Fraport geht das Kerosin aus

Am Frankfurter Flughafen ist die Kerosinversorgung derzeit angespannt, weshalb Fluggesellschaften wie die Lufthansa das sogenannte „Tankering“ anwenden – Maschinen bringen zusätzlichen Treibstoff von auswärts mit, um in Frankfurt weniger oder gar nicht nachzutanken. 

Wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands des Rheins können Tankschiffe Kerosin nur stark eingeschränkt über Deutschlands wichtigste Wasserstraße transportieren.  Auch die Versorgung über die anbindenden Pipelines ist aus bislang unklaren Gründen limitiert. Lufthansa hat nun ihre Piloten angewiesen, auf Kurz- und ausgewählten Langstreckenflügen mehr Sprit an den zumeist ausländischen Ausgangsflughäfen zu laden. Für Maschinen der Airbus-A320-Familie gilt bei der Ankunft beispielsweise eine Obergrenze von maximal acht Tonnen zusätzlichem Treibstoff.

Auswirkungen auf die Passagierluftfahrt soll es aber keine geben, so die Lufthansa. Weder sindFlugstreichungen vorgesehen noch soll die Nutzlast (Passagiere und Gepäck) durch das Mehrgewicht an Kerosin nicht eingeschränkt werden. Die Maßnahmen gelten vorerst bis auf Weiteres, während die Lage von den Airlines und dem Flughafen beobachtet wird. Quelle: Lufthansa / CM

Lufthansa schnappt sich auch TAP Air Portugal

Die Lufthansa entwickelt sich zum Krösus unter den wichtigen Fluggesellschaften dieser Welt. Nun stößt nach zuletzt ITA Airways auch TAP Air Portugal zum Portfolio der Lufthansa Gruppe. 

Die Lufthansa Group begrüßt, dass sich die portugiesische Regierung im Privatisierungsverfahren von TAP Air Portugal für ihr Angebot entschieden hat. Mit dem beabsichtigten Erwerb zunächst einer Minderheitsbeteiligung verfolgt die Lufthansa Group eine klare strategische Agenda: TAP Air Portugal soll wachsen und dabei ihre nationale Identität wahren. Außerdem soll Portugals Verbindung mit der Welt, insbesondere mit Nord- und Lateinamerika, nachhaltig ausgebaut werden.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG: „TAP Air Portugal ist eine starke und profitable Airline, unser langjähriger Partner in der Star Alliance und als führende Fluggesellschaft auf Südatlantik-Strecken international erfolgreich. Sie hat hervorragende Mitarbeitende und ein überzeugendes Geschäftsmodell. Mit der heutigen Entscheidung hat die portugiesische Regierung die Weichen für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte von TAP Air Portugal gemeinsam mit der Lufthansa Group gestellt. 

Gleichzeitig setzen wir damit unsere Strategie der Internationalisierung weiter konsequent fort und stärken unsere Position auf dem Südatlantik nachhaltig. Unser Unternehmen verbindet seit vielen Jahren eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit Portugal. Seit Jahrzehnten investieren wir in diesem Land, schaffen und sichern qualifizierte Arbeitsplätze und verbinden Portugal mit Europa und der Welt. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit TAP Air Portugal und die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit der Regierung in Lissabon!“

Die bisherigen Übernahmen – zuletzt die italienische ITA Airways, haben gezeigt, dass eine Mehrheitsbeteiligung zusätzliche Vorteile für alle Seiten ermöglicht.

Die Lufthansa Group hat für den 44,9 % Anteil einen Kaufpreis von 1,025 Mrd. Euro geboten. Dieser Wert kann sich bei einem Anteilserwerb von 49,9 % – aufgrund von bis zu 5 % zunächst für Mitarbeitende angebotenen Anteilen sowie einer Ticking Fee – auf bis zu 1,2 Mrd. Euro erhöhen.

Die Lufthansa Group ist seit mehr als 70 Jahren in Portugal aktiv. Die Airlines der Gruppe bieten derzeit 353 wöchentliche Flüge zu sechs portugiesischen Destinationen an und haben damit das Angebot seit 2019 um 75 % vergrößert. Über 500 Fachkräfte arbeiten heute in Portugal für Unternehmen der Lufthansa Group. Mit dem Bau des neuen Lufthansa Technik Standorts in Santa Maria da Feira bei Porto, für den im Juni der Spatenstich vollzogen wurde, soll diese Zahl bis 2030 auf über 1.000 direkte Arbeitsplätze steigen.

Die Lufthansa Group arbeitet nun gemeinsam mit der portugiesischen Regierung und Parpública an der Finalisierung der Transaktionsdokumente und erwartet, die Verträge zum Erwerb der Beteiligung kurzfristig fertigstellen und unterzeichnen zu können. Der Vollzug des Anteilserwerbs steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Quelle: Lufthansa / CM

Schnellfahrstrecke Madrid-Barcelona wegen eines Brandes unterbrochen

Der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und Barcelona wurde am Montag unterbrochen, nachdem in einem AVE-Zug, der um 14:27 Uhr vom Bahnhof Madrid Puerta de Atocha in Richtung Figueres abgefahren war, ein Brand ausgebrochen war. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:05 Uhr auf Höhe von Ricla (Zaragoza), als ein Brand im hinteren Triebkopf festgestellt wurde.

Gemäß den Sicherheitsvorschriften wurden die 283 Fahrgäste an Bord aus dem Zug evakuiert. Es gab keine Verletzten. Der Vorfall hat zur Einstellung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs zwischen Madrid und Barcelona geführt, was zu Stopps von Fernzügen an verschiedenen Unterwegsbahnhöfen und zur Streichung der für Montag Nachmittag geplanten Abfahrten n Madrid und Barcelona  führte. Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, wie lange die Störung andauern wird.

Ein Triebkopf eines Renfe AVE brannte zwischen Madrid und <Barcelona. Foto: Bombers Zaragoza

Renfe hat am Dienstagmorgen neue Anpassungen seiner Fahrpläne bekannt gegeben. Konkret erklärt Renfe, dass die Züge auf nur einem Gleis der doppelspurigen Schnellfahrstrecke mit einer vorübergehenden Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h  (die übliche Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei etwa 300 km/h) fahren und die Fahrweise derzeit von den Lokführern selbst (im Fachjargon Fahrt nach Sicht) während die Arbeiten zur Bergung des betroffenen Materials und zur Instandsetzung der Infrastruktur bestimmt wird. 

Insgesamt waren nach Angaben von Renfe allein am Montag 12.979 Fahrgäste betroffen. Das staatliche Bahnunternehmen versicherte, dass die Ursachen des Brandes, der derzeit untersucht wird, bislang noch nicht bekannt seien. Renfes Hauptkonkurrent iryo gab bekannt, dass am Montag 11 Züge und 4.450 Fahrgäste betroffen waren. Quelle: Renfe / CM

Weiterhin Fahrzeitreserven für Stuttgart-Zürich

Ab Dezember 2026 planen SBB und DB zwischen Stuttgart und Singen zusätzliche Fahrzeitreserven ein und reduzieren die Zahl der Zwischenhalte auf dem deutschen Abschnitt. Damit soll die Verbindung weiter stabilisiert werden.

Bereits das im Dezember 2025 eingeführte Fahrkonzept hat die Ankunftspünktlichkeit in Zürich bei rund 80 % stabilisiert.

Seit Dezember 2025 verkehrt jeder zweite Zug von Stuttgart nur bis Singen, von dort fährt planmäßig ein Schweizer Reisezug weiter nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind. 

Ein IC 2 auf der Strecke zwischen Stuttgart und Singen. Foto: DB

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 werden auf dem deutschen Abschnitt weniger Zwischenhalte bedient und zusätzliche Fahrzeitreserven eingeplant. Die Reisezeit ab Schaffhausen nach Stuttgart verlängert sich teilweise um 11 Minuten. Dieses neue Fahrkonzept ist ein weiterer Schritt zur langfristigen Stabilisierung der Strecke Zürich–Stuttgart.

Über eine Rückkehr zu stündlich durchgehenden Zügen zwischen Stuttgart und Zürich entscheiden SBB und DB im Frühling 2027. Quelle: SBB / CM

2027 Robotaxiflotte für München

Die Google-TochtrWaymo plant für Herbst 2027 den Start einer Robotaxiflotte in der bayerischen Hauptstadt München. Gabriel Seibert, Executive Vice President beim Entwicklungsdienstleister EDAG stehen vollständig autonome Autos keineswegs vor dem Durchbruch. Dies gelte insbesonderefür die höchste Stufe des autonomen Fahrens.

Die Technologie für Level 5 ist einfach nicht vorhanden, weshalb hundertprozentiges vollständiges Selbstfahren bis in weite Zukunft ausgeschossen ist. Bei Level 5 fährt das System in jeder Situation und das in jedem denkbaren Gebiet. Das bleibt Science Fiction. Tesla-Boss Elon Musk sieht das anders: Er verspricht mit dem Cybercab ein Automobil ohne Lenkrad, das Privatpersonen kaufen und bei Bedarf als Robotaxi arbeiten lassen könnten.

Die Technik gelingt bislang aber weder Tesla noch Waymo. oder irgendeinem anderen Anbieter. Man braucht derzeit immer noch Menschen, auf die das System zurückfallen kann. Waymo setzt aktuell sehr teure Lasersensoren und Kameras ein. Dazu muss z.B. auch München aufwändig kartiertwerden. Und nur in kartierten Gebieten kann ein Robotaxi fahren, und das nicht ohne Menschen. Die sitzen zwar nicht in einem Auto sondern in einem Operationszentrum , wo sie die Robotaxiflotter überwachen. Das aber macht den Business Case wenig attraktiv und teuer obendrein. Der entscheidende Engpass ist die Künstliche Intelligenz. KI hat in virtuellen Umgebungen zwar Erdfolge erzielt, in der Realität funktioniert das aber nicht. Denn KI fehlt die Fähigkeit zu lernen.

Entscheidend ist das fehlende Anpassen der KI an sich laufend verändernde Bedingungen, wie es im Alltagsverkehr auf den Straßen nun mal der Fall ist. Auf der Straße begegnen dem System immer wieder Situationen, die (von der KI) nicht abgedeckt sind. Insofern bleibt das Problem, dassdie KI nicht generalisieren und nicht wirklich lernen kann.

Tesla setzt auf eine immer größer werdende Datenbasis, bis möglichst viele Fälle erfasst sind. In einer offenen Welt aber ist das illusorisch, weil die möglichen Veränderungen unendlich sind. Denn es treten laufend immer neue Sonderfälle auf, mit den KI nichts anzufangen weiß. Menschen hingegen können damit umgehenobwohl sie Situationen noch nie begegnet sind. und sie genrealistisches Wissen nutzen können. Quelle: EDAG / CM

Cherry Deutschland mit Vertriebsleiter

Der chinesische Autoriese Cherry will ab 2027 mit seiner Kernmarke in Deutschland durchstarten. Dazu hat es sich Jens Weichert als <Vertriebschf geholt.

Weicherthat die neu geschaffene Position als Vertriebsleiter bereits übernommen. Er war zuvor u.a. Head of Sales für den Markteintritt on BYD hier zu Lande verantwortlich. BYD indes holte sich Patrick Schulz als Direktor Sales für Deutschland. In dieser Funktion verantwortet Schulz seit dem 1. Februar 2025 das Vertriebsmanagement bei der BYD Deutschland GmbH.  Quelle: CM

CDU und BDL handeln in Sachen Klimawandel kontraproduktiv

Die Wahrscheinlichkeit verheerender Klimakatastrophen und unumkehrbarer Schäden steigt rapide, da die globalen Temperaturen der Jahre 2023 bis 2025 im dreijährigen Durchschnitt erstmals mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau lagen. Führende Klimaforschungsinstitute warnen im Synthesebericht „10 New Insights in Climate Science“, dass ein dauerhaftes Überschreiten dieser Schwelle die Gefahr unumkehrbarer Kipppunkte und extremer Risiken für die Menschheit drastisch erhöht. Nichtsdestotrotz hat das CDU-Präsidium beschlossen, die Flugsicherungsgebühren kurzfristig senken und die Luftverkehrsteuer reduzieren zu wollen. Das ist ganz im Sinne des  BDL.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft begrüßt diesen Besvchluss, klimakatastrohe hon oder her. Denn die CDU benennt damit zentrale Ursachen für die schwache Entwicklung des Luftverkehrsstandorts Deutschland. Jetzt muss die Regierung diesen Forderungen auch konkrete Maßnahmen folgen lassen, so der BDL weiter. Weitere Absichtserklärungen halten keine Flugverbindung im Markt. 

Als Erstes geht es darum, dass die Absenkung der Flugsicherungsgebühren bereits im Bundeshaushalt 2027 abgesichert wird, fordert der BDL, wohl wissend, dass die Luftfahrt wie auch der Straßenverkehr und andere Quellen ganz wesentlich an den verheerenden Flogen des Klimawandels mit schuld sind. Niedrigere Flugsicherungsgebühren können dabei nur ein Baustein einer Gesamtstrategie sein. Auch die Luftsicherheitsgebühren müssen deutlich sinken. Und es braucht laut BDL einen konkreten Vorschlag, wie die Luftverkehrsteuer auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt und perspektivisch ganz abgeschafft werden kann.

Entscheidend ist, dass die staatlichen Standortkosten insgesamt wieder ein wettbewerbsfähiges Niveau erreichen. Denn eine Entlastung an einer Stelle darf nicht durch zusätzliche Belastungen an anderer Stelle aufgezehrt werden. Besonders dringlich ist das im innerdeutschen Luftverkehr. Hier schlagen die hohen deutschen Standortkosten gleich doppelt zu Buche: auf dem Hin- und Rückflug. Das macht viele Verbindungen unwirtschaftlich. Die Folgen sind ein schrumpfendes Angebot, weniger direkte Verbindungen zwischen den Regionen und eine schlechtere Anbindung an die internationalen Drehkreuze Frankfurt und München. Gute Erreichbarkeit ist für Unternehmen, Investitionen und Arbeitsplätze jedoch eine entscheidende Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Die Bundesregierung hat es in der Hand, die staatlichen Kosten zu senken. Mit dem Bundeshaushalt 2027 muss sie jetzt einen verbindlichen Schritt machen.“

Dem BDL scheinen die Auswirkungen des Klimawandels vollkommen gleichgültig zu sein. So belegen Studien der Wissenschaftsinitiative World Weather Attribution (WWA), dass die menschengemachte Erderwärmung Extremwetter weltweit nicht nur intensiver, sondern messbar häufiger macht. Bei drei Vierteln der schwersten Stürme, Hitzewellen und Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre ließ sich der direkte Einfluss des Klimawandels nachweisen. Schon bei einer anhaltenden Erwärmung von 2 °C werden extreme Niederschläge und Sturmtiefs in Mitteleuropa um rund 50 % häufiger prognostiziert. 

Obwohl die Staatengemeinschaft im Paris-Abkommen eine Begrenzung auf 1,5 °C vereinbart hat, warnen Berichte des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) vor einer absehbaren, dauerhaften Überschreitung. Die politische Strategie der EU richtet sich bei der UN-Klimakonferenz (COP31) zunehmend darauf aus, das Ziel nach einem temporären Peak („Überschreitung – Höhepunkt – Rückgang“) durch drastische Emissionsminderung und CO₂-Entnahme langfristig wieder einzufangen. Mit den aktuell weltweit umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen steuert die Erde laut Daten des Climate Action Tracker auf eine Erwärmung von etwa 2,6 °C bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Die Situation wird temporär durch das Einsetzen eines massiven Super-El-Niño-Phänomens im Pazifik verschärft. Quellen: WWA / BDL / CM

KLM bekam ihre erste A350-900

KLM hat ihren ersten A350-900 in den Hausfarben auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol in Empfang genommen. Der hoch moderne Langstreckenjet markiert den nächsten Schritt der Erneuerung der Langstreckenflotte. In wenigen Wochen wird das Flugzeug seinen ersten Linienflug antreten, mit Toronto als erste Destination. Danach folgen Flüge nach Montreal, Kilimandscharo, Daressalam, Nairobi und Sansibar.

Der A350 verfügt über 331 Sitze: 271 in der Economy Class, 26 in der Premium Comfort Class und 34 in der World Business Class (WBC). Die European Union Aviation Safety Agency (EASA) hat die Testergebnisse für die WBC-Sitze nun genehmigt, womit der Zertifizierungsprozess beginnen kann.

KLM nahm ihren ersten A350-900 in Empfang. Foto: KLM

Marjan Rintel, Präsidentin & CEO von KLM: „Wir freuen uns sehr, unseren ersten A350 in Schiphol willkommen zu heißen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für KLM und die Niederlande. Die Flottenerneuerung ist eine der effektivsten Möglichkeiten, unseren Betrieb sauberer, leiser und treibstoffeffizienter zu gestalten. Mit der Ankunft des A350 machen wir nun den nächsten Schritt bei der Erneuerung unserer Interkontinentalflotte. Das bedeutet mehr Komfort für unsere Passagiere und gleichzeitig eine geringere Umweltbelastung.“ 

Jet trägt den Namen „Die Nachtwache“. Seit mehr als einem Jahrhundert verbindet KLM die Niederlande mit dem Rest der Welt. Als Inspiration für die Namen ihrer Airbus-A350-Flugzeuge wählte die Airline bekannte niederländische Kunstwerke. „Die Nachtwache“ von Rembrandt van Rijn ist ein ikonisches Kunstwerk und wohl das bekannteste Meisterwerk der Niederlande. Es zieht Besucher aus aller Welt ins Rijksmuseum. Der erste A350 trägt somit einen Namen, der tief in der niederländischen Kultur verwurzelt und weltweit sofort erkennbar ist. Das zweite Flugzeug wird den Namen „Mädchen mit dem Perlenohrring“ tragen.

In den kommenden Jahren werden die A350 einen Teil der heutigen Interkontinentalflotte von KLM ersetzen. Das Flugzeug verbraucht nach Angaben des Herstellers rund 25 % weniger Treibstoff als Flugzeuge der vorherigen Generation. Seine Lärmbelastung ist zudem ungefähr 40 % geringer, sodass Anwohner der Flughafenregionen weniger Fluglärm durch startende und landende Flugzeuge wahrnehmen. Für die Passagiere bietet der A350 ein neues Komfortniveau mit einer der leisesten Kabinen seiner Klasse und einem verbesserten Bordumfeld.

Flottenerneuerung. KLM investiert 7 Mrd. Euro in die Erneuerung ihrer Flotte. Neben dem Airbus A350 für Interkontinentalstrecken und dem A350F für den Frachtbetrieb umfasst das Flottenerneuerungsprogramm auch den Airbus A321neo, die von KLM Cityhopper betriebene Embraer-E2-Flotte sowie Boeing Dreamliner 787-9.Quelle: KLM / CM

United: Tripleseven musste in einen steilen Sinkflug

Eine Boeing 777-200ER von United Airlines mit 276 Passagieren an Bord vollzog in den frühen Morgenstunden des Samstags über dem Nordatlantik einen „steilen Sinkflug“, nachdem die Cockpit-Frontscheibe auf der Seite des Ersten Offiziers während des Fluges in einer Höhe von rund 37.000 Fuß (ca. 11.300 Meter) Risse bekommen hatte.United-Flug UA-19 war am Freitag (09. Oktober 2026) gegen 17:25 Uhr Ortszeit in Newark zu einem eigentlich routinemäßigen siebenstündigen Nachtflug nach Mailand (Italien) gestartet. Die 29 Jahre alte Tripleseven befand sich auf der Nordatlantik-Route in Richtung Europa und näherte sich bereits Irland, als sie plötzlich zu einem – wie ein Passagier es beschrieb – „steilen Sinkflug“ in Richtung Dublin ansetzte.

Die Passagiere wurden darüber informiert, dass das Flugzeug zur irischen Hauptstadt umgeleitet werde; nur wenige an Bord wussten jedoch, was der Grund für den außerplanmäßigen Zwischenstopp in Dublin war. Nach der Landung erfuhren die Passagiere, dass die Cockpit-Frontscheibe auf der Seite des Ersten Offiziers während des Reiseflugs Risse bekommen hatte. Derzeit steht der Großraumjet weiterhin am Boden in Dublin.

Auch wenn es selten vorkommt, ist es nicht ungewöhnlich, dass Cockpit-Frontscheiben plötzlich und ohne oder mit nur geringer Vorwarnung zerspringen. Es kommt äußerst selten vor, dass eine Scheibe so stark beschädigt wird, dass es zu einem Druckverlust in der Kabine kommt. Die Cockpit-Frontscheibe einer Boeing 777 besteht aus mehreren Schichten, sodass die strukturelle Integrität der Scheibe selbst dann gewahrt bleibt, wenn eine Schicht zerspringt. Sobald eine Schicht zerspringt, stufen die Piloten den Vorfall als potenziell ernsten Notfall ein und versuchen, das Flugzeug so schnell wie möglich sicher zu landen. Im Fall von UA-19 befand sich das Flugzeug glücklicherweise in der Nähe eines geeigneten Ausweichflughafens – wenngleich die Situation ganz anders hätte aussehen können, wenn die Windschutzscheibe bereits früher über dem Atlantik im Flug Risse bekommen hätte.

Ein bekannter Vorfall ereignete sich 1990, als ein Kapitän von British Airways teilweise aus dem Cockpit gesogen wurde, nachdem sich eine unsachgemäß montierte Frontscheibe vom Flugzeug gelöst hatte. Der Erste Offizier und die Flugbegleiter mussten sich am Gürtel und an den Knöcheln von Kapitän Timothy Lancaster festhalten, um zu verhindern, dass er vollständig aus dem Flugzeug gezogen wurde. Einigen Berichten zufolge befürchtete die Besatzung, Lancaster sei bereits tot, hielt ihn jedoch weiterhin fest, da sie fürchtete, er könnte in das Triebwerk gesogen werden und das Flugzeug zusätzlich gefährden. Wie durch ein Wunder überlebte Lancaster; er erlitt mehrere Knochenbrüche sowie Erfrierungen. Quelle: CM

FlixTrain startet bestes Netz aller Zeitren

FlixTrain stellt mit dem Fahrplan 2027 sein bestes Netz aller Zeiten vor. Tickets für Fahrten ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember sind für alle FlixTrain-Linien ab dem 14. Oktober buchbar. Damit setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort – mit 20 % mehr Abfahrten pro Woche, einer Verdopplung der Kapazitäten und dichteren Takten. Auch die Reisezeiten werden nochmal kürzer: Auf vielen Verbindungen ist FlixTrain schneller als ICE-Verbindungen. Der Deutschen Bahn. 

“FlixTrain befindet sich aktuell in seiner stärksten Wachstumsphase seit Start. Wir wollen, dass alle Reisenden, die gerne FlixTrain fahren möchten, auch die Chance dazu haben, weil immer eine passende Abfahrt dabei ist. Mit dem Fahrplan 2027 bauen wir das beste Netz, das FlixTrain je hatte. Wir werden den Markt für nachhaltiges Reisen mit dem Zug erneut signifikant vergrößern”, sagt André Schwämmlein, CEO von Flix. 

FlixTrain mit mehr Verbindungen und komfortableren Ex-IC-1.Reisezugwagen. Foto FlixTrain

Highlights im Überblick 

  • Hamburg – Berlin: von bis zu 14 auf bis zu 20 Fahrten täglich, an Spitzentagen stündliche Abfahrten 
  • Köln – Hamburg: bis zu 10 Fahrten täglich  
  • Köln – Berlin: bis zu 16 Fahrten täglich  
  • Frankfurt – Berlin: Bis zu 6 tägliche Abfahrten, zu Spitzenzeiten im Zwei-Stunden-Takt 
  • Düsseldorf / Essen / Duisburg – Berlin: bis zu 16 Fahrten täglich 
  • Neue Direktverbindung Bremen – Berlin mit bis zu 10 Fahrten am Tag 
  • Dazu bietet FlixTrain auf allen Verbindungen noch schnellere Reisezeiten, zwischen Berlin und Hamburg in 1:50 Stunden. 

Die neue FlixTrain Generation: FlixTrain COMFORT mit Beinfreiheit auf 1. Klasse-Niveau. Mit FlixTrain COMFORT verbessert das Unternehmen das Reiseerlebnis für seine Fahrgäste weiter. Dazu setzt das private Münchner Bahnunternehmen sukzessive ehemalige Intercity-1-Wagen (IC1) der Deutschen Bahn im eigenen Netz ein. Beschafft und hergerichtet wurden die ehemaligen IC1-Wagen über den Eisenbahnverkehrs-Dienstleister und Wagenvermieter TRI (Train Rental International. Im Gegensatz zu Flixtrains älteren Ex-Interregio-Wagen verfügen diese IC1-Wagen über eine Klimaanlage. Pro Wagen gibt es etwa 80 Sitzplätze (inklusive Abteilen und Gepäckablagen) statt der sonst bei Flixtrain oft dichteren Bestuhlung. In Sachen Design erhalten die lichtgrauweißen Reisezugwaggons  einen angepasstem grünem Seitenstreifen und Flixtrain-Logo. Die attraktiveren Reisezugwagen werden u.a. auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Köln sowie auf Relationen Richtung Süden (wie Berlin – Stuttgart / Basel) eingesetzt. Langfristig plant Flixtrain zudem eine größere Flottenmodernisierung, darunter ab 2028 auch neue Hochgeschwindigkeitszüge des Herstellers Talgo.

 Wie alle bisherigen Züge bietet COMFORT Reisenden neben WLAN und bequemer Buchung via App und Website als einziger Anbieter einen garantierten Sitzplatz ohne Aufpreis. Die COMFORT-Zügemit den Ex-IC-1-Wagen  sind durchgehend klimatisiert, verfügen über großzügige Beinfreiheit auf komfortablem 1. Klasse-Niveau im gesamten Zug und haben Großraum- und Abteil-Bereiche. Damit spricht COMFORT auch insbesondere Kleingruppen, Familien, oder dank zusätzlicher Ruhe und Privatsphäre auch Geschäftsreisende an. Die Verbindung zwischen Hamburg und Köln wurde bereits vollständig auf COMFORT umgestellt, weitere COMORT Züge werden das Angebot über die nächsten Monate verstärken. Quelle: Flix. /CM