschland bietet DENZA attraktive Leasing-Konditionen für den Premium-Elektro-Grand-Tourer. Für Privatkunden ist der Z9GT ab 899 Euro, für Geschäftskunden ab 599 Euro pro Monat erhältlich.

DENZA macht den deutschen Kunden einen Einstieg in die Welt des elektrischen Grand Tourers Z9GT ab sofort mit attraktiven Leasing-Konditionen leichter zugänglich. Mit dem Angebot für Privat- und Gewerbekunden setzt die Marke einen weiteren Schritt in ihrer Wachstumsstrategie für den deutschen Markt. Seit dem dritten Quartal ergänzt ein wachsendes Netz von Vertragshändlern die City Stores in Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Quelle: BYD / CM

US-Ladespezialist ChargePoint setzt auf Europa

Das US-Unternehmen ChargePoint baut seine Präsenz massiv aus und will Europa zu seinem neuen Kernmarkt machen. CEORick Wilmer hadert mit der Anti-E-Politik von US-Präsident Donald Trump, die das Wachstum des US-Ladespezialisten im Heimatmarkt USA erschwert. 

CEO Rick Wilmer sieht in Europa bessere makroökonomische Bedingungen und stabilere politische Vorgaben für die Elektromobilität als in den USA.  Europa biete aus seiner Sicht derzeit „die besseren makroökonomischen Rahmenbedingungen für Elektromobilität als Nordamerika“. Politische Unterstützung, Emissionsvorgaben und Anreize würden den Übergang in Europa weiter beschleunigen, während in den USA viele dieser Instrumente zurückgenommen worden seien. Wachstum in Nordamerika hält Wilmer weiterhin für möglich, allerdings in geringerem Tempo als in Europa. Die „“Alte Welt“ soll in den nächsten zwei bis drei Jahren rund die Hälfte des gesamten Unternehmensumsatzes ausmachen. Dazu wird die Partnerschaft mit Mercedes-Benz in Deutschland und Großbritannien stark erweitert, um Geschäftskunden und Flottenbetreibern Ladelösungen aus einer Hand anzubieten. 

Auch technologisch baut ChargePoint seine Position aus. Die neue Schnellladeplattform „Express“ setzt auf eine modulare Architektur mit getrennten Leistungsstufen und DC-Bus. Mittels der getrennten AC/DC- und DC/DC-Architektur wird der direkte Anschluss von Solar- oder Batteriespeichern ermöglicht. Quelle: ChargePoint / CM

40 Jahre Ford Nugget

1986 kam ein Camper-Van auf den Markt, der seitdem viele Herzen erobert und Kultstatus erreicht hat: der Ford Nugget. Das ganze Jahr über feiert. Ford den runden Geburtstag seines Kult-Campers. 

Vom 28. August bis 06. September 2026 steuert das Jubiläum auf dem Caravan-Salon, der Weltleitmesse für mobiles Reisen in Düsseldorf seinem Höhepunkt entgegen. Auf dem Ford-Stand in Halle 17, Stand B06 zeigen die Kölner die ganze Bandbreite der aktuellen Nugget-Generation sowie eine Reminiszenz an den Beginn seiner Erfolgsgeschichte.

Zum 40-Jahre-Geburtstag gibt es eine limitierte Sonderedition mit der  Lackierung in „Frozen White“. Die wird mit schwarzen Design-Elementen an Dach, Schulterlinie und im Seitenschweller kontrastiert und verweist so auf die erste Modellgeneration des Camper-Vans, die vor 40 Jahren mit dieser besonderen Schwarz-auf-Weiß-Optik an den Start ging. 

Ford feiert 40 Jahre Nugget. Foto: Ford Pro

Beim aktuellen Sondermodell zieht sich das schwarz-weiße Farbspiel auch durch den Innenraum. Die warmweiße Oberfläche der Möbel wird exklusiv mit einer dunklen Arbeitsplatte und schwarzen Schließgriffen an Schränken und Schubladen kombiniert.

In seiner inzwischen fünften Generation bietet der Nugget eine Varianz wie in keiner Modellreihe zuvor. Den Kult-Camper gibt es in den Ausstattungslinien Titanium und Active, mit 8-Gang-Automatik oder manuellem 6-Gang-Getriebe, mit Vorder- oder Allradantrieb und in drei Diesel-Motorisierungen. Und zum ersten Mal hat Ford Pro den Nugget auch elektrifiziert. Als Plug-in-Hybrid kann er rein elektrisch fahren und bringt 171 kW (233 PS) auf die Straße.

Zudem haben Kunden die Wahl zwischen zwei Radständen: Die L1-Variante ist 5,05 Meter lang, als L2 ist der Nugget 40 cm länger. Bei den L2-Modellen können sie sich entscheiden zwischen der Serienausstattung mit mehr Stauvolumen in der Küche (plus 85 Liter gegenüber L1) sowie größerem Kleiderschrank (plus 200 Liter) und der Option mit fest integrierter Toilette.

Ebenso vielseitig zeigt sich der Nugget beim Dachkonzept: Ab diesem Sommer ist die neue Modellreihe wieder mit Hochdach erhältlich. Es erweitert nicht nur Schlaf- und Stauraum, sondern macht die neue Nugget-Generation auch vollständig winterfest.

Die neue Modellreihe hält am charakteristischen Drei-Raum-Konzept samt L-förmiger Küche im Heck fest. Und auch die fünfte Nugget-Generation produziert Ford – wie die vier davor – zusammen mit den Camper-Spezialisten von Westfalia. Quelle: Ford / CM

Angebotserweiterung beim Vienna Airport Bus

Der Vienna Airport-Bus der ÖBB erweitert sein Angebot und sorgt ab 05. September 2026 für noch mehr Verbindungen zwischen dem Wiener Stadtzentrum und dem Flughafen Wien. Mit den neuen Linien VAB 4 und VAB 5 werden mit dem Karlsplatz sowie Praterstern zwei bedeutende Verkehrsknotenpunkte der Bundeshauptstadt erstmals direkt an den Flughafen angebunden.  

Reisende profitieren damit von einem noch dichteren Liniennetz, kurzen Fahrzeiten und einer komfortablen, umsteigefreien Anreise. Mit der Erweiterung des Liniennetzes reagiert ÖBB Postbus auf die steigende Nachfrage nach schnellen und komfortablen Flughafenverbindungen. Die neuen Linien VAB 4 und VAB 5 ergänzen das bestehende Vienna Airport Bus-Angebot. Mit Karlsplatz und Praterstern wächst das Netz des Vienna Airport Bus um zwei zentrale Verkehrsdrehscheiben und wird noch enger mit dem Wiener Öffi-Netz verknüpft. Insgesamt bieten nun 10 Haltestellen eine direkte U-Bahn Anbindung, ergänzt durch S-Bahn-, Regionalzug-, Straßenbahn- und Buslinien.

Damit wird die An- und Abreise für Wiener:Bewohner Wiens, für Geschäftsreisende, internationale Gäste sowie Mitarbeitende am Flughafen aus unterschiedlichen Teilen der Stadt noch einfacher und schneller. Besonders attraktiv sind die neuen Verbindungen durch ihre praktischen Früh- und Nachtkurse, die eine flexible Anreise zu nahezu jeder Tageszeit ermöglichen. Darüber hinaus bieten die Vienna Airport Busse großzügige Gepäcksablagen und sind damit insbesondere für Familien, Urlauber sowie Geschäftsreisende mit viel Gepäck eine komfortable Alternative zum Individualverkehr. Quelle: ÖBB / CM 

Mietwagen werden weltweit wohl teurer

Laut „Ground Monitor“ von American Express Global Business Travel (Amex GBT) Consulting dürften die weltweiten Mietwagenpreise in den kommenden zwölf Monaten stabil bleiben oder nur moderat steigen.

Zu den Faktoren, die die Preise in bestimmten Regionen in die Höhe treiben könnten, zählen laut Amex GBT Consulting Steuern und die Verfügbarkeit von Mietwagen.  Zudem spielen geopolitische Unruhen und Unsicherheiten bei den Rohstoffpreisen eine Rolle, denen jedoch ein verbessertes Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei den Mietwagenflotten entgegenwirkt.

Die für die Analyse verwendeten Daten stammten aus dem Data Lake von Amex GBT. Die Prognosen zu Inflation und BIP basierten auf Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF); der Bericht deckt zudem nur jene Länder ab, für die Amex GBT über ausreichend Mietwagendaten zur Untermauerung des Prognosemodells verfügt.

Nordamerika. Für USA und Kanada wird für die kommenden zwölf Monate jeweils ein Anstieg der Mietwagenpreise um 1,5 bis 2 % im Jahresvergleich prognostiziert. Dies entspricht in etwa der Prognose für die USA aus dem Vorjahr, bedeutet jedoch einen geringeren Anstieg für Kanada, wo für den Zeitraum 2025–2026 noch Preissteigerungen von 2,5 bis 3 % erwartet worden waren.

Amex GBT verwies zudem auf ein nach eigener Aussage „signifikantes Wachstum bei Anzahl und Höhe städtischer Zuschläge in Nordamerika“, einschließlich wochentagsabhängiger Zuschläge und von Flughäfen erhobener Gebühren.  

Der Bericht verweist auf steigende Kfz-Versicherungsprämien, die Autovermieter dazu veranlassen könnten, diese Kosten über höhere Preise an die Kunden weiterzugeben. Amex GBT nennt zudem einen „signifikanten Anstieg bei Anzahl und Höhe städtischer Zuschläge in Nordamerika“, darunter wochentagsabhängige Aufschläge sowie von Flughäfen erhobene Gebühren. Solche Zuschläge sind zwar nicht neu, doch sie nehmen zu.

Europa. Die Prognosen für Mietwagenpreise in Europa variieren je nach Land. Es wird erwartet, dass die Nachfrage „stabil bleibt“, da finanziell unter Druck stehende Unternehmen eher dazu neigen, Fahrzeuge zu mieten, anstatt sie für die Flotte zu kaufen; gleichzeitig dürfte ein verbessertes Fahrzeugangebot den durchschnittlichen Preisanstieg begrenzen.

Für Frankreich und Spanien wird prognostiziert, dass die Preise im Jahresvergleich entweder unverändert bleiben oder um 0,5 % steigen. In touristisch geprägten Regionen unterliegen die Mietpreise jedoch oft „starken saisonalen Schwankungen“, wobei Geschäftskunden bisweilen saisonale Zuschläge zahlen müssen, so Amex GBT. Im Vereinigten Königreich könnten die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 bis 1,3 % steigen, wobei sich das erholende Fahrzeugangebot und der starke Wettbewerb dämpfend auf die Preise auswirken.

Für Deutschland werden moderate Anstiege von 1 bis 2 % erwartet, wobei eine „Flottenknappheit“ einen Preisrückgang verhindert. Ebenso dürften die Mietwagenpreise in Skandinavien moderat um 1 bis 2,5 % zulegen, während die Niederlande mit prognostizierten Steigerungen von 4 bis 5 % am oberen Ende der Skala liegen. Letztere Anstiege sind auf steigende Kfz-Steuern zurückzuführen, welche die Gesamtbetriebskosten der Mietwagenflotten erhöhen.

Asien-Pazifik-Raum. Australien ist das einzige Land im asiatisch-pazifischen Raum, das in dem Bericht behandelt wird; Amex GBT Consulting prognostiziert für Mietwagen einen Anstieg der Kosten um 3 bis 3,4  % im Jahresvergleich. Das Fahrzeugangebot im Land hat sich erholt, was verhindert hat, dass die Preise „durch die Decke gehen“; allerdings könnten Unternehmen, die Autos an abgelegenen Bergbaustandorten anmieten, aufgrund des begrenzten Angebots und Wettbewerbs mit stärkeren Preiserhöhungen konfrontiert sein.

Lateinamerika. Für Brasilien und Chile wird für die kommenden zwölf Monate jeweils ein Anstieg der Mietwagenpreise um 2 bis 4 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert – und das, „obwohl die wirtschaftlichen Aussichten für Lateinamerika durch die globale Unsicherheit gedämpft sind“.

Die Region verzeichnet ein „gesundes Wachstum“ sowohl bei der Nachfrage von Geschäfts- als auch von Urlaubsreisenden. Elektrofahrzeuge gewinnen in Brasilien „an Boden“. Nach Angaben von Amex GBT Consulting umfasste die Mietwagenflotte in Brasilien bis Ende 2025 insgesamt 33.562 Elektrofahrzeuge, verglichen mit lediglich 2.545 im Jahr 2021. Quelle: Amex GBT / CM