Reisemobilmarkt bricht böse ein

Der deutsche Reisemobil-Markt hat im September 2026 spürbar Federn gelassen. 2026  Die Schwäche zeigt sich nicht nur im Monatsvergleich, sondern zieht sich bereits durchs ganze Jahr 2026 .

Die  Branche für Freizeitmobile schwächelt, die Zulassungszahlen für Wohnwagen und Reisemobile sind im September erneut deutlich gesunken. Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Deutschland lagen im September  weit unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Reisemobilsegment lagen die Neuzulassungen im September weit unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden 3.485 Reisemobile neu zugelassen, rund 30 % weniger als im September 2025. Im bisherigen Jahresverlauf wurden insgesamt 57.890 Reisemobile neu zugelassen. Damit lag das Ergebnis 7,2 % unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Seit Beginn von Corona hat sich vor allem der Bestand an Wohnmobilen in Deutschland kontinuierlich erhöht. Im April 2025 erreichte der Bestand im Zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrtbundesamtes erstmalig über 1 Mio. Fahrzeuge. Seit 2017 hat sich die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge dieser Art damit mehr als verdoppelt. Insbesondere im Jahr 2020 wurden viele Wohnmobile neu zugelassen –41,4 %  betrug seinerzeit das Plus im Vergleich zum Vorjahr. 

Im Gesamtjahr sieht es ziemlich mau aus: Von Januar bis September 2026 kamen laut CIVD 57.890 neue Reisemobile auf die Straße. Das sind 7,2 %  weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Gerade bei Reisemobilen ist die Lage für die Branche heikel. Dieses Segment ist größer und zugleich anfälliger. Hersteller und Händler müssen deutlich mehr Kapital binden, weil die zugekauften Fahrgestelle der einschlägigen Automobilbauer finanziert werden müssen. Für ein einfaches Basisfahrzeug eines Reisemobils werden etwa 20.000 Euro fällig

Schon seit dem vergangenen Sommer zeigt die Kurve der Neuzulassungen nach unten, besonders deutlich in den früher oft starken Sommermonaten. Im Juli 2026 wurden 6.265 Reisemobile neu zugelassen, das waren 16,4 % weniger als im Vorjahres-Monat Juli. Im August rutschte der Absatz noch stärker ab: Nur 4.287 Fahrzeuge fanden einen Käufer, ein Minus von 22,3 %.

Damit kam das dritte Quartal bei den Reisemobilen insgesamt auf 14.037 Einheiten. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 entspricht das einem Rückgang von 22,2 P%  

Marktbeobachter rechnen wegen der angespannten Lage in naher Zukunft mit mehr Insolvenzen. Als Problem gilt vor allem das Überangebot an Fahrzeugen, das durch zu hohe Absatzerwartungen entstanden ist. Besonders belastend sind Bestände, die seit mehr als 24 Monaten stehen. Solche Fahrzeuge lassen sich oft nur mit hohen Rabatten verkaufen und verursachen wegen der langen Standzeit zusätzlich Aufwand und Kosten bei der Aufbereitung.  

Jonathan Kuhn vom Caravaning Industrie Verband sieht keine Marktsättigung in der Branche der Freizeitmobile. Aber die angespannte wirtschaftliche Lage führet dazu, dass aktuell viele Verbraucher größere Anschaffungen wie beispielsweise Reisemobile vorerst aufschieben“, meint Kuhn.  Der aktuelle Rückgang der Zulassungszahlen im September sei auch saisonal bedingt, da zum Jahresende traditionell weniger Reisefahrzeuge gekauft würden. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage verwies Kuhn außerdem auf die vielen Mietangebote, die gerade Familien dem Kauf eines Wohnwagens oder Wohnmobils möglicherweise vorziehen würden. Quelle: CIV / CM

Gefährliche Sicherheitslücke bei Notbremsassistenten

Der ADAC hat in einer Studie mit sechs Fahrzeugen überprüft, wie gut Notbremsassistenten Fußgänger mit Warnwesten oder reflektierender Kleidung erkennen können. In der dunklen Jahreszeit tragen viele Menschen im Straßenverkehr eine Warnweste, um von Autofahrern besser gesehen zu werden. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen überraschende Sicherheitslücken bei den Systemen aller beteiligten Hersteller auf.

Für die Tests wurde zunächst überprüft, wie sich die Systeme bei einem Fußgänger- und einem Kinderdummy ohne Warnbekleidung bei Dunkelheit verhalten. In der Studie wurden für jedes Auto verschiedene Geschwindigkeiten untersucht – je Szenario wurde dann die höchstmögliche Geschwindigkeit, bei der ein Unfall noch vermieden werden konnte, als Basis verwendet.

Im Test mit einem erwachsenen Dummy, bekleidet mit einer handelsüblichen Warnweste, erkannten alle Fahrzeuge das Szenario und konnten eine Kollision vermeiden. Ganz anders fielen die Ergebnisse bei genormter Arbeitsbekleidung aus, wie sie etwa bei Bauarbeitern, Rettungsdiensten, der Polizei oder der Straßenwacht zum Einsatz kommt. Fast alle Fahrzeuge erkannten den Fußgänger nicht oder viel zu spät und konnten nicht mehr abbremsen. Ebenso fatal: Alle Autos erkannten zwar ein Kind mit dunkler Kleidung, bei einem Kind mit reflektierender Kleidung und Schulranzen versagte jedoch nahezu jedes System.

Der ADAC wertet die Ergebnisse als erhebliche Sicherheitslücke und fordert die Hersteller zu schnellen Nachbesserungen auf. Da die Problematik offenbar weniger an der Hardware als an der Klassifizierung der Verkehrsteilnehmer liegt, dürfte sie sich in vielen Fällen per Softwareupdate beheben lassen. Dass eine Erkennung grundsätzlich möglich ist, zeigt der Mercedes CLA: Er war als einziges Fahrzeug in der Lage, ein Kind mit reflektierender Kleidung, das hinter einem parkenden Auto auf die Straße lief, zu erkennen.

Für Autofahrer bedeuten die Ergebnisse, dass Assistenzsysteme zwar eine Unterstützung darstellen, aber noch nicht in der Lage dazu sind, Fahraufgaben eigenständig und völlig fehlerfrei zu übernehmen. Die Studienergebnisse lassen den Rückschluss zu, dass diese Fahrzeuge bei Dunkelheit nicht in der Lage dazu sind, beispielsweise eine Rettungskraft auf der Straße zu erkennen. Da immer der Fahrer die Verantwortung trägt, sollte dieser nie den Blick von der Straße wenden und im Zweifelsfall die Steuerung übernehmen.

Gleichzeitig sollten Fußgänger oder Kinder in der dunklen Jahreszeit trotzdem nicht auf gut sichtbare Warnkleidung verzichten. Sie trägt erheblich zur Sichtbarkeit bei, weshalb der Sicherheitsgewinn deutlich größer ist als das Risiko für einen Unfall, der auf einen nicht oder zu spät reagierenden Notbremsassistenten zurückzuführen ist. Quelle: ADAC / CM

Wer keine neue Gesundheitserklärung vorlegt, darf nicht mehr in die USA einreisen

Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Einreisebestimmungen. Ab 03. November 2026 müssen sämtliche Flugreisenden eine zusätzliche Gesundheitserklärung abgeben. Wer die nicht vorlegt, darf gar nicht erst an Bord von Flugzeugen gehen mit dem Ziel Vereinigte Staaten. 

Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC führt eine obligatorische Gesundheitserklärung ein. Damit müssen Reisende bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben, wo das Ebola-Virus wütet..

Auf Anraten der US-Gesundheitsbehörde CDC Müssen ab 03.11.2026 alle Flugreisende mit Ziel UDSA eine neue Gesundheitserklärung vorlegen. Foto: CDC

Die neue Vorschrift gilt unabhängig von der Nationalität und dem Abflugland, wie das Portal „Visa News“ schreibt. Betroffen sind damit auch sämtliche Passagiere aus Europa, selbst wenn sie nie in Afrika waren. Auch wer an einem US-Flughafen lediglich umsteigt, muss die Erklärung abgeben. Als Aufenthalt gilt auch ein Transit über einen dortigen Flughafen, selbst wenn Reisende das Flugzeug nicht verlassen haben. Ein reiner Überflug zählt dagegen nicht.

Die obligatorische Gesundheitserklärung kann auf Papier oder elektronisch ausgefüllt und muss unterschrieben werden. Fluggesellschaften können das Formular in ihren Online-Check-in integrieren. Für jede reisende Person ist eine eigene Erklärung erforderlich. Bei Minderjährigen dürfen die Eltern unterschreiben.

Wer das Dokument nicht vorlegt, darf von der Airline nicht befördert werden. Die Fluggesellschaften müssen die Erklärungen zudem mindestens 42 Tage aufbewahren.

Die Vorschrift tritt am 03. November 2026 um 23.59 Uhr US-Ostküstenzeit in Kraft und gilt für Flüge, die danach starten. Vorerst ist sie bis zum 18. Dezember 2026 verpflichtend. Je nach Entwicklung der Ebola-Lage können die US-Behörden sie verlängern oder früher aufheben.

Die Erklärung kommt zusätzlich zu den bisherigen Einreiseformalitäten wie ESTA oder Visum hinzu. Reisende, die sich kürzlich in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben, unterliegen bereits weitergehenden Beschränkungen. Quelle: Via News / CM

Soll der Audi-Boss rausgeworfen werden?

Der unsäglich dumme Auftritt von Audi-CEO Gernot Döllneran der Seite von US-Präsident Donald Trump sorgt nicht nur im Volkswagen-Konzern für heftige Kritik. Doch die eigentliche Brisanz liegt woanders: Döllner hat den milliardenschweren Plan für ein US-Werk im Bundesstaat Georgia öffentlich gemacht, bevor die entscheidenden Gremien zugestimmt haben. 

Die Kritik am Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump reißt nicht ab. Nach scharfer Kritik von Gewerkschaften und von Arbeitnehmerseite haben sich auch Politiker zu Wort gemeldet. U.a. kam auch die  Forderung nach einem Rücktritt Döllners. Die Ingolstädter hingegen verteidigen den absolut fragwürdigen Auftritt ihres Chefs, was sollten sie auch anderes sagen?

Richtig Druck macht  Daniela Cavallo, die Konzernbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen. Döllner habe eineindeutig gegen das das „Booklet of Policies verstoßen. Dieses sieht für Mitarbeitende des Konzerns Neutralität im Umgang mit Parteien vor und verbieten ebenso eindeutig öffentlich wirksame Termine mit zur Wahl stehenden Parteien und Politikern. Der Audi-Vorstand habe sich darüber hinweggesetzt und sich von einer höchst zweifelhaften politischen Figur, „die gegen so ziemlich jeden unserer (VW-Konzern) Unternehmenswerte verstößt, zur Marionette in dessen Propaganda-Show machen lassen“. Ähnlich sieht es auch IG-Metall-Chefin Christiane Benner. Sie bezeichnete den Auftritt als politisch inakzeptabel. Döllner habe eklatant die eigenen Unternehmensregeln verletzt.

Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, erklärte, Trump schade mit seiner Politik massiv der deutschen Industrie, auch der Automobilindustrie und insbesondere Audi. Radtke verwies in dem Zusammenhang auf die von Gernot Döllner klar gebrochene Einhaltung der Ethik- und Compliance-Regeln für Vorstand und Aufsichtsrat des VW-Konzerns. 

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte auf Instagram, Döllner belohne „die Zollpolitik von Donald Trump noch mit Wahlkampfhilfe und Werksneubau“ – während der VW-Konzern zugleich in Deutschland Stellen abbauen wolle. Bei Audi in Deutschland sollen bekanntlich 7.500 Beschäftigte auf die Stra0e gesetzt werden. Klüssendorf forderte für das skandalöse Verhalten des Audi-Chefs Konsequenzen. 

Auf t-online.de wird Linken-Chef Luigi Pantisano zitiert, Döllner müsse seinen Hut nehmen“. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD)  – das Land hält als Großaktionär 20 % der Stimmrechte am Audi-Mutterkonzern Volkswagen – sagte, die Entscheidung für ein Audi-Werk in den USA könne „strategisch richtig“ sein, eine Wahlkampfveranstaltung sei aber „nicht der richtige Ort“, eine solche Investition zu verkünden. 

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir sagte, der Audi-Chef habe sich für den Wahlkampf des US-Präsidenten einspannen lasse, was bei ihm  ein „erhebliches Störgefühl“ hinterlasse. In Baden-Württemberg liegt das Audi-Werk Neckarsulm, das als gefährdet gilt. „Wer viel Geld in Georgia investiert, muss auch sagen, wie es in Neckarsulm weitergehen kann“, so der Grünen-Politiker Özdemir. 

Aus Ingolstadt kam die Antwort, eine Delegation von Audi sei in Georgia gewesen, um die Gespräche und Verhandlungen über das geplante Werk weiter voranzubringen. Im Rahmen dieser Gespräche sei das Unternehmen gebeten worden, die Pläne gemeinsam mit dem US-Präsidenten vorzustellen. Die Entscheidung, dieser Einladung zu folgen, sei im Interesse des Unternehmens getroffen worden. Quelle: tagesschau.de / CM

Touristikorganisationen wollen zerschlagenes Porzellan kitten

Destinations International und der kanadische Tourismusverband (Teaching Industry Association of Canada, TIAC) gaben im dieser Tage in Ottawa eine strategische Partnerschaft bekannt. Die vom Canadian Destinations Leadership Council unterstützte Vereinbarung koordiniert Interessenvertretung, Forschung und Weiterbildung für kanadische Reiseziele. 

Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender politischer Spannungen und eines deutlichen Rückgangs der kanadischen Reisen in die USA und unterstreicht damit die potenzielle Bedeutung einer professionellen Zusammenarbeit im Tourismus über nationale Grenzen hinweg.

Die Zahl kanadischer Besucher in die USA ist drastisch gesunken, was für vom Tourismus abhängige Städte und Gemeinden wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Der in Washington D.C.  ansässiger Tourismusverband Destinations International reagiert darauf, indem er seine Beziehungen zur kanadischen Tourismusbranche stärkt. Die neue Partnerschaft mit TIAC wirft eine aktuelle Frage auf: Kann touristische Zusammenarbeit dort gelingen, wo die politischen Beziehungen angespannt sind? Bekanntlich hat US-Präsident Donald Trump den nördlichen Nachbarn Kanada mit abstrusen Forderungen gegen sich bzw. die Vereinigten Staaten aufgebracht 

Während die politischen Spannungen zwischen Kanada und den USA den grenzüberschreitenden Tourismus weiterhin beeinträchtigen, reagiert Destinations International (DI) mit Kooperation statt Konfrontation. Die Vereinbarung wurde im Rahmen der DI-Veranstaltung „Advocacy & Action: The Destination Impact Event“ vom 20. bis 22. Oktober in Ottawa bekannt gegeben und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die kanadischen Reisendenzahlen in die USA deutlich unter dem Niveau von vor der Krise liegen. 

Die kanadische Reisezurückhaltung gegenüber den USA hat sich zu mehr als nur einer vorübergehenden Herausforderung im Tourismusmarketing entwickelt. Politische Differenzen, Handelsspannungen und ein verändertes Verständnis der US-Politik haben zu einer Neubewertung des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs beigetragen.

So meldet Statistics Canada, dass die Zahl der Rückreisen von Kanadiern aus den USA im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 25,4 % zurückgegangen ist, während die Ausgaben kanadischer Besucher in den USA um etwa 3.3 Mrd. kanadische Dollar sanken.

Obwohl sich der Reiseverkehr im Jahr 2026 wieder etwas zu erholen scheint, lagen die Rückreisen von Kanadiern aus den USA im August 2026 immer noch 23,2 % unter dem Niveau vom August 2024.

Diese Zahlen verdeutlichen die wirtschaftlichen Folgen für US-Reiseziele, die traditionell von kanadischen Besuchern abhängig sind, darunter Hotels, Restaurants, der Einzelhandel und vom Tourismus abhängige Gemeinden.

Dieser Trend der Abkejr vom südlichen Nachbarn USA eröffnet kanadischen Reisezielen andererseits die Möglichkeit, den Inlandstourismus zu fördern und ihre internationalen Besuchermärkte zu diversifizieren. Vor dem politisch heiklen Hintergrund verfolgt Destinations International einen anderen Ansatz: Anstatt eine weitere Werbekampagne zu starten, um Kanadier zur Rückkehr in die Vereinigten Staaten zu bewegen, stärkt die Organisation ihre institutionellen Beziehungen innerhalb Kanadas.

Die neue Partnerschaft mit TIAC wurde mit Unterstützung des Canadian Destinations Leadership Council (CDLC) entwickelt, dem Vertreter von mehr als 70 kanadischen Destinationsorganisationen angehören, die Mitglieder von DI sind.

Die Vereinbarung vereint die internationale Forschung, die Expertise im Destinationsmanagement und die Ressourcen zur Weiterentwicklung von DI mit der Erfahrung von TIAC in der Interessenvertretung gegenüber der kanadischen Regierung.

„Kanada ist ein wichtiger und wachsender Teil der DI-Gemeinschaft, und diese Partnerschaft spiegelt unser gemeinsames Engagement für die Unterstützung der Menschen und Organisationen wider, die die Tourismuswirtschaft des Landes vorantreiben“, sagte Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International. Quelle: DI / CM

Schwieriger Fall eines Schweizer Reisebüros

Über das Reisebüro von Harry Kolb in Kilchberg ZH ist der Konkurs eröffnet worden. Vor rund einem Monat war ans Licht gekommen, dass mehrere Kunden bei diesem Reisebüro teure Asien-Arrangements gebucht und bezahlt hatten. Doch die Reisen platzten, weil dem Fernost-Spezialisten das Geld fehlte, um die gebuchten Leistungen zu bezahlen, so schreibt es das Schweizer Online-Portal Travelnews..

Der Fall Harry Kolb hat eine neue Dimension erreicht. Das Bezirksgericht Horgen hat über die Reisebüro Harry Kolb AG in Kilchberg ZH den Konkurs eröffnet. Das geht aus einer aktuellen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) hervor.

Die Konkurseröffnung erfolgte am 20. Oktober 2026 um 10 Uhr. Seither firmiert das Unternehmen offiziell als „Reisebüro Harry Kolb AG in Liquidation“. Der entsprechende Eintrag wurde am 21. Oktober 2026 ins Handelsregister aufgenommen.

Anfang Oktober hatten Travelnews und andere Medien über mehrere Kunden berichtet, die teure Japan-Reisen bezahlt, aber keine Flugtickets oder Hotelvoucher erhalten hatten.

Konkursamt beurteilt Erfolgsaussichten kritisch. Harry Kolb will gegen die Konkurseröffnung Beschwerde einlegen. Kolb wirft dem Konkursamt mehrere Unstimmigkeiten vor. So seien einzelne bereits geleistete Teilzahlungen nicht berücksichtigt worden. Sollte die Beschwerde Kolb’s erfolgreich sein, könnte der Betrieb der AG wieder aufgenommen werden. Allerdings sieht das Konkursamt Thalwil die Erfolgsaussichten skeptisch. Das geht aus einem Schreiben an die Mitarbeitenden hervor. Das Amt hat Kolb bereits vernommen und die Personalunterlagen an sich genommen. Die Mitarbeitenden wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt. Laut Konkursamt werden ihre ausstehenden Löhne vorerst nicht bezahlt.

Offene Rechnungen und hohe Betreibungen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Reisebüros waren Ende September öffentlich geworden. Eine vierköpfige Reisegruppe hatte rund 20.000 Schweizer Franken für eine Japan-Reise bezahlt, ohne die notwendigen Reiseunterlagen zu erhalten. Später wurden weitere Fälle mit Beträgen von 8.500 und rund 75.000 CHF bekannt.

Nach bisherigen Informationen haben betroffene Kunden Reisen im Gesamtwert von mindestens 120.000 CHF bezahlt, ohne die gebuchten Leistungen vollständig erhalten zu haben.

Harry Kolb räumte ein, dass ihm das Geld zur Bezahlung der Reisen fehlte. Als Ursache seiner finanziellen Probleme nannte er einen mutmaßlichen Cyberangriff, bei dem Kriminelle rund 2,5 Mio. CHF von seinen Firmenkonten erbeutet hätten. Diesbezüglich laufen polizeiliche Ermittlungen.

Ein Travelnews vorliegender Betreibungsregisterauszug wies per 01. Oktober 2026 sechs staatlichen Zwangsvollstreckungsverfahren (Betreibungen) von vier Gläubigern über insgesamt 172.584.48 CHF aus. Bei vier Verfahren war ein Rechtsvorschlag vermerkt. Das bedeutet iim Schweizerischen Konkursrecht, dass das Reisebüro die gegen sich eingeleitete Forderung (ganz oder teilweise) bestreitet. Zudem gab es bereits zwei Gläubigern eine Konkursandrohung.

Kolb bekräftigt, dass sämtliche Betroffenen ihr Geld zurückerhalten werden. Auch an der Zukunft seines Reisebüros lässt er keinen Zweifel: „Es wird alles gelöst. Das Reisebüro Harry Kolb wird in altbekannter Qualität weiterarbeiten und weiter existieren.“ Quelle: Travelnews / CM

Eurowings streicht Verbindung Stuttgart-Dubai

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat die für diesen Winterflugplan vorgesehene Verbindung nach Dubai wiedergestrichen. Die Flüge sind nicht mehr buchbar. Kunden mit bereits erworbenen Tickets sollen demnach auf andere Flüge umgebucht werden. Grund für das Dubai-Aus: Mangelnde Wirtschaftlichkeit auf dieser mutmaßlich schwach gebuchten Langstrecke. 

Die Wirtschaftlichkeit war wegen der hohen Kerosinpreise wohl auch deswegen nicht mehr gegeben, weil des hohen Treibstoffpreises und voir dem Hintergrund schwacher Buchungszahlen nicht gegeben. Sprich, di Dubaiflüge ab Stuttgart und Köln-Bonn sind einfach nicht rentabel. Die VAE leiden seit Beginn des Irankriegs unter einem Zusammenbruch der privaten und geschäftlichen Touristenzahlen. 

Wenn diese die auf dem aktuellen Kostenniveau nicht profitabel zu betreiben sind, werden sie daher vorübergehend aus dem Winterflugprogramm 2026/27 genommen. Dubai wurde dennoch nicht komplett aus dem Angebot entfernt. Wer unbedingt mit Eurowings in die arabische Glitzermetropole will, kann dies im Winter 2026/27 ab dem BER tun. Eurowings beobachte die schwierige Lage in der Region wie die Konzernmutter Lufthansa fortlaufend und steht dazu im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und den Sicherheitsexperten der Lufthansa Group. Sollte sich die Sicherheitslage in den VAE kurzfristig bessern, wovon man derzeit aber nicht ausgehen kann, will Eurowings weiterhin Dubai wieder ab Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Stuttgart anbieten. 

Alternative Umsteigeverbindungen ab der Baden-württembergischen Landeshauptstadt bestehen über die Drehkreuze Zürich und Istanbul. Mittels der schnellen ICE-Verbindung von Stuttgart Hbf zum Flughafen-Fernbahnhof Frankfurt lässt sich aber auch ab dem Rhein-Main-Airports mit Lufthansa oder Emirates direkt nach Dubai fliegen. Quelle: Eurowings / CM 

EasyJet stattet gesamte Flotte mit Starlink aus

EasyJet ist die bislang größte Billigfluggesellschaft in Europa, die ankündigt, ab Anfang 2027 ihre gesamte Flotte mit ultraschnellem Starlink-WLAN auszustatten. Sollte der Installationsprozess wie geplant verlaufen, wird laut easyJet jedes der 356 Flugzeuge der Flotte innerhalb von etwas mehr als 12 Monaten über Starlink verfügen. Noch unklar ist jedoch, ob easyJet von seinen Passagieren eine Gebühr für die Nutzung von Starlink verlangen wird. In der Pressemitteilung von easyJet zur Partnerschaft mit Starlink wurde mit keinem Wort erwähnt, ob der Dienst kostenlos sein wird.

Starlink ist ein Geschäftsbereich von Elon Musks Unternehmen SpaceX und bietet Internetdienste mit geringer Latenz und Breitbandqualität über ein Netzwerk aus Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn an. Im Vergleich zu herkömmlichen WLAN-Systemen an Bord ist Starlink deutlich schneller und wesentlich zuverlässiger. Die Starlink-Konnektivität ist so leistungsstark, dass Passagiere das Internet genauso nutzen können wie am Boden. Filme und Serien streamen, Online-Spiele spielen oder arbeiten – all das ist in einer Flughöhe von 34.000 Fuß (ca. 10.400 Meter) problemlos möglich.

Noch vor Kurzem waren es vor allem etablierte Full-Service-Fluggesellschaften wie British Airways, Virgin Atlantic und United, die bei der Einführung von Starlink vorangingen – in der Erkenntnis, dass ein schnelles und zuverlässiges WLAN an Bord für ihre Passagiere immer wichtiger wird. In den letzten Monaten haben sich jedoch zunehmend auch Billigfluggesellschaften für Starlink entschieden. In Europa reiht sich easyJet damit in eine Liste ein, zu der bereits Air Baltic, Eurowings, Vueling und Wizz Air gehören. Mit fast 94 Mio. Passagieren im vergangenen Jahr ist easyJet jedoch die mit Abstand größte Billigfluggesellschaft in Europa, die auf Starlink setzt. 

In der Vergangenheit hat Starlink Fluggesellschaften, die den Dienst anbieten wollten, recht strenge Vorgaben gemacht. Dazu gehört u.a. ein besonders einfacher Anmeldeprozess, bei dem deutlich erkennbar sein muss, dass der Internetdienst von Starlink bereitgestellt wird.

Müssen Passagiere bezahlen oder nicht?  Bei Full-Service-Fluggesellschaften gehört es zudem zu den vertraglichen Anforderungen, den Dienst den Passagieren kostenlos zur Verfügung zu stellen. Für Billigfluggesellschaften gilt dies nicht zwangsläufig. Als die Muttergesellschaft von British Airways die Einführung von Starlink für alle ihre Fluggesellschaften ankündigte, wurde beispielsweise bestätigt, dass Vueling den Dienst gegen eine zusätzliche Gebühr anbieten würde, während er bei British Airways, Iberia und Aer Lingus kostenlos zur Verfügung stehen sollte.

Derzeit sieht es nicht danach aus, dass sich auch Ryanair für Starlink entscheiden wird. Anfang des Jahres geriet Ryanair-CEO Michael O’Leary in einen heftigen Streit mit SpaceX-Eigentümer Elon Musk über die Einführung von Starlink an Bord der Ryanair-Flugzeuge. O’Leary hatte die Einführung von Starlink ausgeschlossen. Er begründete dies damit, dass die für den Dienst erforderlichen Antennen auf dem Flugzeugdach aufgrund ihres zusätzlichen Gewichts und Luftwiderstands zu einem um 2 % höheren Treibstoffverbrauch führen würden.

Elon Musk und Michael Niccolls, Vizepräsident für Technik bei Starlink, reagierten darauf mit dem Einwand, dass die Antennen ihres Unternehmens deutlich flacher seien als herkömmliche Systeme. Dies führe bei einer Boeing 737-800 lediglich zu einem Mehrverbrauch von 0,3 %. Trotz dieses Gegenarguments blieb O’Leary bei seiner Haltung: Er ist der Ansicht, dass Passagiere nicht bereit wären, für die Nutzung von WLAN an Bord zu bezahlen – und kostenlos anbieten würde Ryanair den Dienst ganz bestimmt nicht.

Sollte Ryanair zu dem Schluss kommen, dass das Unternehmen langfristig doch WLAN an Bord anbieten muss, könnte O’Leary stattdessen einen alternativen Dienst in Betracht ziehen, der derzeit von Amazon entwickelt wird. Quelle: EasyJet / CM

American Express streicht weltweit 5 % aller Arbeitsplätze

American Express baut weltweit etwa 5 % seiner Stellen ab. Die Umstrukturierung wird teilweise durch den Verkauf der Unternehmensbeteiligung an „American Express Global Business Travel“ (Amex GBT) finanziert. Laut einem Bericht von Bloomberg entspricht der Stellenabbau dem Wegfall von rund 3.500 Arbeitsplätzen.

Stephen Squeri, Chairman und CEO von American Express, erklärte in der Konferenz, der Stellenabbau diene dazu, das Unternehmen „agiler und effizienter“ aufzustellen. Im dritten Quartal verbuchte American Express Umstrukturierungskosten in Höhe von 336 Mio. US-Dollar; laut Squeri sind diese durch den Erlös aus dem Verkauf der Beteiligung an Amex GBT gedeckt. Dieser Verkauf war Teil der Veräußerung von Amex GBT an Long Lake Management, die Ende letzten Monats abgeschlossen wurde (wir berichteten). 

Unterdessen zeigten die Kundenausgaben über das Amex-Netzwerk im dritten Quartal ein Bild, das „dem des vergangenen Jahres sehr ähnlich“ war, so Christophe Le Caillec, CFO von American Express. Er verwies auf ein „starkes und beständiges Wachstum der Ausgaben, insbesondere in den Bereichen Reise und Unterhaltung (T&E)“. Bei den gewerblichen Kunden in den USA stiegen die Ausgaben für Geschäftsreisen und Bewirtung (T&E) im Jahresvergleich um 7 %, während die Ausgaben für Waren und Dienstleistungen nur um 2 % zunahmen. Obwohl dieser Wert unter dem Gesamtanstieg der Ausgaben gewerblicher Kunden in den USA von 5 % im zweiten Quartal liegt, erklärte Le Caillec, dass dies teilweise auf die Beendigung der Partnerschaft von Amex mit Amazon für das Co-Branding-Portfolio für kleine Unternehmen zurückzuführen sei. Dieses Portfolio wurde im Laufe des Quartals auf die U.S. Bank übertragen und läuft nun über die Mastercard-Plattform.

Amex hat sein eigenes Angebot für Geschäftskunden in diesem Jahr deutlich ausgebaut – u.a. durch die Einführung der „Graphite“-Karte für kleine und mittelständische Unternehmen, die Anfang des Jahres auf den Markt kam. „In Zukunft werden wir weitere Funktionen in diese Plattform integrieren, die mittelständische und größere Unternehmen bei ihrer Arbeit unterstützen. Zudem werden wir all diese Produkte und Dienstleistungen auch für unseren bestehenden Kundenstamm zugänglich machen“, so – Stephen Squeri.

Bei den internationalen Kunden – sowohl Privat- als auch Geschäftskunden – stiegen die Ausgaben für Waren, Dienstleistungen sowie T&E im dritten Quartal um 11 % gegenüber dem Vorjahr (bereinigt um Währungseffekte). Auch bei den internationalen kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Großkonzernen nahmen die Ausgaben – zusammengefasst aus T&E sowie Waren und Dienstleistungen – im dritten Quartal um 11 % gegenüber dem Vorjahr zu. Squeri merkte an, dass dies das 22. Quartal in Folge mit einer zweistelligen Wachstumsrate im internationalen Geschäft von Amex darstellt.

Amex meldet zudem, dass die Ausgaben für Geschäftsreisen (T&E – Travel & Entertainment) im Quartalsverlauf insgesamt gestiegen sind: Die Ausgaben für Flugreisen nahmen im Jahresvergleich um 13 % zu, die Ausgaben für Unterkünfte um 6 %. Die Ausgaben für Restaurantbesuche lagen im dritten Quartal 9 % über dem Vorjahreswert.

Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen sprach Squeri ausführlich über die KI-Strategie von Amex. Diese umfasst u.a. eine stärkere Personalisierung und Differenzierung der Wertversprechen, eine intensivere Kundeninteraktion, den Übergang zu sicheren, autonom agierenden Zahlungsprozessen sowie Verbesserungen im Kundenservice.

Ende September führte Amex ein neues Firmenkartenprodukt ein, das eine Software zur Ausgabenverwaltung (Expense Management) enthält – basierend auf der Übernahme des Unternehmens Center. Im Rahmen dieses Angebots bereitet Amex zudem den Einsatz von KI-Agenten für das Ausgabenmanagement vor.

Laut Squeri soll dies das Wachstum von Amex im Segment der mittelständischen Unternehmen fördern – einem Bereich, in dem das Unternehmen bisher „nicht so gewachsen ist, wie wir es uns wünschen“, zumal dort der Wettbewerb durch Fintech-Anbieter wie Brex und Ramp zunimmt. „Was wir in diesem Segment erschlossen haben, sind Automatisierung und Ausgabenmanagement – ​​und natürlich die Integration von KI-Agenten“, erklärte er. „In Zukunft werden wir die Plattform um weitere Agenten erweitern, die mittlere und größere Unternehmen bei ihrer Arbeit unterstützen. Zudem werden wir diese Produkte und Dienstleistungen auch für unseren bestehenden Kundenstamm zugänglich machen.“

Amex meldete für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 3,7 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg um 28 % gegenüber den 2,9 Mrd. US-Dollar, die im dritten Quartal des Vorjahres verzeichnet worden waren.  Quelle: AMEX / CM

Siemens Mobility Velo Novo für die Schnellstrecke LA-Las Vegas

Siemens Mobility wurde mit der Lieferung und Wartung von drei Hochgeschwindigkeitszugzügen des Typs American Pioneer 220 (AP220, bzw. Vaelao Novo) für das kalifornische Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt in den Vereinigten Staaten beauftragt. Das vorgeschlagene Vertragspaket, das die Lieferung der Züge, deren Wartung sowie damit verbundene Leistungen umfasst, hat einen Wert von rund 772,1 Mio. USD (690 Mio. €) und stellt einen bedeutenden Meilenstein bei den Vorbereitungen für den ersten Betriebsabschnitt des Projekts zwischen Bakersfield und Merced dar.

Wie berichtet, hatten sich Alstom und Siemens Mobility für den Auftrag über die ersten elektrifizierten Hochgeschwindigkeitszüge mit einer Geschwindigkeit von 220 mph (354 km/h) vorqualifiziert.

Laut California High Speed Rail Authority (CHSRA) werden zunächst nur drei Triebzüge America, Pionoeer für 281,7 Mio. USD (252 Mio. €) bei Siemens Mobility bestellt plus ein Wartungs- und Vollservicevertrag im Wert von 284,1 Mio. USD (254 Mio. €). Hinzu kommet eine  Option zur Bestellung von bis zu 19 weiteren Triebzügen mit Kosten von 62,1 USD (55 Mio. € je Zugeinheit. Die Auslieferung der ersten drei Züge ist ab Ende 2029 vorgesehen, sodass ab Frühjahr 2030 Testfahrten durchgeführt werden können, bevor der 275 km lange erste Betriebsabschnitt 2033–34 in Betrieb genommen wird.

Im Baubefindliche Hochgeschwindigkeitsstrecke in Kalifornien und Nevada. CHSRH

Die AP220-Züge gehören zur Velaro Novo-Familie von Siemens Mobility und sind für Geschwindigkeiten von bis zu 354 km/h (220 mph) ausgelegt. Jeder dieser supermodernen Triebzüge besteht aus sieben unterflur angetriebenen Wagen mit einer Gesamtlänge von 202 Metern. Der Triebzug verfügt über mindestens 450 Liegesitze, die in einer 2+2-Konfiguration angeordnet sind. Um die Kosten zu kontrollieren und die Beschaffung zu vereinfachen, plant die Behörde, auf Standardkonfigurationen von Siemens Mobility zurückzugreifen und die individuelle Anpassung weitgehend auf Lackierung, Farben und ausgewählte Materialien zu beschränken. Die Innenausstattung würde Flexibilität für mögliche zukünftige Änderungen bieten, darunter alternative Sitzanordnungen, Familienbereiche, Fahrradstellplätze und Gastronomieeinrichtungen. Quelle Railway Gazette International  / Metro Rail Today / CM